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Ich will aufwachen

Die Vermieterin ist so bisschen von der alten Schule, haben uns gut verstanden und ich als bodenständiger Typ und engagierter Vater einen guten Eindruck gemacht.
Na, das ist doch prima und sicher lesen wir bald mehr von der netten Vermieterin, die dem engagierten Vater, dem so übel mitgespielt wurde, auf die Beine hilft. 🙂
Die Entwicklung der Ereignisse ist traumhaft.
 
Der Dienstag mit derm Termin bei der Anwältin wird hoch-spannend: Einmal, was ich an Unterhalt zahlen muss UND eben die Aufteilung von Finanznen und Gütern..
Ich denke nicht, dass es das Ende nimmt, was sich meine Ex erhofft: Dass irgendwas/irgendwer wieder Ihre Probleme löst. Und das hat EXTREMES Konfliktpotential
Wie war denn der Termin bei der Anwältin?
 
Ich stimme Euren Kommentaren zu.

Aber offen gesagt macht mir das Thema gerade echt Sorgen!
Nicht, weil ich mich um meine Ex sorgen würde, aber Ihre späte Erkenntnis jetzt - Ihre Angst, die Wohnung gar nicht nehmen zu können, weil sie keine Kaution stellen kann - das wird sie gerade gewaltig in die Ecke treiben und das ist einfach gefährlich.
Ich hielt bisher den Zirkus hier am laufen, habe vieles erduldet bzw ertragen, wie Ihre ständigen "Treffen auswärts", zu welchen Sie immer eine ekelhafte Parfümwolke in der Wohnung hinterließ etc.. Jetzt ist die Trennung tatssächlich zum greifen nah und nun so etwas.

Ich hoffe ja für mich und meine Nerven, dass sie eine Lösung für sich findet.
Naja, bei all dem Hass auf die Ex-Paetnerin, ist es doch auch ein Interesse, dass es den Kindern bei und ihr gut geht. Mit 20h Job ist wahrscheinlich nicht viel Rücklage da. Wenn sie dann noch schlecht mit Geld umgeht, wirds halt nochmal schwierig. Das ist nicht primär dein Problem, aber durch die Kinder mit dir verwoben.
 
Naja, bei all dem Hass auf die Ex-Paetnerin, ist es doch auch ein Interesse, dass es den Kindern bei und ihr gut geht. Mit 20h Job ist wahrscheinlich nicht viel Rücklage da. Wenn sie dann noch schlecht mit Geld umgeht, wirds halt nochmal schwierig. Das ist nicht primär dein Problem, aber durch die Kinder mit dir verwoben.
Es liegt aber dennoch an ihr, dafür zu sorgen das es den Kindern bei ihr gut geht. Verwoben oder nicht.
 
Es liegt aber dennoch an ihr, dafür zu sorgen das es den Kindern bei ihr gut geht. Verwoben oder nicht.
Es läge.. ja.. aber bisher hat sie sich ja nicht gerade verantwortungsvoll verhalten, sondern (wie z.B. bei der Schuldensache) ausgesessen bzw. jammernd auf einen Retter gewartet, der in Form von @Keineidee dann auch erschien. Der (Retter) scheint aber jetzt nicht in Sicht, so dass ich das mulmige Gefühl von @Keineidee gut nachvollziehen kann. Würde die Ex vor die Mauer fahren, könnte es ihm ja egal sein, es sind aber eben auch noch die beiden Mäuse im Spiel.
 
Moin zusammen,
also das Ausrechnen vom Unterhalt (im Wechselmodell) habe ich ja vorab ein paar Male probiert, nie zu 100% verstanden und kam immer auf verschiedene Ergebnisse..entsprechend war mir ja auch sehr daran gelegen, zu erfahren, worüber wir am Ende sprechen und das hat die Anwältin uns vorgeführt:
Allein der Kindesunterhalt für beide ist schon etwas mehr als in meinem "worst-case" berechnet und als i-Tüpfelchen steht meiner Ex auch noch Ehegattenunterhalt zu.
=> In Summe drücke ich ab Dezember also, trotz Wechselmodell, 850€ jeden Monat von meinem Netto ab!

