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Ich will die Trennung, habe aber finanzielle Sorgen

Ja, den sie dann zu zahlen hat wenn sie das Trennungsjahr einläutet!!
Das Unterhalt auch in die andere Richtung fließen kann, ist euch gerade nicht bewusst, oder?

Trennungsunterhalt nach der 3/7 Regelung. Herzlichen Glückwunsch.

:undweg:
Das ist wahr. Theoretisch kann sie auch ihm verpflichtet sein, was aber aufgrund des Selbstbehalts und der Kinder eher nicht der Fall sein wird.

Im übrigen wird er dann auch daran gemessen, was er leisten könnte und was er tatsächlich tut.

So eindeutig ist das nicht.
 
Ja, aber gesteigerte Erwerbsobliegenheit aufgrund der Kinder muss erst mal festgestellt und durchgesetzt werden. Und dadurch alleine, hat er dann immer noch keinen Job.

Aktuell tippe ich würde es so ausgehen das niemand den anderen bezahlen müsste. Er weil nicht leistungsfähig. Sie weil sie die Kinder bei sich hat und dies bereits genug kostet. Bleibt wahrscheinlich nahe des SB.

Gäbe es keine Kinder müsste sie auf jeden Fall Unterhalt an ihn bezahlen.
 
Gäbe es keine Kinder müsste sie auf jeden Fall Unterhalt an ihn bezahlen.

Von meinen knapp 1000€ netto (Steuerklasse5) plus Kindergeld? Und von was soll ich leben? Von Luft? Wie soll ich die monatlichen Kosten dann tilgen? Also ganz ehrlich...warum soll ich für Unterhalt aufkommen, wenn er sich nicht mal ansatzweise um einen neuen Job kümmert? Das glaube ich wohl kaum.

Und das Anwalts- und Gerichtskosten auf mich zukommen, ist mir bewusst. Die zahle ich gern. Soll ich deswegen mein ganzes Leben weiterhin unglücklich bleiben? Wenn ich im Netz richtig gelesen habe, muss ich aber nicht allein die Gerichtskosten zahlen. Er auch.
 
@TE:
Lass' dich durch dumme Sprüche nicht verunsichern, sondern nimm den von dir vereinbarten Termin bei dem Fachanwalt wahr.

Ich lasse mich auch nicht verunsichern. Habe das Gefühl, werde hier als böse Ehefrau abgestempelt, die ihren Göttergatten in den finanziellen Ruin treiben will. Ich habe immer betont, dass ich keinen Rosenkrieg wünsche, ihm nicht die Kinder wegnehmen will. Beide Kinder sind alt genug und können selbst entscheiden. Und es geht mir auf keinen Fall ums Geld. Ich verdiene mein eigenes Geld und komme gut damit klar. Auch wenn es natürlich mehr sein könnte. Er bekommt mehr Alg1 als ich monatlichen Lohn...soviel zum Thema Unterhalt. Dann soll er erst einmal nachweisen, dass er sich aktiv um Arbeit bemüht. Nämlich momentan gar nicht. Ich glaube kaum, dass ich dafür aufkommen muss, dass er sich den ganzen Tag einen "bunten" macht. Ich bin von 6 Uhr-15.30 Uhr ausser Haus, mache danach den Haushalt, koche Essen für die Kinder und mich usw. Und dann soll ich seiner Meinung nach abends ihn noch stundenlang "anhimmeln"... Nee, also ganz ehrlich. Irgendwo gibt es auch eine Grenze. Ich bin auch "nur" ein Mensch, keine Maschine. Er könnte ja auch mal für die Kinder kochen und mir eine Freude damit machen. Es sind ja auch SEINE Kinder...
 
