C
Cyprianus
Gast
Ah, okay.
Vielleicht ist er dann wirklich jemand, der einerseits sehr verplant und andererseits nicht wirklich zu schätzen weiß oder nicht zum Ausdruck zu bringen vermag, was ihm eure Freundschaft bedeutet?
Auch wenn ihr mittleren Alters seid, muss es nicht heißen, dass er nicht zu dieser Gruppe - für gewöhnlich aus jüngeren Menschen bestehend – zählt, die die Affirmationswelle reitet oder gar schon in so einer Art Strudel gefangen ist.
Ich kannte Menschen, die unglaublich viele Kontakte haben und diese ihrem Empfinden nach auch pflegen, z.B. durch bloße Textnachrichten oder Nachfragen. Das muss per se nicht negativ sein und tut manchem vielleicht auch gut, oft steckt da aber eine Gier dahinter, zumindest wahrgenommen, vielleicht auch bewundert oder geliebt zu werden. Von möglichst vielen Menschen.
Durch die Fülle an Kontakten und Terminen, fällt es diesen Menschen gar nicht so auf, wie qualitativ unterschiedlich, z.B. zeitlich und gemeinsame Aktivitäten betreffend, die sogenannten Freunde behandelt werden. Die vermeintlichen Bedürfnisse werden zur Genüge befriedigt, was Du von Deiner Warte nicht behaupten kannst.
Wenn das Ungleichgewicht bestehen bleibt, fühlt man sich wie das fünfte Rad am Wagen und springt irgendwann ab. Denn natürlich möchte jeder von uns gesehen und gemocht werden, weil man dem anderen etwas bedeutet. Spürt man, dass diese Bedeutung eher vernachlässigbar oder dass man gar beliebig austauschbar ist, ist das ein Zustand, den man nicht erhalten will.
Du kannst ja mal darüber nachdenken, wie das bei Dir ist. Womöglich sind die Erwartungen unterschiedlich, das muss Deinem Freund gar nicht bewußt sein. So völlig oberflächlich scheint er mir aber nicht zu sein, denn dann würde er so Dinge wie den Garten gießen sicher nicht machen.
Schlauer bist Du jetzt wohl auch nicht, aber wenn sich das nicht ändert, muss man es halt mal bei den selten gewordenen Treffen von Angesicht zu Angesicht ansprechen und zu klären versuchen.
Bei mir war das oft eher so, dass Kontaktaufnahmen von mir ausgingen und ich die Einseitigkeit irgendwann leid war. Fast alle dieser Kontakte sind dann auch still und leise ausgelaufen, was anfänglich nicht so angenehm ist, letztlich aber auch eine Befreiung war. Was will ich mit Leuten, denen nichts an mir liegt?
Vielleicht ist er dann wirklich jemand, der einerseits sehr verplant und andererseits nicht wirklich zu schätzen weiß oder nicht zum Ausdruck zu bringen vermag, was ihm eure Freundschaft bedeutet?
Auch wenn ihr mittleren Alters seid, muss es nicht heißen, dass er nicht zu dieser Gruppe - für gewöhnlich aus jüngeren Menschen bestehend – zählt, die die Affirmationswelle reitet oder gar schon in so einer Art Strudel gefangen ist.
Ich kannte Menschen, die unglaublich viele Kontakte haben und diese ihrem Empfinden nach auch pflegen, z.B. durch bloße Textnachrichten oder Nachfragen. Das muss per se nicht negativ sein und tut manchem vielleicht auch gut, oft steckt da aber eine Gier dahinter, zumindest wahrgenommen, vielleicht auch bewundert oder geliebt zu werden. Von möglichst vielen Menschen.
Durch die Fülle an Kontakten und Terminen, fällt es diesen Menschen gar nicht so auf, wie qualitativ unterschiedlich, z.B. zeitlich und gemeinsame Aktivitäten betreffend, die sogenannten Freunde behandelt werden. Die vermeintlichen Bedürfnisse werden zur Genüge befriedigt, was Du von Deiner Warte nicht behaupten kannst.
Wenn das Ungleichgewicht bestehen bleibt, fühlt man sich wie das fünfte Rad am Wagen und springt irgendwann ab. Denn natürlich möchte jeder von uns gesehen und gemocht werden, weil man dem anderen etwas bedeutet. Spürt man, dass diese Bedeutung eher vernachlässigbar oder dass man gar beliebig austauschbar ist, ist das ein Zustand, den man nicht erhalten will.
Du kannst ja mal darüber nachdenken, wie das bei Dir ist. Womöglich sind die Erwartungen unterschiedlich, das muss Deinem Freund gar nicht bewußt sein. So völlig oberflächlich scheint er mir aber nicht zu sein, denn dann würde er so Dinge wie den Garten gießen sicher nicht machen.
Schlauer bist Du jetzt wohl auch nicht, aber wenn sich das nicht ändert, muss man es halt mal bei den selten gewordenen Treffen von Angesicht zu Angesicht ansprechen und zu klären versuchen.
Bei mir war das oft eher so, dass Kontaktaufnahmen von mir ausgingen und ich die Einseitigkeit irgendwann leid war. Fast alle dieser Kontakte sind dann auch still und leise ausgelaufen, was anfänglich nicht so angenehm ist, letztlich aber auch eine Befreiung war. Was will ich mit Leuten, denen nichts an mir liegt?