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Innere Unruhe nach Trennung

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Gast

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Hallo zusammen,

bin jetzt seit 3 Monaten getrennt, ging zwar nicht so lange, war aber eine ziemlich fiese Geschichte und einiges blieb und bleibt ungeklärt :( War bis vor einem Monat auch beruflich sehr eingespannt, was jetzt nicht mehr der Fall ist… hatte also bis dato eine Ablenkung.

Direkt nachdem Schluss war, war ich glücklich und wie befreit, habe erst mal meine Wohnung umdekoriert und alles penibel geputzt, hatte also auch eine Menge Energie, die aber ja letztendlich von der Arbeit gefressen wurde. Jetzt kommt seit ca. 1 -2 Wochen so eine gemeine innere Unruhe auf, schlafe schlecht und zu wenig zu fühle mich einfach rastlos, fast alles ist mir egal. Glaube, es kommt noch von „ihm“, da ich noch/wieder oft an ihn denken muss.

Habt ihr eine Idee, was ich dagegen tun kann? Ich will meine Mitte wieder finden…
 

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das ist normal. nach der anfänglichen erleichterung und energie kommt nun die ernüchterung.
solche phasen sind nach einer trennung nicht ungewöhnlich.

auch sie gehen vorbei. lenk dich ab. mach sport oder sonstiges. dann wirst du auch deine goldene mitte wiederfinden.
 
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Habt ihr eine Idee, was ich dagegen tun kann? Ich will meine Mitte wieder finden…
Halte die Gefühle aus. So eine Trennung ist ein Weg, der gegangen werden muss. Am Ende findet man seine Mitte wieder. ;-)

Solche Gefühle nerven, aber letztendlich sind sie ja da, und man muss sich damit auseinandersetzen um wirklich mit allem abschließen zu können.
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Diese Phase ist nach einer Trennung normal. Man macht sich Selbstvorwürfe, warum, wieso weshalb, dann ist es ein finanzieller Kraftakt, alles allein zu stemmen. Alleinleben heisst, mutig zu sein, Kraft zu haben und mit allen Konsequenzen zu leben. Ich tue das nun schon 6 Jahre und bereue keinen Tag. Klar manchmal fehlt etwas, aber man kann ja auch nichts erzwingen. Mich hat das Alleinleben gestärkt, habe sehr viel gelernt und lasse mir so schnell auch nicht die Butter von Brot nehmen.
Vielleicht solltest du dir eine Auszeit nehmen , um alles in Ruhe zu verarbeiten. Wie lange warst du mit deinem Partner zusammen?

https://www.youtube.com/watch?v=NikKQ9Iux_s

Schau mal solche Entspannungsübungen , helfen da auch..
 
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Hallo zusammen, hier wieder die TE.

Vielen Dank für eure aufmunternden Worte :)
Es ging ja wie gesagt nicht lange mit ihm, ein halbes Jahr. Das war auch nicht die erste Beziehung, die in die Brüche ging und auch nicht die längste. Aber es wirklich das erste Mal, dass ich so eine innere Unruhe verspüre.

Sonst war ich eigentlich immer nur froh, dass die Beziehungen vorbei waren... war ja bei dieser auch erst so. Ich kann es mir noch nicht mal selbst so richtig erklären, wieso. Denn wenn ich ehrlich bin, war das noch nicht mal eine besonders gute...
Finanziell habe ich zum Glück keine Einbußen und eigentlich bin ich es auch gewohnt, allein zu leben.
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Du solltest dich erstmal finden und loslassen . Bald wirst du merken, das Singel sein toll sein kann, aber manchmal auch nervig. Aber gegen das Nervige kann man ja was tun. Sport treiben, mit Freunden treffen , lesen , handarbeiten. Suche dir ein Hobby und du wirst dein Alleinsein bald geniessen können .
Woran ist es denn in den anderen Beziehungen gescheitert ? Bist du eventuell ein Beziehungsphobiker ?
 
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Also ich muss dir ehrlich sagen, so wie du das beschreibst bezweifle ich, dass "Er" der Grund für deine innere Unruhe ist.
Es ist nicht deine erste Trennung, die Beziehung war nicht besonders gut und auch nicht die längste, dies alles spricht eigentlich gegen ihn als Begründung.
Möglichereise liegt der Grund für deine innere Unruhe woanders und du versuchst das jetzt unterbewusst auf ihn zu projezieren, da du dich sonst tiefer mit dir selbst beschäftigen müsstest und dir dies aufgrund vom Arbeitspensum nicht möglich ist.
Möglicherweise ist diese Unruhe sogar direkt mit deiner relativ stressigen Arbeit verbunden.
Fang auf jeden Fall nicht damit an dir einzureden oder dir einreden zu lassen dass es an ihm liegt, wenn dir dein Gefühl eigentlich was anderes vermittelt.

Liebe Grüße
 
G

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Die Frage, wer ich bin und wohin ich eigentlich will stelle ich mir wirklich... aber habe darauf noch keine Antwort gefunden.

Deine Vermutung mit dem Beziehungsphobiker trifft es vermutlich schon. Ich möchte eine langfristige Beziehung, aber ich habe ehrlich gesagt schon Angst. Davor, meine Unabhängigkeit zu verlieren und auf jemanden angewiesen zu sein. Jemand, der gleich und sofort eine richtig enge Beziehung will, erschreckt mich. Oder jemand, der mich gleich sagt (auch ehrlich gemeint), dass ich die Frau seines Lebens bin. Das kann und will ich nicht, brauche irgendwie eine "Eingewöhnungszeit", in der man(n) mir erstens zeigt, dass ich vertrauen kann und dann zweitens nicht total enttäuscht/am Boden zerstört wäre, wenn es nicht funktioniert. Vielleicht hat mich auch das an "ihm" fasziniert, hatte nämlich den Eindruck, dass er eine ähnlich verlorene Seele ist.

Wie konkret bist auf die Idee mit dem Beziehungsphobiker gekommen aufgrund meiner Aussagen?
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Das war nicht so schwer .. wenn man sehr oft on.. off... on... off geht in Beziehungen , er viel erlebt, bekommt man ja Erfahrungen . Und wenn du den Absprung nichts machst, dir ein neues Leben ohne Mann aufbauen tust , fällst du immer wieder zurück. Ich habe komplett abgeschlossen , meine Wohnung mir nach meinen Wünschen eingerichtet und auf mich konzentriert. Wenn man nach einem Partner sucht, macht man Fehler, weil man nicht allein sein kann. Und da genau ist der Knackpunkt. Man geht Kompromisse ein, die man eigentlich nicht will und das kann nur schief gehen. Komm erstmal mit dir ins Reine, mache eventuell eine Therapie oder such dir einen Gesprächspartner , wo du wirklich offen sein kannst, schau mal in die Kindheit und dann wirst du sehen, was los ist..
Ein Buchtip von mir Steven Carter " Nah und doch so fern " . Kann man ja auch im Internet lesen.. Es gibt ja viel Bücher, man muss sich nur schlau machen..
 
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Hier wieder die TE:

Ich habe mir mein Leben bisher aufgebaut ohne Mann, habe eine vorzeigbare Karriere und bin auch finanziell unabhängig. War lange Zeit meines Lebens allein und kann auch damit umgehen. Nur bin ich jetzt gerade in einem echt fiesen Loch... keine Ahnung, ob es an dem Ex liegt. Würde sich eben irgendwie als Erklärung anbieten ;)

Die innere Unruhe kommt nicht von dem Streß auf der Arbeit, da ist es nämlich im Moment ruhig.
 

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