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Ich will aufwachen

Ja, bei Geld hört die Freundschaft auf.
Ich finde du machst es richtig.
Wie es jeweils mit den eigenen Wohnungen läuft, wird noch einmal interessant.
Ich glaube letztendlich werden die Kinder ganz zu dir ziehen und du wirst das schaffen; zur Not mit Hilfe von außen.
 
wir haben 12 Jahre und zwei Gemeinsame Kinder vorzuweisen.
Da ist einfach Null Respekt, Rücksicht, Anstand
Meine Grosseltern haben 60 Jahre und vier gemeinsame Kinder vorzuweisen. 50 Jahre davon haben sie sich kaum mit dem A**** angeschaut und sich höchstens angeschnauzt. Ob das jetzt besser war?
 
Allein der Kindesunterhalt für beide ist schon etwas mehr als in meinem "worst-case" berechnet und als i-Tüpfelchen steht meiner Ex auch noch Ehegattenunterhalt zu.
=> In Summe drücke ich ab Dezember also, trotz Wechselmodell, 850€ jeden Monat von meinem Netto ab!
Achso, du meintest also nicht den Ehegattenunterhalt oder "nachehelichen" Unterhalt, sondern eigentlich ganz lapidar den Trennungsunterhalt. Ja, das kann schon anfangs für den zahlenden zu einer relativ großen Belastung führen. Deshalb auch nur zeitlich begrenzt.
Summe empfinde ich für ein Wechselmodell auch recht viel, aber da ich keine Zahlen kenne kann ich dazu nix sagen. Dennoch: Warum zahlt überhaupt jemand KU beim Wechselmodell? Wahrscheinlich habe ich es überlesen, es ging wahrscheinlich nicht um ein 50:50 Wechselmodell?

Die Anwältin meinte dann auch nur etwas unkonkret, dass ich "später" mal auch Recht dazu hätte, von Ihr zu verlangen, sich einen Minijob dazu zu suchen oder eine andere Stelle mit mehr Stunden..
wüsste nicht welches Recht du dazu hättest, so lange sie ihren Verpflichtungen nachkommt.

Wenn z.B. die Kinder bei dir wären und sie müsste den Unterhalt bezahlen, bestünde eine gesteigerte Erwerbsobliegenheitspflicht. D.h. es kann von ihr verlangt werden, im Zuge des KU die Stunden aufzustocken oder einen besser bezahlten Job zu nehmen. Aber so ist die Konstellation ja aktuell gar nicht.

Wenn ich das richtig gegooglet habe, bekommt "Sie" auch nur im Trennungsjahr den Unterhalt, damit wäre also nach gut 10 Monaten wieder Schluss..
Also das Trennungsjahr geht 1 Jahr und i.d.R. ist man im Anschluss rechtskräftig geschieden. Dann entfällt der TU und es wird geprüft ob nachehelicher Unterhalt ebenfalls noch zum Tragen kommt. Sehe ich aber bei euch keinen Grund für. "Einmal Arztfrau, immer Arztfrau" gibt es glücklicherweise nicht mehr. Jeder kann arbeiten gehen und sich selbst versorgen.

Es soll aber Fälle geben in welchen der Scheidung nicht zugestimmt wurde. Dann geht es nochmal ab zum Anwalt und demzufolge ist auch weiterhin TU fällig. Bis zur Härtefallentscheidung! ^^
Aber daran würde ich jetzt noch nicht denken.

Meine "Wunschvorstellung" wäre auf 35h zu verkürzen:
Kinderwoche = 30h + Vollzeitwoche = 40h; Mittel also 35.
Geldmäßig mache ich selbst damit Einschnitte!
Dann auf jeden Fall nochmal eine neue Berechnung starten!!


