Für dier, die meinen, dass man die Indios einfach so weiterleben lassen sollte, da es ihnen ja scheinbar so gut ginge:
Was macht man denn mit Tieren, die vom Aussterben bedroht sind?
Überlässt man die auch einfach ihrem Schicksal?
Liebe Grüße
Nein. Soweit möglich steckt man sie in Zoos/Tierparks/Zuchtprojekte, in dem verzweifelten Versuch etwas zu erhalten, was der zivilisierte Mensch ausrottet.
Ein Reservat (schreckliche Vorstellung) ist doch eigentlich auch nichts anderes, als ein Menschenzoo/-park, nur mit viel schlechteren Bedingungen für die 'Bewohner'.
Und wie willst Du einem Menschen, der vielleicht gerade ein paar Laute beherrscht erzählen, daß es für ihn besser sei, in irgendeinem Slum in Rio zu leben?
So, und jetzt dem Menschen, der bestenfalls über ein paar verschiedene Laute verfügt in Zeichensprache die Welt nähergebracht. Köstlich.
Jooo, man könnte ihn vorher auf eine Schule schicken, zwangsweise vermutlich.
Diese MENSCHEN sind KEINE!!! Affen, die sich nur durch ein paar Laute verständigen können!!
Weder die Ureinwohner Nordamerikas noch die Südamerikas, die Buschmänner in der Kalahari oder die Aborigines in Australien haben sich nur durch (wie auch jemand hier gepostet hat) Grunzlaute verständigt.
Von Dir hätte so etwas eigentlich nicht erwartet.
Reservate eingerichtet. Kann sie aber vermutlich mangels Geld und wegen der unvorstellbaren Größe nicht überwachen.
Entweder gibt es also Geld aus aller Welt für sowas, plus kein Tropenholzverbrauch mehr, ( ich habe ja Sting erwähnt ) oder diese Menschen werden aussterben.
Reservate :mad:
Dann schaut doch mal einfach nach Nordamerika rüber. Es interessiert doch kaum, daß viele Indianer (Ureinwohner) völlig verelendet sind.
Auch ein Blick nach Australien kann nicht schaden:
Zitat:
Die Ureinwohner Australiens gehören zum ärmsten Teil der australischen Gesellschaft, haben die schlechteste medizinische Versorgung und verbüßen von allen Gesellschaftsschichten am häufigsten Gefängnisstrafen. Ihre Lebenserwartung liegt im Durchschnitt 20 Jahre unter jener der weißen Bevölkerung, die Kindersterblichkeit ist doppelt so hoch. Die Liste der „Armutsmerkmale“ ließe sich beliebig verlängern. Nach wie vor gibt es erhebliche Probleme um Alkohol- und Drogenmissbrauch und eine sehr hohe Arbeitslosigkeit unter Aborigines (38 % auf Arbeitssuche; die Arbeitslosigkeit in Australien beträgt ca. 5-6 %).
Warum sollte das bei den südamerikanischen, NOCH in ihrem ursprünglichen Lebensraum lebenden Ureinwohnern des Amazonasgebietes anders verlaufen??
Was spricht denn dagegen, sie so lange wie es geht, in ihren angestammten Gebieten leben lassen.
Unsere 'Schöne neue Welt' (Huxley) werden, sie aller Wahrscheinlichkeit nach, noch früh genug kennen lernen müssen.
Schöne neue Welt – Wikipedia