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Ich brauche hilfe und rat

Hallo Schmetterling,

ja, ich denke auch, dass die beste Person, der soetwas "testphasenmässig" anzuvertrauen (muss auch nicht (gleich) alles sein!) dein Therapeut ist. Als ich zu meiner zweiten Therapeutin kam, war ic in einem ziemlich schlechten Zustand; ich schaute sie niemals an (erst so ab der 10.-12. Sitzung nahm ich sie das erste Mal so richtig wahr); ich erzählte und erzählte, was unbedingt raus musste (und nichts war von dem Missbr... oder der Verg..., "nur" körperliche Gewalt von meiner Mutter, nicht mal die von meinem Bruder oder meinem Vater). Als ich sah, dass sie immer noch gelassen war, nachdem ich den ganzen Müll bei ihr abgeladen hatte, und mich sogar freundlich anlächelte 🙂, da beruhigte ich mich erst einmal. Nach und nach fasste ich zu ihr Vertrauen, vor allen durch ihre lockere aber einfühlsame Art, und ich schaffte einen Teil von der Verg... anzudeuten. Es war leider sehr wenig, so dass vieles offen udn auch unklar blieb, aber mehr schaffte ich in dem Moment nicht. Nächstens, es war vielleicht ein halbes Jahr später (und nach einem Therapeutenwechsel, da meine Thera ein Doktorstudium aufnahm und mich an einen Kollegen "weitergab", den sie mir schwer ans Herz legte), da schaffte ich auch, mehr zu erzählen (und mich auch an einiges zu erinnern).

Wichtig ist, dass du Vertrauen hast, und dass du vielleicht auch erst einmal einen kleinen Schritt machst, denn mehr geht bestimmt sowieso nicht. Threapeuten wissen und erkennen das. Ich würde es mit einem Thema oder Bereich des Missbr... bspw. beginnen, das dich nicht so sehr stresst und diesen aufschreiben, muss nichts detailliert sein! Nur ein Ansatz. Manchmal reicht schon, zu sagen/schreiben, dass die Zeit xy besonders hart für dich war und du gerne darüber sprechen magst, da du dieses Bedürfnis spürst, aber du nicht weisst, wie du es beginnen könntest, es dir sehr schwer fällt, dich anzuvertrauen. Manchmal ist das schon der erste Schritt, und manchmal bleibt es vielleicht auch erst mal dort, und der Thera fragt nicht weiter nach, weil es eben zu sehr stressen würde (war bei mir mit der SVV bspw.). Meiner bricht auch ab, wenn er sieht, dass es mir gar nicht gut geht (was ich selbst leider nicht erkenne), und dann machen wir Entspannungsübungen. Du siehst, du wirst nicht gezwungen, sondern alles wird proportioniert und dosiert, so wie du es kräftemässig schaffst. Und wenn es dich doch mal unter der Woche "umhaut" (was bei mir auch war, durch heftige Trigger bspw.), dann bekommst du sicherlich auch einen zusätzlichen Termin aus der Reihe zum Aufbau (bei deinen Bauchschmerzen würde ich auch auf Trigger/Flashback tippen).

Entgegen was hier gesagt wurde, dass du alleine da durch musst... Ich hatte niemals jemanden zum Reden gehabt und mein Thera ist der erste und einzige, der von diesem und jenem weiss, daher fühle ich mich schon nicht mehr so alleine damit. Auch wenn du letztendlich es selbst bewältigen musst, alleine musst du es aber nicht. Der Thera begleitet dich dabei. Dadurch fällt es um ein Vieles leichter. Ich weiss das sehr zu schätzen von meinen Therapeuten.

Finde das klasse!🙂
Irgendwo muss Mensch ja anfangen!
Schaut auf das Gefühl im Magen (Nur ein auch körperliches Beispiel). Schaut ganz hin, es wird´s Euch sagen!
Schaut den Menschen ins Gesicht.
Allein per Mail, da geht es nicht!

LG
Landkaffee
 
Oh ja schmetterling, nur zu gut!

Mir hat damals eine Webseite auch sehr geholfen. Da war ich jeden abend und laß wie vielen anderen es auch so ergangen ist!
Es ist die Seite derlangeweginslicht.de
Vielleicht hilft es Dir?
Wo wohnst Du? Vielleicht kann ich Dir irgendwie helfen?


