Beim Immobilienmarkt wird ja auch mit einem Einbruck gerechnet. U.a. durch die Änderung der Besteuerung im Erbfall, bei dem Wohneigentum jetzt um einiges höher bewertet wird und damit der Freibetrag nicht mehr ausreichen ist. Viele Erben sind dadurch gezwungen große 5-Stellige Summen aufzubringen, wer das nicht kann sieht sich gezwungen die Immobilie zu verkaufen um die Steuern zu decken.
Dadurch kommt viel auf den Markt auf einem der Finanzkanäle wurde auch offen gelegt dass entsprechende Gesellschaften jetzt ordentlich Geld in die Hand nehmen um alles aufzukaufen, also nur auf diese staatlich herbei geführte Not der Menschen gewartet haben, um sich jetzt so richtig daran zu bereichern. Was wohl auch Sinn und Zweck bei dieser Gesetzesänderung war.
Zwar ist Gold etwas gestiegen, aber da im Schnitt vieles gefallen ist sehen wir wohl eine Kontraktion der Geldmenge, trotz aller Versuche der Zentralbanken dies zu verhindern. Vermutlich hervor gerufen durch die vielen Insolvenzen und damit verbunden das Abschreiben von deren Krediten.
Bei uns im Betrieb sehen wir auch die vielen landwirtschaftlichen Betriebe die jedes Jahr aufgeben, ohne dass deren Bestände von anderen aufgefangen werden. Das Fleisch kommt jetzt halt aus anderen Ländern, die dafür u.a. große Flächen des Regenwaldes abholzen um den dafür notwendigen Platz zu schaffen. Während zeitgleich Landwirte hier gewzungen werden Flächen still zu legen oder unter Bedarf zu düngen.
Dadurch enthält das Getreide nicht ausreichend Proteein um daraus noch Brot backen zu können, gut erklärt von Anthony Lee, dessen Vorträge ich nur empfehlen kann. Er erläutert auch ausführlich wieso die Behauptung mit den Nitraten völliger Unsinn ist und wieso für jeden hier still gelegten Hektar Land woanders 4 Hektar in Betrieb genommen werden müssen. Ein ökologischer und ökonomischer Wahnsinn, um nicht zu sagen Selbstmord.
Aber für das Protein im Brot gibt es ja jetzt gemahlene Insekten...
Gleichzeitig fehlt den Kläranlagen wegen der gescheiterten Energiewende das Eisensulfat um das Phosphor zu binden, sodass dieses dann ins Grundwasser gelangt,wofür man dann aber den Landwirten die Schuld gibt:
https://taz.de/Klaeranlagen-leiden-unter-Lieferengpaessen/!5883427/
Wegen der still gelegten Kohlkraftwerke hat sich auch die Preis für Gips um 400% erhöht, was ebenfalls die Baukosten hoch getrieben hat.
Aber da man aufgrund der verfehlten Zuwanderung und diversen Fehlanreizen sowieso keinen Handwerker bekommt spielt das wohl auch keine Rolle mehr.
Für mein Depot bin ich mit dem Hauptanteil in Value-Aktien über den Dividenten ETF, der zu 45% in die USA investiert, sowie Edelmetall und ein paar antizyklischen Einzelaktien (manche besser als andere), recht zufrieden und werde dies auch weiter so fahren, dann eine Besserung der Zustände, insbesondere in Europa, sehe ich naher Zukunft nicht.
Zudem wurde der Ukraine-Krieg mit den Panzern noch mal auf die nächste Stufe eskalliert, wenn das in dem Tempo weiter geht schicken wir in wenigen Monaten die ersten Soldaten und ende des Jahres weiß jeder von uns wo der nächste Luftschutzbunker steht.
Finanziell halte die ich die USA bzw. deren Unternehmen für die großen Gewinner. Nicht nur dass die EU-Gelder für die Ukraine und das Leasen von deren Waffen fließt (ja die lassen sich das bezahlen, wir nicht), auch profitieren sie von dem schwachen Euro, dem Umstand dass wir jetzt in völliger Abhöngigkeit zum 10-fachen Preis deren Gas kaufen müssen und der Zuwanderung von Unternehmen die ehemals in Deutschland produziert haben.
Was ich bei der Abwanderung deutscher Unternehmen allerdings etwas schräg finde ist deren teilweise Präferenz zu China. An Stelle der Entscheidungsträger würde ich mir das 3 mal überlegen ob das so ein guter Standort für Investitionen ist. Aber gut, wir wissen nicht was da vielleicht im Hinterzimmer ausgehandelt wurde.