F
Fidelity
Gast
Bei mir ist es inzwischen so - da die Depri ja leider nicht behandelbar ist und in der schweren Form nonstop seit über 9 Jahren andauert -
Christa
Gegen Nichts kann man mehr tuen, als gegen eine Depression. Mit anderen Worten ist egal was Du tust, nur so lange Du etwas tust, ist alles gegen die Depression.
Man darf sich nur nicht zurückziehen und verstecken, und unter Selbstmitleid seinen Untergang
zelebrieren.
Ich weiß wovon ich spreche, habe ebenso jahrelange schwere Depressionen hinter mir. Selbstmorgedanken (bis zur Planung), tagelanges Schlafen, totalen Antriebsverlust. Zumüllen in der Wohnung bis zum Viehzeugbefall in 9facher Potenz. Konzentrationsverlust, Lernschwächen (bis hin zu "kann keine Kaffemaschine mehr bedienen, nur unter voller Konzentration"), Freundeskreis = 1 Onkel (gewesen, also heute wieder etwas mehr), Heul- Schrei-, Wut- (bis zum Schaum aus den Mund), Angst-Attacken (in der geschlossennen Wohnung, allein), Seelenfrieren (unter 4 Decken, bei 23° Raumtemperatur gezittert, ohne Grippe) und und und...
Das alles und noch viel mehr kann JEDER überwinden in dem er sich einfach nicht aufgibt, heute bin ich ein relativ (Launen) stabiler eher fröhlicher Mensch, der auch mit komplexeren Aufgaben (mehere komplexe Arbeitsabläufe in der Lebensmittelindustrie/Großküche) fertig werden kann. Wenn ich bedenke, das ich teilweise Probleme hatte einen kurzen Satz auszusprechen. Manchmal stottere ich immernoch.
Wenn ihr wissen wollt wie das geht, kann ich mal 1ne A4 Seite Ideen posten, wie ihr eure Depris bekämpfen könnt.
Die stärksten Waffen gegen Depressionen sind:
Realitätsgewinn durch Beobachtung der Umwelt
und
Selbstfindung durch Selbstanalyse.
tschöö
Zuletzt bearbeitet: