Ich kenne die betreffende Frau nicht, aber das klingt für mich dann eher so, als hätte diese Person irgendwie Verlustängste. Und/oder dass sie häufig missverstanden wird. "Kontroll"zwänge haben immer etwas mit Angst zutun.
Jeder Mensch hat negative, sowie positive Seiten. Nicht nur diese Frau.
Deshalb kann man trotzdem einen mehr und einen weniger mögen. Und wenn jemand etwas macht oder hat , was man nicht leiden kann, dann ist das nunmal so , egal warum.
Wirst du denn von allen gemocht, kasiopaja??!
Nein. Mich muss ja auch nicht jeder mögen. Aber es rennen auch nicht alle weg vor mir.
Im Übrigens sagt die TE auch, dass sie die Freundin ihres Sohnes "von Anfang an nicht leiden konnte" und dass sie "eine hohe Stimme" habe, wenn sie mit ihrem Sohn spreche und sich "wie ein Prinzesschen" aufführen würde. Sie würde "gekünstelt" und "nervig" wirken. Das alles klingt sehr, sehr nach Vorbehalten.
Nein, das klingt danach , als habe sich die Frau gleich so aufgeführt, dass der TE sie nicht leiden konnte. Muss er ja auch nicht.
Und damit wird eben dieses Verhalten und die Situation überhaupt erst herausprovoziert.
Man muss nicht immer alles provoziert haben. Manches ist so und das muss man nicht mögen.
Möglicherweise ist das bei der Frau, die du angesprochen hast, ja ebenfalls so. Manchmal kommen da regelrechte Verschwörungen zusammen.
Das ist keine Verschwörung. Die verschiedensten Leute, die sie kennen, auch die, die sich untereinander nicht so gut kennen, finden sie schrecklich bzw. wie sie sich aufführt.
Das ist auch mit Mobbing am Arbeitsplatz so. Ein Mensch wird gemobbt und macht daraufhin, durch die Verunsicherung, überhaupt erst die Fehler, für die er wiederum die absolute Abwertung erfährt und noch intensiver gemobbt wird. Das fällt mir als Beispiel für diese Dynamik direkt ein.
Nein, manche kommen irgendwo hin , führen sich schrecklich auf, was dazu führt, dass sie keiner besonders leiden kann.
Diese Frau mobben wir übrigens nicht, wir sehen nur zu, dass wir nicht grade den Platz neben ihr erwischen, sondern irgendeinen, bei dem man einen hübschen Bogen um sie machen kann.
Ich sehe auch nicht, dass betreffende Schwiegertochter gemobbt wurde, sondern eher , dass man sie versucht hat trotzdem mit- oder anzunehmen, dem Sohn zuliebe und dass diese den Vorfall provoziert hat, indem sie unbedingt was anderes haben wollte und beleidigt war , als das nicht zur Verfügung stand.
Daraufhin hat der TE noch versucht sich beruhigen, in dem er auf den Balkon ausgewichen ist und der Sohn kam hinterher - vermutlich weil er gemerkt hat, dass es nicht o.k. war , wie die Schwiegertochter sich aufgeführt hat - und dem TE ist eben die Hutschnur geplatzt und er hat Dampf abgelassen.
Hätte es die Schwiegertochter nicht mitgehört, wäre das auch kein weiteres Problem geworden.
So aber ist das eben dumm gelaufen.
Hätte sie Charakter, würde sie jetzt das Gespräch suchen oder hätte es gesucht oder über sich nachgedacht, anstatt den Eltern alles wegzunehmen, wie es trotzige Kinder tun.
Oder sie hätte wenigstens den Standpunkt vertreten selbst die Eltern des Sohnes nicht mehr zu besuchen, es dem Sohn aber nicht abspenstig gemacht.