Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ist Sex wirklich das Wichtigste?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nur befürchte ich, dass ich persönlich dem Partner den Gefallen tun würde, egal, wie es mir danach geht.
Es gibt, dachte ich immer, für die Sachen einen Oberbegriff: Zärtlichkeit. Da ist natürlich vieles möglich. Aber so etwas wie Einverständnis, das sich einstellt, ist da. Nicht einen Gefallen tun. Und keinen Gefallen erwarten.
 
und dann ist ja noch die Frage, ob darauf gehört wird, was ja eher nicht der Fall ist. Okay, einschlägige Erfahrungen. 😱

Meinst du, wie man diese Typen von Vornherein erkennt?

Damit habe ich mich seit mehr als 10 Jahren beschäftigt und auch Einiges dazu geschrieben. Falls dich das interessiert, kann ich es gerne für dich raussuchen und per PN schicken?

LG,
KoreFe
 
Meinst du, wie man diese Typen von Vornherein erkennt?

Damit habe ich mich seit mehr als 10 Jahren beschäftigt und auch Einiges dazu geschrieben. Falls dich das interessiert, kann ich es gerne für dich raussuchen und per PN schicken?

LG,
KoreFe

Nein, das meinte ich eigentlich nicht - ich denke schon, dass ich da (mittlerweile) ein gutes Gespür für habe. Trotzdem bleibt die Angst eben.

Aber eine PN kannst du mir diesbezüglich trotzdem gern schicken, würde mich interessieren. Aber bitte in T.'s Forum und nicht hier - denn hier habe ich die PN-Funktion erstmal deaktiviert und würde das vorerst gern so lassen.

Liebe Grüße
BaM
 
Nochmal, es geht nicht um Verzicht!
Es geht um unterschiedliche sexuelle...äh...Interessen? Wie auch immer man das politisch korrekt ausdrückt.
Sagen wir einer möchte Oralsex, einer Penetration...wo ist das Problem einen Kompromiss zu machen?

Dann hatte ich das falsch aufgefasst, sorry.

Wenn das so ist wie du das hier deutlicher umschreibst, würde ich da für mich sicher kein Problem sehen. Man findet sicher immer etwas was beiden gefällt und was beiden gegenseitig gibt, was man sich wünscht.
 
Ich sehe da auch kein Problem, einen Kompromiss zu machen, wenn man sich wirklich liebt.

Na ja, obwohl... nehmen wir an, dass der eine Part den Oralsex wirklich absolut eklig findet. Und ob es dann wirklich richtig ist, sich dem Partner zuliebe "da durchzuuälen", ich weiß ja nicht.

Finde das schwierig.

also ich finde man kan kompromise machen, dennoch muss man schauen,das BEIDE sich dabei wohl fühlen.
also nichts wo man sich durchquälen muss...das wäre ja kein kompromiss,sondern bloße wunscherfüllung für einen. sex ist aber immer ein miteinander.
 
Da frage ich mich doch...ist das jetzt wirklich ein Trennungsgrund? Ich meine jetzt nicht Partner, die gewalttätig werden, wenn sie keinen Sex bekommen oder sonstige Extremfälle, sondern ganz normale Partnerschaften, aber eben mit unterschiedlichen Ansichten zu Geschlechtsverkehr.
Warum ist das so wichtig? Wenn man sich liebt, kann das dann wirklich der Trennungsgrund sein?
Ich kann das nicht verstehen ehrlich gesagt.


Es kann ein Trennungsgrund sein, ja. Wir sind es gewohnt, Liebe und Sex als zusammengehörig zu empfinden, ein Partner, der keinen Sex will oder völlig andere sexuelle Bedürfnisse/Vorlieben hat als man selbst wird oft als jemand empfunden, der "nicht richtig" liebe.

Wie oft habe ich im Lauf der letzten Jahre gehört, in meiner Beziehung "stimme etwas nicht", weil mein Mann und ich sexuell kaum zusammenpassen. Ich wollte mich nicht trennen, er sich auch nicht, also haben wir versucht, für uns eine für beide Seiten annehmbare Lösung zu finden. Keine leichte Sache, sicher nicht, da spielen viele Dinge mit rein - die Sache mit dem Vertrauen, mit Fragen von außen, warum wir denn unbedingt zusammenblieben, auch Skepsis von einigen, die wissen, daß unsere Beziehung mittlerweile offen ist und natürlich auch gelegentliche Konfrontation, daß "Nebenbeziehungen" bzw. -partner mehr wollen, wenn mal Sex geteilt wurde oder wird.

All das kann trennend sein, weil es anstrengend ist, immer wieder auch Gespräche verlangt, immer wieder auch bedeutet, daß man sich die grundsätzliche Vertrauensfrage stellen muß.


