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Jemand zum reden

Will Jemand mit mir reden

  • Ja

    Teilnahmen: 1 100,0%
  • Nein

    Teilnahmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    1
Also wenn deine Eltern bzw. die Situation zu Hause das Problem ist, was zu den Suizidgedanken führt, werden sie es so oder so erfahren müssen, wenn es eine Besserung bzw. Lösung geben soll.

Es gibt da eigentlich nur zwei Optionen: Sie werden wachgerüttelt und ändern etwas an ihrem Verhalten dir gegenüber oder du ziehst von zuhause aus. Was wäre denn dein Wunsch?
Genaugenommen kannst du dich, gerade wenn letzteres im Frage käme, auch direkt ans Jugendamt wenden.

Wenn du dich nur deinem Arzt/Psychiater anvertraust, wird sich ja zuhause nichts ändern. Ich kann sehr gut verstehen, dass du Angst vor der Reaktion deiner Eltern hast. Aber letzten Endes kann sich, bevor du 18 bist, nichts ändern, ohne dass sie involviert werden. Und wenn das Thema erst mal auf dem Tisch ist, musst du keine Angst mehr haben, denn dann wird von außen drauf geschaut, wie sie mit dir umgehen und ob es dir bei ihnen gutgeht.
 
Danke für Deine Offenheit, ich denke im Gegensatz zu einigen anderen Schreibern auch eher so wie Du , es ist durchaus denkbar Du klärst über die wirklichen Zustände auf und dann gehen die Probleme erst mal richtig los.

Deshalb hab ich ja gesagt suche das anonyme Gespräch mit einer kompetenten Person, es gibt viele Hilfsorganisationen, die sich auf häusliche Gewalt im Elternhaus spezialisiert haben das Angebot für Kinder und Jugendliche ist da gar nicht so eingeschränkt.

In Deutschland ist eine gewaltfreie Erziehung richtig, Kinder zu schlagen halte ich für falsch , Kindern alles durchgehen zu lassen genauso, denn so haben die keinen Schutz.

Die Kontroverse ergibt sich oft aus der Tatsache, der jugendliche Mensch reift und wird damit selbstständiger, seine Sicht ändert sich ,er erfährt mehr und kann unter Umständen Dynamiken erkennen, die er 3 oder 5 Jahre vorher, so gar nicht gesehen hat.

Da Du ja schon mehrere Jahre diese Probleme hast und geschrieben hast , es ging so mit 9 los, das war also im dritten Schuljahr - oder bist Du schon mit 9 auf ein Gymnasium gekommen ?

Oft ist ein Schulwechsel des Kindes und die damit verbundene Alltagsbewältigung und das Zusammenleben ausschlaggebend - die Eltern " halten sich dann für was besseres " wenn das Kind auf ne halbwegs gute Schule geht, die anderen Eltern tuten in dasselbe Horn, " So etwas gibt es an unserer Schule nicht " und schon bekommt das Leben Zügel und Sattel verpasst, die das Kind gefälligst zu reiten hat.
Bedeutet das Kind wird auf ne Schule geschickt, wo die Dynamik für die Eltern gut ist( wir unternehmen total viel in der Elternpflegschaft und haben tolle Freunde gefunden ) und die Dynamik für die Kinder blöd ist....
weil sie dem Kind nicht passt, das Kind würde ggf. eine andere Schule wählen.

9 Jahre ist halt oft so die Zeit , wo Kinder die Grundschule beendet haben 4 Jahre und dann auf die nächste Schule kommen.

Es kann aber auch sein , Du hast generell ein etwas " blödes " Umfeld Zuhause, die Ansichten der Eltern stammen jetzt nicht aus dem letzten Jahrhundert,
sondern aus dem letzten Jahrtausend und sind derart antiquiert, das Du im Grunde drüber lachen könntest , wenn es durch die Einschränkungen , die Du aushalten musst, nicht so traurig und belastend wäre.

Verstehe mich nicht falsch - eine vierzehnjährige , die 5 Jahre , so einen Druck aushält , rutscht ja durchs Raster, wenn sie nix sagt.

Vielleiht ist ja für Dich der bessere Weg - Du hälst noch den Ball etwas flach , sammelst und dokumentierst Vorfälle.
Dann in 2 Jahren gehst Du zum Jugendamt und sagst " Hier schauen sie sich das mal an - ich habe Zuhause nicht die Möglichkeit friedlich zu leben " .
Im betreuten Wohnen für Jugendliche habe ich viele Jugendliche erlebt, die echt richtige Zecken oder Stresser waren, es gab aber auch die einen oder die anderen , wo ich mir dachte " Wer solche Eltern hat , hat es in der Tat nicht leicht ", da wohnen Jugendliche ab 16.

Du kommst mir allerdings so vor, als wärest Du da nicht untätig gewesen und hättest Dich schon informiert, und nun wirft das Fragen in Dir auf, die Du gerne mit jemanden besprechen möchtest.

Du kannst versuchen Deine Resilienz zu stärken - Du kannst aber auch versuchen, eine negative Situation in eine positive zu verwandeln .

Wenn das eigene Kind das Zuhause anzündet, die Hauskatze in der Mikrowelle brät, Fäkalien überall hinschmiert, Fensterscheiben einschlägt, der Mutter ein blaues Auge haut, Drogenhandel betreibt, klaut, Körperverletzungen begeht, was schon in Richtung Erpressung oder Schutzgelderpressung geht- da es dieselben Dynamiken hat , etc etc etc
dann kann das ja viele Ursachen haben und steht in jeder Zeitung .......

wenn aber die Kinder Zuhause die Elternhölle erleben, die so eine Art "Außen hui - innen pfui" leben - also wenn sie sich zeigen = Vorzeigefamilie
aber wenn die Zuhause alleine sind Terrorhölle ....
dann wird das oft unter den Teppich gekehrt, sprich es bekommt keiner mit,.
 
@Maria000 ich habe gelesen, dass Du 14 bist? Apropos ärztlicher Schweigepflicht und deinem Problem.
Du kannst z. Bsp. bei der Telefonseelsorge anrufen oder mit denen chatten. Da bleibst Du anonym. Du kannst dort auch um Rat fragen, an welchen Arzt Du Dich wenden kannst. Ich weiß nämlich nicht genau, ob der Arzt wirklich befugt ist, dein Problem deinen Ältern mitzuteilen, evtl. könnte er auch stattdessen auf Deinen Wunsch hin andere Schritte unternehmen. Aber ich bin da leider überfragt.
Es gibt auch ein Kummertelefon für Kinder und Jugendliche, werde mal, wenn ich kann, danach suchen. Aber zurnot sollten die Leute von der Telefonseelsorge vielleicht auch die Nummer haben.
 
Danke für Deine Offenheit, ich denke im Gegensatz zu einigen anderen Schreibern auch eher so wie Du , es ist durchaus denkbar Du klärst über die wirklichen Zustände auf und dann gehen die Probleme erst mal richtig los.

Deshalb hab ich ja gesagt suche das anonyme Gespräch mit einer kompetenten Person, es gibt viele Hilfsorganisationen, die sich auf häusliche Gewalt im Elternhaus spezialisiert haben das Angebot für Kinder und Jugendliche ist da gar nicht so eingeschränkt.

In Deutschland ist eine gewaltfreie Erziehung richtig, Kinder zu schlagen halte ich für falsch , Kindern alles durchgehen zu lassen genauso, denn so haben die keinen Schutz.

Die Kontroverse ergibt sich oft aus der Tatsache, der jugendliche Mensch reift und wird damit selbstständiger, seine Sicht ändert sich ,er erfährt mehr und kann unter Umständen Dynamiken erkennen, die er 3 oder 5 Jahre vorher, so gar nicht gesehen hat.

Da Du ja schon mehrere Jahre diese Probleme hast und geschrieben hast , es ging so mit 9 los, das war also im dritten Schuljahr - oder bist Du schon mit 9 auf ein Gymnasium gekommen ?

