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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

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Die Frage ist, ob das 3 mal tägliche herunterwürgen von Essen tatsächlich schlimmer ist als eine Magensonde. Und diese Frage müssen die Eltern beantworten, weil das Kind es nicht kann in dem Alter, Begabung hin oder her.

Was sagt dein Mann dazu, sieht der das auch so?
 
Das einzige was man hier sinnvoller Weise besprechen könnte , wäre deine psychischen Belastungen mit Situation , und auch das Verhalten deines Mannes.Die Gehirnprobleme deiner Tochter sind was für Fachleute.
Ich vermute mal, dass beide Eheleute in unterschiedlicher Weise auf die Probleme der Tochter reagiert haben, was zum bekannten Dissens geführt haben dürfte. Da die medizinische Problematik inzwischen bekannt ist, finden sowohl Verwöhnung als auch Reglementierung ein Ende zugunsten problemorientierter Lösungen.

Inzwischen ist auch wieder von einem "wir" die Rede, das die Tochter einschließt. Das ist doch eine überaus positive Entwicklung. Da die Störung inzwischen eingegrenzt werden konnte macht die Sonde ja auch Sinn. Man muss ja nicht abwarten, bis durch die Mangelernährung Organe geschädigt werden. Für die Tochter wird es auch eine enorme seelische Entlastung bedeuten, wenn der äussere Druck erstmal wegfällt. Dann kann sie sich um andere Facetten ihrer Entwicklung kümmern. Offenbar gibt es auch ärztlicherseits eine gute Begleitung. Jetzt muss die Familie als solche eine neue Normalität finden. Das braucht Zeit und auch Geduld. Alles Gute dafür!
 
Ich vermute mal, dass beide Eheleute in unterschiedlicher Weise auf die Probleme der Tochter reagiert haben, was zum bekannten Dissens geführt haben dürfte. Da die medizinische Problematik inzwischen bekannt ist, finden sowohl Verwöhnung als auch Reglementierung ein Ende zugunsten problemorientierter Lösungen.

Inzwischen ist auch wieder von einem "wir" die Rede, das die Tochter einschließt. Das ist doch eine überaus positive Entwicklung. Da die Störung inzwischen eingegrenzt werden konnte macht die Sonde ja auch Sinn. Man muss ja nicht abwarten, bis durch die Mangelernährung Organe geschädigt werden. Für die Tochter wird es auch eine enorme seelische Entlastung bedeuten, wenn der äussere Druck erstmal wegfällt. Dann kann sie sich um andere Facetten ihrer Entwicklung kümmern. Offenbar gibt es auch ärztlicherseits eine gute Begleitung. Jetzt muss die Familie als solche eine neue Normalität finden. Das braucht Zeit und auch Geduld. Alles Gute dafür!
Naja , in dem Fall hat die Tochter es vielleicht unbewusst geschafft, dass die Eltern wieder gemeinsam sich um ihr Wohl kümmern, nicht mehr gegeneinander sind.

Das Kind als Symptomträger der gesamten Familienproblematik.

Naja.
 
Und jetzt nochmal für Alle:

Wo es in der Medizin keine Heilung gibt, da wird palliativ behandelt. Vor einiger Zeit hatte ich eine Patientin mit einem BMI von 8 (!) und einer Magensonde. Vorher hatte sie sämtliche Therapien und Kliniken durch, die in Frage kamen.

Sie hat sich selbst um ihre Nahrung gekümmert und zusätzlich zwischendurch etwas Schokolade gelutscht. Ich weiss nicht, ob sie noch lebt (Anfang 20!) oder den Kampf ums Überleben schon verloren hat. Auf jeden Fall durfte sie über ihr Leben selbst bestimmen bzw. das, was davon übrig war.

Im vorliegenden Fall geht es nicht um eine Anorxie, sondern um ein unheilbares hirnorganisches Defizit. Von daher ist es auch sinnvoll, rechtzeitig das Überleben zu sichern und nicht erst dann, wenn es eigentlich schon unmöglich ist. Vitamine und Mineralstoffe ersetzen weder Eiweiss noch Kohlenhdrate und Fette, die unser Körper erst recht zum Überleben braucht. Ein paar sinnvollere Rat"schläge" wären hier durchaus angebrachter.
 
Ich habe genauso wenig Ahnung von seltenen hirnorganischen Störungen, die einen Menschen nicht essen lassen, wie alle hier. Aber es wäre dann schon gut, die TE mit Laienratschlägen wie Vitamintabletten, Ernährungsberatung usw. zu verschonen und ihr schon gar nicht dreist fake zu unterstellen, nur weil man nicht kapiert was das Kind hat. Es wurde ja ein MRT gemacht, offenbar haben die Ärzte was darauf gesehen.
 
Ich finde es schwierig, dass du (mal wieder, wie in anderen Strängen auch) schreibst, du bist raus - was dich natürlich nicht hindert, gnadenlos weiterzuschreiben.

Machen doch viele immer wieder und ist doch nicht schlimm.

Ich finde, Basi hat schon recht, es ist viel zu kurz gedacht, die Störung der Tochter als völlig einzelnes Ereignis zu betrachten. Da spielt schon mehr zusammen.

Küchenpsychologie ist hier erstmal so falsch wie deplaziert, sorry.

Eine dauerhafte Magensonde bei einem gesunden Kind halte ich für deplatziert.

Essen kann man lernen, auch wenn es keinen Spaß macht.
 
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