Ich habe gestern Abend lange gerechnet und sollte mit meinen Lebenshaltungskosten - auch für die neue Wohnung und meinem Auto - gerade über die Runden kommen. Hurra...nicht...
Gegenüber chillt dann sie mit Ihrem 20h Job und sahnt fein ab - hab mal Ihre Kosten überschlagen und sie steht nicht viel schlechter da als ich. Ich muss mir aber den A. aufreißen mit meinem Vollzeitjob und Kinderbetreuung. Und dabei muss sie sich noch nichtmal "die Blöße geben", zum Jobcenter zu gehen und nach Beihilfen zu fragen..

Mir würden - aufgrund der Gehaltsverhältnisse - immerhin 3/4 des gesamten Kindergeldes zustehen.
-> Da meinte sie dann schnell, ja wir hätten ja vorher gesagt, wir fänden es fair das 50:50 zu teilen...
Ja, ich finde alles, was gerade passiert sehr fair, ja..

Außerdem könnte ich theoretisch ein Kind bei mir melden, dann würde ich nämlich in Steuerklasse 2 kommen und im Monat 100-130€ mehr netto haben!
-> Ja findet sie nicht gut, die Kinder zu "trennen" (auf dem Papier), aber naja, "wenn es nicht anders geht"..
Wow, danke, wie großzügig..

Darauf angesprochen, ob sie denn nicht 25 oder 30 Stunden arbeiten gehen könne: Ne, so viel Arbeitsvolumen liege dort nicht an, nach ihrem Chef.. Die Anwältin meinte dann auch nur etwas unkonkret, dass ich "später" mal auch Recht dazu hätte, von Ihr zu verlangen, sich einen Minijob dazu zu suchen oder eine andere Stelle mit mehr Stunden..
Wenn ich das richtig gegooglet habe, bekommt "Sie" auch nur im Trennungsjahr den Unterhalt, damit wäre also nach gut 10 Monaten wieder Schluss..

Wir haben kurzfristig für kommende Woche einen Termin zur "Nachbesprechung".
Die Themen bzgl Kindergeld sowie Meldung/Steuerklasse werde ich da versuchen für mich zu entscheiden, um nicht nicht noch schlechter zu stellen, als nötig.
Und ich werde auch das Thema mit dem Unterhalt für Sie nochmal hinterfragen, bzw, welche Bedingungen Sie dafür erfüllen muss.

Im Dezember startet dann das Wechselmodell, ich habe in der ersten Woche die Kinder, in der jetzigen Wohnung. Werde dann mal "schnuppern", wie dieser Alltag dann so läuft und zu was ich überhaupt in der Lage bin, stundenmäßig zu arbeiten.

Meine "Wunschvorstellung" wäre auf 35h zu verkürzen:
Kinderwoche = 30h + Vollzeitwoche = 40h; Mittel also 35.
Geldmäßig mache ich selbst damit Einschnitte!
Aber ich muss auch ein bisschen an meine Psyche und Belastbarkeit denken.
Eben AUCH um für meine Kinder möglichst "fit" da zu stehen!
Wenn ich da nicht an mich denke wird es kein anderer für mich tun.

Ich schicke das der Anwältin mal vorab, um mir das vorrechnen zu lassen zu nächster Woche, dann habe ich das als "Plan B" für mich , falls ich nach den ersten Wochen im Wechselmodell feststellen sollte, ich komme vorn und hinten nicht hinterher..

Das war Thema Unterhalt.
Dann ging es noch rund um unser Erspartes:
Und das Thema lag ihr ja schwer im Magen, weil sie sich angeblich nirgendwo Geld beschaffen konnte für Ihre Kaution, Schlafcouch, Küche etc und abei "ALLE Möglichkeiten" ausgeschöpft hätte.
Spoiler: Wie sich gestern herausstellte, ging es dann doch irgendwie irgendwo.....

Die Anwältin fing schon an, eine riesige Rechnung zu "Zugewinngemeinschaft" zu machen - da ich aber mit Eigenkapital und einem eigenen (relativ neuen) Auto in die Ehe gestartet bin, wurde schnell klar - mit dieser Rechnung gibt es nichts "zu holen".

