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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

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Ich verstehe das weiterhin irgendwie nicht.
Es ist euer drittes Kind.
Wie war denn das Verhalten deines Mannes gegenüber der anderen Kinder?
Gab es da gemeinsame Entscheidungen?
Wurde deine Meinung akzeptiert?
Was hat sich zwischen euch geändert ?
Warum ist die kleine Tochter die Prinzessin des Vaters geworden und alles andere unwichtig?

War es bei den ersten Kindern umgekehrt?
Du hast alles entschieden, dich um alles gekümmert und nun hat sich dein Mann entschlossen sein Ding zu machen?
Warum sprecht ihr über diese Sachen nicht?
Stört dich das nicht?
Macht dich das nicht wütend, traurig?

Möchtest du wirklich, dass sich etwas ändert?
Wenn ja, was bist du bereit dafür zu tun?
 
Ein letzter Gedanke von mir (auch wenn es hier irgendwo schon mal eine Art "nein" dazu gab):
Eine Möglichkeit, dass "System" zu brechen, wäre, sich zu trennen. Dann könnten die, die zusammen halten, zusammen machen, zusammen sein,...wollen,...das weiterhin so tun und die, die quasi ausgeschlossen wird, an den Rand gedrängt wird, kann durchatmen, weil sie wirklich "machen kann, was SIE will". ...und auch wenn man eigentlich sich etwas Anderes gewünscht hat: so wirkliche Gemeinsamkeit, ein gesundes Familienleben,...ist es doch so auch nicht.
...und vielleicht...gibt es ja dann irgendwann doch nochmal eine Annäherung,...aber mehr unter dem Motto "Kann sein oder auch nicht", als "Ich tue das, damit irgendwann doch nochmal eine Annäherung erfolgt". ....Vielleicht ist das aber der Ausweg aus der "ausweglos scheinenden Situation", da noch irgendwas in Richtung gleichberechtigte Partnerschaft, gleichberechtigtes Elternteil,...bekommen zu wollen.

Eine Systemisch ausgebildete Fachkraft hätte bei dieser Konstellation so Einiges an Ansatzpunkte, um zu arbeiten. Da sind soviele Dynamiken mit im Spiel, dass es spannend werden könnte, die einmal auf Papier, in den therapeutischen Sandkasten, aufs Familienbrett, auf den Stuhl,... zu bekommen (Hinweis auf diverse Methoden).
 
Ja, mir fehlen da auch so langsam die Worte.
Irgendwie hast du gar keine Chance in dieses 2-er Team reinzukommen.
Deshalb rate ich dir zu einer Auszeit im Rahmen einer stationären Maßnahme. Da sind Psychologen und du hast Zeit in Ruhe nachzudenken.
Fühl dich einfach mal umarmt.
 
Ein letzter Gedanke von mir (auch wenn es hier irgendwo schon mal eine Art "nein" dazu gab):
Eine Möglichkeit, dass "System" zu brechen, wäre, sich zu trennen. Dann könnten die, die zusammen halten, zusammen machen, zusammen sein,...wollen,...das weiterhin so tun und die, die quasi ausgeschlossen wird, an den Rand gedrängt wird, kann durchatmen, weil sie wirklich "machen kann, was SIE will". ...und auch wenn man eigentlich sich etwas Anderes gewünscht hat: so wirkliche Gemeinsamkeit, ein gesundes Familienleben,...ist es doch so auch nicht.
...und vielleicht...gibt es ja dann irgendwann doch nochmal eine Annäherung,...aber mehr unter dem Motto "Kann sein oder auch nicht", als "Ich tue das, damit irgendwann doch nochmal eine Annäherung erfolgt". ....Vielleicht ist das aber der Ausweg aus der "ausweglos scheinenden Situation", da noch irgendwas in Richtung gleichberechtigte Partnerschaft, gleichberechtigtes Elternteil,...bekommen zu wollen.

Eine Systemisch ausgebildete Fachkraft hätte bei dieser Konstellation so Einiges an Ansatzpunkte, um zu arbeiten. Da sind soviele Dynamiken mit im Spiel, dass es spannend werden könnte, die einmal auf Papier, in den therapeutischen Sandkasten, aufs Familienbrett, auf den Stuhl,... zu bekommen (Hinweis auf diverse Methoden).
Ja, getrenntes Wohnen hatte ich auch schon vorgeschlagen.

