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Ich glaube, ich verblöde...

weiste, was ich merke?? ich kann nicht mehr von hand schreiben!! also, wie ne blutüberströmte anfängerin, heftig-deftig...
zählt das auch zum verblöde(l)n????
 
wott, Alter....😱 :mad:
ick hoffe dann mal, isch hab da mein Hörgerät zu leise eingestellt..... tzttztztzzz 😀😀

das mit dem Schreiben kennsch, frara... *damals, im Kriehchh*🙂rolleyes🙂 alles zu Fuss, super Schriftbild, heute nur noch tipseln.... das kommt davon....
 
Erstmal sorry wegen meiner aktuellen Threadflut; bin wahnsinnig erkältet und hab gerade nichts Besseres zu tun 😱


Also:
Ich bin jetzt schon fast 1 1/2 Jahre krankgeschrieben und habe so langsam das Gefühl, dass ich verblöde. Ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber es macht mir Angst.
Symptom ist: Rechtschreibung. Ich weiß manchmal nicht mehr, wie einige Worte geschrieben werden und muss zur Sicherheit nachgoogeln 😱

Okay, meistens liege ich richtig, aber "früher" ging es mir nicht so.

Ich verstehe auch gar nicht, warum es gerade um das Schreiben von Wörtern geht. Ich habe in den letzten 1 1/2 Jahren soviel gelesen wie sonst in meinem ganzen Leben vorher; also mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen habe ich ausreichnend zu tun.

Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. weiß, woran das liegen kann?

Danke, tulpi

Hey tulpe,

du bist nicht allein!

Ich hatte damals schon hier mal geschrieben: http://www.hilferuf.de/forum/gesundheit/141285-kognitive-stoerung-unfaehigkeit.html

Mein Kopf scheint nur noch Matsche zu sein.
Ständig entfallen mir Wörter. Einfaches Kopfrechnen oder bloßes Nachdenken über etwas, das ich nicht sofort verstehe, misslingt, weil man Hirn dann einfach wie eine Sicherung abschaltet. Bücher lesen ist eine Qual, weil ich jeden Satz drei mal lese und doch nichts mehr kapiere. Fließtexte - nein, noch viel banaler - simple Emails und Forenbeiträge zu schreiben, sind häufig fast unlösbare Aufgaben (ich weiß meist weder WIE, noch WAS ich eig. schreiben soll/will und bin überfordert damit Texte/Aussagen zu strukturieren!!). Alles was ich drei Wochen nicht mehr gemacht oder ins Gedächntnis gerufen habe , löscht sich aus meinem Hirn...z.B. die Hauptstadt von Venezuela, die Spielregeln beim Billard oder wo Bekannte wohnen.

Und das in meinem Alter! :mad:

Interessanterweise betrifft es eher seltener meine eigentlich relativ sichere Rechtschreibung, obwohl ich auch da in den letzten zwei, drei Jahren vielmehr nachschauen und überlegen musste als früher.
 
Hey tulpe,

du bist nicht allein!

Ich hatte damals schon hier mal geschrieben: http://www.hilferuf.de/forum/gesundheit/141285-kognitive-stoerung-unfaehigkeit.html

Mein Kopf scheint nur noch Matsche zu sein.
Ständig entfallen mir Wörter. Einfaches Kopfrechnen oder bloßes Nachdenken über etwas, das ich nicht sofort verstehe, misslingt, weil man Hirn dann einfach wie eine Sicherung abschaltet. Bücher lesen ist eine Qual, weil ich jeden Satz drei mal lese und doch nichts mehr kapiere. Fließtexte - nein, noch viel banaler - simple Emails und Forenbeiträge zu schreiben, sind häufig fast unlösbare Aufgaben (ich weiß meist weder WIE, noch WAS ich eig. schreiben soll/will und bin überfordert damit Texte/Aussagen zu strukturieren!!). Alles was ich drei Wochen nicht mehr gemacht oder ins Gedächntnis gerufen habe , löscht sich aus meinem Hirn...z.B. die Hauptstadt von Venezuela, die Spielregeln beim Billard oder wo Bekannte wohnen.

Und das in meinem Alter! :mad:

Interessanterweise betrifft es eher seltener meine eigentlich relativ sichere Rechtschreibung, obwohl ich auch da in den letzten zwei, drei Jahren vielmehr nachschauen und überlegen musste als früher.

Wie alt bist Du, ich würde auf Alzheimer Demenz tippen, hast Du Dich mal mal einen Arzt vorgestellt?

Nur mit dem Rechnen, da kann ich Dich beruhigen. Es ist im Allgemeinen nicht so, das der Mensch unbedingt ein guter Taschenrechner ist, seine Stärken liegen woanders.

Letzens habe ich einen Bericht gesehen, da sollte jemand an einem Test teilnehmen, er wurde gut präpariert, gemessen, verklebt und mußte zu meheren Terminen erscheinen, abgesehen davon war das Fernsehen dabei.

Es war ein ganz normaler, gesunder Erwachsener Mann, in "Arbeit und Brot".

Nun wurde er in einen kleinen Raum, ähnlich einer Arztpraxis oder einem Forschungsraum mit 3 Personen und dem Kamerateam geführt, nur er wusste nicht um was es gehen würde.

Da sagte der Chefarzt ganz ruhig:

So Herr "Bräuning", wie fühlen sie sich? B: Gut. Chefarzt: Wir machen einen sogenannten Stresstest mit ihnen, sie sollen von 223 immer 17 abziehen, wenn sie sich vertuen fangen sie einfach nochmal bei 223 an.