Was schätzt du denn, wie lange es noch dauern könnte, bis du die Schulden abbezahlt hast?
Mit meinem finanziellen Polster, was ich momentan habe, könnte ich soweit fast alles abbezahlen. Nur weiß ich ja momentan noch nicht, was jetzt zwecks Trennung/Scheidung für Kosten auf mich zukommen. Auch wäre es mir lieb, einen "Notgroschen" zu behalten. Man weiß ja nie, ob mal was kaputt geht usw. Ich verhandel gerade mit einigen Gläubigern einen Vergleich aus und hoffe so langsam, dass die Schulden dann nach und nach weniger werden.

Und warum ist er mit daran schuld, dass du sie gemacht hast? Für welche Sache hast du dich denn verschuldet?
Weil ich halt Verträge unterschrieben habe, die er unbedingt wollte. Bei ihm war es damals nicht möglich aus bestimmten Gründen. Er versprach mir, die Kosten zu zahlen. Hatte er anfangs auch, dann nicht mehr. Bei mir basierte diese Ehe auf gegenseitiges Vertrauen und Ehrlichkeit. Ja, vielleicht war ich dumm und naiv. Aber es ist ja nun auch keine kurze Ehe bzw. Beziehung. Da denkt man dann nicht über alles nach. Um was für Verträge oder ähnliches es geht, möchte ich nicht weiter drauf eingehen. Sorry.

Wäre es möglich, das Trennungsjahr im Haus zu verbringen (strikte Trennung von Tisch und Bett?).
Es ist eine Mietwohnung. Für mich wäre es kein Problem. Nur von seiner Seite aus, keine Ahnung. Ihm ist, glaube ich, nicht so bewusst, dass dies wirklich bedeutet, Trennung von Tisch und Bett. Er hat halt die Einstellung, auch wenn nichts mehr funktioniert, ab und zu Sex zwischendurch ist doch okay. Das reicht doch für eine funktionierende Ehe aus.
 
Das verstehe ich. Aber dem Anwalt gegenüber solltest du nächste Woche auch in dieser Hinsicht offen und ehrlich sein; denn sonst kann er nicht beurteilen, ob es sich um ein Geschäft handelt, für das dein Mann mithaften muss.

Werde ich machen. Aber ich bin mir zu 99% sicher, dass ich dies alleine abstottern muss. Da es keine Möbel oder so betrifft, außer das Schlafzimmer, was ich aber seit langer Zeit alleine nutze. Ich will mich auch nicht darum streiten, ist dumm gelaufen, nun muss ich es ausbaden. Dafür stehe ich dann auch gerade. Noch mal werde ich diese Fehler nicht machen.
 
Von meinen knapp 1000€ netto (Steuerklasse5) plus Kindergeld? Und von was soll ich leben? Von Luft? Wie soll ich die monatlichen Kosten dann tilgen? Also ganz ehrlich...warum soll ich für Unterhalt aufkommen, wenn er sich nicht mal ansatzweise um einen neuen Job kümmert? Das glaube ich wohl kaum.

Ich habe doch geschrieben das du wahrscheinlich im SB hängst und unterm Strich zunächst mal keiner dem anderen etwas bezahlen muss. Ist bekannt, wie viel Arbeitslosengeld er bezieht? Dann kann man es etwas genauer abschätzen.

Und das Anwalts- und Gerichtskosten auf mich zukommen, ist mir bewusst. Die zahle ich gern. Soll ich deswegen mein ganzes Leben weiterhin unglücklich bleiben?

Von diesen Kosten habe ich gar nix geschrieben.

Soll sie stattdessen eher auf dich hören, der du von Jura nicht die geringste Ahnung hast?!

Nein, selbstverständlich benötigt sie einen Anwalt um alles zu klären.
Aber wenn wir hier unsere Meinung nicht schreiben sollen, weshalb fragt sie hier nach Rat?

