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Ich will aufwachen

2/2:
---hier geht es weiter---

Der Film war dann gegen Mitternacht vorbei.
Das Haus verlassen habe ich gegen 4Uhr.. 🙂

Ich gehe nicht zu sehr ins Detail: Wir haben uns sehr langsam an einander herangetastet, bzw sie schien mich dazu einzuladen und ich habe so ein bisschen getestet, was wie ankommt. Das ganze war erst mal nicht intim sondern sehr romantisch und eng verbunden und führte zum ersten Kuss / Küssen daraufhin. Die ganze Zeit über, berührte und griff mich am Arm oder Rücken, war aber offen für Neues, was ich tat. Und ich las Ihre Körpersprache. Es wurde intensiver, intimer, bis sie einmal sagte, sie weiß nicht, ob sie gerade auf Ihre rote Warnleuchte hören solle.. Ich habe darauf hin erst einmal wieder entschleunigt, mich ihr anders zugewandt und ihr zugeflüstert, dass Sie klare Grenzen setzen soll, was sie zulassen möchte bzw nicht. In diesem langsameren Modus verging zunächst viel Zeit bevor wir nochmal in die Richtung kamen...Sie dann aber doch sagte, hier müsste sie die Handbremse ziehen. Es kam also nicht zu Sex, aber es war trotzdem extrem intensiv und emotional-intim. Wir lagen noch ein wenig bei einander, sie in meinem Arm, bis sie dann meinte, jetzt müsse sie mich rausschmeißen 😉
Da ich mich "zuhause" auch nur für den Abend und nicht die Nacht "abgemeldet" hatte, bin ich dann auch Gefahren.

Ich schrieb ihr dass ich gut angekommen bin, das sollte ich, und wir tauschten uns kurz aus. Sie vermisse meine körperliche Nähe, fühlt den Abend noch einmal nach und es entstehe dabei Wärme an allen Stellen, die ich berührt hatte..(also überall 😉 aber das verkniff ich mir zu schreiben)

Stattdessen habe ich etwas geschrieben, was ich bis vor 2-3 Stunden noch für einen Fehler hielt:
Ich habe mich ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt, war natürlich auch (freudig) aufgewühlt, und schrieb ihr, dass wir uns AKTIV Zeit für einander nehmen müssen, um herauszufinden, wozu das alles führt und nicht im Alltagswahnsinn wieder untergehen dürfen..

Das war natürlich etwas, was ich ja hier zuletzt auch beschrieben hatte - dass Sie wenig bis gar nichts anbietet, um einander kennenzulernen. Das sprudelte dann so - aber wie oben formuliert - aus mir heraus..

Sie äußerte Verständnis dafür, bedankte sich für meine Offenheit (ich habe es zu dem Zeitpunkt schon bereut, das echt geschrieben zu haben), und bedankte sich auch, dass ich Ihre Grenzen an dem Abend respektiert habe.
Aber. Es setze sie jetzt gerade unter Druck. Und sie fühlt sich unsicher und ängstlich. Habe Angst vor Kontrollverlust.
Und sie sei noch nicht bereit, loszulegen.
Ich fragte darauf hin nach, auf was sich die Bereitschaft beziehe - Sex oder sich auf einen neuen Menschen/Partner einlassen zu können. Sie gab mir zu verstehen, dass es Zweiteres sei.

Tcha, damit war einerseits die Katze aus dem Sack, andererseits blieb die Erinnerung an diesen tollen Abend doch sehr negativ gehaftet durch dieses "offene Ende"..

Für mich war das echt der Worst Case:
Jetzt stehe ich Heini da, zwar etwas Hals über Kopf, aber bereit, etwas neues zu starten (nach ja gar nicht sooo ewig langer Zeit seit der Trennung) und dann hat ausgerechnet Sie, die seit drei Jahren geschieden ist, die Frage zu beantworten, ob sie überhaupt bereit sei...
Mein armer Kopf brummt mächtig...Was ich mit meiner Nachricht losgetreten habe, auch wenn es ja eigentlich auch nur ehrlich gemeint war, das hat mich schwer beschäftigt und besorgt..
Ich weiß ja eigentlich selbst auch nicht, wohin das mit Ihr überhaupt mal führen würde, aber ich war mir sicher, es kaputt gemacht zu haben, dies noch herauszufinden.

