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Ich komme mit der heutigen Gesellschaft nicht klar

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Also mir waren diese ganzen sozialen Webseiten schon immer suspekt... Meiner Meinung nach ist es auch nicht wirklich notwendig, sich dort irgendwo zu registrieren um in irgendeiner Form irgendwo mitzuhalten... Meinen Facebook Account hab ich vor 2 Jahren auf Eis gelegt, Instagram, Twitter oder Xing hab ich überhaupt garnicht (noch nie gehabt), und WA benutze ich max. 10-20 Min am Tag und im Wesentlichen nur für Verabredungen. Eigentlich hab ich es nur installiert weil meine EX das unbedingt wollte. Wichtige oder vertrauliche Sachen würde ich niemals über WA besprechen!

Ich verwende auch nicht das neueste Handy, (ich hab zwar noch ein Zweites modernes, verwende es aber nicht für die Kommunikation) sondern ein 5 Jahre altes Modell, wo verschiedenste Apps wie der Google Authentificator noch nicht installierbar sind. Ich habe auch keine Alexa und benütze für meine Arbeit auch noch 2 Rechner, die mit XP / 7 laufen.

Sehr bedenklich finde ich den seit ca. 2 Jahre beobachtbaren Trend, dass man ohne die neueste Technik verschiedene Sachen scheinbar garnicht mehr machen kann. So gibt es immer mehr Dienstleister oder auch Banken, die zb. das Post Ident Verfahren abgeschafft haben. Ergo wirst du über kurz oder lang GEZWUNGEN die neue Technik zu kaufen. Sowas sollte man eigentlich per Gesetz verbieten!
Überhaupt kann ich von allen ganz neuen Produkten nur noch ganz dringend abraten (auch wenn diese versprechen vieles zu können und auf dem ersten Blick den Alltag erleichtern!). Weder hochbrisante Informationen, noch Daten, die nicht verloren gehen dürfen würde ich jemals hierdrauf speichern. Aber wem sag ich das?
 
Dann mach nicht mit. Wer zwingt dich zum Arbeiten, zum Zeit verbringen mit Menschen, die nicht auf deiner Wellenlänge leben?

Für mich liest es sich eher, als wärst du ziemlich verbittert und neidisch.
Was erfüllt dein Leben? Was vermisst du darin?
Was kannst DU an deinen Leben ändern?

Jammern ändert nichts, hat es noch nie. Steh auf und beweg was oder bleib liegen. Die Entscheidung triffst nur du.
 
Niemand zwingt Dich arbeiten zu gehen. Niemand zwingt Dich Deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die nur auf Ihr Smartphone gucken. Niemand zwingt Dich dabei zu sein, wenn andere von Ihrem Urlaub reden.
(...)
Du kannst Dich doch abmelden von allen Systemen, dann zwingt Dich auch keiner zur Arbeit.

Nur meckern ist einfach, dann muss man halt auch mal den A... in der Hose haben und sein Leben ändern.
(...)
Es gibt aber viele Plätze auf der Welt wo man recht einsam leben kann. (...)
Es zwingt einen keiner. Zumindest nicht in der Form, dass einem eine Waffe an den Kopf gehalten wird. Aber wenn man nicht mitmacht bei diesen "Systemen", dann ist man schnell sozial und gesellschaftlich ausgeschlossen. Wer will schon einsam irgendwo leben? Niemand will das! Der Mensch ist ein soziales Wesen, das das Zugehörigkeitsempfinden zu seinen Mitmenschen braucht. Ansonsten wird er depressiv und krank. (Dazu zähle ich auch die Eremiten.)

