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Ich sehe keinen Sinn in meinem Leben

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Gast

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Hallo liebe Forum-Mitglieder,

es ist schön, dass es solch ein Forum gibt. Noch bin ich nicht angemeldet, wollte aber meinen Teil dazu beitragen. Wie die Überschrift es schon sagt, sehe ich überhaupt keinen Sinn in meinem Leben und bin leicht depressiv, habe Stimmungsschwankungen und bin sehr unzufrieden mit meinem Leben :-((. Ich bin doch erst 20 Jahre alt und doch schon so fertig.

Nachdem Abitur habe ich letztes Jahr eine Ausbildung angefangen, es war mein Traum, aber es wurde jetzt binnen des Jahres so einseitig und langweilig. Habe seit kurzem eine Freundin, bin aber auch nicht so glücklich, weil wir so unterschiedlich sind. Und da gibt es ja noch meine Eltern. Ich wohne alleine, bin aber unter der Woche bei meinen Eltern, damit die Wäsche gewaschen werden kann und damit ich mal ne ordentlich Mahlzeit zu mir nehmen kann. Ich muss zugeben, unter der Woche koche ich nicht viel, da ich nicht motiviert bin mir selbst etwas zu machen. Zurück zu meinen Eltern, es gibt nur Stress. Meine Ma ist psychisch krank und macht soweit nichts und mein Vater immer nur schlecht gelaunt und sucht immer nach Dingen um mich zu kritisieren und Streit zu suchen.

Früher während der Schulzeit war ich immer Party machen und immer unterwegs, ich war bei Kumpels, haben gefeiert und abgechillt. Es war so schön und hat Spaß gemacht. Ich konnte richtig abschalten und das mit der Schule habe ich eh nebenbei geschafft. Nun seit der Ausbildung hat sich alles geändert. Ich gehe weniger auf Party. Wenn ich dann mal weg bin (ca. 2x im Monat), dann schieß ich mich wieder ab, weil es mir Spaß macht. Sonntags vegetier ich dann wieder vor mich hin und bin total unmotiviert am Montag auf der Arbeit. Und das geht eigentluich jede Woche so. Immer das selbe. Montag bis Freitag zur Arbeit, die mir soweit keinen Spaß mehr macht. Freitags nachmittags nach hause, Stress mit meinen Eltern und Tristesse zuhause und samstags dann weggehen und oftmals besaufen. Am Sonntag haben wir dann noch Fussballspiele, die mir eigentlich Spaß machen, aber es läuft zur Zeit nicht mehr so gut.

Ich sehe irgendwie überhaupt gar keinen Sinn in meinen Leben. Es macht keinen Spaß, bin traurig und im Elternhaus herrscht auch Stille und Unzfriedenheit. ICH HASSE ES. Es macht mich so traurig!
 

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camus

Gast
Früher während der Schulzeit war ich immer Party machen und immer unterwegs, ich war bei Kumpels, haben gefeiert und abgechillt. Es war so schön und hat Spaß gemacht. Ich konnte richtig abschalten und das mit der Schule habe ich eh nebenbei geschafft.
du schreibst sehr zutreffend FRÜHER.

- immer party machen
- immer unterwegs sein
- kumpels
- feiern
- abgechillt
- eh nebenbei geschafft
- du wohnst alleine

(dein geschriebenes!)

und schreibst dann doch tatsächlich (ich musste lachen!!), dass du deine wäsche zu hause waschen lässt.

deine ma ist "psychisch krank". wie ist das zu verstehen? "und macht soweit nichts". wer wäscht den jetzt die wäsche? sie, du, dein vater?


was wäre denn deinerseits der sinn in deinem leben?
 
G

Gast

Gast
hey camus,

ja ich schreibe von früher, weil es eine schöne Zeit war, die ich empfunden habe. Vielleicht war sie ja wirklich nicht so schön, aber ich habe sie genossen.
Meine Ma ist psychisch krank. Das heißt, sie macht nichts mehr, hat ihren Job geschmissen und innerlich gekündigt, schluckt nur Tabletten und verbringt den ganzen Tag zuhause im Bett, lässt sich mit professioneller Hilfe nicht helfen. Mein vater geht arbeiten und schmeißt zusätzlich den Haushalt.
Zum Thema Wäsche: Ich finde es nicht schlimm, wenn ich meine Wäsche mitbringe, schließlich habe ich ja nicht mal eine eigene Waschmaschine. Die Wäsche macht mein Vater und wie viele Jung-Erwachsene gibt es, die ihrer Wäsche zu den Eltern bringen? Jede Menge!

