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Hi Tyra,


in Bezug auf die family in jugoslawien habe ich mich etwas unklar ausgedrückt.

Ich renne denen nicht hinterher,ich hab nix mit denen am Hut.

ich beziehe mich nur auf die genetsiche Disposition..lach...Also,ich stell mir das für ein Kind schlimm vor,wenn die Familie egal ob des Vaters oder der Mutter wie schon erwähnt in der dritten Generation von Sozialhilfe lebt und im Unterhemd TV schaut...irgendwann wird er diese Familie kennenlernen.Wenn er 10 ist oder 11 oder wann immer.Ich nahm Bezug auf deinen Kommentar mit der tickenden Uhr und der genetischen Kompatibilität.

Die family ist mir wurst,aber aber was sie meinem Sohn mit auf den weg gegeben haben ist nicht schlecht.denn er ist ganz süüüß und aufgeweckt und lieb...natürlich meine Gene spielen auch ne Rolle,aber er sieht aus wie der Papa..aber sooo süüüß..in jedem Ort der Hingucker..der strahlt die Leute an.und quatsch die an..heeedaa heedaaa....da muß fast jeder gucken und was sagen..ach wie süüß...der ist aber gut...stöhhnn
Und sollte er später mit ihnen Kontakt haben wollen ist das nicht so ein düsteres Kapitel,dass ich es nie zulassen könnte.Wie es vielleicht manchmal rüber kommt.Es ist halt wie es ist.

Ich bin nicht patriarchalisch drauf,nur habe ich seit einigen Monaten überhaupt keinen Kontakt mehr zu meiner Familie weil ich da endgültig die Nase voll ab.

ich möchte damit nichts mehr zu schaffen haben.

Ja, ich muß mich völlig von dem Ex Mann abgrenzen.Die paar Stunden,die er mal aufs Kind aufpasst sind den ganzen Ärger nicht wert.

Ich leb ja schon mein leben.Ich versorg die Kiddies allein,meinen haushalt..soziale Kontakte lassen sich nicht so leicht herstellen.Das ergibt sich aber aus der Natur der Sache.Mit Kind zu Hause alleinerziehend..ist halt nicht so einfach.Ausserdem hab ich auch keine Lust mit jedem befreundet zu sein..nur weil ich nicht mehr viele Kontakte habe.Dann geht der ganze Zirkus von vorne los...

Also,einen Ersatzpapa wird es hier nicht geben.

Ich muß soviel an mir arbeiten,ich bin noch lange nicht soweit.Ich denk,sich nach so einem Waterloo wieder in eine beziehung zu stürzen,wie es ja viele machen,ist falsch.

Ich brauche alle zeit für mich..ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht..hab viel zu tun..

Eien Beziehung ist für mich in weite Ferne gerückt. Um da wieder Land zu sehen,muß ich erst mal viel an mir selber tun.

nein,ich hab die Jugos abgehakt.Nur,Tyra,es ist ja auch die Family von meinem Sohn.irgendwie hat er ja auch ein bedürfnis sie kenenzulernen.Auch seinen Papa.Er ist doch noch so klein und ahnt von allem nichts.

Es ist nicht so einfach,da das richtige zu tun.