Ich schrieb dazu dann nur - und das war so ein bisschen der Schlusssatz: Dass sie sich selbst diese Frage (nach dem bereit sein) beantwortet sei nun sehr wichtig.

Am nächsten Morgen (bzw halt später an diesem Samstagmorgen) ließ ich sie erst einmal in Ruhe.. Sie schrieb allerdings, dass sie die Kinder wieder abholt und ich nicht missverstehen soll, wenn sie nicht erreichbar sei.
Das fand ist tatsächlich sehr freundlich und hat diese unangenehme Situation etwas gelockert - zu sehen, dass sie jetzt nicht "komisch" reagiert oder sich mir gegenüber verhält - sondern sogar eher noch rücksichtsvoll.

Am Abend schrieb sie kurz, wir der Tag war und fragte nach meinem.
Ich hatte den ganzen Tag schon auf der Zunge liegen, dass ich mit meiner Nachricht gestern übers Ziel hinausgeschossen sei, und Ihr keinen Druck machen wolle. Ich habe es aber sein gelassen, da ich dieses "normale" Schreiben angenehmer fand als sie jetzt wieder mit dem "Problem zu konfrontieren"...Ich antwortete also nur kurz, dass hier alles ruhig mit den Kindern war, ich nach der kurzen Nacht müde sei und noch einen gute Nacht wünsche..

Für Heute, Sonntag, war ich mit einem Freund für ein Autotreffen verabredet, eine willkommene Abwechselung/Ablenkung. Mit Ihm habe ich auch die Tage davor viel geschrieben und gesprochen, er meine, gut, dass ich nicht nochmal "zurückgerudert" sei, sondern jetzt auch einfach vom Gegenüber "erwarten" könne, diese nicht unwichtige Frage beantwortet zu kommen. Also, keinen Druck machen, aber auch nicht "entschärfen".

Am Sonntagabend schrieb Sie wieder, von sich aus. Heute sei einfach nicht Ihr Tag gewesehn, die Kinder haben es ihr sehr schwer gemacht aber sie denke auch viel über den Freitag nach und die Frage, was sie möchte oder kann bzw noch nicht kann. Das mache sie traurig und entmutige sie.
Die denke an Ihre Kinder aber auch Ihre eigenen Bedürfnisse - eine Lösung hätte sie nicht.

Hätte mich auch in der kurzen Zeit und dem Wiedersehen mit Ihren Kinden auch extrem gewundert!

Mich hat es aber sehr getroffen, diese offenen Zeilen zu lesen und von Ihrer Traurigkeit zu hören...
Und dann habe ich letztendlich doch geschrieben, dass ich es bereue, diese NAchricht überhaupt geschickt und all das losgetreten zu haben 🙁
Dass ich Ihr keinen Druck oder zeitlich ein Ultimatum für diese Frage/Antwort stelle.
Und ich habe gefragt, ob sie Abstand brauche.

Es schien (wieder) gar nicht schlecht anzukommen, dass ich wieder so offen zu Ihr war:
Ich brauche mich für meine Nachricht vom Vortag nicht entschuldigen und egal was sei, ich soll immer sagen, was ich denke oder fühle.

Sie will ihre Kinder nicht wegorganisieren müssen, aber weißt gerade auch nicht, wie die diese Zeit für uns finden solle.
=> Das ist ja genau das, was ich hier zuletzt geschrieben habe...

Ob ich auf Abstand gehen solle? Da schrieb sie mir, dass ich das bloß sein lassen solle, "auf keinen fall". Sie hätte mich gerade an dem schlechten Tag heute gerne bei sich gehabt.

Ich habe dann, so glaube ich, ganz gute Worte gefunden: Dass ich keinen Druck in diese Frage haben oder machen möchte, sondern wir nun sehen, was die Zeit bringt und wir in dieser "Entschleunigung" und unserer gemeinsamen Basis und dem Verständnis für einander einfach sehen, ob wir denoch auch neue, gemeinsame Momente erschaffen können.

Dieser Gedanke und der offene Austausch heute abend, geben Ihr gerade neuen Mut schrieb sie darauf hin..wo sie eingangs ja beschrieb, dass sie traurig und entmutigt sei..
Scheinbar haben wir die Kurve echt gekriegt, trotz der Ungewissheit eine für beider "versönliche" Basis zu finden.
Wir tauschten noch ein paar schöne Gedanken aus und haben uns eine gute Nacht gewünscht..


Ende offen.
 
Das war echt schön und trotzdem blieb dabei diese "Gelassenheit" (in mir) aufrecht. Ich hing nicht direkt wieder an Ihren Worten und meine Gedanken kreisten auch nicht um Sie.
Das meinte ich halt auch mit "gefestigt".

Außerdem kann ich DORT entspannt hingehen, weil ich ja noch Kontakt zu der Bekannten habe - und anders herum kann ich entspannter an diese Bekannte denken, wenn ich gleichzeitig auch offen bin, andere Frauen kennenzulernen.
Guten Morgen,
das sind für mich die beiden wichtigsten Gedanken innerhalb deiner beiden Beiträge.
Ich denke du solltest versuchen eine Lockerheit aufzubauen. Und dabei hilft, sich nicht nur auf eine Person zu versteifen, sondern die Kontakte breiter zu streuen.
Klar, sind dann nicht alles Rosinen die man trifft, aber existiert keine gefühlte Abhängigkeit nur einer Person gegenüber - weil mehrere offene Optionen immer helfen nicht den Mut zu verlieren.

Etwas Klarheit hast du ja jetzt bei deiner Flamme. Sie ist nach wie vor unentschlossen und weiss selbst nicht so genau wo sie hin möchte.
Finde ich ehrlich gesagt auch für dich letztendlich besser. Es ist eine Option, mehr benötigst du aktuell überhaupt nicht wenn du nicht gerade unsterblich in sie verschossen bist. Sehe sie als das was sie dir auch bietet. Mitunter ein netter Zeitvertreib mit etwas kuscheln aber mehr wirf nicht in die Mitte.
Am Ende des Tages wäre zudem die Frage, ob die ich sage mal "erst beste", jetzt tatsächlich das ist was du als nächste feste Beziehung möchtest, nachdem du gerade erst dein neu gewonnenes Singleleben kennenlernst. Diese Phase könnte noch weitaus besseres bieten.

Nutze diesen Kontakt um deine Trennung besser zu verarbeiten, aber sei nach wie vor offen für andere und da würde ich an deiner Stelle auch aktiv bleiben. Hast du ja offensichtlich schon getan.
 
Und was ist jetzt mit deinen anderen Dates?
Mein Profil ist weiterhin aktiv, hab auch gerade ein neues Match gesehen und ich halte mich "offen" für das, was sich da anbietet..

Der Frau von Freitag habe ich heute früh eine Nachricht geschrieben, dass es zwar ein netter Abend war, ich aber nicht das Gefühl habe, dass bei uns "der Funke übergesprungen" sei.
=> Da wir uns ja beide Zeit zum Kennenlernen genommen haben, finde ich es nur fair und respektvoll, so ein "Feedback" auszutauschen, anstatt den Kontakt wortlos im Sande verlaufen zu lassen. So denke ich zumindest - würde ich ein Date haben und die Frau total toll finden, sie mich aber nicht, möchte ich lieber klare, ehrliche Worte anstatt "geghostet" zu werden.
Ich erwarte nicht, dass Sie jetzt etwas anderes sagt/empfindet, wie der Abend für Sie war. Falls duch, weiß ich aber nicht, ob ich noch ein Treffen möchte, da ich es etwas langweilig fand und sehr einseitig das Gespräch am Leben halten musste..