Vielen Dank Apy für den Link ich habe da schon herein geschaut, es ist sehr interessant, aber es ist für mich nicht so einfach. Ich gebe zu das ich angst davor habe alles durch zu machen mich damit zu befassen und mich an die sachen zu erinnern. Ich lebe allein und habe sogar nachts manchmal angst. Ich schlafe schlecht und habe albträume an die ich mich aber nicht mehr so ganz erinnern kann ich wache auf und bin froh wach zu sein. habe aber gleichzeitig angst, ich habe wenig zuwendung und liebe erhalten in meinem leben ok zum teil bin ich es selber schuld, weil ich angst habe es zu zu lassen. doch auch ich sehne mich zwischen durch nach geborgenheit und schutz. Ich wünsche mir das jemand da ist wenn es mir schlecht geht und sagt schmetterling du bist nicht allein hab keine angst es passiert dir nichts. ich kann nachts meinen balkon nicht auflassen, weil ich angst habe egal wie warm es ist. ich wohne im 2 obergeschoß so zu sagen 3 etage und trotzdem ist es so schlimm für mich.ich muss die whnungstür immer abgeschlossen haben egal ob tagsüber oder nachts, auch wenn besuch da ist ich schließe die türe immer ab. das ist doch alles nicht normal. ich merke seit dem ich mich mit dem thema befasse wird mein verhalten immer schlimmer ich habe angst das ich durchdrehe und man mich einweisen muss. ich kann es nicht ertragen wenn auf der arbeit jemand hinter mir steht eigentlich grundsetzlich fühle ich mich total unwohl und krieg schweißausbrüche. Ich will doch für keinen eine last sein.davor habe ich angst.
 
Hallo schmetterling268

Ich lebe allein und habe sogar nachts manchmal angst. Ich schlafe schlecht und habe albträume an die ich mich aber nicht mehr so ganz erinnern kann ich wache auf und bin froh wach zu sein.
Dass Du zur Zeit Albträume hast, ist verständlich, schmetterling268. Deine Träume spiegeln wieder, was Dich am Tag beschäftigt. Wenn Du am Tag Angst vor der Auseinandersetzung mit Deiner Vergangenheit hast, wirst Du zwangsläufig gelegentlich nachts davon träumen. Und zwar nicht unbedingt von der Vergangenheit, sondern von der aktuellen Situation. Dass die Vergangenheit Dir auflauert, Du versuchst, ihr zu entfliehen, es aber nicht schaffst. Irgendetwas in der Richtung.

Diese Träume werden unangenehm sein, es ist aber nicht nötig, dass Du Dir wegen ihnen Sorgen machst. In Deinem Träumen passiert nichts, was auch nichts tagsüber in Dir abläuft. Sie fühlen sich nur viel intensiver an.

Iich kann nachts meinen balkon nicht auflassen, weil ich angst habe egal wie warm es ist. ich wohne im 2 obergeschoß so zu sagen 3 etage und trotzdem ist es so schlimm für mich.ich muss die whnungstür immer abgeschlossen haben egal ob tagsüber oder nachts, auch wenn besuch da ist ich schließe die türe immer ab. das ist doch alles nicht normal.
Das ist sogar sehr normal. 😉

Meine Kindheitsängste hatte ich noch mit 35 Jahren. Ich mußte mich nachts unter meiner Decke vergraben. Nirgendwo durfte ein Loch entstehen, im Gesicht ließ ich ein kleines Stück frei, zum Atmen. Irgendetwas könnte nach mir greifen.

Heute sind diese Ängste zum größten Teil verschwunden. Ich liebe es, mich in meine Decke zu kuscheln. Nur bei vollständiger Dunkelheit kann ich noch nicht schlafen. Irgendeine Lampe muss leuchten, damit ich mich schnell orientieren kann, wenn meine Phantasien vor dem Einschlafen zu wild geworden sind, oder wenn ich aus einem Albtraum aufwache.

Ich kenne Menschen, die ähnliche Ängste hatten, wie ich. So etwas ist ganz normal. Die Ängste der Kindheit haben lange Arme.

ich merke seit dem ich mich mit dem thema befasse wird mein verhalten immer schlimmer ich habe angst das ich durchdrehe und man mich einweisen muss. ich kann es nicht ertragen wenn auf der arbeit jemand hinter mir steht eigentlich grundsetzlich fühle ich mich total unwohl und krieg schweißausbrüche. Ich will doch für keinen eine last sein.davor habe ich angst.
Ich glaube nicht, dass man Dich einweisen muss. Dir fehlen vielleicht Menschen, mit denen Du darüber sprechen kannst, um es besser für Dich einordnen zu können.

