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impfverweigerung

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Ja, es ist schon richtig, dass zB manche Kitas keine ungeimpften Kinder nehmen.

Meine Mama hatte mal Masern- als Kind- sie hat mir gesagt, sie hat ganz gewaltig gelitten, obwohl sie es gut überstanden hat. Sie hat "nur" auf der einen Seite seit dem schlechter gesehen und bereits mit 18 auf der gleichen Seite graue Haare bekommen...
Naja- man kann jetzt sagen: Harmlos- aber muss das wirklich sein, wenn man es auch vermeiden kann?
 
Ich lasse mich jedes Jahr Grippe-Schutz impfen weil ich durch das jahrzehntelange rauchen und die Begleiterscheinungen keine allzu gute Lunge mehr habe. Ich fühle mich ganz einfach so sicherer habe aber nicht das Gefühl das mir meine Ärztin nur was aufschwatzen will. Soll ich das dann doch lieber lassen?

Sie sagte auch zu mir das eine Grippe- Schutzimpfung keinen 100%-tigen Schutz bietet aber sollte ich erkranken dann verläuft diese nicht so extrem wie, wenn ich gar keinen Schutz hätte.

Bei der Grippeimpfung bin ich tatsächlich eher verweigerer. Die Impfung bringt sogut wie garnichts, die Viren mutieren teilweise im Monatstakt.

Aber wieder gleiches Thema: Wenn man jemand Immungeschwächten in der Familie oder direkten Bekanntschaft hat, sollte man es trotzdem tun. Eine echte Influenzia haut so jemanden um.
Was passiert eigentlich wenn eine Mutter ihr Kind nicht impfen lässt und es andere ansteckt, wenn es krank ist?

Aktuell passiert noch garnichts. Aber bald wird es wohl Geldstrafen geben wenn man die wichtigsten Impfungen für Minderjährige Kinder verweigert.
https://www.welt.de/politik/deutsch...-droht-Impfgegner-Eltern-mit-Geldstrafen.html
 
Was passiert eigentlich wenn eine Mutter ihr Kind nicht impfen lässt und es andere ansteckt, wenn es krank ist?

Es passiert nichts. Bzw. es kann ja andere, die geimpft sind nicht anstecken.

Aber aus diesem Grund nehmen viele Kitas nur geimpfte Kinder.
 
ich habe mir nun die nächste krankheit angesehen, masern.
während ich ja bei tetanus dazu neige, dass diese impfung durch hygiene obsolet geworden ist, tendiere ich bei den masern eher zur impfung. zwar war die kürzlich an masern gestorbene frau aus essen ihrerseits geimpft (was einige impfkritiker als beweis für die unwirksamkeit der impfung ansehen), es gibt auch viele, teilweise ernste nebenwirkungen, die dem PEI gemeldet wurden, dennoch kann ich nicht ausser acht lassen, dass die masern zu epidemien neigt.

mal ein paar zahlen: während es beim tetanus in den usa vor einführung der impfung 1948 jährlich wohl um die 600-700 Erkrankungen gab (was an sich schon für eine extrem seltene krankheit spricht), sind es seit der einführung immer fälle im zweistelligen bereich. da mir, aber auch etlichen wissenschaftlern die herstellung des impfstoffs unklar geblieben ist (es wird ein toxin gebildet, auf aluminiumhydroxid adjuziert und bildet dann antikörper?, obwohl es zu keinem toxin antikörper gibt, sondern nur antitoxine) und entsprechend auch die wirkungsweise, gehen sie, also die kritischen wissenschaftler davon aus, dass die 'erfolge' bei der eindämmung von tetanus andere ursachen hat, nämlich eben besagte entwicklung morderner hygienestandards.

bei den masern sieht das anders aus, dort gab es vor einführung der impfung 1962 in den usa jährlich ca. 500.000 todesfälle, danach sank die rate auf einen zwei- bis dreistelligen wert. das finde ich beachtlich und signifikant. problematisch, dafür aber verständlich, ist die impfstoffherstellung, geimpft wird nämlich mit abgeschwächten, lebenden viren, daher kommt es bei 2-3% der geimpften zu sog. impfmasern. wie auch immer, weltweit sterben immer noch ca. 1 mio. menschen jährlich an den masern und ab und an schwappt davon was zu uns herüber. durch die impfmüdigkeit steht aber zu befürchten, dass es nicht mehr nur beim 'überschwappen' bleibt, sondern zur ausbildung dauerhafter einheimischer herde (endemien) kommt.
 
Tetanus kann trotzdem noch jeden treffen, schon durch kleinste Verletzungen z. b. bei der Gartenarbeit.

und eben das ist nicht korrekt. zur entwicklung von wundstarrkrampf bedarf es einer ganzen reihe von fehlverhalten, eben insbesondere bei der hygiene.
dennoch würde ich niemanden von einer entsprechenden impfung abraten wollen, nur geht eben meine persönliche meinung in die richtung, dass sie entbehrlich scheint bzw. hier ein neg. risiko-nutzen-verhältnis vorzuliegen scheint. kann auch sein, dass sich meine meinung mit mehr wissen wieder ändert, ist nur ein zwischenstand.
 
ALLE Impfungen sind entbehrlich wenn man bereit ist, die möglichen Konsequenzen zu tragen oder von seinen Kindern tragen zu lassen!
 
und eben das ist nicht korrekt. zur entwicklung von wundstarrkrampf bedarf es einer ganzen reihe von fehlverhalten, eben insbesondere bei der hygiene.

Allerdings befindet man sich nicht immer und jederzeit an Orten, für deren Hygiene man selbst verantwortlich ist. Meistens verletzt man sich doch irgendwo im Freien oder an einem nicht besonders hygienischen Ort. Ich kann daher den Zusammenhang mit der persönlichen Hygiene nicht so recht erkennen.

Ich persönlich halte die Tetanus-Impfung für besonders wichtig, und der kleine Pieks alle 10 Jahre ist nun wirklich kein Aufwand.
 
So sehe ich das auch.

Und da wir z. B. viel verreisen weiß ich ja auch nicht immer im Voraus, wie die hygienischen Zustände in den jeweiligen Ländern sind.

Da ist es , jedenfalls für mich, besser geimpft zu sein und sich nicht dem Risiko auszusetzen an Tetanus zu erkranken.
 
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