Mit diesen Erfahrungen, die ich gerade mache, lerne ich halt auch ein wenig mich selbst oder vielleicht auch meine Außenwirkung kennen:
1.) Ich habe ein Dating Profil, was regelmäßig neuen Anklang findet, auch wenn ich mich nicht für den Adonis halte und sehr offen mit meiner aktuellen Situation umgehe. Das, gebe ich ehrlich zu, streichelt natürlich auch mein Ego..ich hätte damit so nie gerechnet! Ich mache mich aber nicht abhängig von äußerer Bestätigung sondern es unterstützt meinen bisherigen Weg von Reflexion und Selbsterkenntnis. Besser gehts doch nicht!
2.) Finde ich in den Gesprächen oder z.B. diesem ersten Treffen heraus, was ich suche bzw nicht. Ich könnte mich nicht mit so einer Frau längerfristig "anfreunden", die mich eigentlich langweilt, böse gesagt..Dann sage ich lieber Lebwohl. Ich bin nicht "bedürftig" irgendwas am Laufen zu halten, was mich nicht anspricht.
3.) Ich war 12 Jahre in einer Beziehung, mich jetzt als Single mit all den neuen Lebensumständen kennenzulernen und Dating "zu üben", von der ersten Kontaktaufnahme, über Chats bis zu echten Treffen, das sind alles wertvolle Erfahrungen oder "Training". Auch das, was Freitagabend alles passiert ist, mit einer "Fremden", also nicht meiner Exfrau, körperlich auf Tuchfühlung zu gehen, das ist jetzt gerade wieder völliges NEULAND aber es entstehen schöne Erfahrungen, Erinnerungen..
4.) Meine Erkenntnis zu meiner Bereitschaft: Wie gesagt, habe ich das Gefühl, wahrlich offen und "bereit" zu sein, nicht nur "Sachen auszuprobieren" sondern ggf. auch etwas Neues, Festes anzufangen - es dabei aber auch nicht zu überstürzen.

--

Abgesehen vom Dating, habe ich aktuell einige aktive, freundschaftliche Kontakte. Teils neue hinzugewonnen und auch neue Möglichkeiten gefunden, über Interessengruppen ganz allgemein "Leute kennenzulernen". Auch auf dieser freundschaftlichen Ebene ist es schön zu sehen, dass ich "ankomme", so wie ich bin. Nicht Trotz, sondern Weil ich so bin.

--

Abgesehen davon: Morgen habe ich mit meiner Ex den ersten Termin zur Mediation bei einer gemeinsamen Familien-Anwältin..
Das wird ziemlich spannend, da ich erwarte, endlich anzufangen, sämtliche offenen Dinge regeln zu können. Sei es die Vereinbarung von den Umgangsformen und Wechselmodell oder die finanziellen Fragen (Unterhalt sowie Aufteilen dessen, was wir haben).
Bisher kam von Ihr kaum zu etwas eine Rückmeldung, sie wolle sich vorher beraten lassen - gut, das findet ja dann morgen für uns beide gleichermaßen statt und ich hoffe sehr, dass wir damit endlich Schritt für Schritt weiter kommen!
Es besteht aber auch die Gefahr, und große Sorge in mir, dass "ihr" das nicht so "hilft", wie sie es bisher formulirt hat, zu brauchen...und dass wir uns im blödesten Falle jeder mit "seinem" Anwalt beraten und dann sehr wahrscheinlich auch nur über diese kommunizieren..

Es gibt also gerade schon einige offene Baustellen und Unsicherheiten, ich hoffe, dass ich gut durch diese Woche komme, meinen Weg weitergehe und nicht ins Stolpern gerate und in eines der Löcher falle.
 
Mein Profil ist weiterhin aktiv, hab auch gerade ein neues Match gesehen und ich halte mich "offen" für das, was sich da anbietet..