Was meinst Du wie er Probleme hatte, schon beim 2.mal 17 abziehen hatte er sich verrechnet, ich habe zu Hause gessen und genauso verbittert gegrübelt.

Sicherlich gibt es welche die da im Training sind, aber wenn man heute für drei Euro einen Taschenrecher haben kann, in jedem Handy ist einer integriert, in der Schule wird nur damit gerechnet, auf Arbeit ebenso.

Irgenwann erwischt man sich wie man 50 + 30 in den Taschenrechner eingibt und man denkt dabei, hach´ brauche ich doch nicht einzutippen, dann drückt man auf =


Und wie alt bist Du nun?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie alt bist Du, ich würde auf Alzheimer Demenz tippen, hast Du Dich mal mal einen Arzt vorgestellt?
Ich bin in den frühen Zwanzigern! Ich hab natürlich auch sofort an Demenz gedacht. Demnächst habe ich einen Termin beim Neurologen. Ich hoffe dass bringt mir Klarheit! Ansonsten weiß ich echt nicht, was ich machen soll...
 
Ich bin in den frühen Zwanzigern! Ich hab natürlich auch sofort an Demenz gedacht. Demnächst habe ich einen Termin beim Neurologen. Ich hoffe dass bringt mir Klarheit! Ansonsten weiß ich echt nicht, was ich machen soll...

Du dann, das hätte ich nicht gedacht, obwohl es auch Demenz selten bei ganz jungen Leuten gibt, untersuchen lassen unbedingt!

Aber die TE hat recht, Depressionen können, haben häufig solche Auswirkungen, man kann sich nicht konzentrieren, denkt "das Hirn friere ein", kann sich nichts merken, u.s.w...

Behalte das mal im Auge, ob es evtl. eine Depression sein könnte. Vom Alter passt Du da perfekt rein, obwohl nat. Depressionen vor allem in späteren Jahren kommen, aber mit 20 bekommen viele ihre ersten schweren D`s.

Dann solltest Du aber auch andere typische Anzeichen von Depressionen haben.
Zum Beispiel:

- starke Gefühlschwankungen

(am Vormittag warst Du heftig fröhlich, hast gepfiffen und gescherzt und andere geneckt, evtl. einen Witz erzählt, am Mittag warst Du tief traurig, wars in Gedankenschleifen bis zum Abend, dann wurdest Du agressiv und später wütend)

- Du fühlst Dich öfters einsam und als Aussenseiter, unverstanden, kannst schlecht komunizieren, bist lieber allein und ziehst Dich gern bis zu tagelang zurück

- Du schläfst teilweise viel zu lang, fühlst dich schon am Morgen müde, hast ganze Wochenenden im Bett verbracht

- es gibt irgendwann Heulkrämpfe (weinen), welche selbst Dir seltsam vorkommen, dann wieder mußt Du manchmal ständig (nahezu grundlos) lachen, mußt Dich selbst ermahnen das Du jetzt aufhören mußt, da es schon auffällt...

- Du grübelst viel... starrst oft vor Dich hin... bist oft tief versunken..



Tschöö erstmal
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal sorry wegen meiner aktuellen Threadflut; bin wahnsinnig erkältet und hab gerade nichts Besseres zu tun 😱


Also:
Ich bin jetzt schon fast 1 1/2 Jahre krankgeschrieben und habe so langsam das Gefühl, dass ich verblöde. Ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber es macht mir Angst.
Symptom ist: Rechtschreibung. Ich weiß manchmal nicht mehr, wie einige Worte geschrieben werden und muss zur Sicherheit nachgoogeln 😱

Okay, meistens liege ich richtig, aber "früher" ging es mir nicht so.

Ich verstehe auch gar nicht, warum es gerade um das Schreiben von Wörtern geht. Ich habe in den letzten 1 1/2 Jahren soviel gelesen wie sonst in meinem ganzen Leben vorher; also mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen habe ich ausreichnend zu tun.

Hat jemand schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht bzw. weiß, woran das liegen kann?

Danke, tulpi



Ich musste etwas - aber unter Tränen... - lächeln: Mit genau solchen Gedanken bin ich schon vor einigen Jahren mal zu meiner Ärztin gegangen und hab sie allen Ernstes um einen Demenztest gebeten...😉:wein:

Sie nahm sich viel Zeit, aber beruhigte mich dann - was man dabei so "Beruhigung" nennen kann - und sagte mir (und ich nun dir), dass eine lang anhaltende schwere Depression nach einer Weile sehr ähnliche Symptome verursachen kann wie eine beginnende Demenz.

Bei mir ist es inzwischen so - da die Depri ja leider nicht behandelbar ist und in der schweren Form nonstop seit über 9 Jahren andauert - , dass ich kaum mehr lesen kann, nicht mehr von Hand schreiben, nur noch kürzer per PC (mit Unterbrechungen), mich nicht mehr in fremden Umgebungen zurecht finde (Horror hier in HB) und jeden Kontakt zu Fremden meide....U.v.m.

Du bist noch jung, verträgst Medis - da bestehen Chancen, dass sich das wieder ändert, denn im Gegensatz zur Demenz entstehen keine irreversiblen Veränderungen im Gehirn (Mensch, wenn du wüsstest, wie oft ich jetzt schon wieder hier jedes einzelne Wort korrigieren musste...😱).

Don´t give up your hope, tulpe...

Christa
 

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