ich habe wenig zuwendung und liebe erhalten in meinem leben ok zum teil bin ich es selber schuld, weil ich angst habe es zu zu lassen. doch auch ich sehne mich zwischen durch nach geborgenheit und schutz. Ich wünsche mir das jemand da ist wenn es mir schlecht geht und sagt schmetterling du bist nicht allein hab keine angst es passiert dir nichts.
Dieses "selber Schuld" ist relativ, schmetterling268. Wir alle sind Produkt unserer Vergangenheit. So, wie Du Deine Familie beschrieben hast, hast Du vielleicht gelernt, dass Geborgenheit nicht selbstverständlich ist, dass Du auf Dich selbst gestellt bist.

Ich will doch für keinen eine last sein.davor habe ich angst.
Und dass Du niemandem eine Last sein darfst...

Du denkst bitte daran, dass Dein Therapeut für DICH da ist. Es ist sein Job. Er hat gelernt, mit dem umzugehen, was ihm erzählt wird.

Weißt Du, als ich 33 Jahre alt war, habe ich mir einen Schlafzimmerschrank aus Massivholz anfertigen lassen. Eigenes Design, ist sehr exotisch geworden. Und wie das bei Massivholz so ist, bei Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen verzieht sich das Holz, und der Schrank knackt manchmal. Ich bin damals jedes mal erschrocken. Der stand ja nun auch noch neben meinem Bett. Ich hatte schon daran gedacht, den Schrank rauszuwerfen, und den Rest meines Lebens nur noch mit Spanplatte zu verbringen.

Bis ich mich eines Tages daran erinnert habe, warum ich so erschrecke. Als Kind stand neben meinem Bett ein Holzschrank. Ich hatte in diesem Schrank ein Wesen vermutet, vor dem ich Angst hatte. Alle Bemühungen meiner Familie, mir zu zeigen, dass dort nichts ist, waren vergeblich. Der Schrank blieb stehen, ich hatte jede Nacht Angst, und er knackte manchmal, er war aus Holz.

Und 30 Jahre später verstehe ich endlich, woher diese eine Angst stammte. Und mit dieser Erinnerung ist sie verschwunden. Manchmal habe ich es noch gehört, und mußte schmunzeln, heute höre ich es nicht mehr.

Ich habe jetzt weit ausgeholt. Was ich Dir sagen wollte: Du bist ganz normal. Mache Dich wegen dem, was in Dir vorgeht, nicht verrückt. Deine Ängste sind da, sie sind für Dich ganz real, und sie belasten Dich. Und es wird nicht leicht werden, Dich damit auseinander zu setzen. Manches wirst Du nach einem Jahr auflösen können, manches vielleicht auch erst nach 10 Jahren. Bei meinem Schrank habe ich fast 30 Jahre gebraucht.

Günter
 
Weißt Du, was ich glaube, schmetterling268?

Wenn Du vor Deinem Therapeuten stehst, ist es für Dich, als würdest Du vor Deinen Eltern stehen. Da steht der kleine Schmetterling, und hat etwas, was er gestehen möchte. Und er steht vor ihm, und spürt, dass er jetzt vertrauen könnte. Da ist jemand, der zuhören würde. Er weiß genau, jetzt könnte es klappen. Aber wie oft stand er schon da, und hat darauf gehofft, dass ihm zugehört, dass ihm geglaubt würde. Würde man ihm diesmal wirklich glauben? Oder wäre er wieder selbst daran Schuld?

Da ist dieses Mißtrauen, jedesmal, wenn er sich anvertraut hat, ist ihm nicht geglaubt worden. Er glaubt nicht mehr daran, dass er sich anvertrauen darf. Wozu vertrauen, immer, wenn er es versucht hat, ist er enttäuscht worden.

Vielleicht, schmetterling268, bemerkst Du den Unterschied zu damals. Wir hören Dir zu, und glauben Dir. Die Zeit Deiner Kindheit ist vorbei. Wir sind nicht wie Deine Eltern, und Dein Therapeut wird es auch nicht sein.

