Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Investieren in Krisen-Zeiten - ein Gedankenaustausch

Sind jetzt ein paar spannende Tage gewesen. Mein Depot seit dem Höchststand 8% abgesunken.
Die Werte innerhalb des Depots sind fleißig rotiert. Tech Werte sind teils kräftig gefallen, Value Werte sind gestiegen.
Warren Buffet liegt jetzt sogar vor Cathie Woods. Hätte ich mir nicht träumen lassen dass mein kleines Berkshire Hatheway Investment jetzt 73% im Plus ist.

Alles schaut jetzt auf den Zinsmarkt. Werden es 4 Zinsschritte in den USA? Kommt auch die EZB in die Pötte? Wenn ja dürfte es weiter abwärts mit Tech und aufwärts mit Value gehen.

Es ist aber nicht nur die Rotation der Werte, der Markt ist auch hyper nervös. Zwischenzeitlich scheint mehr Geld über Optionen investiert zu werden als über Aktien. Einige Anleger dürfte es schon rausgeschüttelt haben. Zumindest hört man, dass viele, die seit 2020 im Corona Crash ein Depot aufgemacht, dies wieder geschlossen haben.

Mich würde es freuen wenn es nochmal 10% runter geht. Dann wird man wieder die Chance haben die Aktien billig von den zittrigen Händen zu kaufen.
 
Sind jetzt ein paar spannende Tage gewesen. Mein Depot seit dem Höchststand 8% abgesunken.
Die Werte innerhalb des Depots sind fleißig rotiert. Tech Werte sind teils kräftig gefallen, Value Werte sind gestiegen.
Warren Buffet liegt jetzt sogar vor Cathie Woods. Hätte ich mir nicht träumen lassen dass mein kleines Berkshire Hatheway Investment jetzt 73% im Plus ist.

Alles schaut jetzt auf den Zinsmarkt. Werden es 4 Zinsschritte in den USA? Kommt auch die EZB in die Pötte? Wenn ja dürfte es weiter abwärts mit Tech und aufwärts mit Value gehen.

Es ist aber nicht nur die Rotation der Werte, der Markt ist auch hyper nervös. Zwischenzeitlich scheint mehr Geld über Optionen investiert zu werden als über Aktien. Einige Anleger dürfte es schon rausgeschüttelt haben. Zumindest hört man, dass viele, die seit 2020 im Corona Crash ein Depot aufgemacht, dies wieder geschlossen haben.

Mich würde es freuen wenn es nochmal 10% runter geht. Dann wird man wieder die Chance haben die Aktien billig von den zittrigen Händen zu kaufen.

Hmmm...

also mein Depot hatte quasi sein All Time High Anfang Januar... Seitdem ging es insgesamt 4,5% runter.

Ich bin wohl etwas defensiver aufgestellt als du @Andreas900 ... das war das erste Mal seit nun mehr 13 Monaten, dass ich überhaupt ein "-" verbuchen musste.

Bei meiner Aktien-Fondsektion sieht es isoliert betrachtet, ähnlich aus, wie bei dir... ca. 6,5% runter.
Meine ImmoFonds sind weiter gestiegen, allerdings etwas ausgebremst.
Die Aktie meines Arbeitsgebers (einzige Single-Position) ist gegen den Trend um immerhin 5,5% gestiegen.

Desweiteren habe ich auch noch einen einzigen aktiv gemanagten Aktien-Fond im Depot. Dieser hat nicht so stark verloren, wie meine ETFs.

Rohstoffe und Crypto habe ich keine. Beobachte zurzeit nur regelmäßig Bitcoin... allerdings mehr aus Spaß.

Bin gerade am Überlegen mir bei Onvista (meinem derzeitigen Depot-Provider) ein Übungsdepot nur für Cryptos, Anleihen und Rohstoffe einzurichten.

Mit der Achterbahnfahrerei habe ich allerdings bereits ein wenig Erfahrung. Ich begann mit dem Anlegen 2005, kurz nach der Dotcom Krise.
Anfang 2008 bin ich umgezogen und musste für die nötige Liquidität Ende 2007 etwa 40% meines Depots auflösen. Das war ein kleiner Glücksfall. Die restlichen 60% haben die Breitseite des Crashs 2008 voll abbekommen. Leider war ich aber zu diesem Zeitpunkt nicht liquide genug, um ordentlich nachzulegen. Ab 2013 habe ich das Market-Timing mit Einzelwerten komplett aufgegeben, nur noch langfristige Imvests in breit gestreute Fonds. Nach mehreren Rechnungen war mir klar, dass auch ich den Markt mit meiner Aktienauswahl underperforme und auf den Stress täglich mehrmals die Kurse zu checken konnte ich in der Endphase meiner Promotion auch gut verzichten.
Den Corona-Blitzcrash habe ich ebenfall fast voll investiert abbekommen. Hier habe ich nachgelegt aber den optimalen Zeitpunkt leider um ein paar Wochen verpasst. Die Kurse stiegen schon wieder beständig.

Das momentan ist ein laues Lüftchen, wobei ich die negative Reaktion des Dax nicht so ganz nachvollziehen konnte nachdem Lagarde mehr oder weniger verkündet hat, dass erstmal alles so bleibt wie es ist.

Ich gehe von mittelfristig seitlichen bis schwach fallenden Märkten aus. Dass viele Anleger zur Corona-Krise bei Rückkehr zur Normalität ihre Depots wieder schließen / verkleinern hatte ich auf dem Schirm (sowas war ja ursprünglich die Motivation für diesen Thread).

Mein letztes größeres Invest habe ich im Juli letzten Jahres platziert vor der Bundestagswahl, da ich höhere Kapitalertragssteuern fürchtete. Bis jetzt ein Irrtum.

Momentan hätte ich wieder einen kleineren Betrag auf der hohen Kante, den ich investieren könnte, aber ich warte noch ein wenig.
Momentan ist mir schlicht zu viel Psychologie und irrationale Hektik im Markt.
Ich mag sehen, wie sich dann tatsächliche Zinserhöhungen (und nicht nur Ankündigungen) der Fed auswirken, die erste kommt wohl im März, die zweite dann iwann im Sommer.
Wahrscheinlich gehts dann nochmal runter... dann werden sie merken, dass selbst ein Leitzins über 1% Aktien immernoch auf Renditebasis herausstechen lässt.

Ansonsten kann ich jedem Hektiker nur ein Blick auf das MSCI World Renditedreieck empfehlen.

Alles wird Gut.
 
Ich gehe von mittelfristig seitlichen bis schwach fallenden Märkten aus. Dass viele Anleger zur Corona-Krise bei Rückkehr zur Normalität ihre Depots wieder schließen / verkleinern hatte ich auf dem Schirm (sowas war ja ursprünglich die Motivation für diesen Thread).

Da gehe ich auch von aus. Vieles hängt aber nach wie vor an Corona. Ist das Leben "mit" Corona wieder halbwegs normal werden die Menschen konsumieren, reisen und die Wirtschaft antreiben. Ich bin da ganz optimistisch, wenn es mit Corona klappt.

Ich bin jetzt auch etwas stärker in gute Dividendentitel gegangen. Energieversorger, Versicherungen und Telekommunikation.

Ich bin weder bei Meta/Facebook drin oder Netflix, bin aber gespannt wie es da weiter geht. Gerade Netflix wird spannend, nur mit Streaming wird es schwer, andere Mitspieler sind im Markt mit wesentlich mehr Kapital (Walt Disney etc.) und mehreren Standbeinen.

Ich habe noch etliche Einzelaktien, mir macht es aber auch viel Spaß das Ganze zu beobachten. Auch wenn mich der Markt wohl meist schlägt. Aber ich beobachte gern die Börse und mein Ziel ist es, wesentlich eher in Rente zu gehen, von daher bin ich bei den ganzen Marktturbulenzen sehr entspannt und würde mich @Andreas900 anschließen. Es darf ruhig noch ein wenig runter gehen, momentan lege ich meine monatlichen Ersparnisse auf ein Tagesgeldkonto und warte auf den richtigen Punkt zum Einsteigen. Den ich dann wohl sicher wieder verpasse 😉

Viel Erfolg Euch Allen.
 
Netflix war und ist für mich der beste Streamingdienst.
Amazon hat weitestgehend Schrott und für die guten Inhalte muss man extra zahlen. Sehr ärgerlich ist, dass Amazon manchmal sogar die erste Staffel im Prime beinhaltet und ist man dann angefixt, ist die zweite Staffel dann kostenpflichtig....
Disney ist bis auf die paar großen Namen (z.B. Star Wars) sehr schlecht sortiert.
Ich finde auch beide Streamingdienste schrecklich unkomfortabel. Disney hatte wohl jetzt ein Datenleck, bei dem User (ich auch) Emails erhalten haben, die an andere User gedacht waren....

Allerdings kann sich das alles schnell ändern. Nokia war auch mal Weltmarktführer bei Mobiltelefonen...