Das sehe ich allerdings auch so "hart".
Ich bin rechtlich dazu verpflichtet gewisse Unterhalte zu zahlen. Ich finde mich nicht verantwortlich dafür, dass Sie über die Runden kommt.
Absolut gar nicht.
Sie strengt sich ja nichtmal an. Wenn es Ihr zu wenig Geld im Monat wäre, ja dann such dir doch einen (Mini) Job, dann haste in der Kinderfreien Woche halt kein 20h-Eierschaukel-Alltag sondern musst dir dein Geld für deinen Haushalt erwirtschaften. Nicht gucken, wo man sich überall bedienen lassen kann.
Das ist die richtige Einstellung. 👊

Würde sie in einem Paralleluniversum all das tun und mir vorrechnen können, nicht über die Runden zu kommen, wäre ich evtl sogar gesprächsbereit, aber ich rechne und denke nicht mehr für sie mit. Sie ist wie ich 36 Jahr alt, hat sich wie ich dafür Entschieden zwei Kinder zu kriegen. Ok, also verhalte dich entsprechend.
Bist du nicht in der Lage dazu? Vernachlässigst Du die Kinder?
Dann mach ich eher ein Fass auf mit allen rechtlichen Mitteln dieser Welt, bevor ich ihr noch Geld in den Rachen werfe. Dann müssen die Kinder komplett zu mir, wenn sie nicht reif genug ist, in ihrer Komfortzone und Wechselmodell klar zu kommen.
Sag ich doch.
 
Ist euer älterer Sohn eigentlich schon in der Schule? Ich würde gerne noch einen Gedanken einbringen, den du mal langsam sacken lassen könntest: Ich möchte nämlich für Ganztagsschulen und Ganztagskindergärten eine Lanze brechen. Oftmals denkt man ja, das "dürfe" man seinen Kindern nicht zumuten, sei dann kein guter Vater/keine gute Mutter. Nachdem mein eigenes Kind bereits mit 8 Monaten in die Ganztagskita gekommen ist und später dann auch in einer Ganztagsgrund- und weiterführenden Schule war, bin ich absolute Verfechterin dieser Angebote - und zwar aus Überzeugung von Herzen.

Sie haben mir zum einen ermöglicht, meinen fulltime-Job weiter auszuüben (mein Mann war zwar immer Bestandteil unserer Familie, arbeitete allerdings einen Großteil der Zeit Hunderte Kilometer weiter entfernt - innerhalb Deutschlands, teilweise auch im Ausland. In dieser Zeit war ich quasi alleinerziehend.. eben mit Kind und einen Hund hatten wir damals auch noch.
Durchs Home Office sind die Voraussetzungen heute sogar noch einmal besser. Allerdings musste ich schon damals lernen, dass sich Home Office und ein kleines Kind zu Hause zu haben, nicht wirklich gut verträgt. Die Lütten schlafen nämlich einfach nicht, wenn sie das sollen. 😏

Mit einer superflexiblen Kita/Schule im Rücken ließ sich das alles super organisieren. Wenn ich konnte, holte ich mein Kind früher ab, wenn ich es brauche, ließ ich sie auch länger dort.
Genauso in der Schule im offenen Ganztag - die Absprache klappte da wunderbar. In keiner Phase meines jungen oder älteren Mutterglücks musste ich meine Stunden reduzieren. Wichtig war mir allerdings, eine qualitativ gute Kita und auch Schule für unsere Tochter zu finden. Darum habe ich mich dann auch sehr früh gekümmert und sie lag tatsächlich etwas von Zuhause entfernt - auf meinem Weg zur Arbeit.

Das von mir gewählte Konstrukt hatte noch einen anderen Vorteil, der im ersten Moment fast schon unglaublich klingt. Obwohl ich mit dieser Doppeltbelastung massivst eingespannt war, war ich total ausgeglichen und zufrieden. Mein Job machte mir Freude und wenn ich dann unsere Tochter abholte, hab ich mich einfach nur auf sie gefreut. Es gab ungelogen nicht einen einzigen Tag, an dem ich dachte, "Boah, jetzt auch noch das Kind!" wie es seltsamerweise bei zahlreichen Müttern war, die den Job an den Nagel gehängt und die Nur-Hausfrau gegeben hatten.

Unser Leben als Familie haben wir dann vornehmlich am Wochenende genossen - und da dann auch richtig viel miteinander unternommen.

Natürlich müssen auch immer noch die Kinder mitspielen. Wenn die es aber von Beginn gar nicht anders kennen, dann gewöhnen sie sich schnell daran, den Großteil des Tages in der Einrichtung zu bleiben. Leute, die sich darüber das Maul zerreißen ("Bekommen Kinder, wollen sich dann aber nicht kümmern und geben sie ab.") gibt es übrigens immer und überall. Meist waren sie aber ohnehin bloß neidzerfressen, dass man sich einen guten Lebensstandard leisten konnte und trotzdem eine funktionierende Familie hatte. Ich hab mir auch schnell die Auffassung zu Eigen gemacht, dass es nicht meine Aufgabe ist, andere Menschen zufriedenzustellen mit meiner Art zu leben. Und - am wichtigsten: Meinem Kind hat es nicht geschadet. Sie ist konfliktfähiger als so manch andere/r, hochkommunikativ, kann sich super selber beschäftigen und Kastanienkrokodile 🐊kann sie auch basteln - das hätte ich ihr nämlich nicht vermitteln können.. und auch nicht wollen. Ich hasse es zu basteln; für Memory und Uni konnte ich mich auch noch nie begeistern.

Überleg also gut, ob du dir nicht schon früh angenehme Rahmenbedingungen schaffen kannst, um dein Leben gut zu wuppen für den Fall, dass die Kids mal komplett zu dir kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum du bei einem 50/ 50 Umgang so viel Unterhalt zahlen sollst verstehe ich auch nicht..
Achso, du meintest also nicht den Ehegattenunterhalt oder "nachehelichen" Unterhalt, sondern eigentlich ganz lapidar den Trennungsunterhalt. Ja, das kann schon anfangs für den zahlenden zu einer relativ großen Belastung führen. Deshalb auch nur zeitlich begrenzt.
Summe empfinde ich für ein Wechselmodell auch recht viel, aber da ich keine Zahlen kenne kann ich dazu nix sagen. Dennoch: Warum zahlt überhaupt jemand KU beim Wechselmodell? Wahrscheinlich habe ich es überlesen, es ging wahrscheinlich nicht um ein 50:50 Wechselmodell?
Dass ich überhaupt - und dann so viel - Unterhalt zahlen muss, hängt einfach mit dem Gehaltsunterschied zu sammen:
Würden wir annähernd gleich verdienen und 50:50 betreuen, "schuldet" keiner dem anderen einen Unterhalt. Ich verdiene fast das Dreifache von Ihr - weil ich doppelt so viel arbeite und das Fachkraft in der IT und nicht am Empfangstresen in der Physio Praxis..
Es richtet sich nach Düsseldorfer Tabelle, es werden dann aber die Gehälter nochmal in Verhätnis gesetzt und die Selbstbehalte berücksichtigt, und davon dann quasi diese 50% (50:50 Betreuung) genommen. Es ist also ist es weniger, als wären die Kinder im klassischen Residenzmodell nur bei der Mutter und ich müsste 100% zahlen.
Stimmt, ich hab "Ehegattenunterhalt" so auf dem Handout von der Anwältin drauf stehen, juristisch korrekt wäre es der "Trennungsunterhalt".

wüsste nicht welches Recht du dazu hättest, so lange sie ihren Verpflichtungen nachkommt.
Das ist ja die Frage, ob sie allgemein gesagt "Bedingungen erfüllen muss", um die Hände aufzuhalten (für sich! ich rede nicht vom Kindesunterhalt!).
Da versuche ich nochmal, mich schlau zu machen. zB das Thema mit "möglichst viel" arbeiten zu gehen, anstatt sich durchfüttern zu lassen.
Wenn Sie nur 20h arbeitet, ich aber 35-39h, und sie vollen Unterhalt (für sich) erhalten würde, fände ich das nicht fair. So klang es aber gestern erst einmal. Da kann dann nur die zeitliche Begrenzung etwas milde stimmen..

