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Indios in Brasilien

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Es gibt dazu ein aktuelles Beispiel: In einem Film über die amerikanischen Truppen im Irak wird ein Fußballfeld einheimischer Jugendlicher gezeigt. Die Jungs spielen auf einer kleinen brachliegenden Fläche zwischen Bergen von Müll, wobei selbst die Torpfosten aus Müll gebaut sind.
Die Amis sehen sich das einige Tage an, dann kommen sie mit Bulldozern, schieben den Müll zu Seite, planieren ein Spielfeld nach den Vorgaben des Weltfußballverbandes, sprühen Markierungen und errichten zwei schone Fußballtore.
In der nächsten Nacht reissen die Jugendlichen die Tore ein und übersähen den Fußballplatz mit Müll.
Die Soldaten hatten zwar gute Absichten - alles was sie den Jugendlichen aber vermittelt haben, war: Unsere Fußballplätze sind besser als Eure

Letzt gab es bei Arte? eine Dokumentation über die Amerikaner in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Es hätte schlimmer kommen können. Demokratieunterricht, Aufklärungsfilme und Schokolade. Die Rosinenbomber nicht zu vergessen.

Warum den Fußballplatz nicht dankend annehmen?

Was vielleicht aber noch viel wichtiger ist: den Jugendlichen die den Fußballplatz vernichtet haben, drohen keine Strafen.

Sie haben das Recht einer Demokratie genommen um gegen sie zu demonstrieren.

Ist das nicht widersprüchlich?
 
Warum den Fußballplatz nicht dankend annehmen? (...) Ist das nicht widersprüchlich?
Für unser westliches Weltbild ist das widersprüchlich. Die irakischen Jugendlichen haben aber ein anderes Weltbild. Problematisch wird es, wenn einer von beiden sein eigenes Weltbild als das bessere ansieht.

Es steht ausser Frage, dass Demokratie besser ist als eine Diktatur, dass Armut mit Entwicklungshilfe gelindert werden sollte, oder dass andere Missstände gebessert werden sollten. Aber Hilfe bei Missständen sollte man nicht damit verwechseln, Kontakt mit einer unbekannten Kultur aufzunehmen und sie vor die Wahl zu stellen.
 
Diese Menschen haben das Recht auf ihr eigenständiges Leben.
Ob dies in unseren Augen primitiv ist oder nicht.

Ich wünsche diesen Menschen das sie in Ruhe so weiter Leben können wie sie es seit je her tun.

Leider ist zu befürchten das sie keine Ruhe finden werden und hübsch beobachtet werden wie ein Haufen kleiner Insekten. Und genau so werden sie auch behandelt werden.
 
Tja, einfach nicht die Hoffnung aufgeben und optimistisch sein. Es gibt ja Menschen wie z.B. Sting, die sich mit viel Engagement dafür einsetzen.
Man sollte auch berücksichtigen das es bestimmt 180 Organisationen gibt, die diesen Menschen die Heimat erhalten will - und vermutlich außer ein paar Verwirrten niemand das Gegenteil will.

Man muß natürlich schon ein wenig lachen, wenn man sich mal ansieht, was da ernsthaft von Leuten geschrieben worden ist. Ich meine: Ein Recht auf Kultur liest sich schon gut - aber sowas gerecht und gleichmäßig in der Welt einzuführen? Ich hätte jedenfalls nichts dagegen im Rahmen der "Lebensfrage" mal kurz einen kostenlosen ( das muß schon sein, weil diese Indios "Geld" ja gar nicht kennen ) Trip in den brasilianischen Urwald zu machen um hinterher dann doch festzustellen, daß ich da doch nicht leben will. Auf der anderen Seite wäre es vielleicht für manche Teile der Erde gut, wenn sich ein paar Missionare in den Dschungel verabschieden würden. Zu den Affen, da wo sie eigentlich auch hingehören.
 
Ich habe den Eindruck, dass man sich hier nicht wirklich gegenseitig zuhört. Jeder beharrt auf seinen eigenen Standpunkten und verurteilt die des Anderen.

Die Aussagen reichen von "vollkommen in Ruhe lassen" bis hin zum Unterricht in Sachen Geld und Marktwirtschaft.

Beides is nix.
 
Was soll das bitte heißen?!

Das 4.650.000 Indios getötet wurden, oder das so viele Menschen sich eben der Zivilisation angepasst haben? Wohl letzteres.

