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Dr. Rock
Gast
Aber wie kann ich das verändern?
Grundsätzlich sollte man sich kein Ultimatum setzen um etwas zu verarbeiten oder um über etwas hinwegzukommen, jeder Mensch bracht dafür seine eigene Zeit bzw. hat auch seine eigenen Methoden. Die einen schreiben alles detailliert auf was ihnen angetan wurde und verbrennen den Roman dann feierlich oder zerreißen ihn genüsslich, das kann befreien, sich gut anfühlen.
Andere wiederum stürzen sich in die Gesellschaft, bemühen sich, neue Leute kennenzulernen um die alten, schmerzenden Erinnerungen durch diese neuen im Kopf "verblassen" zu lassen.
Ich kann beiden Wegen etwas abgewinnen.
Was Beziehungen an sich angeht, man darf sich selbst nie aus den Augen verlieren; du hast diesem Supertrainer sehr viel gegeben und er hat sich als Flasche entpuppt, schnell kommt da der Gedanke auf dass man nur noch mehr hätte geben müssen, dann wäre es nicht so weit gekommen...was aber Blödsinn ist, denn gibt man zu viel, wird man nicht mehr ernst genommen weil man sich selbst ja offenbar selbst nicht ernst nimmt und der / die andere fühlt sich dann überlegen, nutzt einen aus, etc.
Ich finde du solltest jetzt einfach mal an dich selbst denken, schau was deine Bedürfnisse sind, welche Wünsche du hast und wie du sie dir erfüllen kannst. Das kann (sollte) dazu führen dass du diesen Vogel nach und nach vergisst und auch selbstsicherer und stabiler bist bei zukünftigen Bekanntschaften.