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Ich brauche eure Hilfe

Im Dating hatte ich noch nie ein Problem aber das haben Frauen ja eh eher selten... Tatsächlich viel es mir früher einfacher als ich noch nicht so viel über meine Diagnose nachgedacht habe. Mittlerweile denke ich viel mehr drüber nach wie ich mich verhalte und das stresst mich. Aktuell baue ich einen Stammtisch hier in der Region auf und habe da Leute kennen gelernt, ansonsten hält es sich aber auch in Grenzen. Mir ist aber auch bewusst dass ich dafür etwas tun muss und niemand einfach an meine Tür klingelt.
 
Dein Thread über deinen Freund, Cleo, spricht mir aus der Seele und nein: Eher mitten hinein.
Einsamkeit - vor dem Tod meines Hundes kannte ich sie nicht, aber jetzt....
Wenn ich dich richtig verstanden habe, Cleo, geht es deinem Kumpel genauso wie mir: Persönlicher Kontakt ist problematisch, aber per Schriftweg geht es wunderbar.
So bin ich auch.
 
Aktuell baue ich einen Stammtisch hier in der Region auf und habe da Leute kennen gelernt

So haben wir mal gemacht, wir haben eine Philo-Runde eröffnet, man traf sich regelmässig und stellte ein Thema auf, über das wurde dann philosophiert. Einer meiner Bekannten, der Vermieter meiner damaligen Garage war sehr einsam, sehr zurückgezogen, sehr depressiv, den nahm ich mit.
Man bräuchte also eigentlich nur wen an der Hand nehmen und teilhaben lassen an einem bereits bestehenden Kreis. Bei diesem Mann war das irrsinnig "richtig", genau das hat ihm gefehlt. Man höre und staune, er war ein Pflanzen-Züchter, züchtete sehr seltene Kakteensorten, der, der neben ihm saß in dieser Runde züchtete zufällig auch die gleichen Kaktussi. Na das war ein Hallo, aus denen wurden dann dicke Freunde.
Bei einem anderen Mann, der auch in so einer blöden Zurückgezogenheit lebte, da animierte ich meinen Lebensgefährten, dass er diesen mitnimmt, abholt, anruft, wenn sie zum Kartenspielen gehen nach dem Sport. Das war bereits ein Freund, nur man vergaß dauernd auf ihn, er brauchte mehr direkte Einladung, von alleine traute er sich nicht, weil er meinte, mag eh keiner, dass er dabei ist.
Dieses: mag eh keiner, wenn ich komme, oder mitmache, oder dabei bin, das muss man aufgeben, das ist doof.
 
Persönlicher Kontakt ist problematisch, aber per Schriftweg geht es wunderbar.

Wegen Whats-app ist das irgendwie schon moderner, als reale Treffs. Ich versuche das jetzt wieder hinzukriegen, dass ich mich wie früher öfter sehen lasse. Bequemer ist whatsappen.. für alle. Nachher schreckt man sich richtig, wenn man redet... angesprochen wird, wenn der echt vor der Tür steht.

Liebe Kristaly, was macht das mit dir, wenn du zb vorbeischauen solltest, wenn du eingeladen wirst?
Ich habe eine unvorstellbar nette Kollegin, die seit ewiger Zeit keine Besuche mehr hatte daheim. Nur vom engsten Verwandtenkreis. Bei der letzten Firmenfeier saßen wir "innig verliebt" ( wir können endlos quatschen, so leicht, so einfach gehts Reden miteinander, so gern gehen wir aufeinander ein) aber was Freundschaft im engeren Sinn bedeutet, das ist noch weit entfernt. Ich meine, wo man miteinander etwas ausmacht und unternimmt, wo man sich daheim aufsucht, etwas zusammen macht.

Ihr Mann erzeugt privat Speck und Würste. Ich habe immer schon meine Kontakte beiläufig über eine "Handels-Beziehung" angefangen. Man holt etwas ab, man gibt etwas über den Zaun, im wahrsten Sinn des Wortes. Ich kann den Zaun, den sie noch hat, bereits stellenweise überwinden, durch den Kauf bei ihr, da kams schon mehrmals auf ihrem Territorium zum Plausch und irgendwann war sie wegen einer Lieferung auch bei uns in der Küche, mehrere Stunden, total gemütlich. Also der Anfang ist gemacht. So brauche ich es auch, ich brauche viel Zeit, bis ich jemanden integriert habe, bis mir völlig normal erscheint, dass wir uns aufsuchen und eben mehr machen, als nur über den Zaun quasseln.
Vertrautheit hat bei mir mit Häufigkeit zu tun, je häufiger etwas ist, umso unkomplizierter ist es. Zb eben reale Treffs mit "Neuen". Ich weiß, dass es vielen so geht.
 

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