Günter
 
Lieber schmetterling,
es ist sehr bedrückend, als unbeteiligte zu erfahren, was dir passiert ist, und wie du heute damit kämpfst; das geschehene zu verarbeiten, geht nur mit erinnerung und ist eine ständige retraumatisierung, dazu kommen deine schuldgefühle, die eine weitere traumatisierung auslösen.
du darfst, nein - du "musst" ganz unbedingt behutsam mit dir umgehen; und deine "geschichte" inklusive deinem erwachsenen-selbst gehört dir und geht auch nur dich etwas an. damit meine ich, dass du ganz ganz ganz alleine entscheiden darfst, wem du dich anvertraust. so komme ich zu dem, was ich dir eigentlich mitteilen wollte: deine familie bemerkt, dass es dir nicht gut geht, und du setzt dich schon wieder unter druck, dass du daher ihnen erzählen solltest. MUSST du aber nicht! du entwickelst genau an dieser stelle schon wieder eine schuld, bzw. eine mitteilungspflicht. du bist erwachsen, du stehst nicht mehr in der pflicht deiner familie, vor allem bei dingen, die dich anstrengen, und für die du dich selbst nicht entscheiden würdest, zu tun. denn genau das hast du hier schon mehrfach uns mitgeteilt, dass du starke schwierigkeiten hast, mit deiner familie zu kommunizieren, und auch heute hast du keinen abstand zu ihnen gewonnen - abstand = kommunikationsmittel, die für dich gesund sind. du hast erzählt, dass dir i.d.R. nicht geglaubt wurde - das ist deine prägung in der familie.
warum also solltest du dich also ausgerechnet dieser situation freiwillig aussetzen? es werden dieselben kind-gefühle auftreten, wie damals, es folgt die retraumatisierung und ein nochmaliges "versagen" in deinen augen (zumindest, wenn du weiterhin so hart mit dir selbst urteilst), und damit kommst du aus diesem kreislauf (was deine familie betrifft) nicht heraus.
habe geduld mit dir - du kannst deiner familie sagen, ja, es stimmt, mir geht es nicht gut, aber ich kann und möchte nicht darüber sprechen.
das sollten sie akzeptieren. nimm dir die zeit, die du brauchst! du hast so eine schwere zeit hinter dir (und leider auch vor dir) -
alles gute
 
Zuletzt bearbeitet:
Schmetterling,
mir geht es auch so, dass ich Nähe nicht ertrage, dass ich es nicht leiden kann wenn jemand hinter mir steht! Ich meide alles was mich in Gefahr bringen kann! zumindest versuche ich es!

Ich bin allein mit 2 Kindern. Mein Leben war bisher alles andere als schön und normal! Aber meine Kinder sind die einzigen, denen ich wirklich vertraue! Dann hab ich noch vertrauen zu meinen Ärzten und etwas eingeschränkt zu meiner Therapeutin. Eingeschränkt deshalb, weil doch hin und wieder mal Worte von ihr kommen, die ich so nicht ohne weiteres weg stecken kann. Aber das zeige ich ihr nicht weil ich Angst habe, das dann noch mehr in dieser Richtung kommt!

Zur Zeit ist es so, das ich neulich zu einem Gutachten musste wegen der Opferentschädigung. Diese Gutachterin hat mich mit ihrem Verhalten und Ihren Fragen um 2 Jahre zurück geworfen! Solltest Du mit dem Gedanken spielen irgendwann einmal eine Opferentschädigung zu beantragen, dann überlege es Dir wirklich gut! So nun weiter... Also das Gutachten warf mich um 2 Jahre zurück! Ich habe meine Haare wieder so wie damals abgeschoren, trage wieder weite Klamotten um nicht unbedingt gleich als Frau erkannt zu werden. Mänliche Bekanntschaften zu schließen, im Moment völlig unmöglich! Am 22. hätte ich einen Termin bei meiner therapeutin. Sie hat jetzt schon 3 mal auf meinen Ab gesprochen um den Termin zu verschieben. Ich kann zur Zeit aber nicht ans Telefon gehen, weil ich Angst habe! Jetzt hat Sie meinen Arzt angerufen und nun will der bei mir anrufen... Anrufen... wenn ich nicht ans Telefon gehen kann... Eigentlich bräuchte Sie nur in Ihr e-Mail Postfach schauen, denn da liegt eine Nachricht für Sie...

Ich weiß nicht ob Du verstehen kannst was ich versuche zu erklären? Aber ich kann es nicht besser...
Verlasse Dich nicht auf andere! Du kannst Dir jemanden suchen zum Reden, aber Du solltest Dich nicht auf diese Person verlassen!
Ich wohne in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen, wenn Du in der Nähe wohnen solltest, kann ich Dir gerne anbieten das wir uns mal treffen zum reden. Inzwischen hab ich jede Menge an Erfahrungen machen müssen!
Wenn Dir jemand den Rat gibt Dich an den weißen Ring zu wenden, dann kannst Du es befolgen wenn Du möchtest!
Aber ich sag Dir mich haben sie einfach hängen gelassen! Ich musste alles über mich Preis geben, unzählige Fragen beantworten, aber getan haben Sie nichts! Im Gegenteil, hätte ich auf deren Hilfe vertraut, dann würden meine Unterlagen heute nicht beim Sozialgericht liegen, sondern alles wäre schon vorbei, weil sie nicht in der Lage waren Fristen einzuhalten!
Du kannst mir auch gerne eine PN schreiben!


LG Apy
 
Hallo zusammen Danke für eure Nachrichten. Es hilft mir etwas, wenn ich weiss dass nicht nur ich so fühle und das es für mich eine bestättigung ist, das es mit dem ... zu tun hat. Seid dem ich mich mit dem Thema beschäftige geht es mir viel schlechte ich habe angst es nicht zu schaffen, ich habe angst allein zu sein. Ich wünsche mir einen Partner dem ich vertrauen kann, der mich in den Arm nimmt und mir Hilft, der für mich da ist, der mich beschützt, mir Geborgenheit gibt. Ja das wünsche ich mir sehr sogar,aber ich habe niemanden und es sind nicht danach aus das es sich bald ändern könnte, den ich habe genau vor dem wo nach ich mich sehne auch angst. was soll ich machen????
ich will glücklich sein. ich will mein leben teilen.
 
Hallo zusammen Danke für eure Nachrichten. Es hilft mir etwas, wenn ich weiss dass nicht nur ich so fühle und das es für mich eine bestättigung ist, das es mit dem ... zu tun hat. Seid dem ich mich mit dem Thema beschäftige geht es mir viel schlechte ich habe angst es nicht zu schaffen, ich habe angst allein zu sein. Ich wünsche mir einen Partner dem ich vertrauen kann, der mich in den Arm nimmt und mir Hilft, der für mich da ist, der mich beschützt, mir Geborgenheit gibt. Ja das wünsche ich mir sehr sogar,aber ich habe niemanden und es sind nicht danach aus das es sich bald ändern könnte, den ich habe genau vor dem wo nach ich mich sehne auch angst. was soll ich machen????
ich will glücklich sein. ich will mein leben teilen.

Das kenn ich auch alles! Überstürze nur nichts!
Sieh für Dich erst einmal zu, dass Du klar kommst mit Deiner Situation!
Solange Du das für Dich nicht geklärt hast, würde jede Beziehung sowieso zerbrechen!
Als ich meinen Zusammenbruch hatte, lebte ich mit einem Mann verheiratet und 2 Kindern zusammen. Als dann alles hoch kam, war es mit der Ehe aus. mein Mann verstand nicht das ich Rückhalt brauchte, jemandem der mir zuhört, jemandem der mich einfach mal nur so in den Arm nimmt, ohne gleich mit mir in die Kiste zu wollen. Und so trennte ich unsere Wege! Nun lebe ich mit 2 Kindern allein, wirklich allein! Ich habe niemanden der mir hilft, das heißt doch seit einigen Wochen hilft mir ein Pastor immer wieder mal wenn es eng wird! Ansonsten bin ich mit den Kids allein! Meine Tage sehen so aus:
5:30 Uhr aufstehen Kinder für Schule und Kita fertig machen, Auto, Fahrrad oder was sonst so anfällt reparieren, Wohnung halbwegs ordentlich halten, Mittag kochen, den Kleinen von der Kita abholen, dann gemeinsam Mittagessen, Spielplatz oder was sonst noch anfällt erledigen Abendessen, den kleinen Bett fertig machen, Vorlesen, dann mit der großen für die Schule üben, und ab 21:00 Uhr habe ich dann meine freizeit.
Manchmal muss ich wie heute z.B. mit dem Kleinen zur Therapie in die Klinik, da mein Auto noch kaputt ist, musste ich mit dem Rad fahren, 12 km bergab, geht ja noch... Doch zurück musste ich erst noch einkaufen, den Anhänger vollpacken und dann mit dem Kleinen (25 kg) vorne auf dem Rad und dem schweren Anhänger hinten dran die 12 km wieder bergauf strampeln.
Lebenswert würde ich das auch nicht nennen! Aber ich habe mich irgendwann einmal für meine beiden entschieden und deshalb nehme ich das auf mich! Eine Beziehung zu einem Mann wünschte ich mir auch so sehr, aber ich kann es nicht!
 
