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Ist heutzutage ohne Studium ein relativ guter Verdienst nicht mehr möglich?

Ich glaube auch, daß du (um mal den Aspekt "Glück" nochmal zu unterstreichen) mit einem Studium glücklicher wirst. An deinem jetzigen Gehalt ist m.E. nichts auszusetzen, aber du bist unzufrieden und wirst es auch bleiben, wenn du nicht wenigsten probiert hast, wie er ist, jetzt noch zu studieren. Also los.
 
Hallo Portion,

danke für den ironischen Einwurf, ich kann damit umgehen.

Mir kommt es nur so vor als ob die nicht-studierten hier ihren Standpunkt vertreten und die studierten natürlich sagen los studiere noch.

Wer ist denn hier wirklich glücklich - mit oder ohne Studium? Und vor allem wer hat studiert und erntet dennoch nicht die dicken Früchte ?
 
Mir kommt es nur so vor als ob die nicht-studierten hier ihren Standpunkt vertreten und die studierten natürlich sagen los studiere noch.

Naja, also ich hingegen bin nicht studiert und tendiere dennoch mehr zum Studium indem ich ja sage, ich hätte es eher tun sollen. Gerade mit Abitur.
Bloß muss man ja auch hierbei immer deine Situation betrachten, welche du geschildert hattest.
 
Merkt Euch bitte alle eines:

Richtig reich wird man durch Ideen. Nicht durchs Studieren. Siehe Bill Gates etc. Die meissten
sehr sehr erfolgreichen Leute und Unternehmer haben ein abgebrochenes Studium bzw.
gar kein Studium, weil sie nicht mal Abi haben.

Ich bin Dr. der Physik und bin vom Gehalt her ungefaehr auf Sachbearbeiterniveau, da speziell
in meinem Segment (Nukleartechnik) die Fachkraefte immer immer weniger gesucht werden.

Bis die Tage
 
Nein, ich empfehle dir nicht direkt ein Studium, sondern sage nur, dass die Sache mit dem Gehalt stimmt und ganz unabhängig davon auch langfristig mehr Aufstiegsmöglichkeit bietet.

Allerdings ist es nicht wenig Arbeit.

Ich war jemand, der in der Schule nie lernen musste und trotzdem 1ser Schüler war. In dem Mathematikstudium sitze ich etwas mit Vorlesungen eingerechnet etwa 12 Stunden am Tag am Stoff, und Wochenende pro Tag sechs Stunden, ab und zu auch mehr. Im Gegensatz dazu Nebenfach BWL reicht für eine Klausur 3 Tage Lernzeit, um auf eine gute Note zu kommen.

Je nach dem, was du studieren willst, ist natürlich auch der Auswand verschieden und auch die Berufsaussicht. In Philosphie und Kunstgeschichte wird die Arbeitslosenquote nach dem Studium immer höher sein als die in den Naturwissenschaftlichen Fächern.

An deiner Stelle würde ich es nach deiner eigenen Auffassungsgabe entscheiden. Lernst du schnell, mache ein Studium nebenher. Lernst du langsam, macht es keinen Sinn.
 
Ich gehe davon aus, dass ich ein richtiges Studium (vor allem neben dem Beruf) nicht schaffen würde. Ich weiß welcher Lerntyp ich bin und ich weiß auch wie groß meine Prüfungsangst ist.
Und ich habe schon sehr oft gehört dass so ein fernstudium neben dem Job abgebrochen wurde weil man einfach überfordert ist.

Und ich hatte damals schon Probleme vom Sprung Realschule aufs Gymnasium. Mathemathik, Physik und der gleichen wären für mich sowieso Todesfächer, ich bin dafür einfach nicht gestrickt.

Und es hat sicher auch nicht jeder nach seinem Studium automatisch das große Los.
 
Und es hat sicher auch nicht jeder nach seinem Studium automatisch das große Los.

So ist es. Es gibt auch jede Menge arbeitslose Akademiker.
Sind nicht nur Leute aus Ausbildungsberufen ohne Job.

Ich habe den Eindruck es geht dir hauptsächlich um einen höheren Verdienst und nicht so sehr um Aufstiegsmöglichkeiten.

Nun, dann nutze die Stunden, die du studieren müsstest doch für einen Nebenjob.
Ich habe schon immer mal Anzeigen von kleineren Firmen gesehen, die stundenweise Unterstützung im Rechnungswesen suchen.
 
Nun, dann nutze die Stunden, die du studieren müsstest doch für einen Nebenjob. Ich habe schon immer mal Anzeigen von kleineren Firmen gesehen, die stundenweise Unterstützung im Rechnungswesen suchen.

Mache ich auch hin und wieder. Wenn ich ausrechne wie viel ich Brutto mehr haben müsste, um 400 Euro netto mehr in der Tasche zu haben, ist das bei LST-Klasse I ne ganze Menge.
Da lobe ich mir einen kleinen Nebenjob. Die 400 Euro müssen pro Monat auch nicht krampfhaft komplett erreicht werden. Außerdem bietet es eine Abwechslung zur Haupttätigkeit.
 
Das mit dem Brutto-Netto Vergleich stimmt schon, bei einem gewissen Grad bleibt sogar nur gleichviel oder sogar weniger übrig.

Jetzt braucht man halt auch wenn dann einen Nebenjob bei dem man nicht nur 8 EUR die Stunde verdient, sonst dauert es lange bis 2-300 EUR erreicht sind, ganz zu schweigen vom Zeitaufwand.
 

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