Womit wir wieder beim Thema ETFs sind, die einfach sicherer sind als einzelne Aktien. Allerdings kann es imho auch eine gute Diversifikations-Strategie sein, die Einzeltitel zu kaufen, die im ETFs unterrepräsentativ sind.

Rückblickend waren einige solcher Werte durchaus gut, Ich frage mich dann manchmal, ob es wirklich "so einfach" ist. Ich habe z.B. BASF, Berkshire, Hannover Rück, Hasbro und Pepsi gekauft einfach nur weil die günstig bewertet waren. Auch wenn ich das nur mit winzigen Summen mache, habe ich prozentual die Indizes deutlich geschlagen.
Wobei hier Timing natürlich dazu gehört. In den letzten Jahren hat man mit Bitcoin und Tesla alles geschlagen. Und vermutlich halten sich viele dieser Anleger auch für unheimlich schlau.

Falls es jetzt nochmal weiter nach unten abrauscht kaufe, ich definitiv ETFs, habe aber auch Einzeltitel auf der Watchlist. Letzteres weil ich im Corona Crash die Erfahrung gemacht habe, dass im allgemein Crash manche Titel völlig zu Unrecht fallen. Ich meine, im Corona Crash sind "Stay Home" Aktien wie Netflix und Alphabet gefallen..... wie verrückt war das? Die Unternehmen, die von einer Pandemie profitieren fallen erstmal.....
 
Irgendwie werde ich als Anfänger mit ETFs einfach nicht warm. Auch wenn davon wohl eher abzuraten ist, würde es mir eher liegen, meine Aktien selbst auszuzuchen. Also z.B. Aktien von Konzernen kaufen, die in den letzten 5 Jahren stetig gewachsen sind und diese dann halten.
 
Irgendwie werde ich als Anfänger mit ETFs einfach nicht warm. Auch wenn davon wohl eher abzuraten ist, würde es mir eher liegen, meine Aktien selbst auszuzuchen. Also z.B. Aktien von Konzernen kaufen, die in den letzten 5 Jahren stetig gewachsen sind und diese dann halten.

Ich hatte mal eine Diskussion mit einem Anleger, der seit den 70ern investiert und bis heute ein breites Depot aus Einzelaktien hält, teilweise hat er Firmen seit über 40 Jahren.
Ich finde daran nichts schlimm, solange man eben die gleichen Grundsätze (breit diversifiziert und lang investiert) beherzigt.

Statistisch ist die Auswahl der Privatanleger aber leider meist schlecht. Und selbst wer es gut macht, schlägt auf lange Sicht den Index id.R. nicht. Selbst Warren Buffet empfiehlt seinen Erben ETFs zu kaufen.

Verstehen kann ich dich psychologisch aber vollkommen. Man fühlt sich mit 20-30 soliden handgepickten Aktien sicherer als mit einem ETF, der vieles enthält, was manuell nie kaufen würde.

Ich teste diese Strategie seit nun über 6 Jahren neben meinem ETF Depot (60% meines Gesamtvermögens) ein kleines Einzelaktien Depot (10%) zu fahren. Die Renditen sind ähnlich, aber die Angst im Crash ist größer. Deswegen bin ich dazu übergegangen nur noch Einzelaktien zu kaufen, deren Fan ich auch bin. Unternehmen, an die ich persönlich glaube und die ich auch im Crash aus Prinzip halte.

Gleichwohl schränkt das die Auswahl ein. Wer Einzelaktien kauft, kauft meist nur große Unternehmen aus den USA und dem Heimatland, vielleicht noch Nestle und co.
Und weil die USA in den letzten 20 Jahre alles outperformt haben, klappte das prima.

Also ja, man kann Einzelaktien kaufen (immer noch besser als fast jede andere Anlage), aber vermutlich ist ein Sparvertrag auf den MSCI World mindestens genauso gut....
 
Verstehen kann ich dich psychologisch aber vollkommen. Man fühlt sich mit 20-30 soliden handgepickten Aktien sicherer als mit einem ETF, der vieles enthält, was manuell nie kaufen würde.
In meinem Fall hat das mehr mit einer Spielerei zu tun als mit ernsthaftem Investieren, und bevor ich erneut kaufe, müssen sich die Verluste erst mal erholen. Ich bezweifele jedoch, dass das so bald geschehen wird (oder überhaupt). Ich "spiele" mit dem Gewinn, den ich aus dem Verkauf einer Einzelaktie vergangenes Jahr (Boeing) gemacht hatte, da tun die aktuellen Verluste nicht so weh.
 
