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Ich mag meine Schwiegertochter nicht

Darf ich eine eigene Erfahrung einbringen?
In dieser Geschichte erkenne ich mich wieder. Meine Ex und meine Mutter hatten ein ähnliches Verhältnis, wie es hier beschrieben wird. Ich kann sagen: Sie sahen sich und mochten sich nicht.
Bald schon stand ich als Prellbock zwischen ihnen. Das war absolut keine komfortable Situation. Zudem war ich zum ersten Mal in meinem Leben derart verliebt, was ich mir auf jeden Fall erhalten wollte.
Alles, was sonst so in den einschlägigen Schwiegermutter-Schwiegertochter-Geschichten kolportiert wird, bestätigte sich bei uns. Meine Schwiegereltern jedoch beteiligten sich nicht an solchen Machtspielchen, sondern nahmen mich sehr offen auf und an.
So wuchs in mir sehr schnell die Entscheidung, das heimische Umfeld zu verlassen, um auch für mich Druck aus diesem Kessel zu nehmen. Ich verließ die heimische Umgebung, in der ich sehr verwurzelt war und begab mich damit zugleich in eine umfassende Abhängigkeit von meiner Schwiegerfamilie.
Ich selbst hatte dabei immer auch mindestens eine Ahnung, dass ich vielleicht zuerst einmal auf eigenen Füßen stehen müsse, um selbst meinen eigenen Standort zu finden. So aber zog ich aus heimischer Bevormundung in die Bevormundung durch meine junge Frau. Mit meinen Schwiegereltern gab es keine Probleme, sie schätzten mich wie ich auch sie.
Aber das Verhältnis zu meinen Eltern war heftig angeschlagen, woran meine Mutter auch nicht unbeteiligt war.
So förderte sie heftig, was sie eigentlich mit aller Macht verhindern wollte.
Liebe TE, ich sehe Dich in einer ähnlichen Rolle und Du förderst gerade, was Du eigentlich verhindern willst.
Und Du opferst damit Deinen Sohn, weil ihr ihn in einen, hartes Wort; "Würgegriff" nehmt.
Lass ihn frei, damit er vielleicht frei handeln kann und sich weder für Dich, noch für seine Angebetete entscheiden muss, sondern sich für sich entscheiden kann.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das Auftreten der Freundin des Sohnes einfach grotesk. Als junge Frau möchte man doch den Schwiegereltern gefallen, will das man sich versteht und was ich sowieso wichtig finde: Man hat einen gewissen Respekt. Den scheint diese Person nicht zu besitzen.

Natürlich möchte man das prinzipiell. Deshalb schrieb' ich ja auch, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Freundin des Sohnes sich einfach mal so, obwohl sie da freundlich und offen aufgenommen wurde, so verhält bzw. verhalten würde!!

Eben genau deshalb bin ich der Meinung, dass das damit begonnen haben muss, dass die TE sie ablehnt.

Mir wäre mein Freund auch wichtiger als die Mutter meines Freundes. Ich führe ja mit IHM die Beziehung, nicht mit seiner Mutter. Mir wäre es auch wichtiger, mich mit meinem Freund in unserer Beziehung und Liebe auszuleben, und nicht, so zu sein, wie mich die Mutter meines Freundes vielleicht lieber hätte. Was soll das denn.
 
Ich kann mir das einfach kaum vorstellen, dass die Freundin ihres Sohnes sie so dermaßen "schlecht" behandelt. Sorry. Was wird hier unter schlecht behandeln verstanden?! Weshalb sollte ein Mensch einfach mal so ..., ja wie denn überhaupt, zu der Mutter des Freundes werden?

Also ich kann es mir sogar gut vorstellen, dass sich die Freundin voll daneben benommen hat und dies von Anfang an. Ein solch undiplomatisches Verhalten würde gut zu der Einstellung passen: "ich zeige meinem Freund, wer das Sagen hat, egal wo und wann" oder auch: "ich darf mich benehmen wie ich will - denn schließlich bin ich die wichtigste Person. Und das zeige ich auch".
 
