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Ich darf nicht traurig sein!

Liebe dauni! Auch ich hoffe und wünsche dir dass du Kraft tanken konntest in der Klinik! Musste in letzter Zeit oft an dich denken, wie es dir geht, was du machst, ob dir der Klinikaufenthalt etwas gibt...
Bin gespannt wie es weitergeht für dich und wünsch dir nen guten Neustart! ;-)
Fühl dich umarmt!
 
Liebe Dauni

Schön das Du wieder daheim bist. Das ist schon Mal ein guter Anfang auf deiner noch vorhandenen Reise die Du vor dir hast aber Du wirst es packen genauso wie ich. Auch wenn es Momente geben wird, an denen du meinst es geht nicht weiter, wirst du sehen, das irgendwo ein Weg sich ebnen wird, der Dich leitet.

Und wenn es garnichts hilft, dann mach es so wie ich. Schau hinaus wenn es Nacht ist und du die Sterne siehst. Dann suche Dir den für dich hellsten aus und benenne ihn nach deiner Mama. Du wirst sehen, das wenn du das nächste Mal in die Nacht raus schaust dieser Stern da sein wird und auf dich hinab schaut. Das ist dann deine Mama. Sie ist dein Stern, dein Schutzengel, dein Herz und deine Seele und das wird sie immer sein. Und sie wird immer bei dir sein, sei es in Gedanken, Erinnerungen, in deinem Herzen oder deiner Seele. Sie hat dich nie ganz verlassen.

Sei stark! Hier ist jemand der an dich denkt und dich ganz fest in den Arm nimmt.

Ganz liebe Grüße
Shalisea
 
Ihr Lieben,

vielen Danke für Eure Worte.

@Kimmi: der Aufenthalt hat mir schon etwas gebracht, ich hoffe es hält auch lange an was ich dort gelernt habe. Zumindest bin ich gerade soweit das ich mir nicht mehr die ganze schuld gebe, dass ist für mich viel wert.
Wie geht es Dir denn? Was machst Du und wie kommst Du klar?

@Shalisea: meine Mama hat schon immer gesagt, der hellste Stern am Himmel das ist ihr Stern. Immer wenn ich ihn sehe denke ich natürlich an sie und an ihre Worte.
Es gibt bei mir Tage wo mich einfach nichts tröstet.... Aber das erlaube ich mir einfach! Es ist noch keine lange zeit her und sie fehlt mir, jeden Tag.

Ich umarme Euch beide.
 
Mir geht es gerade wieder gar nicht gut, ich komme mit dem Tot meiner Mama nicht klar. Ich vermisse sie so sehr, jeden Tag. Meine Trauer und meine Sehnsucht werden gerade jeden Tag schlimmer.
Ich weiß gar nicht was ich machen soll, ich muß kämpfen kämpfen kämpfen. Ich habe eine Tochter für die es sich zu kämpfen lohnt, dass weiß ich aber die luft ist raus....

Ich wollte das einfach nur mal los werden.
 
Liebe Dauni

Dein Beitrag hat mich sehr traurig gemacht.
Ich weiss nur zu gut, wie Du Dich fühlst.

Denke bitte fest an DAS, was Du gelernt hast.
Du kannst es, glaube mir.
In dieser ICH-KANN-NICHT-MEHR Situation lasse die
Gefühle raus, weine, schreie, wenn Du willst.
Sei Deiner Mama ganz nahe, aber dann Dauni,
musst Du aus dieser "Stimmung" raus.
Denke an Dein Kind, an Dich und Deinen Mann.
Schreibe Deine Gedanken auf....Papier ist geduldig.
Es tut Dir nicht weh, Du kannst ihm alles
anvertrauen.
Dauni, ich weiss, es sind so viele Worte.
Und manchmal tun sie auch weh. Aber Du wirst
irgendwann erkennen, dass sie auch helfen.
Auch wenn andere die Nase rümpfen, lass sie denken,
was sie wollen. Deine Mama ist immer bei Dir.
Sie begleitet Dich, ein Leben lang. Du kannst es spüren,
lass nur Liebe in Dein Herz. Lasse den Schmerz ziehen.

HDL

Anna
 
Liebe Anna,

vielen Dank das Du meine Zeilen gelesen und mir dann auch geschrieben hast. Und vorallem für Dein Verständis.

Nun ja, ich weiß, irgendwann wird es besser......... Doch im Augenblick ist alles leer in mir, ich würde ihr gerne folgen, einfach weg sein. Doch ich kann und darf nicht. Ich habe verantwortung..... Es ist schwer, sehr schwer gerade...
 
Hallo,

meine Mama ist letzte Woche an einer Überdosis Tabletten gestorben. Es ist so das sie schon mehr als 10 Jahre Tablettenabhängig war und mit Alkohol konnte sie auch nicht richtig umgehen.
Ich bin 30 Jahre alt und ihre einzigste Tochter. Ich habe mich mit der zeit immer mehr von ihr zurückgezogen und sie mit ihrer Sucht alleine leben lassen da ich ihr einfach nicht helfen konnte und auch irgendwann nicht mehr wollte. Ich war auch in psychologischer Behandlung, dort wurde mir ebenfalls geraten mein eigenes Leben zu leben.
Vor einigen Wochen hat meine Mutter erneut einen Entzug gemacht und ihn nach fünf Wochen beendet. Kurz nach Ihrer Entlassung hat sie wieder zu Tabletten gegriffen 🙁
Diesesmal hat sie einfach zuviele Schlafmittel und Blutdrucksenkende Mittel erwischt!!!!
Sie wollte Ihrem Freund noch informieren hat aber die falsche Nummer gewählt und es dann wohl nicht mehr geschafft jemand anderst anzurufen.
Ich muß dazusagen das sie schon oft Selbstmordversuche begangen hat die immer ein Hilfeschrei waren weil sie immer noch jemand informiert hat! Diesesmal wollte sie das ja auch aber eben nicht mehr geschaffft.
Bei mir hat sie auch noch angerufen und meinen Mann gebeten das er sie doch zu ihrem Freund fahren solle. Aber da er dies nicht wollte machten wir das auch nicht.
Ich dachte mir einfach sie ist besoffen wie immer!!! Und hab nichts darauf gegeben.
Nun mache ich mir die allergrößten Vorwürfe! Ich hätte es ahnen können, ich hätte es verhindern müssen! Einen Tag vorher hab ich das auch noch geträumt und trotzdem hab ich nicht reagiert.
Ich habe mich heute von meiner Mama verabschiedet aber so richtig weinen und begreifen kann ich das nicht!
Ausserdem verbiete ich mir, traurig zu sein, weil ich auch Schuld habe das es so gekommen ist!
Mein Mann und jeder will mir helfen aber Sie können mich einfach nicht verstehen, ich will nicht in den Arm genommen werden und mitleidig angeschaut werden. Ich hab als Tochter versagt also warum soll ich weinen und trauern dürfen?
Aber trotz allem vermisse ich meine Mama jetzt schon so sehr!!!! Ich kann mir nicht vorstellen wie es ohne sie ist!
Ich habe ein vier Monate altes Baby, für das ich momentan auch keine gute Mutter bin 🙁
Was soll ich nur machen?

Dauni

Hallo Dauni,
was Du zur Zeit mitmachst ist schwer. Glaube mir, ich kann das beurteilen. Es wäre aber falsch, jetzt zu sagen: Ich habe alles falsch gemacht. Ich hätte mich mehr um meine Mutter kümmern müssen.
Wollte Sie das überhaupt?. Hat sie nicht mit ihren dauernden Versuchen nur demonstriert: Ich mache das was ich will?

Sicher,egal was sie getan hat, egal wie sie zu Euch war, es war Deine Mutter.Aber sie hat Euch auch gezeigt, das sie keine Rücksicht nehmen will. Sie hat immer wieder diese Situation heraufbeschworen.

Du brauchst Dir keine Vorwürfe machen. Sieh mal, vielleicht hat sie ja auch auf diese Art endlich ihren Frieden gefunden? Wer weiß es?

Sieh nach vorn, lebe für Dein kleines Baby da. Seih für Deine Familie da. Laß ruhig Deinen Schmerz raus, aber vergrab Dich nicht darin. Du trägst gegenüber Deinem Kind eine ungeheuere Veranwortung. Es braucht Dich!!!

Alles Liebe,Gute und Schöne für Dich!

Sternenfeuer
 
Dauni

Deine Worte machen mich traurig.
Du willst "gehn"?
Erstens glaube ich nicht, dass Deine Mama
das will und zweitens...Deine kleine Maus ist dann alleine.
Sie fragt dann irgendwann: Warum? Hatte sie mich nicht
lieb? Dauni, sie macht dann das Gleiche mit wie Du. Das
willst Du doch nicht? Oder?
DU SCHAFFST DAS! Hab Vertrauen in Dich.
Kleine Schritte bringen Dich auch ans Ziel.
Dein Kind wird Dir dankbar sein.

*drückdichmal*

Anna, die grade :wein:
 
Liebe dauni, auch ich verstehe Dich sehr gut. Ich habe selber immer wieder totale Kräfteverluste um mit dem Schmerz des Todes meiner Eltern klarzukommen. Manchmal würde ich ihnen auch am liebsten folgen. Ich vermisse sie so sehr. Leider habe ich keine Familie, keinen Partner, wie du und meine Tochter ist 16. Ein Alter wo sie mich so sehr nicht mehr braucht. Auch mir geht es so dass ich immer stark sein will und versuche meinen Schmerz zu vergessen, ihn nicht zulassen will, weil es manchmal einfach nicht mehr auszuhalten ist. Nichts ist schlimmer wie diese Leere zu spüren wo vorher jemand war, auch wenn es schwierig war. Es ist da einfach ein Loch, dass nie mehr auszufüllen sein wird...
Und trotzdem, aufgeben ist einfach nicht der richtige Weg! Es gilt mit diesem Loch leben zu lernen und sich daran zu erinnern dass es da mal einen liebenswerten Menschen gab. Und irgendwie ist dann da plötzlich kein Loch mehr.

Erinnerungen tun weh manchmal und ich frage mich wirklich oft wofür sie eigentlich gut sind. Selbst die schönen Erinnerungen tun weh, weil sie vergangen sind und man sie sich nur sehnsüchtig wieder herbeiwünscht...

Wie du siehst geht es mir momentan auch nicht gerade gut, aber das Leben geht weiter und bestimmt hast du in der Zwischenzeit auch wieder schöne Momente erlebt. Bei mir war es so, wenn auch eher wenig, aber gerade dass hilft mir weiterzumachen. Die Hoffnung dass es immer wieder Erlebnisse geben wird für die es sich lohnt zu leben.

Bestimmt gibt es bei dir auch so etwas. Wie ist es mit deiner Tochter? Sie macht dir bestimmt oft Freude und gewinnt dir ein Lächeln ab, oder? Allein zu sehen wie sie größer wird, die Fortschritte die sie macht.
Bestimmt gibt es noch mehr.
Such dir Momente der Freude, damit die Trauer nicht so einen großen Platz in deinem Leben einnimmt. Das Leben wird irgendwann vorbei sein, nimm soviel mit wie du kannst. Erlaube dir alles zu leben was du dir wünscht und umsetzbar ist. Bestimmt hast du dir immer eine Familie gewünscht, weil du selber keine so schöne Kindheit hattest. Lebe deinen Traum! Deine Tochter wird es dir danken irgendwann...

Ich wünsche dir Kraft und sende dir ganz viel Liebe
 

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