Was soll das bitte heißen?!
Das 4.650.000 Indios getötet wurden, oder das so viele Menschen sich eben der Zivilisation angepasst haben? Wohl letzteres.
Ehrlich gesagt, finde ich das auch nicht schlimm.
Recht auf eigenes Leben. Die ganze Realität beweist das Gegenteil, aber ist ja egal. es kann nicht jeder kommen und so tun, wie er möchte. unsere bevölkerung steigt an, da kommen wir nicht drum rum, gemeinsam an den tisch zu hocken. natürlich können wir wieder grenzen aufziehen und nur unsere partialinteressen berücksichtigen. die anderen sollen auf ein anderes leben warten.
wieso ist zivilisation per se gut? es gibt genügend beispiel, wo die einführung in die zivilisation im alkoholdelirium geendet hat. nein, nicht weil sie unfähig und böse sind. nein, auch nicht, weil die zivilisierten per se böse und schlecht sind.
die meisten ruiniert es. und dieser anpassungsbefehl der zivilisierten ist einfach nur dämlich, gottgleiches, unkritisches verhalten. im sinne von "wir haben recht". hauptsache recht haben. anderes ist nicht wichtig. das eigene ego muss überleben.
der mensch muss sich immer wieder mit den vielen unterschieden auseinandersetzen. manche tun es ja so, indem sie es einfach negieren. ist auch eine methode ("nein, da ist keine sonne, weil keine sonne sein darf, weil unsere theorie keine sonne vorgesehen hat. also gibt es auch keine). find ich immer einen sehr guten beweis, für wie zivilisiert man ist, also wie weit man über jemandem steht und wie weit die macht geht, anderen die eigene "kultur" überzustülpen.
primitiv.. auch so ein klassiker ... die ANDEREN sind primitiv. wir sind zivilisiert.
die konfrontation bleibt nicht aus. wird nie ausbleiben. ob wir uns zusaufen oder hinter unseren bildschirmen oder unserer logik verschanzen.
sie werden draufgehen. so einfach. assimilationsdruck. selbstsichere zivilisten. sonst aber immer superkritisch tun. ist eben nur pseudo. so die eigenen schattenkämpfe. schön oberflächlich. frei von jeder selbsthinterfragung. und bloss nichts neues lernen und was anderes lesen, aber immer nen kommentar abgeben. und dabei so unmenschlich vorgehen. wie roboter. maschinen.
diese sogenannten zivilisten, überkultivierten haben mich schon immer genervt. selbstherrlichkeit, auch wenn monarchien und sklaverei in der alten form abgeschafft worden sind.
kommen und tun auf mensch. dabei ist es einfach nur assimilation. man kann den individuellen, den echten individuellen menschen nicht haben. was soll man damit anfangen? auseinandersetzen? herrje.. wer nimmt sich schon die zeit? anpassen, assimilieren, weitermachen. nichts in frage stellen, vorallem die aktuellen machtverhältnisse.
man kann gewiss so distanziert über dinge reden.
experimente.
recht auf eigenständiges leben.... loooooool
ja, klar!
ich glaube auch noch an den weihnachtsmann und daran, dass der mensch gescheit ist und die fähigkeit hat, sich zu hinterfragen, die kultur, in die er hineingewachsen ist.
mit optimismus wird pseudo-auseinandersetzung simuliert. dabei ist es eine abwehr. aber ist ok. lasst uns weiter wie die dummen tiere benehmen. bloss keine kritik. und bloss nicht ändern. und bloss nichts neues sehen. im stile von "so war ich, so bin ich, so werde ich bleiben".
es gibt momente, wo das leben einfach scheisse ist, und zwar nur aufgrund unserer eigenen beschränktheit, die zulässt, dass wir uns wie die letzten aufführen. aber man darf sich ja nicht kritisieren. nein, lasst uns jetzt aufstehen und ein hymne über uns anstimmen. über uns, die so unglaublich gut sind, die so unglaublich authentisch sind. so mutig und so lebendig und vorallem frei.
nicht wahr...
got to go.