Menschen, die Sex nicht für so wichtig halten oder Nähe/Vertrauen nicht zwingend auf der körperlichen Ebene ausagieren müssen, gibt es. Aber so weit ich das mitbekomme: es ist noch immer nicht sehr verbreitet, im Zweifelsfall fliegt mir durchaus mal um die Ohren, ich würde meinen Mann eben "nicht richtig lieben", weil ich nicht bereit bin, ihm zuliebe auf Sexualität zu verzichten. Da reagiert die liebe Umwelt meist sehr viel moralisch wertender als mein Mann.
 
Das ist doch jedem Pärchen selbst überlassen, wie wichtig Sex Ihnen ist oder nicht. Es kann ein Trenngrund sein, aber genauso kann es ein Trenngrund sein, dass man sich jeden Abend über das richtige Aufhängen der Klopapierrolle streitet. Ich denke nicht, dass man pauschal sagen kann, das ist so und nicht anders. Die ersten 2 Jahre meiner aktuellen Beziehung waren wir auch sexlos glücklich. Das wäre ich heute nicht mehr.
 
Sex war früher einmal wichtig, aber nichts das Wichtigste. Heute ist das Thema aus Alters- und Gesundheitsgründen in den Hintergrund gerückt, und das ist keineswegs traurig, denn das Leben bietet auch noch anderes.
 
Ich bin der TE:

Es geht noch nichtmal um die Frage verzichten oder nicht. Es geht darum, dass z.B. der eine gerne Pornos gucken möchte, der andere das aber nicht will. War doch hier letztens ein Thread wo jemand einen Partner hatte, dem Pornos genauso wichtig waren wie Sex. Und da wurde auch gesagt "trenn dich".
Verstehe ich persönlich nicht.
Partnerschaft ist eh immer mit Kompromissen verbunden, warum also nicht auch im Bett? Wenn mein Partner partout dieses oder jenes nicht wollen würde, dann würde ich darauf nicht bestehen. Sex ist ja nicht nur dies oder das, sondern sehr vielseitig. Für mich kann man sich immer irgendwie einigen.
Aber vielleicht sage ich das auch nur, weil Sex für mich zweitrangig ist. Ich kuschel eh viel lieber 😀

Ich würde niemals vom Partner sexuelle Praktiken erwarten, die ihm widerstreben und mich selber dazu auch nicht nötigen lassen. Wenn mein Partner Pornos gucken möchte, dann soll sie gucken. Wenn ich Pornos gucken möchte, dann gucke ich sie, wir sind ja schließlich freie Menschen in einem freien Land. Man hat kein Recht, einander die Mediennutzung zu reglementieren. Sowas wie Masturbation und Sammeln von Fetischobjekten steht einem natürlich auch frei, würde ich meinem Partner nicht nehmen und mir auch nicht nehmen lassen. Hat bei uns prima funktioniert so.
 
Wahrscheinlich sehe ich das ziemlich hart, aber für mich hat Sex einen genauso hohen Stellenwert wie alles andere in einer Beziehung. Ohne Sex funktioniert das alles nicht. Sex ist z. B. so bedeutend, wie Religion. Ich würde fest davon ausgehen, dass ich als gläubige Katholikin nicht mit einem gläubigen Moslem zusammenleben könnte. Das ist meine persönliche Meinung. Und wenn es im Bett nicht klappt, weil der eine auf SM steht und der andere auf Kuscheln, dann überstrapaziert das auf Dauer die Kompromissbereitschaft beider Partner und führt nur ins Unglück. Die sexuelle Ebene muss genauso stimmen, wie andere Grundzüge einer Beziehung. Will einer nur einmal im Monat, der andere jeden Tag, ist das auf Dauer mühsig und reibt nur mehr auf, als nötig. Und warum soll ich eine Beziehung führen, in der dieser essentielle Part nicht stimmt, wenn ich auch einen Partner haben kann, mit dem es stimmt? Für mich ist eine sexlose Beziehung eher so etwas wie eine sehr tiefgehende Freundschaft. Aber die Aspekte des völligen Frau- und Mannseins stimmen da nicht mehr. Und wenn die Vorlieben beider Partner zu weit auseinanderdriften, dann stimmt es für mich nicht. Andere mögen das anders sehen - aber für mich gehört Liebe und Sex untrennbar zusammen. Da kann ich auch nicht sagen "Hey, Partner, du kannst mir nicht geben, was ich brauche, lass uns ne offene Beziehung führen." Das geht nicht. Ohne Liebe kein Sex. Ohne Sex keine (dauerhaft funktionierende) Liebe.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Wieviel Sex, sexuelle Handlungen und Begehren ist normal? Sexualität 104
L Ist das Normal? Sexualität 5
H Meine Frau ist Polyamor Sexualität 25

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben