Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ich fahre kein Auto und scheide damit als potenzielle Partnerin aus.

Also ich würde jemanden aus diesem Grund nicht ablehnen,als potentiellen Partner.
Es wundert mich tatsächlich auch, dass das anscheinend einige machen.
Das sagt doch schon viel über den Menschen aus.
Gut,dass einige sich selber disqualifizieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
Menschen, denen ein "Ich mag ... einfach nicht." nicht reicht, disqualifizieren sich sofort.

Das gilt bei allem, Alkohol, Autofahren, Fußball, Fleisch. Wer anderen Menschen für ureigene Entscheidungen Argumente abverlangt, der ist weder Freund noch Partner.
 
Menschen stellen unterschiedliche Ansprüche an ihren Partner aus unterschiedlichen Gründen und Präferenzen. Präferenzen bei:
- Aussehen, Erscheinungsbild
- Freizeitverhalten
- Kommunikationsfähigkeit
- Ausbildung, Beruf
- Einkommen
- Kinderwunsch
- etc.
Ob da keine oder gesteigerte oder spezifische Ansprüche bei den Einzelpunkten bestehen, finden wir normal und individuell. Wenn jemand möchte, dass sein zukünftiger Partner selbst mit dem Auto mobil ist, verursacht dies bei einigen Personen Stirnrunzeln. Kann man verstehen, muss man aber nicht.
 
Hallo Zazia, lass Dich nicht von anderen verunsichern und schon gar nicht lächerlich machen.
Wir wissen alle, dass es wichtig sein kann, Auto fahren zu können. Es gibt aber nun mal Menschen, die es nicht können oder wollen. Warum kann man das nicht akzeptieren? Wenn ich kein Auto und keinen Führerschein habe, dann organisiere ich mir mein Leben schon so, wie ich es für nötig halte oder brauche. Und das weiß ich, dass ich das tun muss, nicht erst dann, wenn ich irgendwo stehe und anfangen muss, zu überlegen, oha, wie komme ich denn jetzt von A nach B. Es gibt genügend Möglichkeiten und Alternativen der Fortbewegung.
Einem Menschen zu sagen, es liegt an Dir, Du kannst schon Autofahren, wenn Du nur genügend übst, ist viel zu kurz gesehen und finde ich auch unangemessen. Es gibt Menschen, die es nicht können und auch niemals können werden, sei es wegen Erkrankungen der Augen, Ohren, Motorik, was weiß ich. Und ich weiß auch nicht, ob es besser ist, Menschen mit Panik- und Angstattacken z. B. auf den Straßenverkehr loszulassen. Und die Menschen, die meinen, Du nutzt andere aus, ja bitteschön, dann sollen sie Dir das gefälligst ins Gesicht sagen und nicht hintenrum.
Wenn Dich jemand ablehnt, nur weil Du kein Auto hast, dann wird auch noch anderes Störende von diesen Leuten zu finden sein, womit sie Dich kleinmachen könnten.
Lass Dich von solchen Leuten nicht vorführen und lass Dich nicht mehr auf solche Diskussionen ein, wie es andere hier auch schon schrieben.
 
Wenn ich auf der Suche nach einer Beziehung bin, versuche ich auch, bei den ersten Dates abzuklopfen, wie es um die emotionale Stabilität der Frau steht. Kein Mann möchte eine hysterische Partnerin, sondern eine Frau, mit der man ein normales Leben führen und den Alltag meistern kann.

Ob die Frau Auto fährt oder nicht, wäre mir egal. Wichtiger wäre mir, wie sie das transportiert. Ich übertreibe mal etwas:

"Was? Auto? Ich bin doch nicht verrückt! Weißt du, wie gefährlich das ist? Und dann die ganzen Bekloppten auf der Straße, nein, keine zehn Pferde bekommen mich hinter ein Lenkrad!"

Bei so einer Aussage hätte ich halt im Kopf, dass das ganz große Drama auch in anderen gewöhnlichen Alltagssituationen aufgefahren wird. Wenn sie aber erklärt, dass sie aus guten Gründen nicht fährt und vielleicht mit einem Lächeln sagt, dass sie das gern mir überlässt, dann hätte ich damit absolut keine Probleme.
 
Hmm, für mich würde ein Partner ohne auto/Führerschein auch schwierig sein. ich lebe ebenfalls auf dem dorf & wenn ich immer diejenige sein müsste die zu ihm fahren müsste weil man zu mir schlichtweg nicht mit öffentl. verkehrsmitteln käme.....ja ich sage offen das wäre mir zu anstrengend. aber du sagst ja, dass bei dir regelmäßig Bus/Bahn fährt. von daher verstehe ich die sichtweise der Männer dann weniger.
mich würde eher stören, wenn jemand es als selbstverständlichkeit sieht immer mitfahren zu können. das ist bei dir aber auch nicht der fall.
eine freundin von mir sah es auch immer als normal an, bei mir mitzufahren & dass ich sie jederzeit extra nach Hause fahre. Spritgeld bot sie nie an. nicht mal im gemeinsamen Urlaub, als ich eine woche im parkhaus stand bot sie mir zuschuss für die parkkosten.....
Du musst dich da mehr gerade machen für deine Haltung, dass du kein Auto fahren möchtest. Blöden kommentaren klar entgegen stellen. Sonst wird das immer ein thema sein, bei denen beschränkte menschen meinen, sich auf deine kosten spaß zu machen um sich selbst besser zu fühlen oder eigenen unzulänglichkeiten abzulenken.
 
Hallo zusammen,

ich bin jetzt Mitte 30, habe damals im Alter von 20 den Führerschein gemacht, aber nie ein eigenes Auto besessen und kann an einer Hand abzählen, wie oft ich seither gefahren bin.

Das war / ist einfach eine bewusste Entscheidung und hat für mich auch nichts mit „Trauma“ oder ähnlichem zu tun. Ich traue mir persönlich schlichtweg nicht zu, ein Auto sicher durch den Verkehr zu lenken und möchte mich und andere nicht gefährden.

Das heißt nicht, dass ich automatisch erwarte, dass man mich in der Gegend rumkutschiert. Ich biete auch jedes Mal an, Benzingeld zu zahlen, wenn mich jemand von sich aus abholt oder mitnimmt. Da wird dann immer ganz großartig abgelehnt von wegen ach quatsch, ich fahre doch eh diese Strecke / ich nehm dich doch gern mit / ich will kein Geld von dir o.ä.
Hinterher kriege ich dann häufig mit, wie darüber hergezogen wird, dass ich kein Auto fahre und andere ja nur ausnutze.

Bei meinem letzten Partner, mit dem ich 6 Jahre zusammen war, kam dieses Thema ungelogen jeden Sonntag beim Essen mit seiner Familie auf den Tisch. Meine fehlende Fahrbereitschaft musste permanent angesprochen und diskutiert oder ins Lächerliche gezogen werden. Mir war das dermaßen unangenehm, habe mich aber dummerweise nie getraut was dagegen zu sagen und habe immer alles nur weggelächelt.

Wenn man mal irgendwo außerhalb auf einem Familienfest war , kamen auch dauernd irgendwelche Kommentare von wegen „So und die Anna fährt uns dann später alle nachhause!“ , darauf dummes Gelächter und spöttisches Augenbrauenhochziehen.

Seit ich nun Single bin, merke ich auch immer wieder, wie unattraktiv mich offenbar die Tatsache macht, dass ich kein Auto fahre.

Entweder wendet man sich dann, sobald das Thema kein Auto und fehlende Fahrbereitschaft auf den Tisch kommt, von mir ab bzw „ghosted“ mich , oder ich bekomme ganz klar zu hören, dass eine Frau , die nicht Auto fährt, ja gar nicht ginge als Partner, und ein Auto zu besitzen sei doch quasi Pflicht.

Argumentiert wird dann zB mit „Was ist, wenn ich mir den Fuß breche und du mich nicht mal ins Krankenhaus fahren kannst?!“ oder auch damit, dass man sich einen Partner auf Augenhöhe wünsche und dies bei jemandem, der sich weigert Auto zu fahren nicht gegeben sei - man wolle schließlich nicht mit jemandem zusammen sein, der immer auf denjenigen angewiesen ist, der ein Fahrzeug besitzt.

Ich finde es ehrlich gesagt furchtbar und irgendwie auch erschreckend, dass man auf die Bereitschaft, ein KFZ zu lenken, reduziert wird. Klar kann das jeder für sich entscheiden, was für ihn ein Ausschlusskriterium in einer Beziehung ist und natürlich ist man mit Auto viel mobiler als mit Bus oder Bahn, aber diese Mobilität fehlt ja dann MIR und nicht meinem eventuellen Partner bzw er wird davon ja nicht beeinträchtigt.

Ich hätte zb kein Problem damit, mit dem Bus zu ihm und wieder heim zu fahren und würde nicht erwarten, dass er mich abholt oder heimfährt.

Bei meinem letzten Partner war auch ich immer diejenige, die Einkaufen gegangen ist (mit dem Bus) und habe nicht erwartet, dass er mich fährt oder mitgeht, weil ich wusste dass er Einkaufen hasst.
Ebenso bin ich jeden Freitag 40km mit dem Zug zu ihm und Sonntagabends wieder zurück gefahren.

Trotzdem war das Thema "Autofahren" ständig ein Streitpunkt. Lustigerweise besaß er einen teuren Sportwagen und ist selber kaum gefahren, weil das Benzin ja so teuer war, er nicht wollte, dass das Auto verschleißt durch häufiges Benutzen,etc.pp. .. darüber hat sich aber natürlich niemand echauffiert. Immerhin besaß er ja ein Auto und würde theoretisch auch fahren..

Ich denke, ein Mensch ist doch mehr als nur sein Führerschein bzw. sein Auto.. keine Ahnung aber im Moment habe ich sehr wenig Hoffnung, überhaupt irgendwann mal wieder jemanden zu finden, der mich nicht auf meine Fahrbereitschaft runterreduziert, vor allem, wenn sonst eigentlich alles passt.

Wie seht ihr die Sache? Suche ich mir einfach nur die falschen (potenziellen) Partner aus, oder ist es wirklich so unbedingt lebensnotwendig, dass euer Partner bzw. eure Partnerin Auto fährt?
Du suchst dir die falschen Partner aus!
Wo suchst du?
 
Vielleicht liegt es liegt an der Art, wie du es 'rüberbringst? Könnten die Männer denken, du sympathisierst mit radikalen Klimaaktivistinnen? Da würde ich auch schnell die Sache beenden.

Puh, interessanter Ansatz, ich denke aber nicht. Ich verteufle Autofahren ja nicht per se. Ich mag schöne Autos und interessiere mich auch dafür. Wenn man mich fragt, warum ich kein Auto habe / nicht fahre, sage ich halt, dass ich schlicht nie ein Gefühl fürs Fahren entwickeln konnte und mich daher nicht gut dabei fühle. Aber offenbar scheine ich das so rüberzubringen, dass es mich angreifbar macht bzw. dass es andere triggert.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben