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Jeder scheint nur noch mit sich selbst beschäftigt

  • Starter*in Starter*in Charlette
  • Datum Start Datum Start
Auch hier sehe ich das ein wenig anders.
Man kann viele Menschen kennen sich aber dennoch die Zeit nehmen. Wenn man will.
Und wenn man zu viele Leute kennt und deshalb so unverbindlich wird, dass man andere Menschen mit Allmosen füttert, und diesen damit ein schlechtes Gefühl gibt, gibt es auch hier eine einfache Lösung: Die Anzahl der Chats reduzieren. Keine neuen Kontakte aufnehmen usw.
Niemand möchte nur eine Nummer auf dem Handy eines anderen sein.
Wenn man zu viele Kontakte hat und den Überblick verliert auch hier gilt das Stichwort: Eigenverantwortung. Nicht immer nur der andere soll. Auch mal an die eigene Nase fassen.


Man hat nicht immer Zeit und manchmal schreiben alle auf einmal und dann kann es eben bis zur Antwort dauern.




@ kasjopaya

Ich glaube, das ist genau der springende Punkt.
Wenn man so viele Kontakte hat, dass man keine Qualität mehr liefern kann, sondern nur noch Quantität liegt es zentral an demjenigen der in der Masse seiner Kontakte den Überblick verliert.
Da mit mehr Verständnis oder Geduld zu argumentieren ist leicht gemacht. Denn man behandelt dann ja Menschen, die Qualität liefern mit halb gegorener Quantität.
Doch soziale Kontakte beruhen nun einmal auf Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Dazu zählt auch entsprechendes Zeitinvestment.


Ja. Eben und dann braucht es manchmal eben Zeit, bis man antwortet, bevor man irgendwas antwortet.

Und ich persönlich beispielsweise habe tatsächlich viele Kontakte und das hat nichts mit Masse zu tun. Das sind Freunde , die ich schon weit über 30 Jahre kenne und noch ein paar wenige andere dazu.

Denen geht es selber nicht anders und die antworten auch nicht sofort , jedenfalls meistens nicht.

Die stört es nicht und mich auch nicht. Man weiß ja wie es ist und dass man nicht immer Zeit hat.

Denn ich habe auch noch Leute und Dinge, um die ich mich eben pünktlich und real und eher kümmern muss.

Beispielsweise habe ich jetzt für die nächsten 2 Wochen den Fahrdienst für die Termine einer Dame ohne Führerschein übernommen, die einkaufen und zur Physiotherapie muss. Da sind dann schon 3 Stunden der Woche weg.

Daneben Haushalt und Arbeit und der Garten und die Tiere meines Bruders (solange dieser mit Familie im Urlaub ist), mein Nebenjob und noch ein paar reale Verabredungen .

Da kann man nicht auch noch mit allen stundenlang whatsappen. Wenn es wichtig ist, sollen die Leute halt anrufen. Kann man ja auch tun. Ist ja ein Telefon.
 
Es geht nicht darum studenlang zu WhatsAppen.
Für ein Ja oder nein ob ein Termin passt oder nicht, bedarf es keiner Stunden.
Auch bei dem von dir geschilderten Terminen nicht.
Nein, jeder Termin für sich nicht , alle zusammen schon.

Und , wie gesagt, wenn etwas soooo wichtig ist, dann kann man auch anrufen.
 
Wieder das Telefonieren...
Auch darauf bin ich bereits mehrfach eingegangen in allen meinen Beispielen.
Und ich bin es leid mich zu wiederholen.
Genauso wie ich es leid bin Tatbestände noch einmal in andere Threads zu kopieren, weil du das was ich schreibe scheinbar nicht mit 100 Prozentiger Aufmerksamkeit durchlesen kannst.
Siehe Tatbestand meines Threads unter Kategorie Ich hier auf Seite 25.

in diesem Fall stößt meine Geduld bei dir gerade ziemlich an seine Grenzen.
Meine auch. Wir scheinen schlicht verschieden Auffassungen zu haben.

