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Jobwechsel trotz schwangerschaft?

Vielleicht doch ganz gut, nichts zu sagen.
Dank der Schwangerschaft könnte dir auf jeden Fall diesmal nicht während der Probezeit gekündigt werden.
Das ist natürlich ein Vorteil.
Tu so, als wüsstest du von nichts und lach dir hinterher ins Fäustchen.
Ja, das klingt gut.
 
Was hast du denn genau vor? Kurze Elternzeit? Oder maximale Zeit ausnutzen?

Ich sag mal so, lieber jetzt wo es brennt jemanden haben, der noch 6 Monate arbeiten kann und soweit eingearbeitet ist und der fällt dann ein paar Monate aus, als jetzt jemanden einzuarbeiten, der vlt oder vlt auch nicht gut ist und dann eh bald wieder weg ist.
 
Du kannst bei bekannter SS nicht in der Probezeit gekündigt werden. Das heißt, wenn du wechselst, bist du in der Firma.
Ich würde das davon abhängig machen, wie mein weiterer Plan ist.

Alles Gute auf jeden Fall zur Schwangerschaft🌸
 
Dein letzter Arbeitgeber hat Dich also angeschrieben, weil ER etwas von Dir will. Dann warst Du also trotz der Kündigung am letzten Tag der Probezeit gut, oder er ist "ehrenhaft" und stellt vorrangig die Leute wieder ein, denen er notgedrungen kündigen musste.
Und das würde ich dann gern bei dem Gespräch erfahren wollen. Deshalb triff Dich ruhig mit ihm und hör Dir erstmal an, was er so sagt.
Danach bist Du dran. Die Lage ist da für Dich sehr vorteilhaft. Du könntest ihm zuerst vermitteln, dass Du unter den neuen Bedingungen dann aber verlangst, dass Dir Deine erste Probezeit anerkannt wird und Du zweitens die jetzige Arbeitsstelle nur dann für ihn verlässt, wenn Du Deinen Arbeitsplatz auch länger behalten kannst. Stimmt er dem zu, dann lege Deine Karten offen auf den Tisch, sag ihm, dass Du vielleicht schwanger bist es aber noch nicht so richtig weisst und er auf jeden Fall damit rechnen müsste, dass Du vorhast, eine Familie zu gründen.
Danach bist Du dann frei. Denn wenn er es hintenrum und etwas später sowieso erfährt, wer weiss, ob er Dir dann nicht das Leben am Arbeitsplatz zur Hölle macht, was ja weder Dir noch dem Baby guttun würde. In dieser trächtigen Zeit sollte man jeden Stress und Ärger grundsätzlich vermeiden.
 
KI sagt: "Mutwillige Täuschung" im rechtlichen Sinne kann als "arglistige Täuschung" bezeichnet werden und ist im deutschen Strafrecht relevant, insbesondere im Zusammenhang mit Betrug (§ 263 StGB). Eine solche Täuschung liegt vor, wenn jemand durch Vorspiegelung falscher Tatsachen oder Unterdrückung von wahren Tatsachen einen anderen in die Irre führt, um sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern.
Eine Frau ist nicht verpflichtet, ihre Schwangerschaft bei einer Bewerbung offenzulegen, auch nicht auf Nachfrage.
Solche Fragen sind unzulässig, und das Gesetz gibt ihr ausdrücklich(!) das Recht zur Lüge, um sich vor Diskriminierung zu schützen!

Das hat nichts mit Täuschung oder Betrug zu tun, ein Arbeitsvertrag bleibt vollständig gültig.
Nur in sehr seltenen Ausnahmefällen, wenn die Arbeit nachweislich gefährlich für Mutter oder Kind ist, bestünde eine Offenbarungspflicht.

Wer also einer Schwangeren Betrug unterstellt, liegt rechtlich und moralisch daneben. Das Gesetz ist hier ganz klar auf der Seite der Frau!
 
Ich finde, es ist auch ein Unterschied, ob man schwanger bei einem Konzern oder bei einer kleinen Firma anheuert.

Dem Konzern wirds auch nicht passen, aber relativ egal sein, ob eine Mitarbeiterin schwanger wird oder nicht. Bei einer kleinen Firma ist das anders.

Und bei einer kleinen Firma ist es auch wichtiger ein Vertrauensverhältnis zwischen AG und AN aufzubauen. Das wird wahrscheinlich durch das Verschweigen der Schwangerschaft schwierig werden.
 
Fairness ist nicht einklagbar, Diskriminierungsschutz schon, das soll vor Unfairness schützen.

Es ist diskriminierend Frauen nicht einzustellen, weil sie schwanger werden könnten.
Aber wenn nicht gesagt wird, dass Frau schon schwanger ist, dann finde ich das unfair dem AG gegenüber. Und den zukünftigen Arbeitskollegen.

Wie groß ist die Firma, zu der du zurück kommen könntest?
 

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