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Ich habe vor Kollegen gewarnt- rechtl. Konsequenzen

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Das kann er nur nicht beweisen.
Deine e.Mail Adresse und IP ist sogar hier bekannt.
Das ist bei jedem Account so, die finden dich!
Lässt sich der Mailserver ausfindig machen – über die IP-Adresse in den E-Mail-Kopfzeilen oder durch die Protokolle der Mail-Betreiber –, kann man selbst bei der Verwendung von pseudonymen E-Mail-Adressen wie einer info-Adresse ggf. den eigentlichen Mail-Absender ausfindig machen.
Es gibt sogar Softwarelösungen, die E-Mails nach typischen Mustern durchsuchen, etwa nach wiederkehrenden Rechtschreibfehlern.
Diese Lösungen haben eine hohe Erfolgsquote, wenn es darum geht, aus einer Gruppe von Mail-Nutzern den Absender zu einer anonymen E-Mail ausfindig zu machen.

Fazit: E-Mails lassen sich unter Umständen bis zum Urheber zurückverfolgen.
 
Ist es denn wirklich eine Denunziation, wenn der Kollege tatsächlich ein cholerischer Arxxxh ist? Eine Probezeit lang kann man sich auch im Zaum halten und erst dann so richtig loslegen. Ich will für niemanden Partei ergreifen, weil ich nicht weiß, was stimmt und was nicht.

In meiner Beratertätigkeit gab es einmal ein Beratungsgespräch für einen neuen Bewerber. Die Mitarbeiter waren von einem der künftigen Kollegen sehr angetan. Aber während des Gesprächs fiel mir auf, dass seine Beine unter dem Tisch völlig "verdreht" waren. Der Oberkörper war scheinbar ganz entspannt und nur ich konnte dieses krasse Gegenteil unter dem Tisch sehen. Hätte ich die Klappe halten sollen? Habe ich nicht. Er bekam den Job nicht, weil sich herausstellte, dass er einiges verschwiegen hatte und dies erst nach einer erneuten Prüfung zutage kam. Wäre ich still geblieben, hätte das die Firma viel Geld kosten können. Aber ich hätte auch falsch liegen können.

Ja, die Art und Weise mit der E-Mail war "suboptimal". Das könnte sich als Fehler herausstellen.

Der Unterschied zum Verhalten des TE besteht vor allem darin, dass du keine anonyme Email geschickt hast. Dazu warst du auch Teil des Bewerbungsgespräches und von daher sogar indirekt aufgefordert, deine Wahrnehmung der Situation mitzuteilen. Warum hättest du sonst vor Ort sein sollen?

Das mit der anonymen Email war nicht nur suboptimal sondern eine richtiggehende Sauerei. Das hat viel von "der größte Schuft im ganzen Land ist nach wie vor der Denunziant." Und das auch noch feige anonym, also schön aus dem Hinterhalt heraus. Entsprechend reagieren viele darauf. Ich auch.
 
Lol. Das Forum ist hier nicht anonym. OK. Bitte ab jetzt jeder mit Klarnamen hier unterwegs sein.

Es gibt einen Unterschied, ob ich nun in einem Forum anonym mich austausche und auch ggf. meine eigenen Probleme mit Dritten bespreche bzw. darüber schreibe und mir Rat hole oder gebe. Jedoch anonym in einer RL-Situation gegen jemanden zu schießen, das ist nun mal eine ganz andere Hausnummer. Wenn mir hier anonym jemand in die Parade fährt, wehre ich mich genauso anonym innerhalb dieses Forums. Und die Dinge bleiben hier, haben keinen Einfluss darauf, ob ich einen Job bekomme oder nicht oder ob ich im RL sozial geächtet werde. Aber genau dass bewirkt aber so eine anonymer Heckenschützenangriff in RL.
 
@Buche Du hast schon recht und ich wünsche mir auch, dass ich in einer solchen Situation souverän und gelassen reagieren werde. Aber nicht immer läuft es so. Diese Sache mit dem "ersten Stein" finde ich noch immer gut.
 
Außerdem sollte man👎/frau sich die Anschuldigung "Er ist ein narzisstischer Choleriker, der mehrfach in der Probezeit gekündigt worden ist. " wirklich auf der Zunge zergehen lassen.

Genauso wenig wie wir wissen, ob diese Beurteilung stimmt werden wir jemals erfahren, wie das dann alles ausgegangen ist. Denn über eines bin ich persönlich mir sicher: diese anonyme E-Mail hat alle aus dem Dornröschenschlaf erweckt.
Wäre nur das Vorstellungsgespräch gewesen, dann hätte wohl ein anderer den Job erhalten und der See könnte still da liegen. Aber das hat sich nun ausgeträumt. Es wird für dieses Unternehmen ab August nun einige lebendige Monate geben.

Gruß von Grisu
 
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