Du fragst mich nach dem Sinn meiens Lebens? Ich sehe ja leider keinen, sonst würde ich hier ja nicht schreiben :-(
 
A

annalu3

Gast
Psychotherapie? Klingt nach einer ziemlichen Depression!
Geh zum Hausarzt, berede das mit ihm und schaut gemeinsam weiter.
Aber lass deine Mam mit deiner Wäsche in Ruhe (zumal, wenn sie selbst krank ist!) - ich würd einen Schreikrampf kriegen, wenn meine erwachsenen Kinder mir ihre Schmutzwäsche anschleppen würden!
Alles Gute annalu
 

hopeless-believing

Aktives Mitglied
och das kenne ich...
einen sinn im leben suchen... oh man... wie oft habe ich darüber nachgedacht und bin doch keinen schritt weiter gekommen.. es bringt einfach nichts darüber nach zu denken ... du brauchst zu erst mal ZIELE.. das ist doch schonmal was ;)
nimm dir was vor, du bist jetzt fertig mit der schule... während der schule schien dir noch nicht alles so sinnlos oder wie?
und deine Ausbildung ist nicht das was du erwartet hast?.. hm.. warste gerne in der schule?... naja.. vllt. wäre doch uni das richtige für dich... okay das ist jetzt ein wenig weit hergeholt.. und wahrscheinlich liege ich voll falsch >.< aber ein Ziel wäre das doch mal ;)

greets
hopeless-believing
 
G

Günter

Gast
Hallo Gast

Früher während der Schulzeit war ich immer Party machen und immer unterwegs, ich war bei Kumpels, haben gefeiert und abgechillt. Es war so schön und hat Spaß gemacht.
Ich finde, es ist das Vorrecht von Kindern und Jugendlichen, ein Leben zu haben, das Spaß macht. Mit dem Ende der Schulzeit ändert sich das langsam und geht nach und nach in Zufriedenheit mit dem Leben über. Und während man Spaß einfach nur haben kann, ist Zufriedenheit mehr daran gebunden, was man macht, wie man mit seinem Leben umgeht. Man setzt sich Ziele, wie hopeless-believing schon erwähnt hat, und arbeitet auf sie hin. Trifft Entscheidungen, und trägt die Konsequenzen. Man trägt Verantwortung, zuerst für sich selbst, aber auch für seine Umgebung.

Nachdem Abitur habe ich letztes Jahr eine Ausbildung angefangen, es war mein Traum, aber es wurde jetzt binnen des Jahres so einseitig und langweilig.
Nun, die Ausbildung ist nicht dafür da, Dir Spaß zu machen. Aber Du kannst die Ausbildung vielleicht aktiv so gestalten, dass Du zufrieden bist. Und wenn das nicht möglich ist, kannst Du Dir überlegen, ob Du die Ausbildung durchziehst, sie durchziehst und danach noch etwas anderes machst, oder ob Du gleich etwas anderes machst. Das wäre dann wieder eine Entscheidung.

Habe seit kurzem eine Freundin, bin aber auch nicht so glücklich, weil wir so unterschiedlich sind.
Eine Beziehung ist nicht dazu da, Dich glücklich zu machen. Läßt sich die Beziehung anders gestalten, so dass Du zufrieden mit ihr sein kannst? Erwartest Du zuviel von der Beziehung, oder sind die Unterschiede zu groß, so dass es langfristig keinen Sinn macht? Das wären Überlegungen und evtl auch Entscheidungen.

Ich wohne alleine, bin aber unter der Woche bei meinen Eltern, damit die Wäsche gewaschen werden kann und damit ich mal ne ordentlich Mahlzeit zu mir nehmen kann. Ich muss zugeben, unter der Woche koche ich nicht viel, da ich nicht motiviert bin mir selbst etwas zu machen.
Seine Wäsche kann man im Waschsalon waschen, oder man kauft sich für ein paar Euro eine gebrauchte Waschmaschine. Und kochen kann man auch für sich selbst. Damit würde man sein Leben selbst in die Hand nehmen.

Zurück zu meinen Eltern, es gibt nur Stress. Meine Ma ist psychisch krank und macht soweit nichts und mein Vater immer nur schlecht gelaunt und sucht immer nach Dingen um mich zu kritisieren und Streit zu suchen.
Und wenn man seine Wäsche selbst wäscht, und für sich selbst kocht, macht man sich unabhängig von seinen Eltern. Dann muss man sie nicht mehr besuchen, weil die Wäsche schmutzig ist, oder man hunger hat. Man kann sie besuchen, weil man es selbst will. Entweder weil man sich darauf freut, oder weil man ein Stück Verantwortung für die Familie mittragen will.

Du bist 20 und machst eine Ausbildung. Kindheit und Jugend sind endgültig vorbei. Diese Zeit hast Du genießen können, sie wird Dir als Deine Vergangenheit nie verloren gehen, aber sie wird auch nicht wiederkehren.

Meine Ma ist psychisch krank. Das heißt, sie macht nichts mehr, hat ihren Job geschmissen und innerlich gekündigt, schluckt nur Tabletten und verbringt den ganzen Tag zuhause im Bett, lässt sich mit professioneller Hilfe nicht helfen.
Achte halt darauf, dass Du nicht den Weg Deiner Mutter gehst.

Günter
 

Jenny

Aktives Mitglied
Hallo,

also ich finde es nicht gut, das Du Deine Wäsche nach Hause bringst.
Deine Mutter ist krank und Dein Vater übernimmt alles, was sie selbst nicht kann.

Was hälst Du denn davon,Deine Mutter zu fragen wie man Wäsche richtig wäscht (das sie nicht verfärbt ist) :confused:

Glaubst Du, dass Du heutigen Frauen alle einen Mann wollen, der ihnen nicht im Haushalt helfen kann bzw. nicht will:confused:

Gruß

Jenny
 

Polux

Aktives Mitglied
Ein ‘Lebensziel’ zu haben ist sicher wichtig und schön. Sein ‚Lebensziel’ kann man sich ja aussuchen. Viel lernen, Karriere machen, Familie, Kinder, andern helfen, künstlerisch tätig sein… und noch unzählige andere Sachen.

Leider vergessen viele Menschen, dass es damit nicht getan ist. Ein Ziel ist erst der erste Schritt der Reise.

Wer sein Ziel erreichen will muss sich auch an den ‚Prozess’ der dorthin führt verbinden. Man kann das mit einem Training vergleichen.

Du stehst vor dem Spiegel und schaust dich an. An deinen Seiten hängen zwei dünne Stängel – deine Arme. Du hättest aber gern Muskeln wie Arnie. Das ist dein Ziel. Du fängst an zu trainieren. Das ist der Prozess. Wenn du das nicht tust, kannst du dein Ziel nicht erreichen. Das Training macht nicht jeden Tag Spaß, manchmal möchtest du lieber auf der Couch liegen, mit Freunden weg gehen…, ab und an kannst du das sicher mal tun, aber doch wirst du trainieren müssen, wenn du dein Ziel erreichen willst und dazu musst du durch den Prozess. Niemand kann dir das abnehmen. Kein wenn, kein aber… :) – hart aber wahr.
Resultate helfen dir auf dem Weg. Das sind quasi Zwischenergebnisse. Aber auch nicht mehr als das. Resultate sind noch nicht das Ziel. Sie können dich motivieren - das sollen sie auch, aber ausruhen darfst du dich nicht darauf, wenn du dein Ziel erreichen willst.


Und zum Schluss: Wir alle wollen frei sein - unsere grösste Freiheit ist es unseren 'Sinn des Lebens' selbst zu bestimmen ;)
Freiheit. Polux
 

Deluxboy1

Neues Mitglied
hallo leider wissen wir nicht wie du heißt aber ich finde du bist schlaue aber eins musst du wissen das leben ist nicht immer so wie wir es haben wollen ich habe auch problemen aber ich gehe damit ziemlich cool um ich lass es mir nicht an siehen aber innerlich bin ich am ende also das du 20 bist kann ich es verstehen du scheinst nicht zu viele erfahrungen in leben gehabt zu haben ich bin 19 also mach dich nicht selbst fertig falls du noch reden möchtest adde mich auf lilromeo_delux@hotmail.de dann reden wir weiter
 
C

camus

Gast
ja ich schreibe von früher, weil es eine schöne Zeit war, die ich empfunden habe. Vielleicht war sie ja wirklich nicht so schön, aber ich habe sie genossen.
Meine Ma ist psychisch krank. Das heißt, sie macht nichts mehr, hat ihren Job geschmissen und innerlich gekündigt, schluckt nur Tabletten und verbringt den ganzen Tag zuhause im Bett, lässt sich mit professioneller Hilfe nicht helfen. Mein vater geht arbeiten und schmeißt zusätzlich den Haushalt.
Zum Thema Wäsche: Ich finde es nicht schlimm, wenn ich meine Wäsche mitbringe, schließlich habe ich ja nicht mal eine eigene Waschmaschine. Die Wäsche macht mein Vater und wie viele Jung-Erwachsene gibt es, die ihrer Wäsche zu den Eltern bringen? Jede Menge!
es ist ein unterschied, ob alle in der familie gesund, glücklich und integriert sind, oder ob ein mitglied der familie krank (ich meine jetzt nicht nur ne erkältung) ist, oder ob ander probleme herrschen. das ist ja toll, dass das dein vater alles macht. wieso ihm nicht mal zur hand gehen? gemeinsam was erledigen?

vielleicht würde es helfen, wenn du mit deinem vater das gespräch suchen würdest?


Du fragst mich nach dem Sinn meiens Lebens? Ich sehe ja leider keinen, sonst würde ich hier ja nicht schreiben :-(
ja, du siehst keinen, aber wie würde oder könnte dein leben sinn geben? oder warum siehst du keinen?


hast du bei der arbeit nen vorgesetzten mit dem du über deine arbeitsmotivation reden kannst? vielleicht ergeben sich ja möglichkeiten, andere tätigkeitsfelder.. keine ahnung. aber reden schadet eventuell überhaupt nicht. check es mal ab!


bezüglich leben.. es ist halt nicht nur mit kumpels zusammensein und party haben. leben bedeutet auch immer wieder veränderung, die dir auch nicht immer allzu leicht von der hand gehen, die emotionen und verunsicherung in dir auslösen. da geht jeder durch.

ich glaube, wenn man paris hilton ist, kann man getrost weiter feiern, aber auf wieviele trifft das zu?

irgendwie sehe ich da sone passive haltung. vielleicht sehe ich das aber auch falsch. vielleicht sind es sogar latente depressionen? vielleicht sind es alte unbearbeitete konflikte? vielleicht sind es ängste, die einfach mit alkohol kurzzeitig beiseite schiebst? vielleicht sind es wünsche, die du nicht getraust zu verwirklichen? vielleicht sind es schuldgefühle der kranken mutter gegenüber?
hör doch mal in dich rein!

es gibt 20jährige, die den rucksack packen und auf ne weltreise gehen. aber da ist jeder anders. ich kann mir vorstellen, dass du mit deiner mutter nicht so den dialog hast. oder schon?

na, und das ist ja mal ein argument: alle anderen machen es auch.
bist du so mainstream? geht es dir nicht darum, wie du es machen möchtest? ok, ich kenn ja viele, die auch so argumentieren, muss jeder selber wissen! aber manchmal kommt einem das leben schon wie in einem selbstbedienungladen vor.
warum nörgelt dein vater? was hat er für ein problem? ich würd mich mal mit ihm hinsetzen, und mal ausquatschen. vielleicht kommt ihr gemeinsam weiter?



@Günter:
ich muss dir widersprechen. es gibt ne gruppe von menschen, die sich nur danach ausrichten, was ihnen spass macht. manche haben die einstellung, dass man da einfach durch muss, und einfach die kohle zum leben braucht. das ist sehr unterschiedlich.
 

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