Hallo Schmetterling 268

Ich wünsche mir einen Partner dem ich vertrauen kann, der mich in den Arm nimmt und mir Hilft, der für mich da ist, der mich beschützt, mir Geborgenheit gibt. Ich wünsche mir einen Partner dem ich vertrauen kann, der mich in den Arm nimmt und mir Hilft, der für mich da ist, der mich beschützt, mir Geborgenheit gibt. Ja das wünsche ich mir sehr sogar,aber ich habe niemanden und es sind nicht danach aus das es sich bald ändern könnte, den ich habe genau vor dem wo nach ich mich sehne auch angst.
So, das sind jetzt zwei Dinge.

Einmal finde ich Deine Sehnsucht ganz normal, auf der anderen Seite ist sie ein hoher Anspruch. Was würdest Du von einem Partner halten, der sich wünscht, dass Du ihm hilfst, für ihn da bist, ihn beschützt, ihm Geborgenheit gibst? Hättest Du nicht das Gefühl, dass das eine ganze Menge ist, was da von Dir erwartet wird?

Unsere Sehnsüchte entspringen unseren Erfahrungen, unserer Geschichte. Und oft wünschen wir uns von einem Partner das, was wir uns von den uns nahe stehenden Menschen unserer Vergangenheit gewünscht haben, was uns versagt blieb.

Deine Sehnsucht könnte Deiner Situation in der Familie entsprungen sein, wo Du Sicherheit und Geborgenheit vermisst hast. Und nach Erfüllung dieser Sehnsucht suchst Du jetzt in einer Partnerschaft.

Ebenso finde ich den Widerspruch Sehnsucht-Angst ganz normal, wenn auch unglücklich. Den tragen viele Menschen in sich. Und wenn Du mal hier durchs Forum schaust, sind das bei weitem nicht nur Mißbrauchsopfer. Selbst mir geht es so, und es wird entscheidend dazu beitragen, dass ich seit Jahren Single bin.

Auf der anderen Seite wird Deine Mißbrauchserfahrung nicht dazu beigetragen haben, Dir Deine Angst vor Menschen zu nehmen. Da hat jemand das Defizit in Deiner Familie ein Stück ausgefüllt, aber ließ Dich dafür bezahlen.

Du fragst, was Du machen kannst. Du machst schon eine ganze Menge. Du versuchst, zu verstehen. Du machst eine Therapie, und schreibst hier im Forum.

Was könntest Du in Zukunft machen?

Deine Sehnsüchte kannst Du ein Stück abschwächen, indem Du Dir nach und nach selbst etwas Geborgenheit in dieser Welt gibst, für Dich selbst da bist, und Dich beschützt. Das wird jetzt etwas unverständlich klingen. Als ich das zum ersten Mal gehört habe, konnte ich damit nichts anfangen. Aber es geht tatsächlich. Indem man sich die Welt selbst erarbeitet, für sich sorgt, sich das Leben einrichtet, kann man sich etwas unabhängiger von den Sehnsüchten machen.

Genauso kannst Du nach und nach die Ängste etwas abschwächen. Das geht nicht sofort. In Deiner Familie hast Du nicht gerade gelernt, zu vertrauen, Dich anvertrauen zu können, und der Mißbrauch - als Du einem Menschen vertraut hast - hat diese Erfahrung noch einmal unterstrichen. Aber Du kannst in kleinen Schritten versuchen, etwas Vertrauen dazu zu lernen.

Im Grunde bist Du schon dabei. Indem Du hier im Forum schreibst, bei Deinem Therapeuten. Auf der einen Seite sind es kleine Schritte, es ist nicht das, was Du erwartest. Auf der anderen Seite sind sie für Dich groß, was Du an Deinen Ängsten wahrnehmen kannst.

ich will glücklich sein. ich will mein leben teilen.
Und das sind wieder zwei Dinge.

Sein Leben zu teilen, ich glaube, das wollen die meisten Menschen, wobei jeder doch etwas anderes darunter versteht. Und glücklich sein, gibt es das überhaupt? Ich meine, gibt es das als anhaltenden Zustand? Oder sind das nicht eher nur Augenblicke, oder kurze Phasen im Leben, in denen man glücklich sein kann? Bei mir ist es so. Und danach stehe ich wieder da, und schaue mich um, wie es weiter gehen könnte.

Günter
 

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