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Kann man denn eigentlich wirklich jeden Menschen helfen ?

...ich brauchte auch sagen wir: 4-5 jahre und ca. 500 Parties oder Treffen mit Freunden....?
Wieder mal Tyra und Ihr super Leben.

Ich find es (für dieses Thema) super, dass sie schreibt, denn aus der Vielzahl der Beiträge hier, stehe ich endlich mal mit meiner Meinung nicht so verloren alleine da.

Dafür Danke Tyra 😉 .
 
Leider nein, man kann nicht allen Menschen helfen, sie haben abgeschlossen und sind verschlossen und werden ihr Leben lang vor sich hin leben ohne sich befreien zu wollen oder helfen lassen zu wollen, die alle Hoffnung aufgegeben haben.
Und das hat mir jemand gesagt, der auf einer vollgepissten Matraze in Spanien übernächtigt und 40 Jahre durch mehr Länder gewandert ist, als ich jemals sehen werde.
Und er hat mir gesagt, wie diese Menschen heissen.. "hombres perdidos" auf deutsch "Velorene Menschen"

Und ich hab persönlich mehrere Menschen kennengelernt, die verloren sind und jeder einzelne tut Weh.

Deshalb verstehe ich nicht, warum hier im Thread gestritten wird.
Oh doch, ich verstehe es, ihr wollt nicht einsehen und kämpfen.

Und doch ist die Antwort einfach, Nein, man kann nicht jedem Menschen helfen, manchmal ist wirklich alles verloren, man kann nur alles tun, damit ein Mitmensch nicht bis dahin kommt.

Ganesha
 
Ich meine: Grundsätzlich kann man jedem Menschen helfen. Aber nicht jeder kann jedem helfen, weil jeder andere Vorstellungen u. Erlebnisse od. ein anderes „Gemüt“ hat. Da gibt es tatsächlich große Einsichtsprobleme. Man sollte merken, wenn man nicht helfen kann und sich dann raushalten, und nicht aus Uneinsichtigkeit, persönlicher Kränkung oder Eitelkeit weiter seinen „guten Willen“ aufdrängen.
 
ich denke nicht das man jedem Menschen helfen kann...einem Menschen der nicht willens oder bereit ist sich selbst zu helfen kann man nicht wirklich helfen.
Wer also nicht willens ist dem ist nicht zu helfen..da hat Zappzarapp recht...man sollte niemandem seinen guten Willen aufdrängen, denn das funktioniert ohnehin nicht.

Hilfe sollte stets Hilfe zur Selbsthilfe sein und bleiben damit sich keine schrägen Macht- und Abhängigkeitverhältnisse ausbilden.

Hombres perdidos...verlorene Menschen die sich selbst verloren haben und keinen Willen und Stärke haben sich wieder zu finden...oder neu zu erfinden etc....ja die gibt es, schade aber nicht zu ändern. Das ist halt das Leben.

Mein Leben finde ich nicht super sondern normal...ich fühle mich recht wohl darin..es gibt mir was ich brauche und um das zu kriegen bin ich auch bereit was zurück zu geben.

@Apy..ich hatte nur allgemein beschrieben und aus meiner Lebenserfahrung heraus, garniert mit ein bissel Fachwissen....mit der Intention hier einigen einige Tipps zu geben...wenn ich mich profilieren wollte dann sicherlich nicht anonym in einem Hilfeforum, das mit dem Profilieren erledige ich anderswo 😉 😀....An sich machen viele Menschen immer dieselben Fehler (die kenne ich ja auch von mir..ich kenne meine weiße und auch schwarze Seite in mir, die in jedem Menschen steckt)...es gibt so einige Kardinalfehler im menschlichen Verhalten die man machen kann. Buchautoren wie Watzlawick schreiben ja auch darüber (z.B. Anleitung zum Unglücklichsein).
Natürlich kenne ich hier niemanden persönlich, daher schreibe ich ja auch allgemein....Deine Reaktion auf meine Ausführungen verrät an sich sehr viel von dir.....😉
Komm mal wieder runter und fühl dich nicht angegriffen..es gibt gar keinen Grund dazu da du meine Ausführungen offenbar missverstanden hast.
Was mir bei deinen Ausführungen so auffiel war diese einseitige Negativität (Depression?) und Bockigkeit (kann ich nicht peng und fertig) Letztlich fällt das natürlich auf deine Lebensqualität zurück und du allein musst damit Leben...Tut mir leid dass ich dir da als ein Mensch der kann-ich-nichts nicht gelten läßt oder auf Eigenverantwortung oder Verantwortung für Kinder etc hinweist (also unbequeme Dinge die man manchmal nicht hören möchte?) quer im Magen liege...wenn dich das zu sehr stört stell meine Beiträge einfach auf Ingnorieren.

Aber wenn du den Mut hättest mal mehr über dich und deine Situation zu Hause zu schreiben...damit man dich besser verstehen könnte wäre das auch nicht übel. Ich wäre sehr interessiert daran zu erfahren wie es bei euch zu Hause so aussieht...ob ihr ein offenes Haus führt in dem Bekannte und Freunde ein und ausgehen, ob deine Kinder oft Freunde mit nach Hause bringen oder zumindest zu Freunden hingehen....wie das Verhältnis zu deinem Mann ist (falls du einen hast, oder bist du alleinerziehend?) Ob du ländlich wohnst oder in der Stadt und welche Möglichkeiten für Sozialkontakte sich jeweils für dich anbieten würden etc.
Solange man keine näheren Informationen über dich hat kann man ja nur raten und so allgemein ins Blaue hineinraten...wie also ist es nun Wirklich bei dir, sie sieht deine Situation aus?
Wenn ich mich irgendwo geirrt habe flipp nicht beleidigt aus, sondern erzähl mal mehr von dir, stells durch mehr Infos über dich einfach richtig und fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tyra, kannst du dir auch vorstellen, dass ein Mensch, betone ein Mensch seine Kindheit und Jugend im Stall verleben musste ? Und kannst du dir weiter vorstellen, dass Psychologen und Psychiater dann mit der Auskunft kommen wir können sie nicht therapieren oder wenn, dann nur begrenzt helfen ?

- möchtest du jetzt weiterhin sagen, jedem kann geholfen werden ?

Wer bist du eigentlich ?
 
Aber wenn du den Mut hättest mal mehr über dich und deine Situation zu Hause zu schreiben...damit man dich besser verstehen könnte wäre das auch nicht übel. Ich wäre sehr interessiert daran zu erfahren wie es bei euch zu Hause so aussieht...ob ihr ein offenes Haus führt in dem Bekannte und Freunde ein und ausgehen, ob deine Kinder oft Freunde mit nach Hause bringen oder zumindest zu Freunden hingehen....wie das Verhältnis zu deinem Mann ist (falls du einen hast, oder bist du alleinerziehend?) Ob du ländlich wohnst oder in der Stadt und welche Möglichkeiten für Sozialkontakte sich jeweils für dich anbieten würden etc.
Solange man keine näheren Informationen über dich hat kann man ja nur raten und so allgemein ins Blaue hineinraten...wie also ist es nun Wirklich bei dir, sie sieht deine Situation aus?
Wenn ich mich irgendwo geirrt habe flipp nicht beleidigt aus, sondern erzähl mal mehr von dir, stells durch mehr Infos über dich einfach richtig und fertig.
Ist ja lustig zu lesen, denn ich habe bereits mehr von mir erzählt...
 
Hallo Tyra, kannst du dir auch vorstellen, dass ein Mensch, betone ein Mensch seine Kindheit und Jugend im Stall verleben musste ? Und kannst du dir weiter vorstellen, dass Psychologen und Psychiater dann mit der Auskunft kommen wir können sie nicht therapieren oder wenn, dann nur begrenzt helfen ?

- möchtest du jetzt weiterhin sagen, jedem kann geholfen werden ?

Wer bist du eigentlich ?
Sehr gute Frage!!!
 
ich denke nicht das man jedem Menschen helfen kann...einem Menschen der nicht willens oder bereit ist sich selbst zu helfen kann man nicht wirklich helfen.
Wer also nicht willens ist dem ist nicht zu helfen..

Hallo Tyra,

da stehen wir uns wieder dem Punkt gegenüber, an dem wir öfter völlig auseinander driften. Der Wille entspringt der Vernunft. Und von der Vernunftsseite betrachtet hast du sicher recht. Keine Frage. Aber das ist nicht nur eine Vernunftssache - und das genau ist der Punkt, über den du meiner Meinung nach öfters mal stolperst.

Du gehst zu sehr von dir aus, deinen Erfahrungen und den daraus entstandenen Theorien - glaubst, dass das überall und auf jeden anwendbar ist und wer das nicht so macht, hat eben nicht den Willen, sich helfen zu lassen. Also ich glaube, jeder tief verletzte Mensch WILL da raus. Es ist eben nicht nur eine Vernunftsache. Was genau passiert kann ich auch nicht sagen, ich weiß nur, dass es für manche Menschen schwer ist, da überhaupt hinzuschauen und dass sie einen sehr sehr langen Weg gehen müssen, mit wahrhaftig professionellen Leuten, die die Sensibilität für das Unbewusste vor Augen haben.

Du kannst eine Sache aus deiner Vergangenheit mit deinem Verstand analysieren und dir alle guten Rezepte vorlegen, wie du es besser machen kannst - wenn du nicht an deine Gefühle rankommst, ist der Weg blockiert. Und schwer traumatisierte Menschen können an diese Gefühle oft nicht rankommen. Sie drohen daran zu zerbrechen. So sehe ich das. Das hat nichts mehr mit WOLLEN zu tun, sondern mit "in der Lage sein"!

Gruß Truth
 
Ich finde es immer sehr bewundernswert, wie Opfer Opfern helfen, Tipps erteilen. Kann man denn eigentlich wirklich jeden Menschen helfen ? Ich sage - nein - !

Es gibt sehr schräge katastrophale Misshandlungen die durchgehend an Kindern und Jugendlichen ausgeführt werden, wo es später therapeutisch schwer ist Hilfe leisten zu können. Nehmen wir doch mal an…
Ein Mensch wird von Geburt an von beiden Elternteilen missbraucht etc. . isoliert von sozialen Kontakten, nur der Gang zur Schule bleibt ihm gewährt. Er wird sicherlich nicht mit der Volljährigkeit ausziehen können, da ihm neben den extrem sozialen Defiziten auch der nötige Intellekt fehlt. Dieser Mensch wird erst zu einem späteren Zeitpunkt das Elternhaus verlassen können. Er wird sich keinen Menschen anvertrauen können, zudem er noch kontaktscheu und verwirrt ist. Er kennt nur Angstzustände. Jahre später wird er schwer krank und kann aufgrund dessen das Haus nicht mehr verlassen. Sonstige Therapien versagen, er ist Opfer unserer Gesellschaft, weil in Kinder und Jugendtagen jeder (bewusst) weggeschaut hat.
Dieser Mensch wird in keinerlei Hinsicht wieder gesund werden, dies bestätigen ihm später sogar etliche Gutachten. Es gibt diesen Menschen unter uns.

Hallo Gast,

vielleicht versuchen wir auf die falsche Frage eine Antwort zu geben. Sicher ist Hilfe von anderen immer wichtig. Aber ich sehe es als durchaus wichtiger, ob ein Mensch fähig und in der Lage ist, sich selbst helfen zu können, denn im Prinzip - wie es viele auch schon geschrieben haben, geht es darum, sich selbst helfen zu können. Psychologen und Therapeuten sind eigentlich nur eine Brücke für diesen Weg dorthin. Und manchmal bleiben Menschen mitten auf dieser Brücke stehen und können den Rest Wegstrecke nicht gehen - warum auch immer. Zu schmerzhaft? Zu traumatisierend? Zu viel Unbewusstes? Zu viel neuronal geschädigt?

Ich würde eher die Frage stellen, sind alle Menschen in der Lage an den Punkt zu kommen, von dem aus sie sich selbsts helfen können?

Grüße!
 
Danke Truth für diesen sehr guten Beitrag.

Ganz besonders den letzten Abschnitt möchte ich hier noch einmal hervorheben. Ich kann ihn aus eigener Erfahrung nur allzusehr und schmerzlich bestätigen.

LG

Liebe Momo,

du bist einer der Menschen hier in diesem Forum, die ich zu tiefst bewundere! Wenn du so etwas schreibst, dann weiß ich, dass da deine ganze Seele dranhängt!

Lieben Gruß
 

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