G
gesger
Gast
Ein Genie wird von seiner starken leistungsfähigkeit getrieben.
Mit Fleiß kann man als Durchschnittsmensch durchaus viel erreichen, hier spielen dann eher die Umweltfaktoren eine Rolle.
Erfolg oder nicht bestimmt ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren.
Zwischen Durchschnitt und Genie ist ein riesen Unterschied da liegen mal gerne 80 IQ Punkte dazwischen.
30 iq punkte mehr bedeutet doppelte geschwindigkeit
Das Leben kann mit einer kleinen Abweichung ganz anderes verlaufen.
Durchschnitt liegt zwischen 90 und 110 die 20 punkte sind ein riesen unterschied.
90 Hilfskraft? - 110 wäre mit Fleiß ein Studium zu schaffen
Wie weit hat Intelligenz Einfluss auf Einsamkeit???
Denke nicht eine unwichtige.
Der IQ ist Unfug und nur eine Ausrede. Wenn sich jemand die ganze Zeit darauf versteift zu sagen "Ich kann das nicht, mein IQ ist zu niedrig", dann ist das einfach nur Angst oder Faulheit die da aus ihm spricht. Die Frage ist immer nur, was von beidem.
Der IQ wird völlig überbewertet und die dafür vorgesehenens Tests (von Psychologen, nicht aus dem Internet) liefern je nach Tagesform, Alter und Art des Testes völlig unterschiedliche Ergebnisse ab. Bei mir kam Beispielsweise 132 in sprachlichen Bereichen und 141 in mathematischen Berichen heraus. Meine Mathematiknoten sind trotzdem legendär schlecht gewesen und ich kann bis heute keine Nullpunkte berechnen.
Ein Studium zu schaffen hängt auch immer maßgeblich vom Fach und der Uni ab. Die Geisteswissenschaften wie Philosophie, Geschichte und Germanistik sind ein schlechter Witz, was den Schwierigkeitsgrad angeht. Den Eindruck hatte nicht nur ich, sondern auch die DOzenten, da man durch den Bachelor-Mist nicht mehr intensiv in die Themen eindringt. So sagte mir eine DOzentin, dass das Schulbuch der gymnasialen Oberstufe in Deutsch ein Germanistik und Journalistik Bachelorstudium zu wenigstens 80% überflüssig macht. Ein Freund von mir studierte Pharmazie und hatte vorher einen Chemie LK in der Schule. Nach 2 Jahren Studium hat er hingeschmissen, weil man noch immer nicht über den Stof der 12. Klasse hinaus war und er sich tödlich gelangweilt hat. Ein Medizinstudium ist, wie mir Freunde und mein Stiefvater berichten, stumpfes Auswendiglernen, eine geistige Eigenleistung ist quasi nicht erforderlich und wenn ich mir angucke was Anwälte bei mir abliefern, frage ich mich ernsthaft, wie die es überhaupt an die Uni geschafft haben.
Natürlich gibt es auch harte Studiengänge (glaube ich zumindest, ich kenne aber niemanden der das bestätigen könnte), aber auch die sind dann zu schaffen, wenn man sich mit anderen zusammentut. Eine Uni ist kein Einzelkampfplatz.
Versuch von deiner Überzeugung wegzukommen, dass der IQ alles ist. Das stimmt einfach nicht.
Intelligenz ist auch nicht unbedingt ein Schutz oder eine Ursache von Einsamkeit. Dafür gibt es viel zu viele Ursachen. Einsamkeit ist an und für sich immer ein Problem, da diese ungewollt ist. Der Mensch ist ein soziales Tier, welches andere Individuen braucht um überleben zu können. Wenn diese fehlen werden Ersatzobjekte hinzugeholt, sei es eine Katze oder ein Ball mit Gesicht, hauptsache irgendetwas zum interagieren. Die "sozialen Netzwerke" sehe ich da als besonders schwere Verfehlung der Menschheit an, da diese dieses soziale Miteinander vorgaukeln, das aber in Wirklichkeit nicht da ist. Früher wurde das Wort "Freund" recht sparsam benutzt, da das nur wenigen Auserwählten in unserem Leben zugeteilt wurde. Alle anderen waren Bekannte, Kollegen oder eben einfach nur da. Heute muss man unbedingt mit allen "befreundet" sein, mit dem Ergebnis, dass Freundschaften heute quasi wertlos sind, da sie nur eine grundsätzliche Kommunikationsbereitschaft bedeuten. Natürlich gibt es auch heute noch echte Freunde, aber die zu finden dauert eben seine Zeit und jemanden zu finden der sich auf diesen Prozess einlässt und sich emotional jemandem öffnet und an ihn bindet, ist das schwierigste. Das wir alle "Freunde" sind, hilft da nicht unbedingt. Wer viele Facebookfreunde hat wird, sobald er sein Smartphone mal für eine Woche wegschließt merken, wie viel davon übrig bleibt. Soziale Netzwerke sind Müll was soziale Interaktion angeht, da auch ein Bild von einem Brot mich nicht satt machen kann.
Deswegen gegen Einsamkeit: Weniger Internet, mehr rausgehen!
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