Und umso mehr ich hier lese, umso größer wären meine Fluchtgedanken.
Das ist ja nicht zum Aushalten.

Dadurch könnte sich sehr viel ändern.

Ein neues Miteinander, kein Gegeneinander mehr.

Aber: Es würde Zeit brauchen.

So wie es ist, kann es aber auch nicht bleiben ohne psychischen Schaden.
 
Dein Mann interessiert sich nur noch für die Tochter und die Tochter lehnt dich ab, woran der Mann nicht unschuldig ist.
Ihr seid keine Eltern die gemeinsam ein Kind erziehen und habt auch keine normale Partnerschaft mehr.
Irgendwie scheint du da überflüssig zu sein. Das ist schon traurig
Ich denke auch du solltest dich trennen, erst mal vorübergehend, vielleicht eine Kur oder ein längerer Urlaub. Tue was für dich und deine Psyche.
Wenn dein Mann dann nicht zur Besinnung kommt, und sein Verhalten und die Erziehung des Kindes radikal ändern will, dann endgültig. Soll er die Prinzessin alleine großziehen.
 
Sie hat es damit schon bei uns in die lokale Presse geschafft, weil sie mit einem Plakat "Deutschland braucht keine Nazis" zu so einer Veranstaltung gegangen ist.
Also das finde ich ja toll! Dass sie mit 8 schon so engagiert ist. Aber ich halte es auch für
gefährlich, kommt drauf an, wie die "politische Stimmung" bei euch im Ort ist....

Ich wünsche euch erstmal, dass bei der Untersuchung in der Charité nichts schlimmes rauskommt.
 
Ist von dieser Gemeinsamkeit noch irgendwas übrig? Oder ist das alles der Kinderzeit zum Opfer gefallen?
Kannst du mit deinem Mann die Zweisamkeit ein bisschen pflegen und das Gespräch suchen, wenn das Kind mit dem Patenonkel in den Ferien ist?

Davon ist so gut wie gar nichts mehr übrig.

Ein Versuch wäre es wert, wenn sie dann für 2 Wochen weg ist.

Ich verstehe das weiterhin irgendwie nicht.
Es ist euer drittes Kind.
Wie war denn das Verhalten deines Mannes gegenüber der anderen Kinder?
Gab es da gemeinsame Entscheidungen?
Wurde deine Meinung akzeptiert?
Was hat sich zwischen euch geändert ?
Warum ist die kleine Tochter die Prinzessin des Vaters geworden und alles andere unwichtig?

War es bei den ersten Kindern umgekehrt?
Du hast alles entschieden, dich um alles gekümmert und nun hat sich dein Mann entschlossen sein Ding zu machen?
Warum sprecht ihr über diese Sachen nicht?
Stört dich das nicht?
Macht dich das nicht wütend, traurig?

Möchtest du wirklich, dass sich etwas ändert?
Wenn ja, was bist du bereit dafür zu tun?

Als unsere erwachsenen Töchter klein waren, da war bei uns alles ein bisschen anders. Mein Mann war beruflich viel unterwegs und oftmals konnte man nicht so 100% mit ihm planen. Ich war daher für viele Aufgaben grundsätzlich mehr zuständig. Das war für uns alle aber total in Ordnung. Er hat sich, wie schon erwähnt, natürlich auch gekümmert. Das war nur mehr abhängig von der Situation. Die langfristigen Planungen habe eher ich gemacht. Und für die beiden war ich immer die erste Ansprechpartner.

Es war quasi genau das Gegenteil von jetzt. Der Unterschied ist nur, dass unsere erwachsenen Töchter nie so sehr nur auf mich fixiert waren.

Es stört mich einiges, aber es ist schwer eine Lösung finden, weil mein Mann alles total anders sieht.

Also das finde ich ja toll! Dass sie mit 8 schon so engagiert ist. Aber ich halte es auch für
gefährlich, kommt drauf an, wie die "politische Stimmung" bei euch im Ort ist....

Ich wünsche euch erstmal, dass bei der Untersuchung in der Charité nichts schlimmes rauskommt.

Wir wohnen im Osten. Du kannst dir denken, dass die politische Situation gerade diesbezüglich schwierig und auch teilweise gefährlich ist.

Ja, ich fand das auch auffällig.
Mir drängt sich der Gedanke an Instrumentalisierung auf, nicht nur in diesem Kontext.

Instrumentalisierung inwiefern? Oder in Bezug auf was genau?
 
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