Alice
 
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Hallo,

das mit dem kindlichen Bedürfnis die family kennenzulernen würde ich nicht überbewerten...ich kenne das von meiner kleinen Nichte eher so, dass die mit ihren fünf Jahren mehr Interesse an Gleichaltrigen als an alten Knackern aus der family hat...Mama ist auch schon wesentlich uninteressanter geworden..ganz gut auch, da sie mit Kind Nr. 2 Stillkind eh mehr beschäftigt ist. Und ich passe mit meinen 43 Jahren da auch noch rein, aber nur, da ich in der Lage bin wie ein Kind stundenlang auf dem Boden rumzurutschen, wie bekloppt herumzualbern und Spass am Playmobil-spielen habe....😀 😀
Für Kids sind Alternativen wichtig..für dich auch...Sozialkontakte sind wichtig für die Kids und auch dich...ich kenne das von meiner Schwester, dass sie so ca. 4-5 Familien hat zu denen sie engeren Kontakt hat und rund um die Woche wird sich gegenseitig besucht, ausgetauscht, gefachsimpelt, gegenseitig gebabysittet..wenn meine Schwester mal zum Arzt muss und Mann grad arbeitet halt jederzeit jemand anrufbar ist einspringen kann.
Sozialkontakte findet man an sich total easy über die Kids durch Pekip (also Kleinkindgruppe) oder Kindergarten etc...solche Kontakte muss man natürlich aufbauen, auf die Leute zugehen, mal einladen etc. und so entwickelt sich das...grad für Alleinerziehende in meinen Augen unverzichtbar....denn sonst kommt man so drauf wie du, dass du es überbewertest, dass die family des Vaters so wichtig sei.....und die Kinder diesen Kontakt wollen. Wenn sie Alternativen haben, die gut funktionieren pfeifen die auf den Kontakt!! Liegt also irgendwo eher an dir, deiner Grundhaltung und Lebensgestaltung, ob die da was vermissen oder nicht.

Aber ich denke du wirst da schon das Richtige machen...ein wenig Rückzug ist manchmal auch gut..aber die Kids brauchen schon "Programm" und wenn ich mir so meine Nichte anschaue..die beste Entwicklung machen die Kids, wenn die Eltern kontaktfreudig sind und viel Bewegung, Besuch da ist, oder sie mal woanders sind, halt reger Austausch stattfindet und mal wat los ist..da kommt dann auch keine Trübsal auf oder Vermissen des Vaters oder so.

Tyra
 
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Hi Tyra,

vielen Dank für deine Antwort.

Es ging mir nicht so sehr um das Bedürfnis,sondern um die Notwendigkeit seine herkunft kennenzulernen.Die steckt meiner Ansicht nach in jedem Menschen und ist für die entwicklung des Jungen nicht zu unterschätzen.

Es geht ja nicht ums spielen. Die Leutchen sind ja 1000 km weg,da erübrigt sich eh vieles.Son Klönschnack zum Kaffee..nee danke.

Ich habe nur in sämtlichen entwicklungspsychologischen Büchern gelesen,dass die Vaterrolle keine unerhebliche ist.Räusper.

Auch sehe ich an den Kindern die ich kenne die keinen Kontakt zum Vater haben,dass es schlimm ist. Mein Großer hingegen geht regelmäßig mit dem Vater,ist ja eoin anderer😛,zum schwimmen oder Bowling oder was sonst...der war mit dem zwei mal in USA und sonst noch immer mal übers WE. Der ist ganz anders drauf. Ich habe an den Kindern ohne Kontakt zur Vaterseite festgestellt,dass sich Probleme daraus ergeben werden.es fehlt etwas,eine wichtige Person zur Identitätsfindung,zur Reibung,es fehlt bei Jungen vor allem ein Spiegel.Das kann nichts und niemand ersetzen.

Aber ich kann es nicht ändern.ICH habe die :mad:😱😱Type😱:mad: als Vater🙁🙁 ausgesucht und muß jetzt den richtigen Weg finden.

Ich danke für Eure Unterstützung.

Alice
 
ich sehe das mit der Herkunft nicht so wichtig an...wohl auch weil ich aus einem Elternhaus entstamme wo die väterliche Herkunftslinie brutaler Allmachtsschläger wohl nicht so dolle war und es besser war sich davon zu distanzieren....jedenfalls teilweise...großväterlicherseits habe ich Kunsttalent und Kunstfertigkeit geerbt..ein Erbe das ich gerne annehmen. Persönlich habe ich meinen Großvater nie kennengelernt..aber von dem was ich von seinen Töchtern und auch meinem Vater erzählt bekommen habe, habe ich da auch nix verpasst.
Du denkst grundlegend partriarchal, wenn du die väterliche Herkunft überbetonst...ich denke die mütterliche Linie ist genauso viel wert! Ich hatte ja bereits nach deiner FAmilie gefragt: wie sieht es mit deinen Eltern aus?? Ich kenne zwei alleinerziehende Mütters mit fitten Vätern, wo die Kids also engagierte Großväter als männliche Spiegel haben...geht auch....