Und studiert haben muss man auch nicht um zu wissen das jemand der aktuell nicht arbeitet, auch nicht in großem Umfang leistungsfähig sein wird im Rahmen von Unterhaltszahlungen. Im übrigen besitze ich bedeutend mehr Ahnung von diesem Thema als dir anscheinend Recht ist. 😉
 
Hallo Kessie,
vielleicht wäre hier die Taktik "sukzessiv" vorzugehen besser, als den "finalen" cut zu wählen.
Ich würde jedenfalls dazu raten, insbesondere, weil Deine Kinder schon 14 und 16 sind, d.h. bald volljährig.

Bau Dir selber Freiheiten auf, mache dich im Alltag zunehmend unabhängig und achte auf dich.
Konkret heißt das (bezüglich Deiner Anliegen: emot.Kälte, Hausarbeit, Kinderbetreuung):
-intensiviere Kontakte zu Freundinnen und gehe mit ihnen weg, ggf. auch mit Männern
-nutze Hobbies mit Menschen die dir emotionale Wärme geben
-sei einfach zunehmend nicht da (ohne eine Auszugsdebatte anzustoßen), von Fr/Sa bis Sonntag und lass den Abwasch liegen
-die Kinder sind weitgehend selbstständig - 1-2 Tage ohne dich: überhaupt kein Problem!
-Wäsche: wasche vorwiegend nur Deine. Seine Wäsche kannst Du sukzessiv runter fahren (Lieblinghose bleibt im Korb, 3 Unterhosen werden noch ggf. gemacht - ganz locker und entspannt). Und zumindest der 16 Jährige könnte mal seine eigene Wäsche waschen...(auch hier: sukzessiv vorgehen)

Wird nun zunehmend gemosert....nicht zum Streit verführen lassen...lass ihn (sie) erstmal "kommen", die sukzessive Veränderung muss in seiner (bzw. deren) Lebenswelt erst eine Weile "reifen".
 
Hallo Kessie,
vielleicht wäre hier die Taktik "sukzessiv" vorzugehen besser, als den "finalen" cut zu wählen.
Diesen Gedanken habe ich auch schon gehabt. Ja, die Kinder sind bald volljährig. Dazu muss ich sagen, dieser Zustand ist ja nicht erst seit gestern. Das hat sich so in den letzten Jahren "entwickelt". Und ja, vielleicht bin ich auch selbstbewusster geworden und habe jetzt für mich entschieden, so will ich nicht weiterleben. Ich wünsche mir halt momentan ein Leben ohne Mann, frei sein, mein Leben so leben, wie ich es will. Es passt einfach nicht mehr, da wir zu unterschiedliche Vorstellungen einer Ehe haben. Seit langer Zeit leben wir nur noch aneinander vorbei. Ja, für mich existiert diese Ehe nur noch auf dem Papier. Ich habe keine Gefühle mehr für meinen Mann. Da ist nichts mehr.

Wird nun zunehmend gemosert....nicht zum Streit verführen lassen...lass ihn (sie) erstmal "kommen", die sukzessive Veränderung muss in seiner (bzw. deren) Lebenswelt erst eine Weile "reifen".

Streit gibt es momentan nicht. Er kommt meist abends nach Hause, da liege ich schon im Bett, da ich in der Woche um 4.30 Uhr aufstehe. Sind wir doch zusammen in der Wohnung, gehen wir uns meist aus dem Weg und reden nur das Nötigste miteinander. Ich bin froh, meine Arbeit zu haben und den ganzen Tag nicht zu Hause zu sein. Dadurch werden Konflikte natürlich so gut wie möglich vermieden.

Danke für deine aufbauenden Worte und Ratschläge. Momentan fühle ich mich stark und bin auch nicht traurig oder am weinen.

Aber ich bin auch nicht mehr die Jüngste und will nicht noch mehr Zeit verlieren, mein Leben auch mal wieder geniessen und glücklich sein. Frei und unabhängig. Ich habe jahrelang gekämpft um diese Ehe, aber jetzt will ich nicht mehr. Wenn es immer nur von einer Seite kommt, dann bringt es nichts mehr.
 
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