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Insekten Phobie

G

Gelöscht 75067

Gast
Kleine Kinder kennen noch keine Ängste vor Tieren, die würden bedenkenlos mit Spinnen, Wespen, Skorpionen und Schlangen spielen, wenn man sie ließe. Die Angst vor solchen Tieren ist rein anerzogen. Und alles was rein anerzogen ist, läßt sich auch wieder abgewöhnen. Dauert nur viel länger. Die Mütter die beim Anblick eines harmlosen Krabblers gleich in Panik ausbrechen, ahnen gar nicht, was sie damit ihren zuschauenden Kindern antun, sie stecken sie mit ihrer irrationalen Angst an.
Ängste sind überwiegend angeboren. Was glaubst du warum gerade die meisten Gifttiere quietschbunt grell sind? Es sind Warnfarben, die sagen "Komm mir nicht zu nahe oder ich töte dich mit meinem Gift!"
Genau der Mechanismus, der den Urmenschen davor bewahrte an einem Gifttiere sein Leben zu lassen, ist bis Heute noch vorhanden.
 

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Daoga

Sehr aktives Mitglied
Das stimmt so nicht. Jeder Vogel muß erst mal einen Marienkäfer oder anderen bunten Giftkrabbler fressen, bevor er merkt, daß die auffälligen Farben ihren Sinn haben = schmeckt schlecht!
Ist beim Menschen auch so, und sogar bei den Affen im Urwald, sogar die müssen erst von ihren Müttern beigebracht bekommen, was man anfassen und essen kann (Schimpansen fressen sehr gerne Insekten) und wovon man lieber die Finger läßt, weil es wahlweise scheußlich schmeckt (z. B. Wanzen, die sind berüchtigt für ihre Stinkdrüsen) oder böse beißt oder sticht.

Deswegen tarnen sich auch viele harmlose Insekten mit den auffälligen Warnfarben der Gift- und Stachelträger, weil sich auch an ihnen dann kein Vogel oder Affe vergreifen will.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Wer sich eine Insektenphobie auf die Distanz mit Bildern und Diskussionen abgewöhnen will, sollte auf allmystery.de gehen, in der Rubrik "Natur" gibt es einen eigenen Thread für Spinnen und Insekten. Mit vielen Bildern, die von Insektenfreunden gemacht werden, alles was so kreucht und fleucht.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Es hat übrigens einen guten Grund, warum man Ängste gerade vor Wespen abbauen sollte: weil jedes Jahr wieder Unfälle passieren, wenn einem Autofahrer plötzlich eine Biene oder Wespe ins Auto fliegt und er vor Schreck das Steuer verreißt. Da sollten die Leute lieber cool bleiben, die Fenster offen lassen oder rechts ranfahren und kurz halten, damit das Tier von selber wieder nach draußen findet.
 

dr.superman

Aktives Mitglied
Ängste sind überwiegend angeboren.

Das stimmt so nicht, sonst hätte jeder Mensch vor dem gleichen Angst.
Es gibt nur bei einem Tier einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Angst und Tier und das ist nicht das Insekt ;)
die Angst ist auch bei diesem Tier nicht angeboren ist sondern es ist nachgewiesen worden, dass sic h die Angst bei genau diesem speziellen Tier leichter manifestiert bzw. chronifiziert.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Insekten können durch die geöffneten Fenster nicht raus fliegen, wenn das Auto fährt.
Wegen des Fahrtwindes, aber Insekten fliegen grundsätzlich nicht gegen kalte Luftströmungen, weil das ihre Flugmuskeln gefährlich erkalten läßt. Deshalb seitlich ranfahren, wenn das Tier unbedingt raus muß, ansonsten einfach ignorieren bis zum nächsten Halt.
 

