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Ich bin zu spät nochmal Mama geworden

Sie isst dann nichts bis sie umkippt und im Krankenhaus an den Tropf muss. Hatten wir schon mehrmals.
Hallo Kati63,
also so etwas könnte ich als Mutter überhaupt nicht aushalten. Ich würde ALLES in Bewegung
bringen, dass so etwas nicht mehr passiert.
Ich denke auch, dass sie bereits magersüchtig ist.
Es gibt auch eine Magersucht mit atypischen Symptomen, fehlendes Hungergefühl
gehört auch dazu. Hier mal ein Link zu einer Klinik:

Ich war selbst mal in einer Klinik, wo auch Essstörungen behandelt wurden.
Mein Untergewicht hatte andere Gründe. Aber dort waren auch Kinder,
zusammen mit Erwachsenen. Ich erinnere mich - in dem Fall an einen 9-jährigen Jungen -
Er war ähnlich wie deine Tochter. Er stand früh morgens auf, war hochaktiv, hochintelligent,
alles, was er tat, machte er perfekt - nur essen konnte er nicht mehr.
Er konnte nur noch trinken, meist Fresubin.
Er war bei allen Kindern und Erwachsenen beliebt und wurde immer weniger 🙁
Es waren dort viele magersüchtige Kinder im Alter deiner Tochter.

Ich würde an deiner Stelle so schnell wie möglich, mit Hilfe des Kinderarztes, eine Klinik für das Kind suchen, wo Kinder mit Essstörungen aufgenommen werden.
Was sagt der Arzt dazu, dass das Kind schon mehrmals umgekippt ist? Ist das auch mal in der Schule passiert? Weißt du da was von? Gibt es einen Psycholog/in in der Schule mit der du sprechen könntest?
Was du noch allein machen könntest, zu einer Beratungsstelle für Essstörungen zu gehen und dich beraten lassen, das geht auch ohne Kind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich soll konsequent bleiben. Das verstehen ich. Wie soll das aber genau aussehen?

Steig jetzt ins Auto
Nein
Steig jetzt ins Auto
Nein
Wenn du jetzt nicht einsteigst, dann bleiben wir hier stehen.
*3 Stunden später und wir stehen immer noch im Wohnzimmer*

oder soll ich mit Konsequenzen drohen? Wenn du jetzt nicht ins Auto steigst, dann gibt es heute keine Medienzeit mehr. Sagt mir dich mal konkrete Beispiele, wie ich das bei ihr durchsetzen soll.

Ruf den Krisendienst an, ruf eine Erziehungsberstungsdtelle an und lass dich beraten.

Zwang wäre mein letztes Mittel der Wahl, doch käme nach Ausschöpfung der anderen Wege notfalls zum Einsatz.
Es geht dabei schließlich darum, ihr in ihrer Not zu helfen! Manchmal muss jemand hart durchgreifen, um Hilfe möglich zu machen.

Und auch beim Thema essen. Ich soll ihr eine Auswahl geben, was sie essen muss. Wenn sie das nicht will, dann soll ich ihr konsequent gar nichts machen?

• Du hast 1 Gericht zubereitet, das sie essen KANN.

• WILL sie das (trotziges Machtspiel) nicht essen, kann sie sich alternativ etwas anderes nehmen oder zubereiten, doch du kochst nichts anderes

• Geht das Machtspiel weiter, bleiben Alternativ die Trinkmahlzeiten

• Und dann sitzt sie. Dir gegenüber. Unter deiner Aufsicht. Unter deinem Blick. Und kennt die Konseqenz. Entzug geliebter Privilegien. Zeitbegrenzung festlegen. Für jede 30 Minuten geht ein Privileg verloren.

• Machtspiel geht weiter?
Letzte Chance. Nahrungsaufnahme oder dir bleibt keine Wahl, da du die Verantwortung für sie und ihre Gesundheit trägst:
Da sie nicht kooperiert und du das gesundheitliche Risiko nicht tragen kannst, kannst du, da sie sich wehren wird, das Familiengericht kontaktieren, damit eine Aufnahme in die Kinderpsychiatrie möglich wird.

Diesen Ablauf würde ich ihr schriftlich als Vertrag vorlegen und sie unterschreiben lassen, dass sie das verstanden hat.

Und mich dann konsequent daran halten.

Das ist bei einer Essstörung wie ARFID nicht das Mittel der Wahl. Sie braucht kein Essen, sie verhungert im Zweifelsfall eher.

Auch Essstörungen bedürfen der konseqenten Vorgehensweise Erwachsener, bedürfen Regeln und der Sicherstellung derer Einhaltung.

Sie isst dann nichts bis sie umkippt und im Krankenhaus an den Tropf muss. Hatten wir schon mehrmals.

Und was folgte dann?
Statt Konsequenzen einknicken, richtig?

Sie ist immer dann sozialkompatibel, wenn sie im Mittelpunkt steht, es nur um sie geht und alle um sie kreisen.

Ihr habt dieses Kind geformt, erzogen, niemand sonst.
Und keine Kinderpsychologen und sonstigen Unterstützungen hinzugezogen als die Probleme sich zeigten, auch nicht, als sie sich verschlimmerten.

Du gehst am Zahfleisch und brauchst Hilfe.
Dein Kind aber auch.
Und dafür trägst du Verantwortung.

ich wäre seit Jahren schon bei jeder hilfreichen Anlaufstelle aufgeschlagen, die mir eingefallen wäre.

Da ist nach wie vor die Frage offen, warum das hier nicht längst geschieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich soll konsequent bleiben. Das verstehen ich. Wie soll das aber genau aussehen?

Steig jetzt ins Auto
Nein
Steig jetzt ins Auto
Nein
Wenn du jetzt nicht einsteigst, dann bleiben wir hier stehen.
*3 Stunden später und wir stehen immer noch im Wohnzimmer*
Sie ist 8 Jahre alt und klein und leicht.
Da kannst du sie zur Not doch noch zum Auto tragen, in ihren Kindersitz packen, anschnallen, und ab geht‘s.
 
Bei meiner Schwester lief die 2 jährige Tochter auch oft weg, wenn wir draußen mit ihr waren.
Sie war dann mit ihr beim Kinderpsychologen....Es half.
Was hat der denn gemacht?
Sie isst dann nichts bis sie umkippt und im Krankenhaus an den Tropf muss. Hatten wir schon mehrmals.
Was haben die Ärzte dazu gesagt? Hat da niemand therapeutische Hilfe vorgeschlagen?

Und was ist mit der Schule? Denken da alle,bei Euch wäre alles gut und dem Kind ginge es gut?
 
Bei meiner Schwester lief die 2 jährige Tochter auch oft weg, wenn wir draußen mit ihr waren.
Sie war dann mit ihr beim Kinderpsychologen....Es half.
Im Kleinkindalter kann man noch viel Veränderung bewirken....Später wird es sehr schwierig.
Ich vermute meine Schwester war zu streng zu ihr,
in ihrem Job als Ärztin zu sehr gestresst und sie litt sehr unter dem Tod von unserem Vater.
Meine Schwester hat ihr Verhalten zu ihrer Tochter verändert..
Sie war weniger streng geworden und sie versuchte ihr Kind zu verstehen.
 

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