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Ich schaffe es nicht mehr

Liebe @Meinung123
Danke für deine Worte. Sagen wir so, man sieht mir die chronischen Depressionen an.
Das mit dem Zettel..
Das hat mir ein sehr netter Pflegefachmann auch empfohlen. Es hat eine gewisse Zeit lang funktioniert.
Leider jetzt nicht mehr.

Ich überlege noch einen Hirnschrittmacher machen zu lassen oder dann assisitierter Suizid.
Beides heikle, extreme Wege, ich wünschte so sehr, ich müsste nicht so drastische Mittel anwenden. Aber ich halte es schon lange nicht mehr aus.
 
Darüber sah ich mal eine Doku. Der Mann hatte schwere Depressionen und danach ging es ihm tatsächlich sehr viel besser. Ich glaube das wird nur gemacht, wenn wirklich alles an Therapie ausgeschöpft wurde...

Bevor du solche Schritte gehst, ist es vielleicht empfehlenswert, sich über Alternativen zu informieren, repetitive transkranielle Elektrostimulation zum Beispiel. Es sei denn, du hast das schon ergebnislos versucht?

Disclaimer: ich kenne niemanden, der damit persönliche Erfahrungen hat. Es erscheint mir nur weniger radikal.
 
war das die Stern TV Doku?
Nein, das war mal in einem der dritten Programme - NDR, WDR glaub ich, ist aber schon länger her. Ich weiß nur noch, dass dieser Mann kurz nach dem Erwachen sofort wieder Zeitung lesen konnte - also sich interessieren. Davor war das lange Zeit nicht möglich wegen der Depression. Das fand ich schon enorm.
Aber ehrlich gesagt, ich würde sowas nicht machen, wenn da was schief geht...
Ich hoffe und wünsche dir dennoch, dass du doch noch irgendwie Hilfe bekommst...
 
Ja, es kann wohl einiges falsch gehen. Aber wenn man nichts mehr zu verlieren hat.. geht man das Risiko wohl ein.
Ich weiß noch, dass in den letzten Jahren Psychedelika sehr gehyped wurden, weil man Erfolge bei der Charité Berlin ( https://youtu.be/ddCR0pTv35s?feature=shared&t=1381 ) hatte Depressionen damit zu behandeln, wenn vorher alle anderen Therapien nicht angeschlagen haben. Da muss man wahrscheinlich auch sehr am Ende sein, um sowas auszuprobieren.

Hier gibt es noch bessere Dokus darüber: https://www.youtube.com/watch?v=q4MlCkyw1o4 & https://www.youtube.com/results?search_query=depressionen+psychdelika

Aber das ist leider alles noch nicht legal in Deutschland, dauert wohl noch und Selbstversuche mit Drogen haben auch ein zu hohes Risiko. Gerade Antidepressiva + Psychedelika können zum Tod führen. Bei falscher Anwendung kann es auch noch schlummernde Psychosen auslösen.

In den USA soll man schon weiter sein, dort wurden diese Substanzen bekannt, weil sie Kriegsveteranen mit PTSB und Depressionen geholfen haben.
Das ganze Thema ist so ein bisschen wie Cannabis. Die einfach nehmen einfach gerne Drogen und die anderen wollen es legalisieren, weil es Medizin ist.

Musst du mal im Hinterkopf behalten, wie es da die nächsten Monate weitergeht oder wo es so was gibt. In einer verlinkten Doku heißt es, dass Ende 2023 außerhalb von Studien was eingesetzt werden könnte, und wenn ich das richtig verstanden habe gibt es schon eine Ketamin-Therapie?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ketamin ist laut der Doku ein Betäube- und Narkosemittel für Tier und Mensch, aber anscheinend nicht nur, wird halt in Therapien gegen Depressionen und in der Traumaverarbeitung eingesetzt.

Bin da jetzt auch kein Experte, ich kenn das Thema nur, weil ich mich für Nahtoderfahrungen interessiere und Leute die allerstärksten psychedelische Drogen nehmen um außerkörperliche Erfahrungen und anderes zu machen. Kommt auch aus dem Schamanismus (Ayahuasca Zeremonien in Mexico z.B.) . Das sind auf jeden Fall extrem starke bewusstseinsveränderne Substanzen. Wie gesagt kann das aber auch gefährlich bis tödlich für Leute sein.

Keine Ahnung, ich nehm sowas nicht, ich dachte nur immer, wenn es mal wirklich so schlimm im Leben wird, dass ich nen 2.ten Geburtstag brauche, dann kann man anfangen sich mit sowas zu beschäftigen.

Wäre natürlich toll, wenn es da demnächst legale, gut betreute Therapien geben würde, aber ich fürchte die sind noch nicht soweit.

PS: Hier ist auch noch ne Doku, wo beschrieben wird, was dabei überhaupt passiert: https://youtu.be/Tt40N3w48_s?feature=shared&t=1039
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe keinen Weg mehr. Ich weiss nicht, worauf ich warte. Ich wünschte mir Frieden, aber der wird nicht kommen, so wie ich das mittlerweile einschätze.
Ich kann nicht mit Menschen. Und alleine geht es mir auch schlecht.
Ich will weg, weit weg. Nur was bringt das?
Ich bin alleine. Ich verdiene einen friedlichen Tod, wie ich finde. Einen sicheren, geregelten.
Ich bin zerbrochen und möchte Erlösung.
Ich bin schwerst beeinträchtigt, aber darauf nimmt keiner Rücksicht.
Ich wünsche mir Mut den Schritt zu gehen.
Und ich möchte alles regeln vorher. Patientenverfügung möchte ich schon lange verfassen. Es scheitert an kleinen Dingen wie keine Energie fürs Internetcafe.
Ein Tier nehme ich besser nicht auf in meinem Zustand.
 
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