Cosy89

Mitglied
Danke auf jeden Fall schonmal für euer Feedback 👍 die Meinungen gehen hier zwar etwas auseinander aber das ist auch gut so 🤷‍♀️ an si h finde i h quasi meine "Feinde" auch Interessant. Hab schon so oft Abende verbracht auf der Couch wo ich Stinkkäfer & Co gegoogelt hab. Man sollte schließlich seine Feinde gut kennen ☝find auch sowas wie Insekten Ausstellungen ganz cool aber das liegt daran weil die Biester hinter Glas sind und mir nix tun können. Ich denke das meine Angstzustände viel mit meiner Vergangenheit zu tun hat. Meine erste ecklige Begegnung war als ich 4 oder so war im Urlaub mit meine Eltern mit ner Riesen großen schwarzen Kakalake. Letztes Jahr ist ein fetter Stinkkäfer auf meinen Haaren gesessen und ich hab geschrien, geheult, gezappelt das einfach der pure Horror für mich. Mit großen Heupferden hatte ich schon öfters die ein oder andere Begegnung und vor 4 Jahren musste ich mich am Balkon ausperren (freiwillig) weil ich wegen ner riesen Mutanten motte (ich glaub pappelfalter oder so) nicht mehr in die Wohnung gehen konnte, vor knapp 7 Jahren ist in meiner alten arbeiten eine libelle die so groß wie ein Kugelschreiber war hinter mir her geflogen usw das sind sozusagen alles negative erfahrungen die meine angst noch bestärken 😒😱😢😳
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Wenn mich irgendwas Geflügeltes ansteuert, strecke ich die Hand aus und fordere es zum landen auf. Damit ich mir das Viech genauer betrachten kann. Manchmal traut sich eine Fliege oder Wespe sogar, wenn meine Hand verlockend duftet. Nur stechende Bremsen sind nicht erwünscht.
Aber die meisten Insekten halten respektvoll Abstand vom Menschen und wollen eigentlich gar nicht, nachdem sie mich auf kurze Distanz begutachtet haben. Vor allem Schwebfliegen machen gern das Spielchen "schau mir in die Augen, Kleines!" Aber sobald sie merken, daß da irgendwas riesengroßes zurückstarrt, macht es Schwupp, und weg ist die Fliege, Panikstart. Erste Begegnung der 3. Art für die Schwebfliege, LOL.
Nur die dämlichen geflügelten Blattläuse fliegen mir ständig in die Haare, halten mich wohl für eine komische Pflanze. Aber wenigstens merken sie ihren Irrtum und versuchen nicht, mich anzubohren. Anders als Wanzen, für die gilt die Regel, eine hungrige Wanze kennt keinen Respekt. Heupferde auch nicht, wenn man die auf die Hand nimmt kann es durchaus passieren, daß das Pferdchen seine scharfen Kiefer in die Menschenhaut schlägt und sie auf Genießbarkeit testet. Heupferde sind nämlich Fleischfresser, die Raupen und Blattläuse vertilgen. Und manchmal auch ein Stück Mensch. :alien:

Manchmal sehe ich auch Kakerlaken. Zwangsläufig, in einer Großstadt, da gibt es immer irgendwo welche. Die riesigen orientalischen, die mit Lieferungen unbewußt mit eingeschmuggelt werden, aber auch kleine wilde Schaben, die in den Parks leben und normalerweise nicht in Häuser gehen gibt es.
In Nürnberg dürfte es mehr als ein halbes Dutzend verschiedene Schabenarten geben, jedenfalls von denen, die ich im Lauf der Jahre schon gesehen habe, klein bis groß, braun oder schwarz, hochbeinig oder flach gebaut.
Auch vor denen braucht man keine Angst haben, sie beißen nicht, stechen nicht, spritzen einem keine Säure in die Augen (das machen manche Laufkäfer) und wenn man ihnen keine Angst macht, wenn man sie einfängt, dann kacken sie nicht mal.
Sie sind nur unerwünscht, weil sie an Lebensmittel gehen und mit ihrem Kot Krankheiten übertragen können, obwohl das in einem oft kalten Land wie Deutschland nachrangig ist, genau wie bei den Fliegen, auch die sind in den Tropen üble Krankheitsüberträger, aber in Deutschland macht ihnen der Winter jedesmal den Garaus. Den überleben nämlich nur Fliegen, die wenig bis gar keine Erreger in sich tragen, die Fliegen fallen nämlich schneller in Winterstarre als die Mikroorganismen, und dann fressen die Erreger die Fliege quasi von innen heraus auf oder schwächen sie zumindest so, daß sie den Winter nicht überlebt. Und wenn die Fliege stirbt, dann auch alles was sie in sich trägt.
 

Cosy89

Mitglied
Gestern wieder unschöne Begegnungen gehabt mit sau viel Wespen 😷 waren beim Essen auf einer Burgschenke und sind auf der Dachterrasse gesessen & dort war ein oder mehrere Wespennester d.h es waren immer ein dutzend an unserem Tisch 🤮 🤐 hab mich sehr, sehr oft mit die Fingernägel in meine Arme gebohrt bzw gekratzt das war echt anstrengend wieder für mich! Am liebsten hätte ich mich mit nem imkeranzug hingesetzt 🙄
 

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