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Gast
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Hallo
ich bin wohl das, was man als unvermittelbar bezeichnen würde und ich stehe mir in allem zwischenmenschlichen wohl auch selbst im Weg, aber irgendwie gibt es um mich rum auch keine Menschen, die ernsthaft etwas mit mir zu tun haben wollen. Immer gibt es einen Haufen Spielereien, die nur dazu geführt haben, dass ich echtes Interesse an meiner Person nicht mehr erkennen würde.
Ich bin ne traurige Nudel, die traurig ist, weil sie sich als Freundin hat und sonst Freundschaftsfastfood. Man begrüßt mich, ich werde als sympathisch empfunden und man kann sich mal mit mir unterhalten. Ich wurde sogar gedrückt und geherzt alle paar Monate, weil ich positive Empfindungen bei Menschen auslöse. Man macht mir Komplimente, ich bekomme Anmachen von irgendwelchen dahergelaufenen Kerlen, Männer sind generell zuvorkommend, dennoch bin ich mutterseelenallein. Oft versuche ich fröhlich zu wirken. Es kommt vor, dass ich das nicht immer kann, aber das hat ja für die anderen nur damit zu tun, dass ich schlecht gelaunt bin, das geht eh vorüber wie bei jedem anderen. Ich bin rundum unzufrieden, weil ich nicht genug verdiene, um zu leben, ein Umstand, den ich versuche zu beseitigen. Werde wohl mich mit allerlei Mist durchschlagen in Zukunft, habe keine Lust mehr auf Verarmungsangst. Nun habe ich einen Job, bei dem ich sogar mal Menschen Bruchstücke meines Lebens zu erzählen. Es waren eher Feststellungen, die auch untergegangen sind, weil es dort nun einmal Leute gibt, die 6 Jahre dort tätig sind. Nach einem halben Jahr sind die dort arbeitenden Menschen zu innigeren oberflächlichen Ritualen mit mir übergegangen und man unterhält sich freundschaftlicher. Ich hatte schon eingangs denselben Leuten mal berichtet, meine Eltern seien tot. Tja, sie haben die Formulierung mit dem Wort tot wohl nicht so ganz verstanden und es wieder vergessen und fragten doch ernsthaft, was denn meine Eltern so machen. Dasselbe Phänomen hatte ich dann auch mit einer anderen Kollegin, der ich mal erklärt habe, dass ich allein lebe. Sie dachte gestern, ich würde zu meinem Freund nach Hause gehen. Tja, so ist das wohl, wenn man manchmal die Worte eines Mitmenschen nicht so ganz mitbekommt. Ich möchte diesen Menschen keine großen Vorwürfe machen, aber es schmerzt eben doch, wenn man das erwähnt, was anscheinend schon so klar erschien und mir bei IHNEN im Gedächtnis bliebe aufgrund der Schwere (man sieht, ich kann nicht neutral bleiben).
Ich denke mal, ich bin ein seelisches Wrack. Nach Jahren des Verlangens nach ein wenig Zuneigung und all diesen Spielchen von Männern sowie Anmachen von Menschen ohne irgendeine Form von Bildung, Deutsch etc. sowie der generellen Haltung anderer, dass man fröhlich zu sein hat, egal, was einem passiert und wie es gerade so aussieht, habe ich es verlernt, mir entgegengebrachte Zuneigungsbrocken noch zu schätzen zu wissen, zu fühlen oder gar anderen Zuneigung zu zeigen. Ich kann nicht einfach umarmen und die Leute um mich rum sind selbst entweder von der sehr offenen Front oder haben anscheinend auch nicht gerade so tolles Glück mit allem oder dem anderen Geschlecht. Teilweise sehe ich das in ihrer zurückhaltenden bis verschlossenen Art und weíß manchmal gar nicht mehr, wie ich mit diesen Leuten umgehen soll. Wenn ich mich wirklich überwinde und einen Schritt auf sie zumache, komme ich auch nicht weiter. Wenn ich nicht so äußerlich zurückhaltend sein würde, bliebe mir nur der emotionale Ausbruch, weil es jeden Tag schmerzt, keine Zuneigung zu bekommen, dass niemand für einen mal da ist, dass man so ganz und gar in sich selbst alle Stärke dieser Welt mobilisieren muss, um zu leben.
Am krassesten ist noch, dass ich es eh nur schaffe, mit Ausländern befreundet zu sein, weil da oft andere Einstellungen zu Nähe und Familie herrschen. Ich schaffe es nur bei bestimmten Kulturgruppen mich heimisch zu fühlen, in meinem Heimatland mit meinen Landsleuten eh irgendwie nicht so sehr. Mein Studium lang lebte ich daher mit wenig Zuneigung in meiner ausländischen Parallelwelt, in der die Ausländer Deutschland auch arg unterkühlt empfanden. Und ich habe einfach zu viele Probleme und komme nirgendwo an und teile mein Asyl mit Ausländern...tja, keine Ahnung, wie man mein Problem insgesamt nennt...stark vereinsamt aufgrund Traumatisierung aber Offenheit und Enttraumatisierung, wenn ich Ausländer hier treffe? Ich blicke nicht mehr durch...
ich bin wohl das, was man als unvermittelbar bezeichnen würde und ich stehe mir in allem zwischenmenschlichen wohl auch selbst im Weg, aber irgendwie gibt es um mich rum auch keine Menschen, die ernsthaft etwas mit mir zu tun haben wollen. Immer gibt es einen Haufen Spielereien, die nur dazu geführt haben, dass ich echtes Interesse an meiner Person nicht mehr erkennen würde.
Ich bin ne traurige Nudel, die traurig ist, weil sie sich als Freundin hat und sonst Freundschaftsfastfood. Man begrüßt mich, ich werde als sympathisch empfunden und man kann sich mal mit mir unterhalten. Ich wurde sogar gedrückt und geherzt alle paar Monate, weil ich positive Empfindungen bei Menschen auslöse. Man macht mir Komplimente, ich bekomme Anmachen von irgendwelchen dahergelaufenen Kerlen, Männer sind generell zuvorkommend, dennoch bin ich mutterseelenallein. Oft versuche ich fröhlich zu wirken. Es kommt vor, dass ich das nicht immer kann, aber das hat ja für die anderen nur damit zu tun, dass ich schlecht gelaunt bin, das geht eh vorüber wie bei jedem anderen. Ich bin rundum unzufrieden, weil ich nicht genug verdiene, um zu leben, ein Umstand, den ich versuche zu beseitigen. Werde wohl mich mit allerlei Mist durchschlagen in Zukunft, habe keine Lust mehr auf Verarmungsangst. Nun habe ich einen Job, bei dem ich sogar mal Menschen Bruchstücke meines Lebens zu erzählen. Es waren eher Feststellungen, die auch untergegangen sind, weil es dort nun einmal Leute gibt, die 6 Jahre dort tätig sind. Nach einem halben Jahr sind die dort arbeitenden Menschen zu innigeren oberflächlichen Ritualen mit mir übergegangen und man unterhält sich freundschaftlicher. Ich hatte schon eingangs denselben Leuten mal berichtet, meine Eltern seien tot. Tja, sie haben die Formulierung mit dem Wort tot wohl nicht so ganz verstanden und es wieder vergessen und fragten doch ernsthaft, was denn meine Eltern so machen. Dasselbe Phänomen hatte ich dann auch mit einer anderen Kollegin, der ich mal erklärt habe, dass ich allein lebe. Sie dachte gestern, ich würde zu meinem Freund nach Hause gehen. Tja, so ist das wohl, wenn man manchmal die Worte eines Mitmenschen nicht so ganz mitbekommt. Ich möchte diesen Menschen keine großen Vorwürfe machen, aber es schmerzt eben doch, wenn man das erwähnt, was anscheinend schon so klar erschien und mir bei IHNEN im Gedächtnis bliebe aufgrund der Schwere (man sieht, ich kann nicht neutral bleiben).
Ich denke mal, ich bin ein seelisches Wrack. Nach Jahren des Verlangens nach ein wenig Zuneigung und all diesen Spielchen von Männern sowie Anmachen von Menschen ohne irgendeine Form von Bildung, Deutsch etc. sowie der generellen Haltung anderer, dass man fröhlich zu sein hat, egal, was einem passiert und wie es gerade so aussieht, habe ich es verlernt, mir entgegengebrachte Zuneigungsbrocken noch zu schätzen zu wissen, zu fühlen oder gar anderen Zuneigung zu zeigen. Ich kann nicht einfach umarmen und die Leute um mich rum sind selbst entweder von der sehr offenen Front oder haben anscheinend auch nicht gerade so tolles Glück mit allem oder dem anderen Geschlecht. Teilweise sehe ich das in ihrer zurückhaltenden bis verschlossenen Art und weíß manchmal gar nicht mehr, wie ich mit diesen Leuten umgehen soll. Wenn ich mich wirklich überwinde und einen Schritt auf sie zumache, komme ich auch nicht weiter. Wenn ich nicht so äußerlich zurückhaltend sein würde, bliebe mir nur der emotionale Ausbruch, weil es jeden Tag schmerzt, keine Zuneigung zu bekommen, dass niemand für einen mal da ist, dass man so ganz und gar in sich selbst alle Stärke dieser Welt mobilisieren muss, um zu leben.
Am krassesten ist noch, dass ich es eh nur schaffe, mit Ausländern befreundet zu sein, weil da oft andere Einstellungen zu Nähe und Familie herrschen. Ich schaffe es nur bei bestimmten Kulturgruppen mich heimisch zu fühlen, in meinem Heimatland mit meinen Landsleuten eh irgendwie nicht so sehr. Mein Studium lang lebte ich daher mit wenig Zuneigung in meiner ausländischen Parallelwelt, in der die Ausländer Deutschland auch arg unterkühlt empfanden. Und ich habe einfach zu viele Probleme und komme nirgendwo an und teile mein Asyl mit Ausländern...tja, keine Ahnung, wie man mein Problem insgesamt nennt...stark vereinsamt aufgrund Traumatisierung aber Offenheit und Enttraumatisierung, wenn ich Ausländer hier treffe? Ich blicke nicht mehr durch...