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Ist sein Verhalten ethisch korrekt?

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Was zwingt den AG genau diese Domain vom Freund der TE zu kaufen, anstatt sich- wahrscheinlich für einige Euronen weniger - selber eine zu kaufen?
Zwingt ihn doch keiner.
Er kann sie dem Kerl abkaufen oder sich sonstwie einigen oder er kann es lassen und einen ähnlichen Namen wählen - wenn er eine Website möchte.
Es gibt also auch keinen Grund für irgendwelchen Ärger.
 
Eigentlich kann der AG doch froh sein, wenn er die Domain irgendwann nutzen möchte, dass einer seiner Angestellten so viel Weitblick hatte sie zu sichern, bevor irgendein Hinz oder Kunz oder gar die Konkurrenz sie sich schnappt.

Das hatte er mir auch gesagt. Er meinte, er tut seinem Chef damit einen Gefallen, da ein Fremder mehr verlangen oder sie gar nicht erst verkaufen würde.
Ich glaube, er ist einfach zu optimistisch, die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht, ist höher.
 
Das hatte er mir auch gesagt. Er meinte, er tut seinem Chef damit einen Gefallen, da ein Fremder mehr verlangen oder sie gar nicht erst verkaufen würde.
Ich glaube, er ist einfach zu optimistisch, die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht, ist höher.
Für den Chef fühlt es sich nur so lange wie ein Gefallen an, wenn Dein Freund dann auch nur die 1-2 € in Rechnung stellt, die er selbst hingeblättert hat.

Will er daraus Kapital schlagen und richtig verdienen, ist es mit dem "Gefallen" schnell Essig.
 
Falls mal eine HP gewünscht ist, kann der Arbeitgeber sie entweder anders nennen oder es auf einen Rechtsstreit hinauslaufen lassen. Selbst bei einem Vergleich dürfte es für deinen Freund teuer werden.
Rechtsstreit? Ist gut möglich.
Was man privat tut, aber im Zusammenhang mit der Firma steht, kann durchaus auch der Firma gehören. Hatten wir in unserer Firma (Konzern) auch schon. Ein Mitarbeiter hat privat ein Werkzeug entwickelt (da er den Bedarf in der Firma gesehen hat) und es sich patentieren lassen. Dem Grunde nach hätte er der Firma seine Idee vorher mitteilen müssen, dafür gibt es bei uns das betriebliche Vorschlagwesen und auch extra Prämien. Es gab es folgende Einigung: Die Firma kann sich die Werkzeuge für den Eigenbedarf rechtefrei herstellen. Der Mitarbeiter erhielt keinen Bonus, darf aber die Werkzeuge vermarkten - wir sind kein Werkzeughersteller und so kann der Mitarbeiter seinen Bonus selber generieren.

Wie das bei einer URL aussieht müssten im Zweifel die Anwälte ausfechten. In jedem Fall wird es teuer und bei einem Vergleich werden auch die Kosten aufgeteilt. Und ein Verfahren mit dem Arbeitgeber ist auch keine vertrauensfördernde Maßnahme.

Das ist eben keine moralisch/etische, sondern auch ein rechtliche Frage.
 
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