Auch nichts Schlimmes.
 
Kennt ihr das? Dieses Gefühl, dass die Meisten der Menschen um euch herum nur noch mit sich selbst beschäftigt sind, und ihr kein Teil dieser Menschen seid?

Mir geht es zumindest sehr oft so.
Egal ob in Bezug auf Freundschaften oder Bekanntschaften.
Man gibt, aber es kommt nichts zurück. Man darf sich die Probleme anderer anhören, macht man ja auch gerne. Ist normales freundschaftliches Verhalten aus meiner Sicht. Doch wenn man sich überlegt wie es wohl wäre, wenn mit einem selbst etwas Ernstes wäre, z.B. ein Krankenhausaufenthalt, dann wäre der Verlauf wohl so:

Bekannter schreibt: "Hey, wie geht´s dir?"
Man antwortet: "Nicht so gut. Bin gerade im Krankenhaus."
Nach drei Tagen mal ne Antwort: "Oh, das tut mir leid... zirp, zirp

Ich habe das Gefühl, eigentlich nicht nur das Gefühl, sondern eher ein Ist-Zustand, dass ich vowiegend von Menschen umgeben bin, die nur sich selbst und ihr eigenes Leben im Sinn haben.
Und das nervt nur noch! Denn dadurch fühlt man sich mit diesen Menschen eigentlich nur allein.

Ich hab den Rest des Beitrags nicht gelesen. Aber ja exakt so wie du schreibst ist es auch.
ES IST SO!
An den anderen kannste nichts ändern. Du kannst dich nur versuchen darauf zu trainieren, dass du von anderen nichts mehr erwartest und dich dich deshalb auch lieber mit dir selbst beschäftigst statt mit anderen.
Interressanterwise eine Bestandsaufnahme von dir die auch mein Therapeut schon genauso geäußert hat.

200 Freunde auf Facebook und trotzdem allein. Prima Zeitalter.
 
Naja, es gibt halt weniger Notgemeinschaften mehr.

Echte Freundschaften wird es immer geben.
Aber weniger Notgemeinschaften.
 
Die Studien sowie die hier angesprochenen Zitate beziehen sich auf Freundschaften. Nicht Notgemeinschaften.
Freundschaften.

Das ist das Problem - unter dem Begriff "Freundschaft" versteht jeder etwas anderes.
Für mich ist es keine Freundschaft, einer Person, die ich mal gerade 4 Monate kenne, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht oft genug meldet. Das ist mal eben eine sich anbahnende Bekanntschaft.
Und unter dem Deckmäntelchen der Freundschaft versuchen Menschen auch immer wieder, sich die Leere in ihrem Leben füllen zu lassen.
Ich behaupte mal, dass in ganz vielen "Freundschaften" die innere Not eine Rolle spielt. (Wie übrigens auch bei Beziehungen im romantischen Bereich.)
 
Deine Situation kenne ich nur zu gut.
Entweder man bekommt Tage später eine Antwort oder es kommt gar nichts. Gleiches wenn man anruft, heißt es, dass man gerade nicht kann und man würde in 20min zuruckrufen, was jedoch nicht geschieht.

Ich weiß wie ich damit umgehen soll:
1. Ich schaue mir die Situation
2. Ich spreche die Person 2mal an, dass mir der Kontakt zu einseitig ist und das ich es sehr schade finde. Ich beobachte die Situation jeweils 3 Wochen bevor ich sie erneut anspreche.
3. Wenn auch das nicht geholfen hat, stelle ich den Kontakt 3 Wochen ein. Sollte sich die Person gar nicht melden, wird die Nummer kommentarlos gelöscht.

Ich muss ehrlich sagen, dass es dann immer wieder ein Befreiungsschlag ist. Ich fühle mich danach besser. Meist melden sich di Leute noch Monaten wieder aber ich reagiere gar nicht mehr auf die Nachrichten.
 
Man will dann ganz offensichtlich nicht.
Ist doch auch in Ordnung.
Freundschaft beruht auf Freiwilligkeit.
 

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