So... wir erleben eine sehr turbulente Zeit an der Börse.
Eine weitere Krise ist im vollen Gange, die zumindest das Potential mitbringt, im Zusammenspiel aller Faktoren (Ukraine, Zinserhöhung, Inflation, Rohstoffknappheit etc.) sogar noch die Corona-Krise Anfang 2020 zu unterbieten.

Ich mag einfach mal meine Erfahrungen mit den verschiedenen Assets teilen, welche ich noch in meinem Portfolio habe und wie diese sich in den letzten Tagen verhalten haben.
Vielleicht bringt es dem ein oder anderen Leser etwas, vielleicht wird daraus eine Zeitkapsel für die nächste ähnlich gelagerte Krise.
Neben der statistischen, rein zahlenbasierter monatlichen Erfassung meines Portfolios führe ich auch noch ein kleines "Invest-Tagebuch" in welchem ich Beobachtungen niederschreibe, in der Hoffnung daraus in Zunkunft die richtigen Handlungsoptionen abzuleiten.

Das tut mir in solchen Zeiten psychisch gut... aber seis drum, vielleicht hilft es dem einen oder anderen hier. Ist glaube ich auch ein ganz wertvoller Einblick für Invest-Neulinge:


1. Weltweite gestreute ETF`s

Meine größte, kummulierte passive Anlageposition. Haben seit Jahresbeginn gut 9% verloren. Mir kam hier etwas zugute, dass ich vor allem in Produkte investiere, die in US-Dollar oder Schweizer Franken notiert sind. Die Stärkung beider Währungen haben den Fall ein wenig abgemildert. Industrieländer sind seit Jahresbeginn erstmals wieder schlechter gelaufen als Schwellenländer "Emerging Markets" (aber beide kosntant im Sinkflug). Es scheint, als wäre ein fettes Börsenjahrzehnt vorbei. Ganz schlimm sieht es bei einem kleinen ETF aus, der hauptsächlich auf Technologie-Werte setzt. Minus 18% seit Jahresbeginn.
Jüngst einen Zukauf getätigt im oberen vierstelligen Bereich beim Breitenmarkt.
Hätte die Option auf einen weiteren Zukauf aus verfügbaren Barmitteln, warte nun aber noch etwas.


2. Börsengehandelte, offene Immobilienfonds: Wohnen

Meine zweitgrößte, aktive Anlageposition und quasi mein "sicherer Hafen". Schaut gar nicht schlecht aus. Ist wähend Corona ein wenig in der Rendite eingebrochen, aber bewegt sich konstant im positiven Bereich. Seit Jahresbeginn erholen sich die jährlichen Renditen etwas und streben wieder auf das Niveau von 2019. Bisher keine Beeinflussung durch den Ukraine-Krieg, Renditen werden hier hauptsächlich aus Mieten und Immobilien-Wertzuwachs generiert und lagen langjährig etwas über Inflationsnivau und Steuern.


3. Aktienfonds weltweit, aktiv gemanagt

Meine drittgößte Anlageposition im aktiv gemanagten Bereich. Laufen seit Jahresbeginn etwas besser als meine ETFs. Offensichtlich hatten die Manager ein waches Auge auf die Weltsituation. Trotzdem gut 6 - 8% Verlust seit Anfang des Jahres. In den Jahren davor etwas schlechtere Performance als die ETFs (wie oftmals propagiert) und dies auch während der Corona-Krise Anfang 2020.


4. Einzelaktien

Meine viertgrößte Anlageposition. Momentan nur noch die Aktie meines Arbeitgebers vorhanden (jährliche Gratifikation). Da mein Arbeitgeber auch eine kleine Rüstungssparte besitzt und (nicht digitale) Zukunftstechnologien herstellt, ein satter Gewinn. Seit Anfang des Jahres 14% im Plus, nochmal bestärkt durch die Notierung in starken Schweizer Franken. Ich freue mich auf die Dividende im Juni.


5. Börsengehandelte, offene Immobilienfonds: Gewerbe

Meine fünftgrößte Anlageposition und ebenfalls aktiv gemanagt. Warf während Corona geringere Renditen ab, als davor. Seit Jahreswechsel wie Wohnimmobilien wieder etwas stärker, allerdings seit einigen Monaten unterhalb der Inflation. Keine neuen Invests hier geplant, aber auch erstmal kein Verkauf.


6. Rohstoffe: Iridium, Gold

Iridium (physisch) hatte ich seit 2012. Habe ich Anfang 2021 mit exzellenten Gewinnen verkauft. Mein bestes Einzelinvest bisher. Dürfte mit der Ukraine-Krise wieder etwas ansteigen, nachdem es seit Mitte 2021 wieder etwas gefallen war.

