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Ideen ? Hilfe ? Anregungen ? Mobbing eines 12 Jährigen

  • Starter*in Starter*in Mimikri
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Das mit dem Sport macht auch nur sinn, wenn das Kind spaß dabei hat und die Eltern hinter ihm stehen. Oft sehe ich ja das die Eltern die Kinder ins GYm fahren und nicht einmal gucken was die da so machen.

Man sollte dann schon den KS dem Kind anpassen.

Meine Kids haben auch keine Markenklamotten und mein Kleiner bekommt die Kleidung von den Großen.
Die Kinder sind auch nicht an Marken interessiert. Wenn sie mal billig einen Markenschuh kaufen, dann nur weil er ihnen zufällig gefällt.

Mein Großer wird auch nicht gemobbt und mein Kleiner nur weil wir zwei Ak im Dorf haben die Angst hatten, er würde zu beliebt werden. Aber das hat sich eingespielt.

Ich finde wenn ein Kind gemobbt wird, sollten die Eltern hinter dem Kind stehen. Klar würde ich meinen Kinds deswegen keine Markenklamotten kaufen. Aber ich interessiere mich für ihren Sport und ich fördere ihr Sebstbewußtsein. Aber es muss stimmig sein. Wenn du schon immer etwas kräftig warst, dann ist Judo vielleicht auch nciht gerade dein Sport gewesen und es hat dir erst recht das Gefühl gegeben schlecht zu sein. Vielleicht ein Kraftsport wie Ringen, oder etwas mit Spielen wie Fußball oder Handball ..oder vielleicht etwas mit Ausdauer Kickboxen..wären besser gewesen.
 
Ne, das war schon ok mit dem Judo. Auch wenn sie mich da ein bisschen zu früh hingeschleppt haben. War schon mit 4 bei den ganz Kleinen dabei und hab es dann bis 16 gemacht. (Volleyball hab ich auch in der Mannschaft gespielt, das hab ich sehr gemocht, aber ist ja nicht mit KS vergleichbar. Beim Judo hat mich iwann gestört, dass ich ständig blaue Flecken hatte.^^)
War nur am Überlegen, ob es mir im Endeffekt wegen dem Mobbing geholfen hat. Klar, wenn man körperlich angegriffen wird, hat man die Sicherheit, dass man sich wehren kann. Dafür ist Judo optimal. Aber bei den verbalen Attacken, die Kinder/Jugendliche manchmal loslassen können, hilft es eben nur bedingt. Wenn man sich insgesamt wohlfühlt mit sich/Selbstvertrauen hat, kann man evtl. drüber stehen. Aber ich konnte das in der Pubertät nicht. Die Mobber haben sich genau auf meine Schwachpunkte eingeschossen und da halfen gutgemeinte Tipps meiner Eltern ("Nimm denen den Wind aus den Segeln, reagier nicht drauf, dann verlieren sie das Interesse") nicht viel.
Letztendlich haben dann wie gesagt nur die Gespräche mit dem Vertrauenslehrer geholfen, da hatte ich Glück, dass der so toll war. Als Eltern hinter dem Kind zu stehen und das Selbstvertrauen zu fördern ist natürlich das Beste, was man tun kann. Find ich super, dass du dich so für ihn (und deine Kinder) einsetzt! 🙂
Zu den Markenklamotten: Ich wollte damals auch keine und konnte auch nicht wirklich verstehen, warum mich andere deswegen fertig gemacht haben.. sollte eigentlich ein Beispiel sein, auf was für dumme Ideen manche kommen, um zu mobben. Und wenn man den Kindern welche kauft, um dem vorzubeugen, suchen sich die Anderen wieder das nächste Thema. Kein iphone, kein Laptop, kein wasweißichwas.
 
GANZ EINFACH! hat er keine Freunde ? er ist Klassensprecher und da sollten doch schon ein paar Leute hinter ihm stehen ! was ich vorschlagen würde im Sportunterricht nen Boxkampf zwischen den beiden auszutragen !das der Angreifer auch mal sieht, das er nicht so ne "memme" ist. der typ brauch mal ein paar vor den Latz , das kann man 1 zu 1 machen oder auch mit anderen hinterhältigen methoden, ich stehe auf die 1 zu 1 Konfrontation !