Also das Trennungsjahr geht 1 Jahr und i.d.R. ist man im Anschluss rechtskräftig geschieden. Dann entfällt der TU und es wird geprüft ob nachehelicher Unterhalt ebenfalls noch zum Tragen kommt. Sehe ich aber bei euch keinen Grund für. "Einmal Arztfrau, immer Arztfrau" gibt es glücklicherweise nicht mehr. Jeder kann arbeiten gehen und sich selbst versorgen.
Nein. Nach dem Trennungsjahr kann man die Scheidung beantragen. DANN beginnt ein völlig neuer Prozess, es werden insb die Ansprüche bzgl Altersvorsorge ("Versorgungsausgleich"?) auf links gedreht und das dauert dann nochmal 9-12 Monate. Also "rechtskräftig geschieden" passiert nicht von allein und auch effektiv erst eher 2 Jahre nach dem Trennungsdatum..
Was ich bisher gelesen habe, ist der TU mit Ablauf des ersten Jahres hinfällig und alles, was "für sie" darüber hinausgehen würde (Ehegatten oder Nachehelicher Unterhalt), nicht "leicht zu bekommen". Da müsste sie schon BU sein oder Pflegefall oder sonst ein Härtefall.


Ist euer älterer Sohn eigentlich schon in der Schule? Ich würde gerne noch einen Gedanken einbringen, den du mal langsam sacken lassen könntest: Ich möchte nämlich für Ganztagsschulen und Ganztagskindergärten eine Lanze brechen.
Der Große kam im Sommer in die Schule und hat OGS bis 16Uhr. Der Kleine hat einen 45h Platz in der Kita bis 16:30Uhr.
Im Idealfall sieht die Kinderwoche so aus:
07:30Uhr Abfahrt zuhause (ist schon sportlich mit zwei so kleinen Kindern (1,5 udn 6,5J)
07:45 Uhr Ankunft Schule, den Großen absetzen (geht zügig)
08:00 Uhr Ankunft Kita, den Kleinen absetzen (dauert etwas länger)
08:30 Uhr Ankunft Büro oder zurück im HomeOffice.
15:30 Uhr Feierabend machen => 6,5h Arbeitszeit (7h abzgl 30min "Pausen-Pflicht" nach 6h)
16:00 Uhr den Großen an der Schule abholen.
16:30 Uhr den Kleinen von der Kita abholen.
17:00 Uhr zurück zuhause, bisschen Spielzeit, und dann schon bald wieder Abendroutine (Essen, Bad, Sandmann, Bett)

Mit den 6,5h komme ich auf maximal 32,5h/Woche, allerdings ist die OGS freitags schon um 15Uhr vorbei, d.h. ich lande vielleicht eher bei 31-32h und dabei ist die Woche dann schon hart durchgetaktet.

Heißt: In der Kinder-freien Woche muss ich dann die fehlenden 8h nacharbeiten, also quasi von Mo-Do die maximal erlaubten 10h. Und wofür? Damit meine Ex "persönlich" noch Unterhalt von mir bekommt.
Finde den Fehler 😉

Wenn ich direkt auf 30h in der Kinderwoche gehe, dann würde ich "nur" von 08:30-14:30Uhr arbeiten und wäre damit direkt SEHR VIEL flexibler, auch mal für Arzttermine von mir oder den Kindern etc.
Ich hätte bei allem einfach ein klein wenig Zeit und Luft zum Durchatmen!

Diese "Freiheit" "erkaufe" ich mir dann aber durch Gehaltseinbußen:
Finanziell kann ich überschlagen, was ich netto bekommen, aber beim Unterhalt muss ich auf die Anwältin zugehen, um es fix zu rechnen.
Nach meiner Rechnung hätte ich 100-150€ weniger im Monat nach allem und bin dann echt knapp dran oder unter dem, was ich für "alles" brauche. Da ist noch nichtmal "Luxus" eingrechnet mit - ich will am Kinderfreien WE mal was Essen/Trinken gehen oder so, nope, nur das Nötigste und der "Luxus: Auto"..

Ich guck erst mal, wie ich mit Vollzeitareit im Wechselmodell den og. Zeitplan durchkriege.
Beobachte, wie es mir damit geht..
Und verfolge, wie viel ich wöchentlich von meinem Überstundenkonto abfedern muss und wie lange ich damit zurecht käme...
Wie gesagt hätte ich die 35h Variante aber gern mal berechnet und in der Hinterhand zum Ausweichen, bevor ich mich völlig aufopfere und kein Land mehr sehe - denn ich bin ja NICHT alleinerziehend! Dann sollte mir auch noch was vom Leben übrig bleiben.
 

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