Ehrlich gesagt, finde ich das auch nicht schlimm.

Recht auf eigenes Leben. Die ganze Realität beweist das Gegenteil, aber ist ja egal. es kann nicht jeder kommen und so tun, wie er möchte. unsere bevölkerung steigt an, da kommen wir nicht drum rum, gemeinsam an den tisch zu hocken. natürlich können wir wieder grenzen aufziehen und nur unsere partialinteressen berücksichtigen. die anderen sollen auf ein anderes leben warten.

wieso ist zivilisation per se gut? es gibt genügend beispiel, wo die einführung in die zivilisation im alkoholdelirium geendet hat. nein, nicht weil sie unfähig und böse sind. nein, auch nicht, weil die zivilisierten per se böse und schlecht sind.
die meisten ruiniert es. und dieser anpassungsbefehl der zivilisierten ist einfach nur dämlich, gottgleiches, unkritisches verhalten. im sinne von "wir haben recht". hauptsache recht haben. anderes ist nicht wichtig. das eigene ego muss überleben.

der mensch muss sich immer wieder mit den vielen unterschieden auseinandersetzen. manche tun es ja so, indem sie es einfach negieren. ist auch eine methode ("nein, da ist keine sonne, weil keine sonne sein darf, weil unsere theorie keine sonne vorgesehen hat. also gibt es auch keine). find ich immer einen sehr guten beweis, für wie zivilisiert man ist, also wie weit man über jemandem steht und wie weit die macht geht, anderen die eigene "kultur" überzustülpen.

primitiv.. auch so ein klassiker ... die ANDEREN sind primitiv. wir sind zivilisiert.

die konfrontation bleibt nicht aus. wird nie ausbleiben. ob wir uns zusaufen oder hinter unseren bildschirmen oder unserer logik verschanzen.

sie werden draufgehen. so einfach. assimilationsdruck. selbstsichere zivilisten. sonst aber immer superkritisch tun. ist eben nur pseudo. so die eigenen schattenkämpfe. schön oberflächlich. frei von jeder selbsthinterfragung. und bloss nichts neues lernen und was anderes lesen, aber immer nen kommentar abgeben. und dabei so unmenschlich vorgehen. wie roboter. maschinen.

diese sogenannten zivilisten, überkultivierten haben mich schon immer genervt. selbstherrlichkeit, auch wenn monarchien und sklaverei in der alten form abgeschafft worden sind.

kommen und tun auf mensch. dabei ist es einfach nur assimilation. man kann den individuellen, den echten individuellen menschen nicht haben. was soll man damit anfangen? auseinandersetzen? herrje.. wer nimmt sich schon die zeit? anpassen, assimilieren, weitermachen. nichts in frage stellen, vorallem die aktuellen machtverhältnisse.

man kann gewiss so distanziert über dinge reden.

experimente.

recht auf eigenständiges leben.... loooooool

ja, klar!

ich glaube auch noch an den weihnachtsmann und daran, dass der mensch gescheit ist und die fähigkeit hat, sich zu hinterfragen, die kultur, in die er hineingewachsen ist.

mit optimismus wird pseudo-auseinandersetzung simuliert. dabei ist es eine abwehr. aber ist ok. lasst uns weiter wie die dummen tiere benehmen. bloss keine kritik. und bloss nicht ändern. und bloss nichts neues sehen. im stile von "so war ich, so bin ich, so werde ich bleiben".

es gibt momente, wo das leben einfach scheisse ist, und zwar nur aufgrund unserer eigenen beschränktheit, die zulässt, dass wir uns wie die letzten aufführen. aber man darf sich ja nicht kritisieren. nein, lasst uns jetzt aufstehen und ein hymne über uns anstimmen. über uns, die so unglaublich gut sind, die so unglaublich authentisch sind. so mutig und so lebendig und vorallem frei.

nicht wahr...

got to go.
 
Mal wieder ein wirrer Beitrag, Camus.

Ihr versteht es nicht, oder? Die Welt wächst zusammen. Der Spruch hat zwar schon einen Bart, ist aber dennoch wahr. Sie vernetzt sich, überall. Es entsteht eine Weltkultur, eine Weltzivilisation.

Das ist nicht westlicher Chauvinismus, es ist Realität.

Ein paar Beispiele?

* Kapitalismus gibt es so gut wie überall auf der Welt.
Er hat sich mit sehr, sehr wenigen Ausnahmen überall auf der Welt durchgesetzt. Regional sicherlich verschieden, keine Frage. Der Kapitalismus in Deutschland ist ein anderer als in China oder den USA. Es bleibt aber Kapitalismus.

* Benutzen von Technologie
Hat sich auch bis auf wenige Ausnahmen überall durchgesetzt.
Egal ob im Iran, den USA, China, Holland, Deutschland usw.

* Benutzen bzw. umwandeln von Energie
Tut man auch so gut wie überall auf diesem Planeten.

Und noch viele andere Punkte.

Nach allem was man über solche Naturvölker weiß, tun sie das nicht bzw. nicht im selben Ausmaß. Sie werden sich anzupassen haben.
 
1.Nach allem was man über solche Naturvölker weiß, tun sie das nicht bzw. nicht im selben Ausmaß.

2.Sie werden sich anzupassen haben.

Zu 1. Warum sollten sie? Wer zwingt Amish People zur Technik?

Zu 2. Warum sollten sie?

Warum kann man sie nicht so leben lassen, wie sie es wollen? Warum dieses Sendungsbewusstsein ihnen etwas aufzwingen zu müssen?

Oder ist es ein gewisser Neid wegen ihrer Lebensweise?

Ohne materielle Zwänge, ohne nennenswerte Kriege, etc. etc....

Die brauchen keinen Psychiater.

Die haben keine Angst vor einer "islamistischen Bedrohung" wie so manche Phobiker hier.

Keine Angst wegen der demographischen Entwicklung.

Keine Ängste wegen schlechter Nachbarschaft.

Die haben eigentlich das, was hier in dieser sogenannten Zivilisation verloren gegangen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Am besten finde ich noch immer den Satz: Sie sollten Wahlfreiheit haben.
Das erinnert mich an den legendären Satz der Kanzlerin: Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden.

Ihnen allein diese "Wahlfreiheit" mitzuteilen wäre eine hochinterssante Sache. Nun, Herr Wild, geben Sie uns sicherheitshalber mal ihr Blasrohr und ihren Bogen, damit hier nichts passiert.
So, und jetzt dem Menschen, der bestenfalls über ein paar verschiedene Laute verfügt in Zeichensprache die Welt nähergebracht. Köstlich.
Jooo, man könnte ihn vorher auf eine Schule schicken, zwangsweise vermutlich.
 
Zu 1. Warum sollten sie? Wer zwingt Amish People zur Technik?

Zu 2. Warum sollten sie?

Warum kann man sie nicht so leben lassen, wie sie es wollen? Warum dieses Sendungsbewusstsein ihnen etwas aufzwingen zu müssen?

Oder ist es ein gewisser Neid wegen ihrer Lebensweise?

Ohne materielle Zwänge, ohne nennenswerte Kriege, etc. etc....

Die brauchen keinen Psychiater.

Sie sollen so leben wie sie wollen, sie werden es bloß nicht mehr können.
Ob das nun in 5 Jahren oder 50 Jahren der Fall ist, dass ist letztlich irrelevant.

Wieso könnt ihr nicht einmal eure politisch korrekte Brille abnehmen und die Realität zur Kenntnis nehmen? Ein Realität ohne zu werten:

Es gibt einen Kampf der Kulturen. Nicht den Kampf von dem Huntington geschrieben hat, sondern einen anderen. Naja, vielleicht könnte man es besser mit Wettbewerb bzw. Konkurrenz beschreiben.

Kulturen konkurrieren untereinander, die ganze Geschichte der Menschheit zeigt das. Treffen zwei Kulturen aufeinander, so wird die dominante bzw. stärkere, überleben. Die unterlegene Kultur wird in bestimmten Teilen in die eigene eingegliedert und/oder nur gewisse Teile der unterlegenen Kultur werden stückchenweise überleben. Aber nie so wie vorher.

Daher ist es auch nicht chauvinistisch oder sogar rassistisch zu sagen, dass ihre Kultur unterlegen. Und das wisst ihr auch! Denn warum sonst wollt ihr sie abschotten? Wenn ihre Kultur nicht unterlegen ist, dann wäre es auch kein Problem beide Kulturen aufeinander treffen zu lassen.

Ganz ohne Wertung geschrieben.
 
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