zur verbalen konfrontation wie Quieck schon beschrieben hat einfach mal den wind aus den segeln nehmen, z.b. wie ja ich bin schwul und ich steh auf dich du süße Maus, heut abend bei mir Löffelchen?, du liegst unten oder so !also ihn öffentlich mit seinen eigenen Waffen schlagen !das ihn die anderen gleich noch mit Auslachen ! denn der Punkt ist !, wenn er unten liegt ist er die "Frau"
es geht ja nicht darum ob er schwul ist, es geht darum, das er sich durchsetzt und jemanden gleich noch ne kante mit reingibt das er denkt ups von dem lass ich lieber die finger !

ih wurde früher auch gemobt ich hab erst in der 10ten gelernt mich zu wehren, da habem mir sogar die Lehrer gesagt, das es gut war... es muss raus aus ihm, das was sie ihm antun muss im gleichen moment auf sie zurückprallen vlt geht 5 mal ignorieren aber alles was öfter ist macht deinen Neffen kaputt und das solltest du ihm auch sagen! ähnlich wie beim tai chi einfach die windrichtung ändern lassen ! das ihm alles in seine visage zurück fällt !
 
Hallo Mimikri,

ihr habt das gut gemacht. Endlich ist etwas mit Hand und Fuß passiert 🙂

Eins ist mir noch wichtig. Du schreibst ein paar Mal, dein Neffe wäre auch schüchtern und zurückhaltend. Das mag sein. Das ist aber kein Grund, ihn irgendwie zu mobben. Es ist nicht unbedingt seine Aufgabe einen Kampfsport zu lernen oder so. Das könnte die Schuld zu sehr 'verschieben'. Schuld ist eindeutig!!! der, der mobbt. Niemand sonst.

Nur der/die kann damit aufhören. Das heißt, diese Menschen müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Sonst würde das umgekehrt heißen, dass man z.B. Gehbehinderte zusammenschlagen kann, weil sie nicht wegrennen können. Dann müssten die Gehbehinderten lernen, 'normal' zu laufen, damit ihnen nichts passiert.

Es ist sehr wichtig, dass dein Neffe weiß, er hat keine Schuld am Mobbing.

Nicht, dass ich glaube, ihr habt das gesagt. Natürlich nicht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Reaktionen ((geh mal ins Judo, wir stärken dein Selbstvertrauen) solche Schuldgefühle auslösen können. Kinder sind nicht dumm. Sie merken, dass sie an sich etwas ändern sollen, damit es 'aufhören würde'.

Da haben leider die Erklärungen, warum Gewalt passiert, eine Eigendynamik entwickelt, die so gar nicht gedacht war. Ursprünglich sollte das der Prävention dienen. Also, wie kann man verhindern, dass Menschen zu Tätern werden. Nur dazu. Es sollte nicht der Schuldverschiebung zwieschen Opfern und Tätern dienen.

War mir wichtig 🙂

Lieben Gruß
Fragende


du kamnnst gewalt nicht bekämpfen aber sie unterdrücken und erst recht nicht ignorieren, letzendlich hat das zur folge, da ein andere an der reihe ist, oder man zeigst ihm verdammt nochmal wo es lang geht, das er absolut nix zu melden hat ! und gibst es ihm mit seinen karten, er möchte mit dir spielen , kräfte messen ! er ist sein antipol, sein negatives Spiegelbild! und wenn ihm keiner zeigt wo es lang geht wird es immer so bleiben ! versuch erst gar nicht andere mit einzu beziehen, das macht es in der Regel sogar noch schlimmer ... direkte konfrontation und ausprache im untericht unter betreueng der lehrer, jeder sagt jedem was er von ihm möchte und warum ! keiner darf gehen bevor das nicht gelöst wird, das erhöht den druck durch die anderen Klassenkameraden, die werden dann nämlich sauer ! und pushen sie beiden dann ihre problem zu klähren ! 😉
 
Xaver ist ( noch ) nicht so gewachsen und sehr dünn . ( liegt in der Familie und gibt sich erfahrungsgemäss mit zunehmenden Alter ) . Das war/ ist für dieses andere Kind immer wieder ein Grund auf Xaver rumzuhacken. Erst verbal, dann zunehmend mit Attaken aller Art, wie ins Ohr brüllen, beleidigen, spucken und nun eben gestern enstand eine Gruppendynamik und Xaver wurde als Hässlich, schwul ....betitelt, mit Gewalt wurden ihm Schuhe& Hose ausgezogen.
Diese Attaken finden immer nur auf dem Heim oder Hinweg statt.
Ähm und warum um alles in der Welt geht er alleine in die Schule? Wieso fährt ihn seine Mutter nicht?!

Mir ist es egal ob das dann als überbehütet rüberkommt. Es muss aufhören!!

