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Ist es wirklich so Ernst? oder ist es eher normal bzw Pubartär?

Flash Aeres

Mitglied
Nun das wird sehr lang und ich wäre echt dankbar wenn i.wer sich alles durchliest...

Ich bin nun 14.

also...ich versuche das ganze mal Chronologisch:

mit 6 Jahren scheine ich schon erhebliche Probleme mit Suizidialem verhalten und Lebenssinnlosigkeit gehabt zu haben und war auch da zum ersten mal bei einem Psychater
ich war (soweit ich mich erinnern kann) sehr aggressiv im Kindergarten und in der Grundschule, hatte deswegen wenig Freunde und naja ich weiß nur noch dass ich Mittags immer wieder nach Hause kam und sagte "ich bin ein schlechter Mensch ich habe es nicht verdient" und hab dann anfangs nen Buch genommen und mir gegen den Kopf gehauen um mich selber zu bestrafen.
Mit 9 oder 10 kam ich in eine Klinik für 10 Wochen.


Nun NACH der 5. Klasse entschieden die Lehrer zum Glück da ich auf der Schule nicht zurecht kam und recht gute Noten hatte, mich auf ein Gymnasium zu stecken.
Dort war der Start richtig super.
Nur nach ca einem halben Jahr kam wieder krasses Suizidiales Verhalten und wenn ich zurückdenke wollte ich wohl nur Aufmerksamkeit.
Nun mit 12 glaube ich war ich dann nochmal in einer Klinik für 13 Wochen.
Nun seitdem ging es mir gut....
nur war ich ein Riesen A******* geworden aber ich war zumindest zufrieden (mehr oder weniger).
Freunde hatte ich nur einen wirklichen und sonst eig gar nichts.
Mit meinen Klassenkameraden nur gestritten,
naja ich war halt ein riesen A******* geworden.

Jetzt kommt etwas aktuelles:

Vor ca 4 monaten lernte ich übers Internet nen Mädchen kennen.
Sie hat große Probleme und ich habe mich wirklich stundenlang mit ihr geredet
und auch versucht ihr zu helfen.
Und nach einigen Wochen kamen wir zusammen ( meine erste Freundin )
Nun sie hatte zwischendurch auch richtige Tiefs und leider bis hin zu auch Suizidialem verhalten.
Nur sie hat wirklich Gründe, dass es ihr kake geht.

Nun vor ein paar Wochen fing es an dass ich wieder nach Aufmerksamkeit gesucht hab wie ich glaube.
Also in dem einen Moment gehts mir total kake und ich bin am durchdrehen und im nächsten wieder super.
Das wurde in den letzten Wochen immer schlimmer.
Nun vor 2 Wochen hatte ich nen paar Tage wo ich nur down war und plötzlich einen Tag wo es mir wieder richtig gut ging und diesen Tag wollte ich abends krönen indem ich mich etwas antrinke...
Nun während ich getrunken habe überkam es mich wieder und ich war sau down.
Ich hab mich dann entschieden nach all den Wochen wos mir immer mehr kake ging (ich dachte ich sei verrückt weil ich keine Erklärung dafür fand/finde wieso es mir so kake ging/geht) es zu beenden und Tabletten geschluckt.
Nen paar Tage Krankenhaus und nun war ich bei einem Psychater.

Der hatte meine Akte gelesen und hat Dinge davon geredet, ich hätte früher Identitätsprobleme und i.wie nen hang zu Männern gehabt.
Mir ging es immer weiter kake und jedesmal wurde es dramatischer als ich down war.
Vor 2 Tagen hat sie es dann beendet. Sie meinte ich solle erstmal mit mir selber zurechtkommen und dass sie das nicht aushielte.
Nun der Tag danach war schlimm und als ich total down war (nen paar Stunden nach der "Trennung") bin ich aufs Dach (wir haben nen schräges Dach) nach oben und hab mich hingesetzt und hab wirklich überlegt "ja oder nein?".
Nun ich und meine "Ex" wir verhalten uns im Prinzip untereinander so als ob wir noch zusammen wären nur etwas distanzierter (also ist es im Prinzip eine Pause).

Nun habe ich es allerdings schon seit 24h geschafft nicht total down zu sein.
Ich höre die ganze Zeit Avril Lavigne, welche eig gar nicht mein Musikstil ist aber ich muss bei Ihr über nichts nachdenken im Gegensatz zu Rise Against was ich normalerweise höre wo ich über alles mögliche Nachdenke.
Ich merke nun dass ich zwar zwischendurch immer noch etwas nach unten gefühlsmäßig bin, aber ich schaffe es tatsächlich nicht darüber nachzudenken und das hilft...

