Die machen dann sicher noch mehr Stress. Ich habe von meinem Vater eine Ohrfeige erhalten, als ich mir einmal den Strick um den Hals gelegt habe und sterben wollte, er hat das zufällig an irgendwas kapiert, ist mir nachgelaufen, obwohl er das sonst nie tat. Zufall... viele Zufälle haben verhindert, dass ich noch vor meiner Zeit Hops ging.
Umbringen wollen heißt, ich kann soo, so wie es ist, nicht mehr leben, da geh ich ein, das ist mein Tod, lieber sterbe ich.
Solche Momente wirst du immer wieder durchmachen, wo du meinst, ich kann nicht mehr.
Wichtig wäre halt, dass du weißt, ein paar Tage, oder Wochen später wäre alles wieder anders, hättest du dich nicht gekillt.
Das ist EINE Möglichkeit, eine andere ist durchstehen und einsehen, es geht dann eh wieder weiter.
Hier bei den Eltern bleibst du ja nicht immer, du bist auch nicht immer ein Kind, du hast doch nicht immer so eine Denke, wie derzeit. Derzeit meinst du, unausstehlich ist es.
Ich kann jedenfalls nur dankbar sein, dass ich meine Krisen irgendwie hinter mich bringen konnte, so wird es auch bei dir sein. Nimm dir vor, NICHT auszubuchsen. Erst recht nicht jetzt, wo du so viel noch nicht erlebt hast. Du hast einmal deine eigene kleine Wohnung, dein eigenes Geld, deine eigene Gruppe, Familie, Freundschaften- das kommt doch alles erst auf dich zu.