Ich bin froh dass das Gespräch mit dem Direktor etwas gebracht hat.
 
hallo miteinander,

vielen dank für eure Gedanken und Ideen.

Noch sind Ferien und Xaver hat kommende Woche einen Vorstellungstermin bei einer Praxis die sich auf Mobbing spezialisiert hat.

Xaver in die Schule zu fahren ist leider nicht möglich, da beide Elternteile berufstätig sind und auch nicht kündigen können, um eben den Kleinen zu fahren.
Zudem sind wir alle der Meinung, das Xaver lernen nuss, sich durchzusetzen. Zwar mit jeglicher Unterstützung, aber dann an der " Front " doch alleine.

Zudem ist ein brief an die Mobbereltern vom Anwalt geschickt worden, mit der klaren betonung darauf, das wenn der Mobber wieder aktiv wird, eine Anzeige beim Jugendamt und Polizei erfolgen wird.

der Rest ist jetzt abzuwarten, wenn die Schule wieder beginnt.

Liebe Grüße Mimikri
 
Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen nur dazu:

h
Zudem ist ein brief an die Mobbereltern vom Anwalt geschickt worden, mit der klaren betonung darauf, das wenn der Mobber wieder aktiv wird, eine Anzeige beim Jugendamt und Polizei erfolgen wird.

Dieser Ansatz ist eigentlich sehr gut. Ihr habt aber mehrfach mit den Eltern des Jungen geredet, die ihn als harmlos bezeichnen und seine Taten abgewertet haben. Von daher bezweifle ich, dass das anwaltliche Schreiben für den Jungen nützlich sein wird. Was hat denn der Anwalt dazu gesagt, welche Sicherheitsmaßnahmen, Anlaufstellen, Strategien hat er vorgeschlagen? Darauf würde ich mich konzentrieren. Ein kompetenter und menschlicher Anwalt, der kein geldgieriger Sack ist, wird euch geeignete Maßnahmen vorschlagen und euch durch seine Erfahrungswerte ein paar Wege aufzeigen können, auf die ihr als unbedarfter Laie eventuell noch gar nicht gekommen seid.

Keine Ahnung, aber vielleicht ist die Anwaltskammer ein geeigneter Anlaufpunkt und können einen guten Anwalt empfehlen.

Ich würde außerdem die ganzen Vorfälle publik machen. Die Schule würde ich außen vor lassen, ist eh unnütz. Setzt euch mit diversen Stellen in Verbindung, die sich auf Mobbing/Strafrecht spezialisieren, dann habt ihr Anlaufstellen, auch irgendwo Beweise, wenn ihr einen Pfad gelegt habt. Es gibt in der Klasse und bei den Lehrern sicher auch Zeugen. Gebt also ruhig die Namen an, wenn ihr meint, dass der oder diejenige was mitgekriegt hat oder mitgekriegt haben müsste. Spätestens vor Gericht, werden sie nämlich reden müssen. Auch würde ich zur Polizei gehen und sie bitten, ein paar Mal Streife zu fahren. Das schreckt zusätzlich ab und eventuell werden sie auch dabei erwischt, dann kann es direkt zur Strafanzeige weitergehen. Und pass ein bisschen auf, was du hier erzählst. Vielleicht lesen sie mit und erkennen sich darin und werden dadurch gewarnt. Ihr müsst individuelle Sicherheitsstrategien entwickeln (denn jeder Fall ist anders) und den Täter damit mund- und handlungstot machen.
 
Xaver in die Schule zu fahren ist leider nicht möglich, da beide Elternteile berufstätig sind und auch nicht kündigen können, um eben den Kleinen zu fahren.
Zudem sind wir alle der Meinung, das Xaver lernen nuss, sich durchzusetzen. Zwar mit jeglicher Unterstützung, aber dann an der " Front " doch alleine.


Das ist doch Bullshit! Die ziehen ihm auf den Schulweg die Hosen aus! Xavier ist alleine, die sind sicher zu mehreren Personen. Wie soll er sich da bitte durchsetzen!!! Der arme wird doch fürs Leben geschädigt, glaub mir! Ich wurde selber gemobbt das ist jetzt Jahre her aber ich leide immer noch. Ich werd bekloppt wenn ich das lese, sorry!! Zum Glück haben sie mich nie ausgezogen aber trotzdem ist der seelische Schmerz heute noch da.


Ich sag ja nicht dass die kündigen soll aber mein Chef dreht gerne mal an der Zeit wenn ich später reinkommen muss.
 

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