Die direkte Gewaltandrohung kann man aber "wenigstens" noch als Gewalt nacherleben. Der Zwang, bei allem Blödsinn mitmachen zu müssen, weil man sonst ausgeschlossen wird, ist aber ebenso eine Form von Gewalt. Nur darf man diese eben nicht als solche erleben. Man kann seine Mitmenschen, die sozialen Gruppen, nicht als wohlwollend wahrnehmen, wenn man in dem Bewusstsein ist, dass man gezwungen wird, sich auf eine bestimmte Weis zu verhalten. Deswegen macht man eine Gedankenverdrehung. Diejengen, die einen zwingen, auf eine bestimmte Weise zu sein, werden als positiv erlebt. Man identifiziert sich damit. Diejenigen, die anders sind und nicht bei allem unreflektiert mitmachen, sind die Unerwünschten, so wie man selber nicht sein darf. Entsprechend muss man diese ablehnen, wird selber zum Ausschlusstäter. Für mich persönlich ist das ein hochgradig abartiger Vorgang.

Die Angst vor Ausschluss löst ein tiefsitzendes Terrorerleben im Menschen aus. Mit Äußerungen wie "man muss ja nicht" wäre ich daher vorsichtig.
 
Muss man aber tatsächlich nicht. Ich bin ausser auf Whatsapp nirgends registrierst und mein Sozialleben ist trotzdem gut.

Man kann mich anrufen, wenn was ist und per Whatsapp erreichen.

Persönlich vorbei kommen kann man auch.

Das reicht doch.
 
Sehr bedenklich finde ich den seit ca. 2 Jahre beobachtbaren Trend, dass man ohne die neueste Technik verschiedene Sachen scheinbar garnicht mehr machen kann. So gibt es immer mehr Dienstleister oder auch Banken, die zb. das Post Ident Verfahren abgeschafft haben. Ergo wirst du über kurz oder lang GEZWUNGEN die neue Technik zu kaufen. Sowas sollte man eigentlich per Gesetz verbieten!
Überhaupt kann ich von allen ganz neuen Produkten nur noch ganz dringend abraten (auch wenn diese versprechen vieles zu können und auf dem ersten Blick den Alltag erleichtern!). Weder hochbrisante Informationen, noch Daten, die nicht verloren gehen dürfen würde ich jemals hierdrauf speichern. Aber wem sag ich das?

Der technische Fortschritt macht das Leben doch nur leichter und dass man ohne die neueste Technik vieles nicht mehr machen kann, war doch schon immer so.

Oder wo siehst Du noch die Pferdekutsche auf der Strasse? Oder wann hast Du das letzte Mal in einer Telefonzelle telefoniert?

Die Welt ändert sich permanent, und was die Menschheit nicht mehr braucht wird nicht nachgefragt und verschwindet.
 
Die direkte Gewaltandrohung kann man aber "wenigstens" noch als Gewalt nacherleben. Der Zwang, bei allem Blödsinn mitmachen zu müssen, weil man sonst ausgeschlossen wird, ist aber ebenso eine Form von Gewalt. Nur darf man diese eben nicht als solche erleben. Man kann seine Mitmenschen, die sozialen Gruppen, nicht als wohlwollend wahrnehmen, wenn man in dem Bewusstsein ist, dass man gezwungen wird, sich auf eine bestimmte Weis zu verhalten. Deswegen macht man eine Gedankenverdrehung. Diejengen, die einen zwingen, auf eine bestimmte Weise zu sein, werden als positiv erlebt. Man identifiziert sich damit. Diejenigen, die anders sind und nicht bei allem unreflektiert mitmachen, sind die Unerwünschten, so wie man selber nicht sein darf. Entsprechend muss man diese ablehnen, wird selber zum Ausschlusstäter. Für mich persönlich ist das ein hochgradig abartiger Vorgang.

Ich bin nicht mehr bei Facebook, bei Instagram war ich nie. Ich hab noch Freunde!

Ich finde es interessant wenn andere Menschen über Ihren Job sprechen oder Ihren letzten Urlaub. Das sind die besten Infos, wenn jemand schon mal selbst an Ort XY war für meine nächste Reise.

Ich bin auch nicht dauernd am Handy. Es gibt in meiner Umgebung auch genug Leute, die nicht nur ständig mit sich selbst beschäftig sind. Man wird nicht zwangsläufig einsam, wenn man nicht alles mitmacht.
 
Um mal etwas dazu zu sagen.
Die Zeiten ändern sich.

Heute bin ich das erste mal seit 4 Jahren mal wieder total entspannt aufgewacht.

Nicht das Gefühl als wenn nach dem Aufstehen eine Bombe in meinem Kopf platzt.

Meine Zusammenfassung? Wir haben heute mehr Energie > wir müssen heute mehr arbeiten (es schadet uns nicht, wir müssen es nur akzeptieren) und wenn wir das akzeptiert haben die neue Zeit und die neuen Herausforderungen werden wir wieder glücklich sein können mit dem was wir taten.
 
Ich hatte und habe weder das neueste Smartphone, Facebook, Instagram oder Snapchat oder was es da noch gibt. Dafür ernte ich maximal Verwunderung, aber noch nie hat man mir deswegen Druck gemacht. Ich finde viele Sachen gut, die andere Menschen nicht interessieren und Vice versa. Das führt in manchen Fällen dazu, dass ich mit einigen Menschen nicht zusammenpasse und so belässt man es dabei. Aber oft ist es gar kein Hindernis, sich trotzdem zu schätzen und sogar zu mögen.

Ich kenne solchen Gruppenzwang aus meiner Jugend, aber nicht als Erwachsene. Vielleicht, weil ich einfach andere Leute anziehe oder mittlerweile über angenehme Scheuklappen diesbezüglich verfüge.

Mir scheint das aber eher bei Jüngeren ein Phänomen, ich alte Schachtel bin mit meinen 40 für so was wohl schon zu stumpf 😀
 
ein witz ist das. der andere durch einen onkel in einer großen fabrik direkt als schichtleiter mit einem gehalt, 10x über meinem eingestiegen, schulich ebenfalls weit unter meiner bildung. aber mit vitamin b eröffnen sich einem ganz andere möglichkeiten. ich weiß auch nicht mehr, was ich hier noch soll.

Das würde aber bedeuten dass du lieber in einer Leistungsgesellschaft leben würdest, in der es auf die eigene Leistung ankommt, also wo es Chancengleichheit gibt, und nicht Beziehungen den Ausschlag geben.
Das ist dann aber das Gegenteil von dem was der TE bemängelt, der anprangert dass wir doch in einer Leitungsgesellschaft leben würden.
Ich bin nämlich auch eher deiner Meinung, nämlich dass es immer mehr auf Beziehungen und geerbtes Kapital ankommt und immer weniger darauf wer für eine Aufgabe wirklich geeignet wäre.

Aus den bestehenden Medienangeboten habe ich mich schon vor Jahren zurückgezogen oder gar nicht erst teilgenommen. Sei es Facebook, Fernsehen oder Zeitung. Ich nutze Messenger um Kontakte zu halten und das Internet für Informationen, die ich mir gezielt suche.
Führte aber natürlich auch dazu dass ich nur sehr wenige Kontakte habe.
 
Ich bin ausser auf Whatsapp nirgends registrierst und mein Sozialleben ist trotzdem gut.
Du bist bei HR registriert.

Ich bin nicht mehr bei Facebook, bei Instagram war ich nie. Ich hab noch Freunde!

Ich finde es interessant wenn andere Menschen über Ihren Job sprechen oder Ihren letzten Urlaub. Das sind die besten Infos, wenn jemand schon mal selbst an Ort XY war für meine nächste Reise.

Ich bin auch nicht dauernd am Handy. Es gibt in meiner Umgebung auch genug Leute, die nicht nur ständig mit sich selbst beschäftig sind. Man wird nicht zwangsläufig einsam, wenn man nicht alles mitmacht.
Offenbar machst du genügend mit, um ausreichend konform zu gehen.
 
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