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Job mit 60k Brutto Verdienst

@Job22
Wer sich in einer bestimmten Sache richtig gut auskennt, der langweilt sich auch nicht mit seiner Arbeit. Der gibt das gern und erfolgreich an Kunden,Firmen, Besucher etc. weiter. Langweile entsteht da nur aus dem Umfeld heraus, den Kollegen oder der Firma.
 
Man kann in einer anständigen Firma sicher auch als Projektmanager seine 40h arbeiten und fertig. Allerdings ist es in der IT eher so, dass man - unabhängig davon, ob man die Entwickler- oder Managementschiene geht - im Durchschnitt 40h arbeitet. Ich hatte schon Wochen (z.B. kurz vor einem Release), da habe ich täglich die erlaubten 10h gearbeitet, teilweise bis hin dass ich mich ausgestempelt habe, um im Home Office noch weiter zu machen. Und dann gibt es Wochen, in welchen ich nur halbtags arbeite (und die Überstunden abgleite), wenn ich nicht gleich Urlaub auf Gleitzeit mache.

Die IT hat zudem den großen Vorteil, dass sie breit gefächert ist. Wenn man IT nicht grundsätzlich langweilig findet, findet man eigentlich schon so seine Nische, in der man dann auch wirklich Spaß hat. Und hängt einem ein Thema zum Hals heraus, kann man sich sehr vieles zuhause gratis selber beibringen (zumindest die Basics), um sich kurzherhand innerhalb der IT in einen anderen (ggf. lukrativeren) Bereich umzubewerben.
 
Der Nachteil: Schweres Studium und man muss richtig gut sein, um zu bestehen und den Beruf gut ausüben zu können.

Nope. Der Vorteil an SPS ist, das man es in vielen Berufen lernt, und das wie auch im Studium nur der Führerschein ist. Wenn man es gut kann, verdient man gutes Geld, auch ohne Studium.

zum Topic.
Die goldenen Zeiten für die IT für Quereinsteiger sind lange vorbei. Man braucht da auch ein gutes Studium oder Kenntnisse umd gutes Geld zu verdienen. Sonst reicht es nur für den Support.

In der IG Metall oder IG BCE kann man noch gutes Geld verdienen, als Arbeiter. Dann allerdings oft mit 3 oder gar 4 Schicht.
 
Warum betonst Du “max. nur 40 Wochenstunden “? Ich finde, dass das reicht. Bist Du Geschäftsführer oder Selbstständiger, dann gilt diese Grenze nicht unbedingt.

Auch für viele andere gilt diese Grenze nicht, zB Anwälte oder Berater. In vielen Berufen, in denen man mehr verdient, werden Überstunden nicht extra abgegolten, sondern sie gehören dazu und sind in der Vergütung enthalten. Daher ist es nicht verkehrt, zu betonen, dass man nur 40 Stunden zu arbeiten gewillt ist.
 
Auch für viele andere gilt diese Grenze nicht, zB Anwälte oder Berater. In vielen Berufen, in denen man mehr verdient, werden Überstunden nicht extra abgegolten, sondern sie gehören dazu und sind in der Vergütung enthalten. Daher ist es nicht verkehrt, zu betonen, dass man nur 40 Stunden zu arbeiten gewillt ist.
Als normaler Arbeitnehmer reichen 40 Stunden. Mehrarbeit sollte möglichst extra bezahlt werden.
 
Hallo nochmal,
Danke für die weiteren Anregungen.
Die IT wäre ggf. was für mich, bloß möchte ich nicht ewig in einer Firma arbeiten, wo es nur um die Weiter(Entwicklung) eines einzelnen Softwareproduktes geht, weder im Projektmanagement, noch in der Entwicklung. Das stelle ich mir mit der Zeit langweilig vor. Aber dann lande ich vermutlich zwangsläufig im Consulting-Bereich, wo ich mit max. 40 Stunden Arbeit pro Woche nicht hinkomme, oder?
Was verdient man denn in der Qualitätssicherung oder als Administrator oder in der Kundenbetreuung? Ich denke in den Bereichen kommt man mit meiner gewünschten Wochenarbeitszeit eher hin, oder?
Ansonsten kaufmännisch würde mich ggf. noch die Prozessentwicklung oder das Prozessmanagement interessieren. Geht sowas in der von mir gewünschten Zeit? Hat hier jmd. Erfahrung auch wegen dem möglichen Verdienst?
 
Als normaler Arbeitnehmer reichen 40 Stunden. Mehrarbeit sollte möglichst extra bezahlt werden.

Als normaler Arbeitnehmer bekommt man aber eben auch keine 60k brutto. Das ist überdurchschnittlich viel. Die Rechtsprechung zieht ungefähr bei diesem Betrag die Grenze und geht dann davon aus, dass Überstunden automatisch abgegolten sind, wenn nicht etwas anderes vereinbart wurde.
 

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