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Freundeskreis-Aber bei Problemen immer allein

Juju

Neues Mitglied
Hi, ich habe eigentlich 8 Leute in meinem Freundeskreis und wohne in einer WG. Also theoretisch habe ich viele Freunde und Bekannte. Ich versuche immer für alle da zu sein, aber wenn ich mal Hilfe brauche, bin ich immer allein. Meine Eltern hören mir nie gescheit zu und mein Freund wohnt fast am anderen Ende der Welt und hat oft mit anderen Problemen zu kämpfen, weshalb ich nicht will, dass er sich zusätzlich Sorgen um mich macht. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll.
 
Hi, ich habe eigentlich 8 Leute in meinem Freundeskreis und wohne in einer WG. Also theoretisch habe ich viele Freunde und Bekannte. Ich versuche immer für alle da zu sein, aber wenn ich mal Hilfe brauche, bin ich immer allein. Meine Eltern hören mir nie gescheit zu und mein Freund wohnt fast am anderen Ende der Welt und hat oft mit anderen Problemen zu kämpfen, weshalb ich nicht will, dass er sich zusätzlich Sorgen um mich macht. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll.

Vielleicht musst du mal deutlich machen, dass es nicht Hilfe zum Nulltarif immer gibt, sondern, dass du auch mal Hilfe verlangst für deine Hilfe, ansonsten hilfst du ihnen nur eingeschränkter oder sogar schlimmstenfalls auch mal gar nicht. So kannst du dich eher auf einer Ebene mit ihnen bewegen und wenn sie das nie mitmachen wollen, dann bist du so leid es mir tut, ihnen vielleicht nicht so wichtig. Ansonsten würde ich sagen, du könntest auch vorher fragen bevor du so weit gehst, ob sie irgendwelche Probleme haben, wenn sie dir nicht beistehen und du immer allein bist. Kann man ja nicht wissen, ob da nicht noch was anderes dahinterstecken könnte. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Nehmer findet man leider viel leichter als Geber. Bei einer guten Partnerschaft gehört das aber dazu, und du solltest dir auch keine Gedanken machen müssen, mit ihm über deine Probleme zu reden. Vielleicht auch versuchen neue Freunde zu finden, wo das geben und nehmen zumindest einigermaßen ausgeglichen ist - einfacher gesagt als getan, aber ansonsten bleibt nur KI... oft menschlicher, als die meisten Menschen.
 
Ohjeh, das klingt, als ob du dich sehr alleingelassen und einsam fühlst, obwohl du von Menschen umgeben bist, die du magst.
Deine Freunde merken vllt. gar nicht, wie sehr dich ihr Verhalten verletzt.
Versuch doch mal deine Botschaft oder Gefühle konkret zu formulieren, indem du alles offen ansprichst.
Was wünschst du dir konkret von Freundschaften? Wenn du das klar für dich hast, kannst du auch besser ausdrücken, was dir wichtig ist.
Wenn jemand wiederholt zeigt, dass er oder sie nicht zuverlässig ist, überlege, wie viel Energie du noch in diese Freundschaft investieren möchtest.
Manchmal sind Freunde gut für Spaß und Unternehmungen, aber weniger für ernste Themen und/oder umgekehrt.
Auch wenn dein Freund nicht jeden Tag bei dir sein kann, so hast du trotzdem ein Recht darauf, von ihm ernst genommen und unterstützt zu werden.
Du musst für dich stärker eintreten und klare Worte sprechen, dann wird man dich auch ernst nehmen.
Wenn du trotz allem mit dieser Situation unzufrieden bist und dir deine aktuellen Freunde nicht guttun, dann schau dich nach anderen um.
 
Hi, ich habe eigentlich 8 Leute in meinem Freundeskreis und wohne in einer WG. Also theoretisch habe ich viele Freunde und Bekannte. Ich versuche immer für alle da zu sein, aber wenn ich mal Hilfe brauche, bin ich immer allein. Meine Eltern hören mir nie gescheit zu und mein Freund wohnt fast am anderen Ende der Welt und hat oft mit anderen Problemen zu kämpfen, weshalb ich nicht will, dass er sich zusätzlich Sorgen um mich macht. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll.
Wann kommt dein Freund wieder?
Oder soll es eine Fernbeziehung bleiben?
 