Nun ich hatte erst 2 Sitzungen bei dem Psychater und da die nächste erst in 3 Wochen ist dachte ich, dass meine Lage nicht so schlimm sein kann...
Nun habe ich von ihm Fluctin verschrieben bekommen (also ich muss noch ein paar Gesundheitliche Tests beim Arzt machen) und habe gelesen es soll sehr stark sein...
Ich habe so meine Bedenken dass meine Lage so Ernst ist, ich hatte erst 2 Sitzungen bei dem...

Was meint Ihr? Denkt Ihr es ist wirklich so ernst, dass ich etwas so starkes nehmen muss?
Ich freu mich echt über Jede Antwort...

Fuk ok ich hoffe es ist nicht zu lang ich denke ich hätte mich an manchen Stellen echt kürzerfassen können...
 
Zuletzt bearbeitet:

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Metalheäd

Mitglied
Hey Flash Aeres!

Also dein Problem ist mir gut bekannt. Dein Lebenslauf ähnelt meinem sehr stark. Also grundsätzlich würde ich sagen das die Medikation angebracht ist (Wirkt Antriebs-, und Freudesteigernd). Sprich es packt genau da an wo deine Probleme liegen. Nebenbei ist es sehr wichtig dir eine Bezugsperson aus deinem näheren Umfeld auszusuchen, mit der du über deine Probleme sprechen kannst (Such dir jemand seelisch stabilen - Ich hab mit meinen Problemen schon einige Menschen zerdrückt). Oder alternativ kannst du auch eine Psychotherapeutin hinzuziehen. Also quasi um die gestauten Aggressionen abzulassen. Denn wenn das Fass wieder gefüllt ist endet es wie bei den meisten mit einem Suizid-Versuch. Also meiner Meinung nach kannst du dich ruhig auf die Medikation einlassen.

Mfg Metalheäd
 

Gelinda

Sehr aktives Mitglied
Ich möchte dich jetzt nur mal wegen der Form und der länge deines Textes beruhigen: er ist nicht zu lang und er ist vor allem strukturiert, also mit Absätzen, da liest es sich recht leicht.

Du solltest dir halt Ziele suchen und dich nicht in deinen unproduktiven Gedanken verfranzeln.

Wenn sich zweie zusammentun, die suizidale Gedanken haben, ist das bestimmt nicht vorteihaft. Eigentlich solltest du ihr ja deine eigenen ehrlichen Argumente und Verhaltenstipps geben, die du selber beherzigst und die, die sich bewährt haben??

Was sagt denn deine Familie zu deinem Problem?

FG Gelina
 
J

john-2

Gast
Hallo Flash Aeres,

auch ich finde den Text ganz ok. Bei einem zu kurzen Text kann man sich u. U. nicht richtig in die Situation eindenken oder es kommt zu unnötigen Rückfragen.

Zu den Fragen:
Ist es pubertär? Nein, ganz sicher nicht.
Ist es Ernst? Das sehe ich nicht so, aber es ist sicher behandlungsbedürftig.
Ist es normal? Eher nicht, aber lass mich das versuchen zu erklären:

Die Psyche des Menschen ist eine hoch komplexe Angelegenheit und jeder Mensch unterscheidet sich von den anderen. Ich übrigens auch.

Die Psyche wird von sehr vielen Faktoren bestimmt und die Steuerung erfolgt u. a. durch Hormone. Nun kann man nicht einfach im Zentralnervensystem nachsehen, ob alle Botenstoffe in der richtigen Menge vorhanden sind. Außerdem werden die Menge und das Verhältnis der einzelnen Botenstoffe durch externe Einflüsse verändert. Das verändert dann unsere Stimmung.

Da sich organische Erkrankungen auch auf die Botenstoffe auswirken können, muss zunächst einmal geklärt werden, ob Du körperlich gesund bist. Erst danach wird die Behandlung fortgesetzt; daher die Pause von 2-3 Wochen. Sollten Dich inzwischen suizidiale Gedanken plagen, dann rufe bitte sofort beim Arzt an.

Weiter hat der Therapeut bereits aufgrund der letzten beiden Gespräche eine gewisse Vorstellung, in welcher Richtung er Deine Psyche beeinflussen möchte, daher ein Anitiderperessivum (AD), dass den Serotoninspiegel erhöht. Das Medikament soll die Therapie unterstützen. Serotonin ist unser "Glücklichmacher". Es gibt aber auch noch andere.

Jede Veränderung hat Vor- und Nachteile und jeder Mensch reagiert etwas anders auf die Medikamente. Es gelegentlich notwendig, nach einiger Zeit ein anderes AD zu verschreiben, was dann auch etwas anders wirkt. Die Wirkung setzt erst 1-2 Wochen nach der ersten Einnahme richtig ein. Falls Nebenwirkungen auftreten, besprich das bitte mit dem Arzt. Auf keinen Fall die Einnahme schlagartig beenden. Der Körper hat sich an den etwas höheren Serotoninspiegel gewöhnt und ein plötzliches absetzen kann heftige Reaktionen hervorrufen. (Ich hab's ausprobiert, war keine gute Erfahrung)

Zur Freundin: Sie hat richtig gehandelt! Der Umgang mit depressiv Kranken erfordert etwas Aufmerksamkeit kann belastend sein und wenn man selbst nicht belastbar ist, macht man besser eine Pause. Warte einfach ab und halte lockeren Kontakt.

Alles Gute

John
 

Flash Aeres

Mitglied
Wenn sich zweie zusammentun, die suizidale Gedanken haben, ist das bestimmt nicht vorteihaft. Eigentlich solltest du ihr ja deine eigenen ehrlichen Argumente und Verhaltenstipps geben, die du selber beherzigst und die, die sich bewährt haben??

FG Gelina
Zur Freundin: Sie hat richtig gehandelt! Der Umgang mit depressiv Kranken erfordert etwas Aufmerksamkeit kann belastend sein und wenn man selbst nicht belastbar ist, macht man besser eine Pause. Warte einfach ab und halte lockeren Kontakt.

John
@ John & Gelina
Ich weiß, dass sie richtig gehandelt hat. Nu Anfangs hatte nur sie große Niedergeschlagenheit und riesen Probleme und ich hatte keine Probleme.
Anfangs war ich ihr zur Seite, habe ihr zugehört und auch versucht zu beraten... Ich habe wirklich jede Sekunde die ich frei hatte (Schule war mir eh egal) um sie gekümmert und mit ihr geredet. Wir verstanden uns richtig prima und verstehen uns jetzt auch noch so gut wie man es nur kann. Ich habe ihr auch von Anfang an gesagt "geh mal zu nem Therapeut oder zu einer anderen Bezugsperson als mir... ich versuche dir wirklich zu helfen nur ist es sicher leichter mit ner Person aus deinem Umfeld zu sprechen..." gesagt nach einigen Dingen (Krampfanfälle, Gedächtnisprobleme, vielen blackouts) habe ich sie immer weiter dazu gedrängt zu einem zu gehen.
Sie war bei einem und ihr gehts zur Zeit auch etwas besser. Nur hat es dann vor ein paar Wochen angefangen dass ich krasse Stimmungsschwankungen bekam, die dann immer stärker wurden...

zur Zeit sind wir auseinander aber wir chatten immer noch stundenlang und es ist fast kein Unterschied zu vorher...

Nun die Sache ist die: sie hatte nen richtiges Tief aber sie hatte GRÜNDE, ich hatte keine...
Sie hat so einiges durchgemacht und ihr vater ist keine Hilfe sondern eher eine Belastung und ihre Mum wollte ihr Anfangs auch nicht glauben... Sie hat echt sau viel durchgemacht.
nur: ich habe nichts durchgemacht und deshalb stellt sich die Frage: wieso verhalte ich mich so? suche ich nur Aufmerksamkeit (weil dann brauche ich keine Medikamente...)?

Was sagt denn deine Familie zu deinem Problem?

FG Gelina
also meinen großen Bruder (17) wird es beschäftigen nur lässt der sich soetwas nie anmerken (weshalb er für mich oftmals in meinen Augen perfekt ist...), allerdings macht der jetzt auch ABI (umso verwunderlicher ist es dass er Zeit hat ständig feiern zu gehen) , allerdings siehts gut für ihn im ABI aus...

Meine große Schwester (19) die ist eh kaum noch da weil die nen Freund seit 3 Jahren hat, welcher jetzt in Freiburg studiert. Sie ist jetzt auch im ABI-Stress und ihr merkt man den ABI-Stress auch an. Ich hab k.A. ob die das mit mir so wirklich registriert hat (was auch gut so ist...)...

Mein kleiner Bruder weiß nicht wirklich davon.

und Meine Eltern sind sehr besorgt um mich wie ich merke...
 

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