Oft ergeben sich nur Probleme, wenn die Mütters drauf fixiert sind, dass sich Probleme ergeben,wenn der Vater fehlt, denen der Typ eher fehlt, die das aber nicht offen zugegeben und das auf die Kinder schieben...Ich denke das Fehlen ohnehin unfähiger und wenig engagierter Väter ist oft mehr Klischee als Realität. Den Spiegel können die Jungs auch über andere Sachen oder Personen finden...einen männlichen Kindergärnter zum Beispiel oder ab nem gewissen Alter über Gleichaltrige...oder ne Mutter, die die Vaterrolle auch drauf hat!! Wer sagt denn, dass du nicht das was die Kerle so an Vaterrolle drauf hast nicht selber praktizieren kannst..sind doch nur ne Handvoll Verhaltensweisen, die man in sein weibliches Repertoir mit einbauen kann!
Oft ist es eher so, dass den Müttern was fehlt und die dann ihre Wünsche auf das Kind projizieren...Kindern sind von Natur aus total flexible und anpassungsfähige Wesen....denen sogar nix fehlt, wenn sie unter Wölfen aufwachsen (vgl. die indischen Wolfskinder, von denen eines bei Eingliederung in die menschliche Gesellschaft gestorben ist,weil leider die Wolfseltern fehlten..was sagste nu??)
Kinder sind Gewohnheitstiere und soweit ich mitbekommen habe ist dein Kurzer ja wie alt? Noch ein Stillkind...was hat der denn schon vom Vater mitbekommen? Und was soll dat Kind also vermissen?

Und oh ja..es geht ums Spielen..durchs Spielen lernen die Kinder total viel...insbesondere im Umgang mit Gleichaltrigen..isoliert nur mit Mami lebende Kleinkinder langweilen sich doch auf Dauer an den Nachmittagen nur...und alleinerziehende Mamis neigen ggf. auch dazu zu sehr an den Kids zu haften als einzigen Sozialersatz...ist nicht gut...besser ist es für die Mamis auchmal Gleichaltrige zum Spielen...äh...Quatschen zu haben..das kommt den Kids nur zugute..insbesondere auch in Erziehungsfragen etc...wo man sich weiterbilden kann und in anderen familys beobachten kann wie die die Dinge so regeln.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Identitätsfindung hauptsächlich in der Pubertät abgeht und dort ohnehin sowas wie Lehrer oder die cheer-group, also Gleichaltrige ausschlaggebend sind. Ne Persönlichkeit von Mutter ersetzt auch recht gut den Vater..wenn die Mama jedoch ne konturenlose Elli (einseitig auf weibliches Klischee festgelegte Nurfrau im klassischen Sinne) ist, die ihr Licht immer hinter den männlichen Scheffel stellt oder nie mal ne Runde Fußball mitspielt und auch mal männlich-wild draus sein kann, kann das schon stimmen, das Jungs da was fehlt....aber an sich sind Jungs ja auch nur Mädchen mit nem anderen Chromosom in der Genetik und brauchen nur allgemein-menschliches um sich gut zu entwickeln.

Letztlich ist es deine Entscheidung...wenn du überzeugt bist dir, also dem Kind fehlt was....ist das ggf. halt so...mit allen Konsequenzen die solch ein (Aber-)glaube nach sich zieht...nämlich in diesem Falle Anhaften an einem sich als unwürdig erwiesenen Partner und ungeeigneten Vater. Deine Wahl!

Tyra

P.S. neben den entwicklungspschologischen Büchern rate ich noch ein paar verhaltensbiologische oder anthropologische Bücher zu lesen...in der Entwicklungspschologie sind die Meinungen eh sehr kontrovers..die einen meinen die Väter fehlen die anderen nicht...ich sage: kommt immer auf die Mütter an und ob Alternativen da sind...
 
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Hallo Tyra,

das mit dem Spielen bezog sich auf das spielen mit der herkunftsfamily väterlicherseits. Das ich meinte,dass er die weniger als aktive Erzieher sondern als HERKUNFt kennt.

So,dass vorab.

Also, zu meiner family hab ich ja den Kontakt abgebrochen. Opa ist nicht. Der war eh so ein untauglicher VAter,was soll ich mit der Träne als OPA? Ist auch schon bald 80,da geht eh nichts mehr:mad:.

Das ist auch nicht das Thema.

Mein Thema ist die Abhängigkeit. Ich habe meinen zehnjährigen Sohn gut alleine soweit gebracht. Der hat jede Menge Freunde und bezeichnet die "Straße" als sein zuhause.Der ist immer on the run. Und das ist gut so.Er lernt sich durchzusetzen,soziale Kontakte zu pflegen,zu selektieren,seine eigene Meinung zu vertreten.

Ich stimme Dir voll zu,dass die Peer Group einen großen Einfluß auf die Kinder hat.

Ein Kind,dass keine Möglichkeiten hat,sich zu entfalten wird deformiert oder vorgefasste Meinungen eingeimpft bekommt lernt nie selbst eine zu haben.

Ich bin für meinen Sohn Vater und Mutter gewesen aber habe alle Leistungen in meinem Leben nie anerkannt oder zur Kenntnis genommen.

Meine liebe Mutti,würg:mad:,hat mir ja immer suggeriert😀u bist nix,du kannst nix,du wirst nix.Ich habe das bis dato alles geglaubt.Sie hat gute Arbeit geleistet.Quasi vom ersten Schrei an war ich emotionaler Gewalt ausgeliefert.

Ich traue mir gar nichts zu und was ich bisher geleistet habe ist mir nichts wert.Ich klammere mich an andere,die zu gar nix taugen und erwarte von denen die Heilsbringung.So ein Quark.

Der doofe Kerl,der Vater von dem Kleinen kriegt gar nix auf die reihe aber ich sehe irgendwas in ihm und seiner Familie,dass wichtig für meinen Kleinen sein soll? So ein Quatsch......:mad::mad:😱😱Ich sehe es jetzt selber.ich verstehe.Nur muß ich das Chaos in meinem Kopf mal lichten.Mensch, 38 Jahre sind eine lange Zeit in denen ich immer dasselbe zu hören bekam.Und dann hab ich immer wieder versucht von meiner Mutter ein bisschen Liebe und Anerkennung zu bekommen.Obwohl sie diejenige ist,die mich so runter gezogen hat. Ich bin zum Täter zurückgelaufen...das ist der direkte Weg zur Selbstzerstörung.Hilfe beim Täter suchen.Dasselbe mach ich auch beim Vater des Kleinen.Er hat mich bewußt belogen und getäuscht.Er wird sich nie ändern.Er wird mich nur demütigen,erniedrigen und belügen und betrügen.

Ich aber will aus ihm den Vater machen,den ich mir wünsche.Wie ich aus meiner Mutter die Mutter machen wollte,die ich mir wünsche.

Es ist für mich überlebensnotwendig beide absolut zu meiden.Keinen Kontakt mehr.Alles andere ist Selbstbetrug.

Dieser Vater Gedanke ist nur ein Vorwand um weiter dem Jugo hinterherlaufen zu können.Ich will meine Portion Selbsterniedrigung und Demütigung für diesen Monat noch abholen!!!!!!!Ich habe noch einen langen Weg vor mir und frage mich,wie ich es überhaupt bis hierhin geschafft habe ohne schon im Irrenhaus gelandet zu sein.

Ich danke Dir für deinen Beitrag.Er hat mich einen Schritt weiter gebracht.

Alice
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Alice,

meine Geschichte ist ähnlich wie deine, besonders was unsere Mütter
angeht.Das mit der Familie von deinem Kindesvater ist wohl eher ein Wunschdenken.Ist es richtig, wenn dein Kind nur die Familie von deinem Ex treffen dürfte und die Deine nicht?Zumal kennst du diese noch nicht einmal.Ich habe auch keinen Kontakt zu meiner Mutter, das ist auch gut so.Ab und an gibt es natürlich auch Fragen von meinen Kindern, aber im Grunde ist es ihnen nicht wichtig.Da stimme ich Tyra zu, Familie muss keine Rolle spielen, außerdem liegt es an einem selbst, wie wichtig man diese Dinge macht.
Eine schöne bunte aufregende Kindheit kann viel netter für ein Kind sein, als so ein Besuch bei einer alten klapprigen Tante.Fertige ein Familienalbum an, das du nach Bedarf deinen Kindern zeigen kannst.Denn irgendwann werden sie sicher mal fragen.

Soziale Kontakte sind sehr wichtig auch ich habe das erst lernen müssen.
Für dich ist es gut, wenn du dich austauschen kannst und für die Kinder auch.In der Schulklasse von meinem Sohn duzen sich alle Eltern und hin und wieder machen wir auch gemeinsame Unternehmungen.
Ich beteilige mich aktiv am Schulgeschehen, helfe wo es nötig ist, und ich fühle mich gut dabei.

Du hast dein Problem, beim letzten Beitrag gut erkannt, das ist schon mal ein Fortschritt.Das Leben bedeutet Veränderung, die Entscheidung einen Schritt vor oder zurück zu gehen liegt bei dir.
Es ist nicht einfach aber das ist es nie.
Selbstmitleid bringt dich nicht weiter.
 
Hi Alice,

ich finde du bist auf dem richtigen Weg gedanklich...scheinst es ja drauf zu haben mit neutraler Analyse...das ist viel wert! Prima!

Das mit deiner Mutter tut mir leid für dich..leider kann man sich seine Eltern ja nicht aussuchen und oft wissen die gar nicht was für einen Schaden sie mit solchen (beleidigenden) Charakterisierungen anrichten. Die Kindheit prägt und entscheidend, und so auch die Erstbestimmungen der Eltern wie man ist, was man kann etc.
Mein Vater war so drauf wie deine Mutter, er sagte immer: ihr Frauen (=meine Mutter, meine 2 Schwestern und ich) könnt nix, seidt nix wert....gemeint war: ihr seidt nichts wert ohne mich..also ihn. Hatte ne ganz klare Funktion diese Behandlungsmethode: abhängige Sklaven dressieren. Zur Bekräftigung wurden wir geschlagen um uns demütig zu halten.
Es geht hier schlicht um Herrschaft...wie überall im menschlichen Leben...wir Menschen sind halt hierarchisch drauf...einer herrscht, der Rest wird (oft mit körperlicher oder psychischer Gewalt) gefügig gemacht.
Mama will dich an der kurzen Leine halten, dich abhängig machen und somit hält sie dich kurz mit Liebe und Zuwendung..das alles läuft oft unbewusst oder nur teilbewusst ab. Deine Mutter hat ähnliche Behandlung ggf auch so durch ihre Mutter an sich erlebt und nie kritisch hinterfragt und diese "Normalität" so übernommen und weitergetragen.
Solche Traditionen kann man jedoch mit Bewusstseinsarbeit brechen...ist oft schwer, aber mit einigermaßener Konzentration möglich. Wichtig für einen selber ist es sich irgendwann mal (am besten so früh wie möglich in Pubertät z.B.) von diesen für einen ungünstigen Thesen der Eltern abzugrenzen und zu lösen, selber zu bestimmen wer man ist und was man kann. Dann klappt es auch im Leben.
Falls du diesen Schritt noch nicht ausreichend vollzogen hast rate ich dir das in einer Verhaltenstherapie nachzuholen. Das lohnt sich oft und gibt nicht selten einen enormen Schub nach vorne.

Auch ich knappse noch an einem Päckchen elterlichen Erbes herum und kämpfe derzeit gegen eine Phobie an, habe ne gute Therapeutin gefunden und komme gut voran.

Ein Teil deines elterlichen Erbes ist dass du Familie ggf. überbewertest...dir fehlt was aus deiner Kindheit und du suchst das nun woanders....der Knackpunkt ist: du findest das nirgends anders als in dir selber! Und damit erreichst du optimale Unabhängigkeit. Wenn du selber dir was zutraust, dich magst und akzeptierst, so wie du bist kann dir so gut keiner mehr was und du kommst auch gut voran. Der Schlüssel zu deinem ERfolg liegt in dir, nicht bei deiner Mutter oder deinem EX oder in der family des Ex. Bedeutet natürlich, dass man keine Ausreden mehr hat...und selber ran muss um sich selber zu gestalten..sozusagen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall dabei weiterhin viel Erfolg!

Tyra
 

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