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Immer wieder Narzissmus

  • Starter*in Starter*in Bonnie_Blue
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Re: Immer wieder Narzissmus
Gar nicht. Es gibt viel zu viele davon, und täglich werden sie mehr.

Wundert dich das in unsere Gesellschaft? Viele Mütter sind gerade -im Trend- dabei noch viel mehr davon zu züchten. Aber sie handeln auch nach bestem Wissen und Gewissen. Damit stelle ich auch gleichzeitig meine Aussage in Frage und vermute nur. Ich weiß nicht, ob das Kind, dass emotional verhungert und nur um sich kreist genauso ein Narzisst wird, wie Kinder, deren Eltern ihren Nachwuchs auf ein Podest stellen, grenzenlos, haltlos, usw. - und die ganze Welt muss sich bitte um Maximilian-Peter drehen.
Oder ich mache meine Kinder mit Regeln und Konsequenzen und Strenge kaputt?
 
Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist nicht synonym zu ein A*loch sein und unemathischen Verhalten. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung zieht sich bei einer Person durch alle Lebenslagen durch, und primär leidet die Person selber am meisten darunter. Ich sage nicht, dass du nie Narzist*innen begegnet bist, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass du ständig an Narzisst*innen gerätst. Es wurde schon angesprochen; kann es sein, dass du dich ungenügend abgrenzen kannst? Und dass du normale Interaktionen sehr schnell als Angriffe wertest?

Ich habe damit selber Probleme. Da ich als Kind sehr oft nnötg zurechtgewiesen wurde und mir sehr unempathisch begegnet wurde, habe ich eine Tendenz, geanz normale Interaktionen schnell als Angriff aufzunehmen.
Aber ich kenne aus meiner Verwandtschaft auch den Gegenpart: Eine Verwandte um die 50, die überzeugt ist, ständig nur an Narzist*innen zu geraten, dabei ist sie selber das Problem weil sie sich nicht abgrenzen kann. Sie macht tendenziell schnell sehr radikale Aussagen und kann absolut nicht damit umgehen, wenn leute dann ähnlich radikal reagieren. Aber auch schon von ganz normalen, fair geäusserten Reaktionen fühlt sie sich angegriffen und ungerecht und unempathisch behandelt. entsprechend ist die Aussenwelt dann schnell genervt und die Leute können weniger Verständnis aufbringen. In ihrem Selbtsverständnis ist sie jedoch hochempathisch und hochensibel und einfach missverstanden.
 
Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist nicht synonym zu ein A*loch sein und unemathischen Verhalten. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung zieht sich bei einer Person durch alle Lebenslagen durch, und primär leidet die Person selber am meisten darunter. Ich sage nicht, dass du nie Narzist*innen begegnet bist, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass du ständig an Narzisst*innen gerätst. Es wurde schon angesprochen; kann es sein, dass du dich ungenügend abgrenzen kannst? Und dass du normale Interaktionen sehr schnell als Angriffe wertest?

Ich habe damit selber Probleme. Da ich als Kind sehr oft nnötg zurechtgewiesen wurde und mir sehr unempathisch begegnet wurde, habe ich eine Tendenz, geanz normale Interaktionen schnell als Angriff aufzunehmen.
Aber ich kenne aus meiner Verwandtschaft auch den Gegenpart: Eine Verwandte um die 50, die überzeugt ist, ständig nur an Narzist*innen zu geraten, dabei ist sie selber das Problem weil sie sich nicht abgrenzen kann. Sie macht tendenziell schnell sehr radikale Aussagen und kann absolut nicht damit umgehen, wenn leute dann ähnlich radikal reagieren. Aber auch schon von ganz normalen, fair geäusserten Reaktionen fühlt sie sich angegriffen und ungerecht und unempathisch behandelt. entsprechend ist die Aussenwelt dann schnell genervt und die Leute können weniger Verständnis aufbringen. In ihrem Selbtsverständnis ist sie jedoch hochempathisch und hochensibel und einfach missverstanden.

Wenn er so oft leiden würde, würde er sich dann nicht irgendwann Hilfe suchen weil der Leidensdruck so groß ist?

Davon ab, hat jeder Mensch narzisstische Anteile.
 
Ich bin als Tochter einer narzisstisch gestörten Mutter aufgewachsen.

Darin liegt der Grund dafür, dass du immer wieder an solche Menschen gerätst.
In dir laufen unbewusst Muster und Programme ab.. Glaubenssätze die dir einst eingeredet wurden und die du ganz selbstverständlich übernommen hast.

Mach dir mal eine Liste aller Glaubenssätze die da in dir arbeiten. Was denkst du über dich selbst? Was sagen andere Menschen über dich? Freunde, Bekannte, Familie und Kollegen?
Dann schau dir diese Sätze an und sortiere aus, was nicht oder nicht mehr zu dir passt.
Kehre negative Glaubenssätze in Positive um.
Beispielsweise:
Ich bin nicht gut genug - in -> Ich bin gut so wie ich bin.

Schau auf deine Bedürfnisse. Werde dir bewusst darüber, welche Bedürfnisse DU hast.
Zeige Grenzen auf, sei dir das selbst wert. 💗

Bin selbst jahrelang Betroffene gewesen und habe durch Selbstreflektion einiges aufarbeiten können.
Es sagt sich leicht, aber es ist ein langer und schmerzhafter Weg wenn man hinter die eigene Kulisse schaut und nach und nach die eigene Wahrheit und die der anderen erkennt.
 
Bei Narzissmus wäre ich auch vorsichtig aber da wurde ja schon einiges zu gesagt. So blöd es ist, an Menschen zu geraten, die einen schlecht behandeln oder Grenzen überschreiten, das Beste was du machen kannst ist zu schauen, wie kann ICH mich abgrenzen? Wo lasse es zu dass meine Grenzen überschritten werden? Wieviel Macht oder gefühlte Macht gebe ich der anderen Person? Was bin ich mir selber Wert, wie behandele ich mich selber?

Und ja, leider ist es auch so, dass wir Muster aus unserer Kindheit wiederholen und an Menschen geraten, an denen wir unser Thema "abarbeiten", also Dinge die wir in unseren primären Beziehungen gelernt haben. Eine Aufarbeitung dieser Vergangenheit kann schmerzhaft sein, aber lohnt sich auch sehr!
 
wie Kinder, deren Eltern ihren Nachwuchs auf ein Podest stellen, grenzenlos, haltlos, usw. - und die ganze Welt muss sich bitte um Maximilian-Peter drehen.

Ich finde es eine tolle Entwicklung dass Eltern mehr auf die Bedürfnisse der Kinder achten, was oft missverstanden wird als eine Haltung, in der keine Grenzen gesetzt werden (laissez-faire, das war eine anderw Zeit). Klar gibt es Eltern die das missverstehen aber ich sehe auch dass viele Eltern eine gute Mischung aus bedürfnisorientiert und gesunden Grenzen anwenden.
 
Und ja, leider ist es auch so, dass wir Muster aus unserer Kindheit wiederholen und an Menschen geraten, an denen wir unser Thema "abarbeiten", also Dinge die wir in unseren primären Beziehungen gelernt haben. Eine Aufarbeitung dieser Vergangenheit kann schmerzhaft sein, aber lohnt sich auch sehr!

Abgerundet, dass genau diese Menschen, die sich für so viel besser halten, als die Menschen, die den Grundstein gelegt haben und nicht bemerken wie gleich sie sind 🤢
 

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