Also ich kann es mir sogar gut vorstellen, dass sich die Freundin voll daneben benommen hat und dies von Anfang an. Ein solch undiplomatisches Verhalten würde gut zu der Einstellung passen: "ich zeige meinem Freund, wer das Sagen hat, egal wo und wann" oder auch: "ich darf mich benehmen wie ich will - denn schließlich bin ich die wichtigste Person. Und das zeige ich auch".

Jetzt interpretierst du aber auch mächtig.

Oder hast du da eigene Erfahrungen, die dich zu der Annahme bringen, dass es überaus wahrscheinlich ist, dass ein Mädchen sich denkt "HA, ihr Spackos, ich mach meinen Freund platt und zeig' dem wo der Hammer hängt. Ich lieb' den eigentlich auch gar nicht, ich will den nur rumkommandieren. Oh, yeah. Außerdem geh' ich mal zu meinem Freund nach Hause um da GENAU DAS ZU TRINKEN, WAS ICH WILL! HA! Und da kann mir keiner sagen, dass ich was anderes trinken soll! Und genau deshalb geh ich da hin!"

Ey, Leute. Als ob.
 
Und Du opferst damit Deinen Sohn, weil ihr ihn in einen, hartes Wort; "Würgegriff" nehmt.
Lass ihn frei, damit er vielleicht frei handeln kann und sich weder für Dich, noch für seine Angebetete entscheiden muss, sondern sich für sich entscheiden kann.

Burbacher

Danke!
Gut zu lesen, wie es Leuten in der Lage meines Sohnes geht.
Aber nun mal konkret:
wie sollte das " freilassen" denn praktisch im Alltag aussehen?

Wir haben doch normal gar kein Interesse, uns in seine Beziehung einzumischen. Wir verfolgen das von Anfang an still mit.
Ohne das schlechte Benehmen seiner Freundin UNS gegenüber wären wir nie in diesen Konflikt geraten.
Sie zieht, sie ätzt gegen uns, sie hält den Daumen drauf. Hat deine Ex das auch gemacht?
Verstehst du, was ich meine? Es geht uns nicht so sehr um die beiden, sondern um die Auswirkungen auf uns. Wie haben denn deine Eltern sich verhalten in der Situation?
Habt ihr euch später wieder angenähert?
Ich habe momentan eigentlich eher das Bedürfnis, diesem Mädchen meine Grenzen aufzuzeigen und ihr aus dem Weg zu gehen. Es geht mir dabei viel mehr um mich als um meinen Sohn. Der ist erwachsen und wird tun, was er will.
Erst haben wir uns Sorgen gemacht. Das ist vorbei.
Das große Mitgefühl ist verflogen. Jetzt habe ich mehr Mitgefühl mit mir selbst.
 
hat dein sohn eine eigene wohnung. hier wird immer von loslassen geschrieben. wenn er mit 2o bereits aus dem elternhaus ausgezogen ist, dann kann von klammern nicht die rede sein.

wie ist denn der aktuelle stand. hat euer sohn sich nach dem vorfall wieder gemeldet?
 
Hallo,
meine Schwiegermutter mochte mich nicht. Für sie war ich nicht die "richtige" Frau
für ihren Sohn. Sie ließ es mir mit aller Deutlichkeit spüren.
Ihre Ablehnung mir gegenüber war mir relativ schnell nach der ersten Begegnung mit
ihr klar. Und ich habe nicht viel gesagt zu ihrem Verhalten. Nur hin und wieder
einige kurze Sätze mit meinem Mann darüber gesprochen.
Schon meine alleinige Anwesenheit brachte sie auf die Palme.
Es war besser für mich, ihr nicht mehr zu begegnen. Habe dieses Schwiegermutter-Thema
niemals zum Beziehungsthema zwischen meinem Mann und mir gemacht.
Sah das als Angelegenheit zwischen ihr und mir.
Seit Jahren geht er alleine zu ihr. Das ist besser so in diesem Sohn-Schwiegertochter-
Schwiegermutter-Verhältnis.

Halte Dich ihm gegenüber mit Deinen Äußerungen zurück!!
Du wirst sonst mit Deinem Verhalten ihm gegenüber erreichen, daß er keine Lust mehr
hat sich mit Dir zu treffen.
Begegnet ihr zwei Euch, konzentriert Euch auf Themenbereiche, über die ihr gerne redet
und bei denen ihr lachen und unbeschwert sein könnt.

liebe Grüße
 

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