Hi, ich habe eigentlich 8 Leute in meinem Freundeskreis und wohne in einer WG. Also theoretisch habe ich viele Freunde und Bekannte. Ich versuche immer für alle da zu sein, aber wenn ich mal Hilfe brauche, bin ich immer allein. Meine Eltern hören mir nie gescheit zu und mein Freund wohnt fast am anderen Ende der Welt und hat oft mit anderen Problemen zu kämpfen, weshalb ich nicht will, dass er sich zusätzlich Sorgen um mich macht. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll.
In erster Linie solltest du lernen dir selbst zu helfen.
 
Ich versuche immer für alle da zu sein, aber wenn ich mal Hilfe brauche, bin ich immer allein.
Freundschaften leben vom gegenseitigen Geben und Nehmen, ohne dass es besonderer Bitten bedarf.

Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass alles auf freiwilliger Basis läuft und zeitlich begrenzt sein kann, dass man an Freundschaften, wie auch in einer Beziehung, arbeiten muss, Zeit füreinander hat, dem anderen zuhört usw. Da scheint bei euch ein Ungleichgewicht zu sein. Du bist für alle da, für dich niemand. Ich bin da bei @Pfefferminzdrops, dass diese Freundschaften lediglich gute Bekanntschaften sind und eher an der Oberfläche bleiben.

Ich nenne dir mal kurz Beispiele, wie das bei Freunden normalerweise abläuft:

Freundin hat einen schwierigen, wichtigen Termin, vor dem sie Angst hat und auch meint, in der Aufregung bekommt sie nicht alles Gesagte mit.
Ich frage, wann dieser Termin ist und biete ihr an, sie zu dem Termin zu begleiten, um ihr die Ängste zu nehmen und alles Wichtige im Kopf zu speichern, falls sie zu aufgeregt ist. Freundin ist total erleichtert und lädt mich als Dankeschön zu einem Frühstück ein.

Ich muss in eine etwas entfernte Stadt, die ich ohne Auto nicht erreichen kann und habe dort einen sehr frühen Termin, der schwer mit Bus/Bahn zu erreichen ist. Ich habe Freunden von diesem Termin erzählt (ohne um etwas zu bitten) und habe gleich 3 ! Angebote bekommen, dass man mich doch gerne fährt.

Eine andere Freundin hat eine schlechte Nachricht bekommen und meldet sich kurz über Whatsapp, sie ist sehr traurig. Ich biete ihr an, vorbei zu kommen in meinen Garten und bei einem Eiscafe zu reden.

Was ich damit verdeutlichen will, ist, dass es in guten Freundschaften normal sein sollte, zu spüren, wann der andere einen braucht. Sicher kann man nicht immer die Gemütsverfassung eines anderen Menschen ahnen, aber bei wirklichem Interesse kennt man die Menschen doch und kann in etwa einschätzen, wie es ihnen geht.

Ich rate dir, bei deinen "Freundschaften" mal über deine Sorgen/Probleme oder womit du alleine nicht klar kommst, zu reden und darauf zu achten, wie darauf reagiert wird. Wenn da nur Schulterzucken, Desinteresse oder gar Ignoranz die Antwort ist, könntest du genau darüber reden und sagen, wie du dich damit fühlst und mal schauen, wie sich das entwickelt.
 
Nach meiner Definition hast du viele Bekannte, aber eben keine Freunde. Die würden dich in der Not nämlich gerade nicht allein lassen.

Ich sehe es wie pfefferminzdrops und Kirschblüte.

Leider wenn sie dir nicht beistehen, sind es keine Freunde nur Leute die gerne wo abladen .. leider aber nicht im Stande sind Vice versa da zu sein.

Wie in einem anderen Thread schon geschrieben… ich würde mir beinhart andere Freunde suchen. Und wenn du sie nicht komplett rauswerfen willst -> lernen ihnen knallhart Grenzen zu setzen ! Bedeutet du hörst dir ihre Probleme auch nicht mehr an … das kostet Übung und Zeit wenn man das nicht gewohnt ist .. aber es fällt einem
Immer leichter je öfter man es übt und einsetzt. Die Menschen die du beschreibst verdienen dein offenes Ohr augenscheinlich nicht.
 

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