Oft ist ein Schulwechsel des Kindes und die damit verbundene Alltagsbewältigung und das Zusammenleben ausschlaggebend - die Eltern " halten sich dann für was besseres " wenn das Kind auf ne halbwegs gute Schule geht, die anderen Eltern tuten in dasselbe Horn, " So etwas gibt es an unserer Schule nicht " und schon bekommt das Leben Zügel und Sattel verpasst, die das Kind gefälligst zu reiten hat.
Bedeutet das Kind wird auf ne Schule geschickt, wo die Dynamik für die Eltern gut ist( wir unternehmen total viel in der Elternpflegschaft und haben tolle Freunde gefunden ) und die Dynamik für die Kinder blöd ist....
weil sie dem Kind nicht passt, das Kind würde ggf. eine andere Schule wählen.

9 Jahre ist halt oft so die Zeit , wo Kinder die Grundschule beendet haben 4 Jahre und dann auf die nächste Schule kommen.

Es kann aber auch sein , Du hast generell ein etwas " blödes " Umfeld Zuhause, die Ansichten der Eltern stammen jetzt nicht aus dem letzten Jahrhundert,
sondern aus dem letzten Jahrtausend und sind derart antiquiert, das Du im Grunde drüber lachen könntest , wenn es durch die Einschränkungen , die Du aushalten musst, nicht so traurig und belastend wäre.

Verstehe mich nicht falsch - eine vierzehnjährige , die 5 Jahre , so einen Druck aushält , rutscht ja durchs Raster, wenn sie nix sagt.

Vielleiht ist ja für Dich der bessere Weg - Du hälst noch den Ball etwas flach , sammelst und dokumentierst Vorfälle.
Dann in 2 Jahren gehst Du zum Jugendamt und sagst " Hier schauen sie sich das mal an - ich habe Zuhause nicht die Möglichkeit friedlich zu leben " .
Im betreuten Wohnen für Jugendliche habe ich viele Jugendliche erlebt, die echt richtige Zecken oder Stresser waren, es gab aber auch die einen oder die anderen , wo ich mir dachte " Wer solche Eltern hat , hat es in der Tat nicht leicht ", da wohnen Jugendliche ab 16.

Du kommst mir allerdings so vor, als wärest Du da nicht untätig gewesen und hättest Dich schon informiert, und nun wirft das Fragen in Dir auf, die Du gerne mit jemanden besprechen möchtest.

Du kannst versuchen Deine Resilienz zu stärken - Du kannst aber auch versuchen, eine negative Situation in eine positive zu verwandeln .

Wenn das eigene Kind das Zuhause anzündet, die Hauskatze in der Mikrowelle brät, Fäkalien überall hinschmiert, Fensterscheiben einschlägt, der Mutter ein blaues Auge haut, Drogenhandel betreibt, klaut, Körperverletzungen begeht, was schon in Richtung Erpressung oder Schutzgelderpressung geht- da es dieselben Dynamiken hat , etc etc etc
dann kann das ja viele Ursachen haben und steht in jeder Zeitung .......

wenn aber die Kinder Zuhause die Elternhölle erleben, die so eine Art "Außen hui - innen pfui" leben - also wenn sie sich zeigen = Vorzeigefamilie
aber wenn die Zuhause alleine sind Terrorhölle ....
dann wird das oft unter den Teppich gekehrt, sprich es bekommt keiner mit

Danke für Deine Offenheit, ich denke im Gegensatz zu einigen anderen Schreibern auch eher so wie Du , es ist durchaus denkbar Du klärst über die wirklichen Zustände auf und dann gehen die Probleme erst mal richtig los.

Deshalb hab ich ja gesagt suche das anonyme Gespräch mit einer kompetenten Person, es gibt viele Hilfsorganisationen, die sich auf häusliche Gewalt im Elternhaus spezialisiert haben das Angebot für Kinder und Jugendliche ist da gar nicht so eingeschränkt.

In Deutschland ist eine gewaltfreie Erziehung richtig, Kinder zu schlagen halte ich für falsch , Kindern alles durchgehen zu lassen genauso, denn so haben die keinen Schutz.

Die Kontroverse ergibt sich oft aus der Tatsache, der jugendliche Mensch reift und wird damit selbstständiger, seine Sicht ändert sich ,er erfährt mehr und kann unter Umständen Dynamiken erkennen, die er 3 oder 5 Jahre vorher, so gar nicht gesehen hat.

Da Du ja schon mehrere Jahre diese Probleme hast und geschrieben hast , es ging so mit 9 los, das war also im dritten Schuljahr - oder bist Du schon mit 9 auf ein Gymnasium gekommen ?

Oft ist ein Schulwechsel des Kindes und die damit verbundene Alltagsbewältigung und das Zusammenleben ausschlaggebend - die Eltern " halten sich dann für was besseres " wenn das Kind auf ne halbwegs gute Schule geht, die anderen Eltern tuten in dasselbe Horn, " So etwas gibt es an unserer Schule nicht " und schon bekommt das Leben Zügel und Sattel verpasst, die das Kind gefälligst zu reiten hat.
Bedeutet das Kind wird auf ne Schule geschickt, wo die Dynamik für die Eltern gut ist( wir unternehmen total viel in der Elternpflegschaft und haben tolle Freunde gefunden ) und die Dynamik für die Kinder blöd ist....
weil sie dem Kind nicht passt, das Kind würde ggf. eine andere Schule wählen.

9 Jahre ist halt oft so die Zeit , wo Kinder die Grundschule beendet haben 4 Jahre und dann auf die nächste Schule kommen.

Es kann aber auch sein , Du hast generell ein etwas " blödes " Umfeld Zuhause, die Ansichten der Eltern stammen jetzt nicht aus dem letzten Jahrhundert,
sondern aus dem letzten Jahrtausend und sind derart antiquiert, das Du im Grunde drüber lachen könntest , wenn es durch die Einschränkungen , die Du aushalten musst, nicht so traurig und belastend wäre.

Verstehe mich nicht falsch - eine vierzehnjährige , die 5 Jahre , so einen Druck aushält , rutscht ja durchs Raster, wenn sie nix sagt.

Vielleiht ist ja für Dich der bessere Weg - Du hälst noch den Ball etwas flach , sammelst und dokumentierst Vorfälle.
Dann in 2 Jahren gehst Du zum Jugendamt und sagst " Hier schauen sie sich das mal an - ich habe Zuhause nicht die Möglichkeit friedlich zu leben " .
Im betreuten Wohnen für Jugendliche habe ich viele Jugendliche erlebt, die echt richtige Zecken oder Stresser waren, es gab aber auch die einen oder die anderen , wo ich mir dachte " Wer solche Eltern hat , hat es in der Tat nicht leicht ", da wohnen Jugendliche ab 16.

Du kommst mir allerdings so vor, als wärest Du da nicht untätig gewesen und hättest Dich schon informiert, und nun wirft das Fragen in Dir auf, die Du gerne mit jemanden besprechen möchtest.

Du kannst versuchen Deine Resilienz zu stärken - Du kannst aber auch versuchen, eine negative Situation in eine positive zu verwandeln .

Wenn das eigene Kind das Zuhause anzündet, die Hauskatze in der Mikrowelle brät, Fäkalien überall hinschmiert, Fensterscheiben einschlägt, der Mutter ein blaues Auge haut, Drogenhandel betreibt, klaut, Körperverletzungen begeht, was schon in Richtung Erpressung oder Schutzgelderpressung geht- da es dieselben Dynamiken hat , etc etc etc
dann kann das ja viele Ursachen haben und steht in jeder Zeitung .......

wenn aber die Kinder Zuhause die Elternhölle erleben, die so eine Art "Außen hui - innen pfui" leben - also wenn sie sich zeigen = Vorzeigefamilie
aber wenn die Zuhause alleine sind Terrorhölle ....
dann wird das oft unter den Teppich gekehrt, sprich es bekommt keiner mit,.
Vielen lieben Dank für die Nachricht und die vielen Optionen. Ich will nicht in ein Heim... ich weiß nicht wie das mit Scuule dann wäre. Ich möchte nicht das jmd von meiner Schule das weißt.
 

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