Liebe
@°°°abendtau°°°
Danke für deine mitfühlenden Worte und für die Nachfrage.
Es geht mir nicht so gut, da jetzt noch die, Trennung von meinem Freund dazu gekommen ist.
Ich bin sehr viel alleine, verbringe die, Tage allein und verliere mich zT sehr.
Ich kann das Gefühl mit dem Glashaus mehr als gut verstehen. Isoliert. Weder Verbindung zu anderen noch zu mir, selbst.
Ich bin sehr enttäuscht und wütend auf die Therapie und Psychiatrie. Die haben versagt,die Sache zu leichtsinnig genommen.
Das mit dem gewinnen.... das hör ich oft und ich empfinde das leider nicht so. Für mich wäre es kein Verlieren, wenn ich nicht mehr hier wäre. Ich weiss, dass ich schlauer bin als die Täter und für mich vor allem wichtig, dass ich niemandem schade und versuche, mitfühlend zu sein, so gut ich kann.
Das ist für mich der eigentliche Gewinn.
Das Traurige und was mich absolut zerstört: als sensibler Mensch braucht man viel Abgrenzung. Leider ist kein/e Thera mehr bereit mir zu helfen, mehr ich zu sein. Meinen empathischen Kern zu schützen zu lernen. Stattdessen werde ich wieder und wieder und wieder verletzt, fallen gelassen, angegriffen..... und, das von "Professionellen".
Ich schweife ab, tut mir leid.
Vielen Dank für deine Worte, ich spüre mich dadurch grad selber besser, danke.
- Ausbrechen aus der Routine. Das ist das, was ich Dir damit sagen möchte. So bekommt man für einen kurzen Moment das Gefühl zurück, wie sich Autonomie anfühlt. Ich finde das ist für die eigene Identität sehr wichtig. Du bist doch so viel mehr als deine Vergangenheit.
Hm. Ich bin grad etwas überfordert damit. Routine, Autonomie, Identität... Alles schwierige Worte. Aber ich wills, auch nicht schwieriger machen, als es ist. Mit der Identität habe ich grosse Probleme, seit ich Teenager bin. "Wer bin ich? ", war viele Jahre ein Satz, der mich quälte. Und noch immer weiss ichs nicht.
Die Gewissheit, nicht dafür geliebt zu werden, was man eigentlich ist, dass ist bitter. Dazu kann ich Dir nur sagen, dass ich an das Gute im Menschen glaube. Aber ich habe inzwischen gelernt mit Enttäuschungen zu leben. Die wird es immer wieder geben
Das ist wirklich wirklich bitter. Und ich hatte so gehofft, dass man durch Therapie ein bisschen heiler wird. Stattdessen gab es unzählige Retraumatisierung en, fallen gelassen werden, wenn man eh schon am Boden liegt usw.
Ich habe auch immer an das Gute im Menschen geglaubt. Leider wurde das bis aufs, Blut ausgenutzt und wird es noch immer. Gewisse Menschen sind unerbittlich. Die nehmen, was sie können. Egal, ob du lebst oder stirbst.
Aber ich bräuchte den Glauben an das Gute so dringend. Wenigstens heute ein kleines bisschen Harmonie und Liebe spüren. Das macht das Leben doch erst lebenswert.
Kannst du das mit der Selbstfürsorge in Beziehungen? Ich leider nur, wenn ich alleine bin.
Liebe Grüsse
Enie