Sonnenblume
Neues Mitglied
Hallo liebe Community,
Ich weiß nicht, wo sonst ich Hilfe suchen kann. Ich liebe es, anonym zu sein und ich bin euch dankbar mir auch tatsächlich zu antworten und mir Mut zu machen.
Momentan gehe ich zur einer Psychologin, die mir nur Quatsch erzählt und meine Situation nicht ernst nimmt. Sie behandelt mich wie ein Kleinkind und kann mir keinen Rat geben, sodass ich ihr vorlüge, dass ich gut mit allem zurecht komme und ich ja ach so viel Spaß am Leben habe. Problem ist, ich komme gar nicht aus dem Bett. Ich muss mich übergeben, ich habe Angst vor der Schule. Es steht das Abitur an und ich habe jede Woche mindestens einen Tag gefehlt. Ich komme einfach nicht aus dem Bett und Schlaf habe ich in der Nacht zuvor auch nicht bekommen. Eigentlich will ich den ganzen Tag nur im Bett liegen und schlafen, nichts tun. Die Schule langweilt mich. Ständig bin ich unterfordert und sehe keinen Anlass, um in den Unterricht zu gehen. Ich stelle mir schon früh den Wecker und liege meistens noch eine ganze Stunde im Bett, bevor ich aufstehen kann. Schule will ich trotzdem nicht gehen und lege mich wieder hin. Wenn ich dann 'ausgeschlafen' habe, schaffe ich es nicht einmal, Freude an den Dingen zu finden, die ich sonst mag. Nicht mal ein Buch kann ich aufschlagen und lesen, da ich sofort wieder müde werde. Immer nur müde, müde, müde.. 🙁
,,Das kann so nicht weitergehen.'' Will ich nicht hören. ,,Du musst deinen inneren Schweinehund überwinden.'' Auch wenn ich das tue, werde ich eher mit Übergeben, Migräne oder zweistündigem Heulen belohnt. Dieses 'MUSST' und 'ÜBERWINDEN' löst in mir eine Menge Stress aus und ich ziehe mich völlig zurück. Meine Freunde hören nichts mehr von mir, ich kann nicht mehr über meine Probleme reden ohne in Selbstmitleid zu versinken. Ich muss nur weinen, wenn ich meine Situation schildere. Und dagegen wehrt sich mein Körper und all die schlechten Gefühle bleiben tief in mir verschlossen, wo sie mir nicht entweichen können.
Ich will nur noch weg. Ich fliehe vor allem, das mir unangenehm ist. Ich fliehe vor meinen Gefühlen und warte ab. Jeder Tag ist vergeudet. Am Ende des Tages kann ich nicht einmal sagen, was mich glücklich gemacht hat. Es ist so, als hätte es 'gestern' nicht gegeben. Ich kann nicht mal mehr wütend sein. Alles was geschieht macht mich einfach nur unglaublich traurig.
Was kann ich nur tun? Ich bin an mein Bett genagelt und komme nicht aus dem Haus. Alle denken, mir geht es gut. Ich bin nur noch am Lügen und Verstecken, weil ich niemanden verletzen will.. :wein:
Ich weiß nicht, wo sonst ich Hilfe suchen kann. Ich liebe es, anonym zu sein und ich bin euch dankbar mir auch tatsächlich zu antworten und mir Mut zu machen.
Momentan gehe ich zur einer Psychologin, die mir nur Quatsch erzählt und meine Situation nicht ernst nimmt. Sie behandelt mich wie ein Kleinkind und kann mir keinen Rat geben, sodass ich ihr vorlüge, dass ich gut mit allem zurecht komme und ich ja ach so viel Spaß am Leben habe. Problem ist, ich komme gar nicht aus dem Bett. Ich muss mich übergeben, ich habe Angst vor der Schule. Es steht das Abitur an und ich habe jede Woche mindestens einen Tag gefehlt. Ich komme einfach nicht aus dem Bett und Schlaf habe ich in der Nacht zuvor auch nicht bekommen. Eigentlich will ich den ganzen Tag nur im Bett liegen und schlafen, nichts tun. Die Schule langweilt mich. Ständig bin ich unterfordert und sehe keinen Anlass, um in den Unterricht zu gehen. Ich stelle mir schon früh den Wecker und liege meistens noch eine ganze Stunde im Bett, bevor ich aufstehen kann. Schule will ich trotzdem nicht gehen und lege mich wieder hin. Wenn ich dann 'ausgeschlafen' habe, schaffe ich es nicht einmal, Freude an den Dingen zu finden, die ich sonst mag. Nicht mal ein Buch kann ich aufschlagen und lesen, da ich sofort wieder müde werde. Immer nur müde, müde, müde.. 🙁
,,Das kann so nicht weitergehen.'' Will ich nicht hören. ,,Du musst deinen inneren Schweinehund überwinden.'' Auch wenn ich das tue, werde ich eher mit Übergeben, Migräne oder zweistündigem Heulen belohnt. Dieses 'MUSST' und 'ÜBERWINDEN' löst in mir eine Menge Stress aus und ich ziehe mich völlig zurück. Meine Freunde hören nichts mehr von mir, ich kann nicht mehr über meine Probleme reden ohne in Selbstmitleid zu versinken. Ich muss nur weinen, wenn ich meine Situation schildere. Und dagegen wehrt sich mein Körper und all die schlechten Gefühle bleiben tief in mir verschlossen, wo sie mir nicht entweichen können.
Ich will nur noch weg. Ich fliehe vor allem, das mir unangenehm ist. Ich fliehe vor meinen Gefühlen und warte ab. Jeder Tag ist vergeudet. Am Ende des Tages kann ich nicht einmal sagen, was mich glücklich gemacht hat. Es ist so, als hätte es 'gestern' nicht gegeben. Ich kann nicht mal mehr wütend sein. Alles was geschieht macht mich einfach nur unglaublich traurig.
Was kann ich nur tun? Ich bin an mein Bett genagelt und komme nicht aus dem Haus. Alle denken, mir geht es gut. Ich bin nur noch am Lügen und Verstecken, weil ich niemanden verletzen will.. :wein: