Ich denke – verzeih, dass ich dich hier zitiere –, wenn ein Mensch der Welt wirklich etwas zu sagen hat, dann spielt es keine Rolle, wie viele ihm zuhören oder ihn lesen.
Es ist eher so: In ihm brennt etwas. Still vielleicht, oder lodernd – aber unausweichlich. Und dieses Innere drängt nach außen, sucht Worte, sucht Form, sucht ein Gegenüber. Nicht aus Eitelkeit, nicht aus dem Wunsch nach Applaus, sondern weil es gar nicht anders kann.
Man schreibt dann nicht für die Menge, sondern aus einer Notwendigkeit heraus. Und selbst wenn es am Ende nur ein oder zwei Menschen sind, die diese Worte erreichen – so haben sie doch ihren Weg gefunden. Vielleicht genau dorthin, wo sie gebraucht wurden.