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EuFrank
Gast
Hallo LoRu123!Hallo Leute,
ich bin doch recht überrascht, über die Bereitschaft einiger Japaner, ihr Leben für die Gemeinschaft zu opfern. Die 50 Arbeiter, die dort einen vermutlich aussichtslosen Kampf kämpfen, wissen, als Fachleute, dass sie, durch ihren Einsatz, nicht mehr lange zu leben haben. Weitere Helfer haben sich freiwillig gemeldet.
Sind die alle verrückt?
Liegts nur an der sozialisation?
Können wir daraus etwas lernen ( abgesehen davon, dass es nicht schlau ist, auf AKW's zu setzen )?
Bin gespannt auf Eure Antworten.
Ich bezweifle etwas, dass alle der berühmten 50 das wirklich freiwillig machen.
Meines Erachtens sind das übrigens nicht alles Fachleute.
Weiter muss man bedenken, dass Japan über 127 Millionen Einwohner hat. Da ist es eigentlich fast schon Pflicht, dass man bei einer so gefährlichen Technologie lediglich 50 Personen zur Verfügung hat. 50 Personen sind wahrscheinlich viel zu wenig. Japan ist ungenügend auf diesen Vorfall vorbereitet.
Man sollte die 50 auch nicht alle zu sehr hochjubeln. Die Motive dieser Personen könnten sehr unterschiedlich sein. Ein paar machen das vielleicht aus Pflichtgefühl. Wenn <50 Menschen von 127 000 000 das aus Pflichtgefühl machen, dann wäre das eine traurige Minderheit. Gibt es nicht mehr Japaner, die aus Pflichtgefühl handen? Entschuldigend muss ich sagen, dass eventuell die ChaotenFirma Tepko vielleicht nur maximal 50 Leute zuläßt.
Andere Motive könnten sein: berühmt werden wollen, Draufgängertum, Lebensmüdigkeit (man weiß ja, wie junge Leute zB gelegentlich auf Liebeskummer reagieren) oder auch pure Dummheit im Sinne eines Unterschätzens der Gefahren.