Gold (Xetra) hatte ich Mitte 2020 auf dem Höhepunkt der Corona-Krise verkauft. Gewinne waren mäßig und unterhalb der ETFs und Aktienfonds aber etwas besser als bei Wohnimmobilien. Etwas mehr als die Inflation.

Zurzeit keine Zukäufe im Rohstoff-Segment geplant.


Zukunft:

Zurzeit extrem schwierig. Neben dem Zukauf von soliden, breit gestreuten ETFs denke ich zunhemen, wie wohl viele in dem Bereich, über einen Einstieg in Crypto nach. Bin mir aber noch hochgradig unsicher. Auch ob das Invest als Einzelcoin(s) oder als getreuter Crypto-Basket erfolgen soll.

Anleihen bleiben für mich totz erwartbarer Zinserhöhungen durch diverse Zentralbanken nach wie vor bei der gegenwärtigen Inflation unattraktiv.


Vielleicht mögt ihr ebenfalls mal die Entwicklung eurer Invests zumindest grob teilen. Ist sicherlich interessant, wie es bei anderen so läuft.

Ich habe gerade wieder dieses merkwürdige Gefühl im Bauch, dass ich noch von 2008 und 2020 her kenne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Styx,
dein Thread braucht einen anderen Namen ;-) vielleicht etwas genereller wie "Investieren in Krisenzeiten"

Mein Depot sieht gerundet so aus:
Aktien ETFs: 58,2%
Einzelaktien: 7,8%
Rohstoffe inklusive Gold und Spassanteil Krypto: 16,8%
Anleihen: 2%
Liquide: 15%

Seit dem Höchststand Anfang Januar bin ich insgesamt knapp 3% im Minus.
Die größten Verlierer sind die Aktien ETFs Europas. Der Eurostoxx ist z.B. um rund 8% gefallen. Ich habe hier mit einem sehr kleinen Betrag nachgekauft, aber bislang ins fallende Messer hinein.

Die Emerging Markets ETFs sind leicht im Minus, vielleicht 5%. Liegt hier u.a. am Russlandanteil. Wobei ich mich für den "Investable Markets" Index entschieden habe, der Smallcaps beinhaltet und insgesamt etwas weniger China als der Large Cap Standard ETF. Nach den jetzigen Erfahrungen würde ich den EM Anteil auch nicht aufstocken. Die günstigen Bewertungen haben ihren Grund, im Falle Chinas gewiss auch die Angst, China könnte Taiwan angreifen.

Die US Indizes liefen dagegen recht stabil. Wieder einmal beweisen sich die USA als bester Aktienmarkt der Welt. Lediglich die Techwerte schwächelten zu Beginn des Jahres, aber das war in einem breiten US Index kaum bemerkbar. Lediglich meine vermögenswirksamen Leistungen, die in den Nasdaq fließen, haben das zu spüren bekommen. Hier reden wir aber von einem Sparplan von winzigen 6,95 € im Monat und einem bislang nicht mal vierstelligem Betrag ^^

Bei Rohstoffen und Gold sind deutliche Steigerungen zu verzeichnen. Mein Rohstoff ETC hat jetzt seit Kaufdatum im Corona Tief die 114% Rendite. Rohstoffe und Gold haben sich im Depot als gute Diversifikation zu Aktien erwiesen.

Mein kleine "Spassposition" Krypto, die keine 2% meines Gesamtdepots ausmacht, ist satte 10% im Minus nachdem sie zwischenzeitlich über 40% im Plus war. Ich war und bin kein Krypto Fan und werde hier nicht nachkaufen.

Ich warte eigentlich nur darauf, den größten Teil meiner angehäuften Liquidität zu investieren. Entweder es ergibt sich bei weiteren fallenden Kursen die Möglichkeit oder ich beginne einen Sparplan. Die meisten Sparpläne kann man zum 01. und zum 15. eines Monats schließen, vielleicht schenke ich mir zu meinem Geburtstag diesen Monat einen Sparplan oder kaufe am 15.03. Ich habe gehört Putin und andere Diktatoren haben eine Affinität zu Daten, also was kann schief gehn wenn ich zu meinem Geburtstag kaufe!? Ich sags euch: Am 15.03. kapituliert Russland und der Dax geht 15% hoch! Kauft bis zum 15.03.! Entweder Aktien oder Geschenke für mich! Beides ein extrem gutes Investment! 😎
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben