ghostspaces
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Ich habe vor drei Jahren einen Fehler gemacht bzw. eine Entscheidung getroffen, die der Anfang einer wirklich dummen Verhaltensweise war, die ich inzwischen verzweifelt versuche, wieder loszuwerden.
Ich habe damals, aus Gründen, die ich heute nicht mehr vollständig nachvollziehen kann, die Entscheidung getroffen, mich nach dem Essen absichtlich zu übergeben.
Daraus wurde erst eine gelegentliche Sache, dann ein wöchentliches Ritual und inzwischen schaffe ich es kaum einen Tag ohne.
Im letzten Jahr ist es so schlimm geworden, dass ich mich endlich dazu überwunden habe, mir Hilfe zu suchen, weshalb ich ab März/April einen Therapieplatz haben werde.
Irgendetwas stimmt nicht mit mir und ich habe nicht einmal ein Wort dafür. Ich kann nicht einmal selbst recherchieren, weil es für mein Problem keinen Namen zu geben scheint.
Die Psychiaterin und meine zukünftige Therapeutin sind beide der Ansicht, ich hätte zumindest schon einmal keine Essstörung.
Mir wäre es fast lieber, ich hätte eine, denn das kennt man wenigstens und dafür gibt es einen Behandlungsplan. Mein Problem gibt es aber gar nicht.
Ich denke immer wieder, wenn ich den Anfangspunkt verstehen könnte, dann wäre alles etwas klarer. Ich habe mich immer als psychisch stabilen, gesunden und ausgeglichenen Menschen wahrgenommen.
Ein psychisch gesunder Mensch beschließt aber nicht einfach aus heiterem Himmel, sich den Finger in den Hals zu stecken.
Irgendetwas stimmt nicht mit mir und das macht mir Angst.
Ich bin der einzige Mensch, der meine Beweggründe wissen könnte (bzw. müsste), aber ich habe keine Ahnung. Das macht mich einfach fertig.
Ich habe damals, aus Gründen, die ich heute nicht mehr vollständig nachvollziehen kann, die Entscheidung getroffen, mich nach dem Essen absichtlich zu übergeben.
Daraus wurde erst eine gelegentliche Sache, dann ein wöchentliches Ritual und inzwischen schaffe ich es kaum einen Tag ohne.
Im letzten Jahr ist es so schlimm geworden, dass ich mich endlich dazu überwunden habe, mir Hilfe zu suchen, weshalb ich ab März/April einen Therapieplatz haben werde.
Irgendetwas stimmt nicht mit mir und ich habe nicht einmal ein Wort dafür. Ich kann nicht einmal selbst recherchieren, weil es für mein Problem keinen Namen zu geben scheint.
Die Psychiaterin und meine zukünftige Therapeutin sind beide der Ansicht, ich hätte zumindest schon einmal keine Essstörung.
Mir wäre es fast lieber, ich hätte eine, denn das kennt man wenigstens und dafür gibt es einen Behandlungsplan. Mein Problem gibt es aber gar nicht.
Ich denke immer wieder, wenn ich den Anfangspunkt verstehen könnte, dann wäre alles etwas klarer. Ich habe mich immer als psychisch stabilen, gesunden und ausgeglichenen Menschen wahrgenommen.
Ein psychisch gesunder Mensch beschließt aber nicht einfach aus heiterem Himmel, sich den Finger in den Hals zu stecken.
Irgendetwas stimmt nicht mit mir und das macht mir Angst.
Ich bin der einzige Mensch, der meine Beweggründe wissen könnte (bzw. müsste), aber ich habe keine Ahnung. Das macht mich einfach fertig.