Der Frau von Freitag habe ich heute früh eine Nachricht geschrieben, dass es zwar ein netter Abend war, ich aber nicht das Gefühl habe, dass bei uns "der Funke übergesprungen" sei.
=> Da wir uns ja beide Zeit zum Kennenlernen genommen haben, finde ich es nur fair und respektvoll, so ein "Feedback" auszutauschen, anstatt den Kontakt wortlos im Sande verlaufen zu lassen. So denke ich zumindest - würde ich ein Date haben und die Frau total toll finden, sie mich aber nicht, möchte ich lieber klare, ehrliche Worte anstatt "geghostet" zu werden.
Ich erwarte nicht, dass Sie jetzt etwas anderes sagt/empfindet, wie der Abend für Sie war. Falls duch, weiß ich aber nicht, ob ich noch ein Treffen möchte, da ich es etwas langweilig fand und sehr einseitig das Gespräch am Leben halten musste..

Mit diesen Erfahrungen, die ich gerade mache, lerne ich halt auch ein wenig mich selbst oder vielleicht auch meine Außenwirkung kennen:
1.) Ich habe ein Dating Profil, was regelmäßig neuen Anklang findet, auch wenn ich mich nicht für den Adonis halte und sehr offen mit meiner aktuellen Situation umgehe. Das, gebe ich ehrlich zu, streichelt natürlich auch mein Ego..ich hätte damit so nie gerechnet! Ich mache mich aber nicht abhängig von äußerer Bestätigung sondern es unterstützt meinen bisherigen Weg von Reflexion und Selbsterkenntnis. Besser gehts doch nicht!
2.) Finde ich in den Gesprächen oder z.B. diesem ersten Treffen heraus, was ich suche bzw nicht. Ich könnte mich nicht mit so einer Frau längerfristig "anfreunden", die mich eigentlich langweilt, böse gesagt..Dann sage ich lieber Lebwohl. Ich bin nicht "bedürftig" irgendwas am Laufen zu halten, was mich nicht anspricht.
3.) Ich war 12 Jahre in einer Beziehung, mich jetzt als Single mit all den neuen Lebensumständen kennenzulernen und Dating "zu üben", von der ersten Kontaktaufnahme, über Chats bis zu echten Treffen, das sind alles wertvolle Erfahrungen oder "Training". Auch das, was Freitagabend alles passiert ist, mit einer "Fremden", also nicht meiner Exfrau, körperlich auf Tuchfühlung zu gehen, das ist jetzt gerade wieder völliges NEULAND aber es entstehen schöne Erfahrungen, Erinnerungen..
4.) Meine Erkenntnis zu meiner Bereitschaft: Wie gesagt, habe ich das Gefühl, wahrlich offen und "bereit" zu sein, nicht nur "Sachen auszuprobieren" sondern ggf. auch etwas Neues, Festes anzufangen - es dabei aber auch nicht zu überstürzen.

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Abgesehen vom Dating, habe ich aktuell einige aktive, freundschaftliche Kontakte. Teils neue hinzugewonnen und auch neue Möglichkeiten gefunden, über Interessengruppen ganz allgemein "Leute kennenzulernen". Auch auf dieser freundschaftlichen Ebene ist es schön zu sehen, dass ich "ankomme", so wie ich bin. Nicht Trotz, sondern Weil ich so bin.

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Abgesehen davon: Morgen habe ich mit meiner Ex den ersten Termin zur Mediation bei einer gemeinsamen Familien-Anwältin..
Das wird ziemlich spannend, da ich erwarte, endlich anzufangen, sämtliche offenen Dinge regeln zu können. Sei es die Vereinbarung von den Umgangsformen und Wechselmodell oder die finanziellen Fragen (Unterhalt sowie Aufteilen dessen, was wir haben).
Bisher kam von Ihr kaum zu etwas eine Rückmeldung, sie wolle sich vorher beraten lassen - gut, das findet ja dann morgen für uns beide gleichermaßen statt und ich hoffe sehr, dass wir damit endlich Schritt für Schritt weiter kommen!
Es besteht aber auch die Gefahr, und große Sorge in mir, dass "ihr" das nicht so "hilft", wie sie es bisher formulirt hat, zu brauchen...und dass wir uns im blödesten Falle jeder mit "seinem" Anwalt beraten und dann sehr wahrscheinlich auch nur über diese kommunizieren..

