Kylar
Aktives Mitglied
Wie bereits in einer anderen Antwort geschrieben, war das für mich normal Freunde mit einer Umarmung zu begrüßen und zu verabschieden - egal ob Mann oder Frau. Sicher ist eine freundschaftliche Umarmung nicht dasselbe wie die ersten beiden Umarmungen bei meinem Kollegen um die es hier geht. Die dritte war eigentlich nur freundschaftlich gemeint. Aber mit der Vorgeschichte war ihm das natürlich zu viel (gegen freundschaftliche Umarmungen hat er ansonsten nichts). Das hab ich nun verstanden.
Vielleicht gehe ich mit dem Umarmen als schwuler Mann generell lockerer um und setze das bei anderen Menschen ebenfalls voraus. Das ist nur gut gemeint, denke mir nichts dabei. Beispielsweise gab es einen (gesichert) schwulen Mann bei uns im Verein, der mal scharf auf mich war. Er wollte ständig bei mir landen. Hab ihn aber immer bestimmt abgewiesen. Trotzdem kam er oft wieder an und wollte wenigstens eine Umarmung. Und ich hab sie ihm gegeben. Für mich war d nichts dabei. Ich habe das als Gefallen betrachtet. Damit es ihm wenigstens etwas besser geht.
Nun bringt Ihr alle mir bei, dass dieses generelle Umarmen NICHT ok ist. Ihr habt mich zum nachdenken angeregt, soviel ist sicher.
Also ich packe meinen Freunden nicht "aus Versehen" an den A****, wenn ich sie umarme.
Und dass du hier nicht verstehst, worum es den meisten geht und so tust als würden alle hier generell was gegen Umarmungen haben, nehme ich dir nicht ab.
Es geht um Körperkontakt , wenn vorher schon mitgeteilt wurde, dass das nicht gewünscht ist.
Aber ich glaube, das hast du auch schon verstanden.
Und komme hier nicht mit "schwule sind da wohl lockerer" und drehe es damit wieder so, al wären die Leute, die das nicht so sehen, nur "verklemmt" oder was da so zwischen den Zeilen mitschwingt.
Es gibt auch Schwule, die finden dein Verhalten nicht in Ordnung.
Der "Umarmungsbettler" , der scharf auf dich war, war auch nicht im Recht und du hättest ihm sicher keine Umarmung als "Gefallen" geben müssen. Das hat nichts mit locker zu tun, aondern mit Grenzen setzen und von anderen dann auch akzeptieren.