Dann der absolut Hoch/Tiefpunkt - O-Ton von meiner Ex: "Ja, also da unten dieses neue Auto in der Garage ist mir ja echt ein Dorn im Auge!"
Übersetzt: Ja, da stecken rund 8000€ gemeinsames Geld von uns drin.

Die Anwältin rechnete Ihr dann aber dasselbe vor, wie ich es schon mehrfach: Ich habe vor der Ehe allein die komplette Wohnung, jedes Teil und Gerät, allein aus eigener Tasche bezahlt. Also die Teile inkl TV und Waschmaschine, die wir jetzt unter uns aufgeteilt hatten..
Außerdem Ihre Schulden bei mir - das schien sie mal wieder komplett auszublenden.
Aber NIX DA: Die Anwältin hat es genau wie ich einfach gegenübergestellt - theoretisch hätte ich sogar noch Geld von Ihr fordern können, aber wir haben das Thema damit einfach mal abgehakt.

ICH will mich NICHT an IHR bereichern - auch wenn ich mit dieser Einstellung offenbar in einer Einbahnstraße bin.
Ich will nur meinen Frieden und die Trennung von Ihr.


Es war schon krass nochmal so live, auch einem neutral Dritten gegenüber, zu sehen, wie abgezockt sie einfach reagiert..
Wie kann sich ein Mensch so brutal ändern..?
Egal was zu Ihrem Fremdgehen führte, wir haben 12 Jahre und zwei Gemeinsame Kinder vorzuweisen.
Da ist einfach Null Respekt, Rücksicht, Anstand oder was auch immer. Brutal einfach

Tja, dann müsste man überlegen ob man die Kinder ganz zu sich holen kann, wenn einer von beiden mit seinem eigenen Leben schon nicht klar kommt. Gibt für alles eine Lösung.
Das sehe ich allerdings auch so "hart".
Ich bin rechtlich dazu verpflichtet gewisse Unterhalte zu zahlen. Ich finde mich nicht verantwortlich dafür, dass Sie über die Runden kommt.
Absolut gar nicht.
Sie strengt sich ja nichtmal an. Wenn es Ihr zu wenig Geld im Monat wäre, ja dann such dir doch einen (Mini) Job, dann haste in der Kinderfreien Woche halt kein 20h-Eierschaukel-Alltag sondern musst dir dein Geld für deinen Haushalt erwirtschaften. Nicht gucken, wo man sich überall bedienen lassen kann.

Würde sie in einem Paralleluniversum all das tun und mir vorrechnen können, nicht über die Runden zu kommen, wäre ich evtl sogar gesprächsbereit, aber ich rechne und denke nicht mehr für sie mit. Sie ist wie ich 36 Jahr alt, hat sich wie ich dafür Entschieden zwei Kinder zu kriegen. Ok, also verhalte dich entsprechend.
Bist du nicht in der Lage dazu? Vernachlässigst Du die Kinder?
Dann mach ich eher ein Fass auf mit allen rechtlichen Mitteln dieser Welt, bevor ich ihr noch Geld in den Rachen werfe. Dann müssen die Kinder komplett zu mir, wenn sie nicht reif genug ist, in ihrer Komfortzone und Wechselmodell klar zu kommen.
Man kann auf der einen Seite nicht so Respekt- und rücksichtslos sein und sich dann von mir Fairness erhoffen, alles im Wohle der Kinder für sie zurecht zu biegen und nur auf meine Kosten, Geld, Zeit, Energie.

Kann sein, dass das jetzt wieder eine Kontroverse hier auslöst - die Meinungen von außen können sicher unterschiedlich sein, aber ich hab meine Gründe dafür jetzt erklärt.
Ich hoffe, für die Kinder, dass es nicht dazu kommt, weder jetzt nach der Trennung noch in Zukunft. Aber wie sie in Ihrem Haushalt zurecht kommt, liegt allein in Ihrer Hand, damit bin ich mit der Trennung fertig.
 
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