Es gibt also gerade schon einige offene Baustellen und Unsicherheiten, ich hoffe, dass ich gut durch diese Woche komme, meinen Weg weitergehe und nicht ins Stolpern gerate und in eines der Löcher falle.
Ich frage mich, wieso du dann deine andere Bekannte zur Intensivierung eures Kennenlernen "drängst". Wäre ich an ihrer Stelle und wäre da bei mir der Ofen aus.
 
Ich mache mich aber nicht abhängig von äußerer Bestätigung sondern es unterstützt meinen bisherigen Weg von Reflexion und Selbsterkenntnis. Besser gehts doch nicht!
Wie kommst du darauf, du würdest dich aktuell nicht abhängig machen von äußerer Bestätigung? Im Gegenteil, du streust nur breiter, dein Backup hat ein Backup.

Du kommst mir sogar sehr bedürftig nach Bestätigung vor. Der Situation geschuldet zum einen, deiner Persönlichkeit zum anderen. Vielleicht ziehst du in Erwägung, nicht so selbstreflektiert zu sein wie du glaubst. Eigentlich beurteilen das auch eher andere über einen 😉
 
Ich finde, das habe ich weit und breit beleuchtet und dabei auch selbst kritisch hinterfragt, in den jüngsten Beiträgen aber auch in denen vor einer Woche.
Du hast Dich in deinen wenigen Kommentaren stehts kritisch geäußert, ist auch dein Recht, aber ich muss dich hier jetzt nicht von irgendwas "überzeugen", wenn wir da nicht auf einen Nenner kommen.. 😉
Du musst mich von gar nichts überzeugen, das ist deine Kiste.
Ich steuere hier meine Sicht der Dinge bei, was du dir davon nimmst und was nicht, ist für überlassen.
 
Wie kommst du darauf, du würdest dich aktuell nicht abhängig machen von äußerer Bestätigung? Im Gegenteil, du streust nur breiter, dein Backup hat ein Backup.

Du kommst mir sogar sehr bedürftig nach Bestätigung vor. Der Situation geschuldet zum einen, deiner Persönlichkeit zum anderen. Vielleicht ziehst du in Erwägung, nicht so selbstreflektiert zu sein wie du glaubst. Eigentlich beurteilen das auch eher andere über einen 😉
Den Eindruck habe ich ehrlich gesagt auch, für mich fühlt es sich eher wie ein wegrennen, ja vielleicht sogar weg sprinten vor den offensichtlich Themen an und nach ziemlichem Chaos und irgendwie so gar nicht zusammenhängend/ in sich konsistent. Ich kenne das so ähnlich auch von mir selbst aus Zeiten des Umbruchs, ob es mir gut getan hat, hm... Schlussendlich verlagert es halt vieles und durch den Schmerz muss man am Schluss meist trotzdem durch.
 
Und wie sieht es in dir aus bezüglich Vertrauen? Glaubst du, du kannst, wenn du zeitnah wieder in Beziehung bist, tatsächlich ohne Probleme vertrauen? Das du keine Altlasten mit in eine neue Beziehung nimmst?

Versteh mich nicht falsch, ich wünsche dir Freude und Liebe. Erfahrungsgemäß schleppt man aber gar nicht mal so selten Verletzungen und Restposten mit. Mir erscheinst du da zu schnell. Ich meine, diese Frau hat in ihrem Leben ja nun auch genug zu stemmen und auch sie hat Sehnsucht nach Nähe und Liebe. Aber sie weiß, du kommst gerade erst aus so einer Dramasituation und sie hat sicherlich auch Bedenken deswegen.

Ich kann mir nicht helfen, ich bin da skeptisch, ob du nicht doch mehr selbst zu heilen hast, bevor du dich wieder in irgendwas stürzt.
 

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